Wie & warum Ökologie Geschäftstätigkeit massiv beeinflusst

Business und Ökologie sind kaum noch voneinander zu trennen. Wer sich heute nicht umweltfreundlich geriert hat oft schon entscheidende Minuspunkte bei Markt, Mitarbeitern oder potenziellen Partnern gesammelt. Vor allem lassen sich Produkte und Dienstleistungen heute kaum noch ohne Umwelt- und ökologische Mehrwerte verkaufen. Sozusagen erlebt die Umweltidee über den Kapitalismus in betrieblicher Hinsicht eine Renaissance. Übergreifend gibt es kaum Branchen, die davon nicht erfasst werden. Ganz nebenbei: das ist ja wirklich eine positive Entwicklung, auch wir von Printzipia gehen diesen Weg der direkten Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie. Einfach weil wir glaube, dass diese Dynamik nutzbar gemacht werden sollte.

Ein typisches Beispiel lässt sich etwa im Kontext “Wohnbau” ausmachen. Architektur manifestiert sich hiern in optischen Konzepten. Regelmäßig müssen ökologische Konnotation und umweltpolitische Maßnahmen mit in das Leistungspaket beim Wohnungsbau einfließen. Man denke in diesem Zusammenhang nur an Sanierungskonzepte mit alternativen Heiz-Konzepten. Gerade beim Wohnbau und den angrenzenden Branchen soll der CO2-Ausstoß massiv reduziert werden. So sollen neue Isolierungstechniken Energiekosten sparen und über diese ökologische Komponente auch neue Kundenschichten angesprochen werden. Das führt reihenweise zu Neugründungen, masiven ‘Change’ oder Betriebsübernahmen, wenn das angestammte Team nicht in der Lage ist “ökologisch mitzuhalten”. Wenn zum Beispiel dann das Thema GmbH verkaufen ansteht, kann es zu spät sein, sich mit dem Umweltgedanken auseinander zu setzen.

Beispiele für die Vermarktung von Umweltideen aus der Wirtschaft

Beispiele dafür gibt es aus der Praxis zur Genüge. Ökologische Verantwortung gilt immer noch als schwerwiegendes Argument und wertsteigernde Basis. Selbst partielle GmbH-Anteile sollen neuerdings umweltschonend verkauft werden können. Dazu werden bereits Modelle inszeniert. Die klassischen Auktionen werden neu zu diesem Zwecke aufgerollt, indem sie auch für Firmenanteile geöffnet werden. Allerdings ist diese Idee nicht ganz neu. Schon sehr früh kamen deutsche Pioniere darauf analog dem Auktionen-Prinzip von Ricardo die Deals auf wenige Minuten zu beschränken. Das Prinzip binnen weniger Minuten sein Preisangebot zu definieren und ggf. zu erfüllen konnte sich der Ansatz nicht durchsetzen. Grundsätzlich aber war man mit der Ideologie seiner Zeit voraus, denn die Krypto-Technologie, die eine solche Auktions-Mmethode im großen Stil ermöglicht hätte, war damals noch nicht erfunden.

Vermutlich sind diese Ideen Zukunftsmusik und lassen sich derzeit noch nicht realisieren. Beispiele für moderne Umweltideen lassen sich schnell weitere finden. Man denke in diesem Zusammenhang auch an Bereiche in der Wohnbaupolitik, wo Ausschreibungen an bestimmte Umweltstandards gebunden sind. Solche Paradigmen werden fiskalisch, also von der Politik bestimmt. Wie sie im Detail aussehen werden, steht zwar noch nicht fest. Sicher scheint jedoch, dass es Grenzwerte im Hinblick der CO2 Bilanz geben wird. Und: Wo Ansporn und neue Gesetze sind, entstehen neue Chancen. Man darf gespannt sein, welche Innovationen in diesem Bereich noch zu erwarten sind.

Bildurheber: dianabahrin / 123RF Standard-Bild

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