Hopper – die Kombi aus Auto und Fahrrad

Umweltfreundliche Verkehrsmittel sollen vor allem in den Innenstädten für ein gesundes Klima sorgen. Mit dem Hopper bringt ein Unternehmen aus Augsburg ein interessantes Fahrzeug auf den Markt, das zu einer echten, nachhaltigen Alternative zum Auto werden könnte.

Ein autoähnliches Gefährt, das auf Radwegen fahren darf, könnte die Luftqualität in den Städten schon bald deutlich verbessern. Die Mischung aus E-Bike und Auto hebt sich deutlich von herkömmlichen Fahrzeugen ab und bringt diverse Vorteile mit sich.

Verkehr nachhaltig gestalten

Schon lange ist klar, dass die vielen Autos in den Großstädten vor allem in den Sommermonaten für eine schlechte Luftqualität sorgen. Dies könnte sich mit dem Hopper schon bald ändern. Das Augsburger Unternehmen Hopper Mobility GmbH hat ein Fahrzeug entwickelt, das wie eine Mischung aus E-Bike und Auto aussieht. Es bedarf keinerlei Zulassung, Fahrerlaubnis oder Versicherung und könnte zukünftig sogar auf Radwegen fahren. Das Gefährt sieht etwas futuristisch aus und erinnert ein wenig an ein BMW-Modell, das vor Jahren recht erfolglos als Motorrad mit Fahrerkabine auf den Markt kam. Der Hopper soll eine interessante Alternative für den individuellen Stadtverkehr bieten.

Hopper ist ein Dreirad für mehrere Personen

Allerdings ist der Hopper kein Zweirad. Das Fahrzeug ist mit drei Rädern ausgestattet, zwei vorn und eins hinten. Es verfügt über eine Hinterradlenkung und kann bequem zwei Erwachsene oder einen Erwachsenen und zwei Kinder transportieren. Die offene Kabine lässt sich je nach Wetterlage mit Planen verschließen. Es gibt auch einen Kofferraum, der ganze 70 bis 220 Liter fasst. Die Kapazität ist besonders groß, wenn nur eine Person im Hopper unterwegs ist.

Das E-Gefährt zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Verbrauch aus. Es benötigt nur 2 kWh/100km. Ein gängiges Elektro-Auto verbraucht im direkten Vergleich etwa siebenmal so viel. Mit einer Akkuladung können etwa 60 km zurückgelegt werden. Die Reichweite lässt sich vergrößern, wenn ein Zusatzakku mitgeführt wird. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, die Batterien zu entnehmen und im Haus an einer herkömmlichen Steckdose aufzuladen.

Bislang ist der Hopper noch nicht in Serie produziert worden. Interessenten gibt es aber bereits. Besonders attraktiv erscheint vor allem die Möglichkeit, mit dem Fahrzeug auf dem Radweg fahren zu dürfen. Auch ein Solarpanel soll zukünftig in den Hopper integriert werden, um das Fahrzeug noch umweltfreundlicher zu gestalten. Faire und nachhaltige Lieferketten sowie recycelte Materialien sollen für die Fertigung genutzt werden. Ein genauer Preis ist bislang nicht kalkuliert. Er könnte sich bei ca. 5.000 Euro bewegen.

Gilt es auszutesten, hört sich aber schon mal gut an! Allerdings auch sehr teuer..wir vergeben 3 Stämmchen!

Bildurheber: HayDmitriy

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