Hafermilch zeigt gute Klimabilanz

In den Supermärkten ist sie teilweise schwer zu finden und ständig ausverkauft: Die Hafermilch. Ein leckerer Ersatz für Kuhmilch, ein Hipstergetränk mit Nachhaltigkeitscharakter und das Beste daran: Sie lässt sich total günstig selbst herstellen, wenn mal keine Milch zuhause ist.

Schon seit einigen Jahren sind vegane Milchersatzprodukte auf dem Vormarsch und das aus gutem Grund. Kuhmilch ist für viele Erwachsene nur schwer verträglich, denn ihr Darm bildet kein dafür notwendiges Enzym (Laktase) mehr, um sie ordentlich zu verwerten. Muss er auch nicht, denn eigentlich ist die Milch der Mutterkühe ja auch für ihre Kälber gedacht und nicht für den Menschen. Und nicht nur die Unverträglichkeit hat dafür gesorgt, dass der Absatz von Kuhmilch immer mehr schrumpft. Auch die bei der Produktion entstehenden Treibhausgase sind ein Problem für die Umwelt. Hafer hingegen lässt sich relativ leicht anbauen, selbst in Europa und er pupst nicht so viel wie eine Kuh. Statt ihn also zu verfüttert lässt er sich zu einer leckeren Milchalternative verwandeln. Diese gibt es neuerdings sogar in der Schokoladen- oder Vanillevariante.

Einfach schnell selber machen

Neben den geschmacklichen Vorteilen gibt es auch welche bei der Zubereitung der Hafermilch. Sie kann nämlich problemlos aufgeschäumt oder gekocht werden. Kühlt sie dann ab, bildet sich keine störende Haut auf dem Produkt. Der einzige Nachteil ist die Verpackung, denn noch kommt die Hafermilch im Tetrapack und der ist nicht so gut für die Umwelt. Die Lösung hierzu ist einfach und auch noch günstiger als der Einkauf im Supermarkt. Mit einem halben Liter Wasser und 50 Gramm Haferflocken lässt sich die Milch nämlich einfach selbst zubereiten. Dazu die Flocken 10 Minuten im Wasser einweichen, anschließend alles pürieren und durch einen Nussmilchbeutel drücken. Die Milch hält sich danach mindestens eine Woche im Kühlschrank. Die Haferreste schmecken lecker im Müsli, so entsteht auch kein Müll am Ende der Herstellung. Kein Wunder also, dass Hafermilch ein echtes Trendprodukt geworden ist, noch trendiger als Mandel- oder Dinkelmilch. Bei Letzteren ist die Herstellung deutlich teurer und der Geschmack nicht ganz so süß.

Bildurheber: anaumenko / 123RF Standard-Bild

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