HARDCORK – nachhaltiger Verbundwerkstoff

Ein neuer Verbundwerkstoff könnte zukünftig die altbekannten Stoffe vom Markt verdrängen. Hauptgrund dafür könnte die hervorragende Umweltbilanz von HARDCORK sein. Der Verbundstoff wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Verschiedene Branchen könnten von einem neuen, nachhaltigen Verbundwerkstoff profitieren. Mit HARDCORK ist ein interessantes Start-up auf dem Markt, das mit seinem Baustoff die CO2-Bilanz stark beeinflussen kann. Die Vorteile liegen klar auf der Hand.

Nachwachsende Rohstoffe als Basis zur Fertigung

HARDCORK ist ein Start-up, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die CO2-Bilanz nachhaltig zu verbessern. Die Gründer haben einen Verbundwerkstoff entwickelt, der aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird und überaus interessante Eigenschaften mitbringt. Für die Herstellung von HARDCORK werden Kork, Hanf, Flachs und duroplastische Bio-Harze verwendet. Dadurch entsteht ein Material, das einem Bio-Kunststoff gleicht. Dieses Material ist besonders leicht, wasser- und zugfest, druck- und scherfest sowie absolut verrottungsresistent.

Auch die isolierenden Eigenschaften sind unbedingt hervorzuheben. Außerdem dämmt es sehr gut und reduziert Lärm und Vibration.

HARDCORK ist in verschiedenen Varianten erhältlich. Das Material kann mit unterschiedlichen Rezepturen hergestellt werden, sodass es den Anforderungen entsprechend angepasst werden kann. Es kann unter anderem im Fahrzeugbau, in der Luftfahrt, im Sport und in der Architektur eingesetzt werden.

Der ursprüngliche Gedanke hinter HARDCORK war der Einsatz zum Bau von Surf- und Skateboards. Dazu wurde dem Korkgranulat ein weiterer natürlicher Rohstoff beigemischt. Vor dem Verpressen fügten die Hersteller Flachsfasern hinzu, um eine Scherfestigkeit zu erzielen. So entstand ein Verbundstoff, der inzwischen auch im Profisport angekommen ist, weil er durch seine hervorragenden Eigenschaften überzeugt hat.

Nachhaltige Herstellung

Die Korkernte erfolgt umweltfreundlich. Die Korkeiche wird nicht beschädigt und kann einfach weiter wachsen, nachdem die Rinde entfernt wurde. Die Herstellung von HARDCORK erfolgt mit einer negativen CO2-Bilanz. Das heißt, es wird mehr CO2 gebunden als emittiert wird. Die HARDCORK-Produkte sind vollständig recycelbar und eignen sich später als Füllmaterial.

Das nennen wir mal eine echte Innovation! 5 Stämmchen kommt Hardcork von uns!

Bildurheber: buriy / 123RF Standard-Bild

Teilen macht Freu(n)de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.