Ikea will Gebrauchtmöbel verkaufen – ein Schritt zur Ressourcen-Schonung

Ab 1. September diesen Jahres haben Kunden von Ikea die Möglichkeit, ihre gebrauchten Einrichtungsgegenstände an das Möbelhaus zurück zu verkaufen. Das Angebot gilt für alle gut erhaltenen Möbelstücke und soll den nachhaltigen Konsum fördern.

Zunächst läuft das Pilotprojekt an insgesamt fünf Standorten, verteilt in ganz Deutschland. Die Idee dahinter ist nachhaltig und einfach: Wer gebrauchte Möbel von Ikea übrig hat der kann diese einfach zurückverkaufen. Der Preis dafür lässt sich zuvor ganz bequem online ermitteln. Zurückgekauft werden als solche Stücke die noch gut erhalten sind und keine großen Mängel aufweisen. Die Möbel können dann in Warengutscheine eingetauscht werden. Der Vorteil daran ist, dass Kunden nicht erst über Zeitungsannoncen oder Ähnliches ihre gebrauchten Möbel loswerden müssen, sie können sie einfach dort abgeben wo sie sie her haben und das zu einem fairen Preis. Die abgegebenen Möbel landen dann in der Fundgrube. Das ist ein besonderer Platz innerhalb des Möbelhauses an dem bislang Einrichtungsgegenstände gelagert wurden, die kleine Mängel oder Fehler aufweisen. Diese können die Kunden dann zu einem besonders günstigen Preis erwerben.

Eine Aktion, die für Aufsehen sorgt

Es könnte also künftig voll werden in den Fundgruben der fünf ausgesuchten Ikea-Häuser. Das Angebot zur Rücknahme von gebrauchten Möbeln ist dabei gar nicht mal so neu. Bereits im vergangenen Jahr lief eine Großaktion des Möbelhauses, bei der alle Möbel und Einrichtungsgegenstände die in den vergangenen 365 Tagen gekauft wurden ohne Angabe von Gründen problemlos zurückgegeben werden konnten und zwar gegen Erstattung des vollen Kaufpreises. Diese Aktion läuft jetzt aus und mit ihr startet eine ganz neue Idee, ebenso Aufsehen erregend und vielleicht ein gutes Beispiel für andere Möbelhäuser, es dem schwedischen Riesen gleichzutun. Wie sich genau die Preisentwicklung darstellt und wie viele Kunden solch ein Angebot tatsächlich wahrnehmen, das bleibt abzuwarten. Vielleicht ein Grund dafür, warum die Aktion zunächst in lediglich fünf Filialen umgesetzt wird und nicht gleich bundesweit.

Wir sind gespannt auf den Erfolg dieser Idee und vergeben 4 von 5 Stämmchen für gelebte Nachhaltigkeit.

Bildurheber: lightpoet / 123RF Standard-Bild

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