Ethikbank – Ökonomie trifft Ökologie

Bereits im Jahr 2002 entstand im thüringischen Eisenberg die Ethikbank, ein Geldinstitut mit nachhaltigem und ökologischem Anspruch. Ökonomische Ziele sollen dort konsequent mit sozialen Bedürfnissen und ökologischer Vernunft in Einklang gebracht werden.

Ökonomie trifft Ökologie. Und das im Bankwesen? Die Ethikbank macht es vor. Maxime seien Qualität und Nachhaltigkeit statt kurzfristiger Profite, so die Geschäftsleitung. Treibende Kraft sehen die Ökobanker vor allem im deutschen Mittelstand, einem besonderen “Steckenpferd” der Eisenberger. Bedingt durch in der Regel überschaubare Strukturen könnten Betriebe dieser Größenordnung am ehesten schnell, flexibel und sofern willens – zukunftsorientiert handeln.

Die Ehtikbank wurde im Jahr 2002 als Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg eG gegründet, bis dahin einer der kleinsten Volksbanken Deutschlands. Das Angebot ethisch-ökologischer Geldanlagen brachte den Thüringern bundesweites Renommee und Kunden. Aus Spenden und eigenen Mitteln fördere die Ethikbank seitdem Frauen-, Ethik- und Umweltprojekte. Im Gründungsjahr wurden die Öko-Banker mit dem Qualitätsurteil “gut” der Stiftung Warentest für das Online-Tagesgeldkonto ausgezeichnet. In 2006 gab es für die Eisenberger den großen Preis des Mittelstandes in der Kategorie “Bank des Jahres”. Quellen: ethikbank.de

Banking und Ökologie zu verknüpfen klang 2002 wohl eher kühn. Es trotzdem zu wagen, spricht für einen vorbildlichen Unternehmer- und Umweltgeist. Von uns gibt es herzliche Grüße nach Thüringen und satte 4 Stämmchen für Idee und konsequente Umsetzung.

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