Teaballs: Tee ohne Beutel für weniger Abfall

Der Umwelt zuliebe könnte Tee schon bald ohne Beutel aufgegossen werden. Eine innovative Idee soll dabei helfen, Abfallberge zu reduzieren, ohne jedoch auf Geschmack zu verzichten. Teaballs sind die neuen Wunderkügelchen.

Teaball statt Teebeutel – so stellt sich Erfinder Simon Schmidt den Teegenuss der Zukunft vor. Er hat sich eine interessante Lösung einfallen lassen, um den Teegenuss komfortabler zu gestalten und die Umwelt weniger zu belasten.

Droht das Aus für den Teebeutel?

Eine innovative Idee könnte die Zukunft des klassischen Teebeutels stark gefährden. Denn wenn es nach Erfinder Simon Schmidt ginge, würde es den Teebeutel zukünftig nicht mehr geben. Er hat sich etwas einfallen lassen, das deutlich nachhaltiger ist und die Umwelt viel weniger belastet. Mit seinen Teaballs will er den Teegenuss nicht revolutionieren, aber bereichern.

Die Idee entstand eigentlich aus der Not heraus. Nachdem sich der Erfinder mit einem Teebeutel das Hemd verschmutzt hatte, war sein Ehrgeiz geweckt. Er wollte eine Lösung entwickeln, die Flecken auf der Kleidung schon durch die Art der Zubereitung des Tees verhindert und gleichzeitig besonders nachhaltig ist. Das gesamte Aufbrühen sollte blitzschnell und bequem möglich sein.

So kam Simon Schmidt auf die Idee, Tee aus dem Spender zu entwickeln. Das Resultat sind seine Teaballs, die mit Druck auf den Spender (ähnlich dem von Süßstoff) in die Tasse fallen und einfach mit heißem Wasser aufgelöst werden. Zurück bleibt keinerlei Abfall, nur reiner Teegenuss. Die Anzahl der benötigten Teaballs variiert je nach individuell gewünschter Geschmacksintensität. Auch dies ist ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Teebeuteln.

Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter

Um diese interessante Idee in großem Rahmen umsetzen zu können, sammelt der Erfinder in einer Crowdfunding-Kampagne auf kickstarter.com Geld. Inzwischen gibt es die Teaballs bereits in mehreren Geschmacksrichtungen. Den Unterstützern winkt ein Teaballs-Spender in der gewünschten Sorte. Dieser bietet etwa 30 Tassen leckeren Tee.

Drei von fünf Stämmchen bekommen die Teaballs von uns, da wir den Geschmack nicht überprüfen können und die Mülleinsparung doch recht gering bleibt. 

Bildurheber: vell / 123RF Standard-Bild

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