Shary: Mieten statt Kaufen – Die neue Sharing-Plattform

Bis zum Jahr 2025 soll sich das Marktvolumen im Bereich des Vermietens auf bis zu 335 Milliarden Dollar zubewegen. Davon geht das Unternehmen Deloitte aus. Ein rasantes Wachstum, auch neuen Apps wie Shary geschuldet.

In Österreich können Privatpersonen neuerdings, dank Shary, Dinge des täglichen Gebrauchs mieten. Hierbei soll es schwerpunktmäßig vor allem um solche Produkte gehen, die man nicht oft braucht und dementsprechend nicht angeschafft werden müssen. Typische Beispiele wären Werkzeuge und Maschinen, Gartengeräte, Küchenmaschinen und vieles mehr. Angeboten werden kann im Prinzip alles, was geht. Dazu ein Festpreis pro Tag oder Stunde vereinbart und fertig ist ein praktisches Geschäftsmodell für Anbieter und Mieter gleichermaßen.

Bedarfsgerecht und günstig zugleich

Der Anbieter kann sich etwas dazuverdienen und hat seine Maschinen nicht sinnlos herumstehen. Der Mieter kann viel Geld sparen, indem er das Gerät nach Bedarf zum günstigen Kurs anmietet und sich so den Kauf spart. Eine Win-Win Situation also. Eine, die es so schon ansatzweise gibt, nämlich in vielen Baumärkten. Hier sind allerdings die Preise für das Leihen recht hoch und die Auswahl stark begrenzt auf Baumaschinen. Bei Shary lässt sich alles leihen, vom Staubsauger bis zum Grill, von der Hüpfburg bis zum Fön. Und der Markt wächst, die Nachfrage steigt.

Nachhaltig wirtschaften mit Shary

Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Lebenshaltungskosten steigen, der Platz pro Person in Mietwohnungen schrumpft immer weiter und das Einkommen stagniert trotz steigender Preise für Lebensmittel und sonstige Gebrauchsgüter. Da haben viele keinen Platz und kein Geld, um Dinge anzuschaffen, die eine sehr kurze Nutzungsdauer haben. Leihen ist da einfach billig, praktisch und nimmt keinen Raum ein. Dazu kommt das wachsende Bedürfnis nachhaltig zu leben und etwas für das Klima zu tun. Shary ist total nachhaltig, weil keine Ressourcen verschwendet werden. Sie werden geteilt. Besser geht es kaum. Noch ist die App nur in Österreich nutzbar, doch ähnliche Angebote finden sich auch in Deutschland.

Bildurheber: .shock

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