Selbstversorgung 2.0 – Zurück zur Natur

Der Wunsch, sich gesund und nachhaltig zu ernähren, hat in den vergangenen Jahren einen ganz neuen Stellenwert eingenommen. Immer mehr Menschen haben das Gärtnern als Hobby für sich entdeckt und bauen Obst und Gemüse an.

Obst und Gemüse aus eigenem Anbau zu essen, macht nicht nur glücklich, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein. Stolz blicken Hobbygärtner auf ihre Ernte und wissen genau, dass ihre Früchte nachhaltig angebaut wurden. Selbstversorgung ist mehr als ein Trend geworden.

Gesund & abwechslungsreich mit großen Erfolgserlebnissen

Dieses gewachsene Bewusstsein für eine gesunde Ernährung macht sich vor allem durch eine steigende Nachfrage nach Kleingartenparzellen bemerkbar. Immer mehr Menschen gärtnern mit großer Begeisterung, zeigen ihren Kindern, wie Obst und Gemüse gepflanzt, gesät, geerntet und verarbeitet werden. Auf diese Weise wird die Begeisterung an die nächste Generation direkt weitervermittelt. Dieser Trend nach Selbstversorgung zeigt auch ein gestiegenes Bewusstsein für die Umwelt. Nachhaltig angebaute Lebensmittel sind gefragt wie nie zuvor.

Urban Gardening auf kleinstem Raum

Selbstversorgung ist aber nicht nur als Kleingartenbesitzer möglich. Das sogenannte Urban Gardening zeigt, dass der Leidenschaft für das Gärtnern auch auf kleinstem Raum nachgegangen werden kann. Auf Terrasse, Balkon oder einfach nur auf der Fensterbank in der Küche wachsen verschiedenste Gemüsepflanzen, Kräuter und Beerenfrüchte. Vor allem Tomaten und Paprika lassen sich hervorragend auf kleiner Fläche in Kübeln anbauen.

Selbstversorgung ist vielfältig

Auch Wildkräuter erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Sie sind zu einem festen Bestandteil der Selbstversorgung geworden. Löwenzahn, Bärlauch und Waldmeister sind nur einige Beispiele dafür. Hinzu kommen wild wachsende Obstbäume und Hecken, von denen viele Menschen auch gern ernten. Um diese wilden Früchte zu entdecken, gibt es inzwischen sogar Karten, auf denen sie genau eingezeichnet sind. Diese Karten werden regelmäßig ergänzt. So lässt sich ein Spaziergang mit der ganzen Familie geschickt mit der Selbstversorgung verbinden.

Selbst exotische Früchte lassen sich hierzulande ziehen. Die Vielfalt ist geradezu grenzenlos. Heimgärtner verzichten auf chemische Mittel und lange Lieferwege und reduzieren damit ihren CO2-Fußabdruck beachtlich. Selbstversorgung 2.0 ist weit mehr als ein Trend. Denn hier geht es um gesunde Ernährung und umweltbewusstes Handeln gleichermaßen.

Bildurheber: jypix

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