Synthetischer Muskelersatz könnte in Zukunft so manche Technologie erleichtern oder erst ermöglichen. Die speziellen Nanoröhrchen aus Kohlenstoff, die jüngst von Forschern der Universität in Dallas hergestellt wurden, könnten die Materialforschung revolutionieren.
Mikromotoren, Katheter, Mikroventile – die möglichen Einsatzbereiche für synthetische Muskulatur sind schier unbegrenzt. Dies kolportiert zumindest die FAZ/Wissen, der sich auf einen aktuellen Artikel in der Science beruft. Die Nanowerkstoffe sind Fäden von hoher Elastizität und Belastbarkeit. Sie lassen sich verknoten, miteinander verweben und daher sogar für die Herstellung intelligenter Textilien vorstellbar. Die Forscher wiesen jetzt im Härtetest nach, dass die künstlichen Muskelstränge deutlich mehr „Kraft auf die Straße bringen können“ als ihre natürlichen Vorbilder analoger Größe.
Die innovativen Nanowerkstoffe kontrahieren bei Erhitzung oder Bearbeitung mit intensivem Blitzlicht. Entspannen sich aber schnell, sobald es abkühlt. Ein solcher Muskelstrang sei in der Lage, Gegenstände zu heben, die einhunderttausendfach schwerer sind als der Strang selbst. Darüber hinaus attestieren die Wissenschasftler dem Material äußerste Robustheit und eine große Stabilität über einen großen Temperaturbereich hinweg.Wer sich das mal ansehen möchte schaut bei unserer Quelle FAZ oder bei dieser US-Quelle.
Hm. Klingt gut. Ausbaufähige, diplomatische 3 Stämmchen.
Von einem synthetischen Muskel erwartet man, dass er sich durch Anlegen einer Spannung oder Hindurchfliessen eines Stromes zusammenzieht oder ausdehnt. Von einem solchen Material habe ich noch nicht gehört und es ist wohl auch bis heute nicht erfunden worden.