Flusswal sammelt Müll aus fließenden Gewässern

Die zunehmende Verschmutzung der Ozeane hat junge Forscher dazu animiert, ein interessantes Gerät zu entwickeln. Mit dem „Flusswal“ sollen die in die Ozeane fließenden Gewässer gereinigt werden. Der Probelauf liefert bereits vielversprechende Ergebnisse.

Das Startup H2OPE hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Verschmutzung der Weltmeere deutlich zu reduzieren. Mit ihrem entwickelten Prototyp wollen die Gründer verhindern, dass aus den zufließenden Gewässern immer mehr Plastikmüll in die Ozeane gelangt. Die Vorabreinigung soll dieses große Problem lösen.

Bringt H2OPE Hoffnung für die Weltmeere?

Das Straßburger Startup H2OPE ist aus der Sorge um die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere entstanden. Jährlich gelangen Unmengen Plastikmüll in die Ozeane. Die Zeitschrift „Science“ spricht von rund 8 Millionen Tonnen. Ganze 80 Prozent davon sollen aus den zufließenden Gewässern hineingelangen.

Für die Straßburger Jungunternehmer lag die Motivation klar auf der Hand. Mit ihrem Projekt soll sich dieser enorm hohe Prozentsatz zukünftig drastisch verringern. Sie haben ein drohnenähnliches Gerät entwickelt, das sich derzeit im Testlauf befindet. Das auf den Namen „Flusswal“ getaufte Gerät ist in der Lage, Müll aus fließenden Gewässern zu sammeln. Dazu benötigt es weder Strom noch einen Motor.

Testlauf mehr als erfolgreich

Seit Ende Januar befindet sich das Gerät im Test. Es sammelt am Musikkonservatorium Abfälle aus dem Wasser. Die Bilanz zeigt eindeutig das enorme Potenzial, das dieses Gerät mitbringt. Die Jungunternehmer erwarteten etwa 10 Kilogramm Müll pro Woche. Doch in nur 9 Tagen wurden bereits 31 Kilogramm aus dem Gewässer gefischt.

Die Stadt hat das große Potenzial des „Flusswals“ erkannt und unterstützt auch weitere Testläufe. Zukünftig könnten mehrere  Standorte in Betracht gezogen werden. Ein Unternehmen, das die Geräte produzieren wird, wurde bereits gewonnen.

Wir vergeben satte 5 von 5 Stämmchen für den absolut notwendigen Flusswal.

Bildurheber: givaga / 123RF Standard-Bild

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