Nachhaltig Geld anlegen – so wird´s gemacht

Besonders attraktiv gestaltet sich die Geldanlage in ETFs. Diese sind im Laufe der vergangenen Jahre immer interessanter für die Anleger geworden. Vor allem nachhaltige ETFs haben einen enormen Beliebtheitsgrad erlangen können.

Eine Geldanlage sollte möglichst geringe Kosten verursachen und gleichzeitig für eine gute Sache stehen. Beides gelingt mit Hilfe von nachhaltigen ETFs. Dabei investieren die Anleger in Fonds umweltbewusster Unternehmen und sozialer Projekte.

Rentable Geldanlagen im Sinne der Umwelt

Wer sich für eine Geldanlage entscheidet, wünscht sich eine möglichst hohe Rendite. Diese wird vor allem durch börsengehandelte Investmentfonds erzielt. Die sogenannten ETFs gelten inzwischen als besonders beliebte Art der Geldanlage. Allerdings sollten die entstehenden Kosten genau verglichen werden, um letztendlich möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Auch in diesem Bereich wird immer mehr auf Umweltfreundlichkeit geachtet. Anleger investieren lieber in nachhaltige ETFs, die ausschließlich Anteile von Unternehmen enthalten, die im Sinne der Umwelt tätig sind.

Aber wie genau lassen sich nachhaltige ETFs erkennen? Die Unternehmen werden nach den ESG-Kriterien bewertet. Danach werden sie nach 38 festen Kriterien bewertet und klassifiziert. Nur die am besten bewerteten Unternehmen werden nachhaltigen ETFs zugeordnet. Verschiedene Abkürzungen in den Namen der ETFs machen außerdem deutlich, dass es sich um nachhaltige Geldanlagen handelt. Ende 2019 waren 147 nachhaltige ETFs gelistet. Wer sich selbst nicht genau auskennt, kann gezielt nach nachhaltigen Investmentfonds fragen.

Um als nachhaltig zu gelten, müssen in drei relevanten Themengebieten entsprechende Nachweise erbracht werden können. Dabei handelt es sich um das Thema Umwelt, das sich vor allem mit den Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt beschäftigt. Dabei können Flächennutzung, Wassermangel oder Klimawandel besonders betrachtet werden. Ein weiteres großes Thema ist der Punkt Soziales. Dabei geht es um Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Menschenrechte. Auch die Kategorie Governance spielt eine wichtige Rolle bei der Bewertung der Nachhaltigkeit. Hier wird vor allem die Unternehmensführung genauer unter die Lupe genommen. Nur Unternehmen, die in allen Aspekten positiv bewertet werden, dürfen ihre Investmentfonds als nachhaltig bezeichnen.

Bildurheber: gaudilab / 123RF Standard-Bild

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