Ein Liter Licht: die wohl günstigste Lampe

Seit März 2011 werden die Räume der Slums im phillipinischen Manila von „leuchtenden Plastikflaschen“ erhellt. Das Projekt “ein Liter Licht” wurde von der MyShelter Foundation ins Leben gerufen. Nutzer müssen lediglich selbst eine Plastikflasche zur Verfügung stellen, damit auch ihre Wohnung erhellt werden kann, wie der Spiegel berichtet.

So einfach und doch so wirkungsvoll: Eine mit Wasser befüllte Plastikflasche bringt Licht in Tausende Slums. Die Idee stammt vom Brasilianer Alfredo Moser. Er baute bereits 2002 solche Flaschen in seine Halle ein. Nach Manila wurde die sagenhaft einfache Idee von Illac Diaz gebracht, dem Gründer der MyShelter Foundation. Die Aktion wird von der Gemeinde finanziert und durch Sponsoren unterstützt. Ziel ist es, bis 2012 über eine Million Flaschen in Verwendung zu haben.

Für eine solche Flaschen-Leuchte ist nur sehr wenig Material nötig. Es bedarf einer Plastikflasche, einer Wellblechschere, einem Liter Wasser, etwas Bleichmittel und Gummi. Mit der Schere muss ein Loch in das Hüttendach geschnitten werden, sodass eine Flasche hindurchpasst, aber nicht durchfallen kann. In die Flasche wird Wasser gefüllt, dann wird Chlor hinzugefügt, damit sich keine Algen bilden können. In der Folge muss nur noch die Flasche durch das Loch im Dach gesteckt werden und das Ganze mit etwas Gummi abgedichtet werden. Wie daraufhin eine Flasche leuchten kann? Ganz einfach. Die Flasche steht zu einem Teil aus dem Dach heraus. So scheint Sonnenlicht in die Flasche und wird vom Wasser gebrochen. Und somit “strahlt” die Flasche ungefähr so hell wie eine 50-Watt-Glühbirne. Weitere Informationen bei unserer Quelle spiegel.de

Extrem pfiffig. Wir geben vier 4 Stämmchen.

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