Sharing Economy bietet gute Ansätze für den Klimaschutz

Seit Jahren gilt in vielen Haushalten und Kommunen das Motto „Sharing is Caring“. Das bedeutet nichts anderes als das Teilen machmal einfach nützlicher ist, als etwas nur für sich zu haben. Und das hat viele Vorteile.

Zunächst heißt es zu klären, was Sharing Economy eigentlich bedeutet. Der Begriff meint nicht viel mehr, als das es aus wirtschaftlichen Aspekten heraus für Menschen manchmal sinnvoller ist, Besitztümer zu teilen, statt sie nur allein zu nutzen. Das kann schon im Kleinen beginnen mit einer Kettensäge, die sich mehrere Nachbarn teilen, weil sie einfach selten Verwendung findet. Das spart Geld für jeden einzelnen, der sich nun kein Gerät anschaffen muss und spart Lagerraum, da nun eben nicht in jedem Keller eine Kettensäge herumliegt. Auch Car-Sharing wird seit Jahren praktiziert, um Sprit zu sparen und langen Stauzeiten zu entgehen. Es gibt auch professionelle Ansätze, wie Uber zum Beispiel und AirBnB. Die Einen verleihen ihr Auto samt Fahrer gegen Geld, die Anderen Unterkünfte überall auf der Welt. Immer dann, wenn etwas verliehen, getauscht, verschenkt oder gemeinsam genutzt wird, sind die Grundsätze der Sharing Economy erfüllt.

Entscheidungen genau überdenken

Wer sich Dinge teilt, der spart Geld. Er spart aber auch Ressourcen ein und trägt damit zum Umweltschutz bei. Es wird weniger Material zur Herstellung verschwendet, lange Lieferketten bleiben häufig ungenutzt und Slow Fashion gewinnt die Überhand. Wo so viele Vorteile Lust auf mehr Sharing Economy machen, da gibt es natürlich auch kleine Nachteile. So ist es nicht immer nützlich, das Auto zu teilen. Das kann nämlich auch dazu verleiten, mit dem „Leihwagen“ selbst kürzeste Strecken zurückzulegen, anstatt einfach zu Fuß oder mit dem Rad zu fahren. Gleiches gilt für Mietunterkünfte. Auch hier können Menschen eher dazu verleitet werden, einfach mal schnell relativ günstig in den Urlaub zu starten, anstatt zu Hause zu bleiben. Es gilt also durchaus, alle Angebote kritisch zu hinterfragen und sich dann für das Modell zu entscheiden, was den eigenen Bedürfnissen am nächsten kommt.

Bildurheber: ratikova

Teilen macht Freu(n)de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.