Greenbill – Kassenzettel ohne Papier

Die Flut an Kassenzetteln ist kaum noch zu bewältigen. Seitdem die neue Regelung in Kraft getreten ist, dass wirklich überall ein Bon gedruckt werden muss, wachsen die Müllberge stetig an. Mit Greenbill soll dies zukünftig deutlich reduziert werden.

Überall werden Kassenbons gedruckt, egal, ob der Kunde ihn haben möchte oder nicht. Die Unternehmen sind dazu verpflichtet. Im Sinne der Umwelt möchte ein Start-up eine echte Alternative dazu anbieten.

Kreativität aus dem Hause Siegel

Giulia Siegel ist vielen Menschen vor allem als DJ und Moderatorin bekannt. Dass sie auch sehr kreativ ist, zeigt ihr Ausflug in die Welt der Start-ups. Mit ihrem Konzept zum Kassenzettel ohne Papier möchte sie gemeinsam mit ihrem Partner Ludwig Heer und dem Informatiker Tobias Kiessling ihren Beitrag zum Schutze der Umwelt leisten. Sie will mit Greenbill eine echte Alternative zum herkömmlichen Kassenzettel anbieten, um die Müllberge schrumpfen zu lassen. Giulia Siegel selbst ist verantwortlich für Marketing und PR. In diesem Bereich kann sie ihre Kreativität hervorragend einbringen.

Seit dem vergangenen Jahr sind die Unternehmen dazu verpflichtet, für jeden Bezahlvorgang einen Kassenbon zu drucken. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kunde diesen überhaupt haben möchte oder nicht. Der Druck ist gesetzlich vorgeschrieben. Dadurch entstehen große Mengen Abfall, der zudem noch giftig ist und gesondert entsorgt werden muss. Denn die Bons werden auf Thermopapier gedruckt.

Mit Greenbill sollen Unternehmen zukünftig die Möglichkeit bekommen, papierlose Bons zu erstellen. Dazu benötigen sie eine Hardwarebox, die das Start-up entwickelt hat. Diese lässt sich, den Angaben des Unternehmens zufolge, an jedes Kassensystem anschließen. Mit jedem Bezahlvorgang wird mit Hilfe des Gerätes ein digitaler Bon erstellt, der an ein Tablet gesendet wird. Der Kunde hat nun die Gelegenheit, die Rechnung zu überprüfen und anschließend per QR-Code mit dem eigenen Smartphone zu scannen. Auch das Zusenden per E-Mail ist möglich.

Obwohl das Konzept sehr interessant ist, könnte es passieren, dass sich Greenbill nicht durchsetzen kann. Es gibt bereits einige Mitbewerber am Markt.

Generell eine sehr gute Idee, aber leider keine neue Innovation. Hierfür vergeben wir 3 Stämmchen!

Bildurheber: masterwilu / 123RF Standard-Bild

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