Ein 18-Jähriger beseitigt Mikro-Plastik

 Mikro-Plastik gilt als große Gefahr. Vor allem für die Bewohner der Weltmeere sind die kleinen Partikel lebensbedrohlich. Sie gelangen in die Mägen der Tiere, weil sie gemeinsam mit der Nahrung aufgenommen werden. Ein 18-Jähriger hat den Kampf dagegen aufgenommen.

Mit seinen 18 Jahren hat sich Fionn Ferreira bereits viel vorgenommen. Er will die Ozeane vor den Mikro-Plastikpartikeln verschonen. Dafür hat der junge Mann eine vielversprechende Methode entwickelt, die ihm bereits einige Auszeichnungen einbrachte.

Der Kampf gegen die Verschmutzung der Weltmeere

Ein junger Ire, gerade mal 18 Jahre alt, hat sich eine gigantische Aufgabe gestellt. Er möchte die Weltmeere von den unzähligen, gefährlichen Mikro-Plastikpartikeln befreien und damit vielen Meeresbewohnern das Leben retten. Viele von ihnen nehmen im Laufe ihres Lebens eine Vielzahl der gefährlichen Mikro-Plastikpartikel auf und sterben einen qualvollen Tod.

Mikro-Plastikpartikel können bis zu 5 Millimeter groß sein. Sie gelangen unter anderem über das Waschen von Kunstfaserkleidung ins Abwasser und stellen die Kläranlagen vor eine bislang unlösbare Aufgabe. Diese Anlagen sind nicht in der Lage, diese winzig kleinen Partikel zu entfernen. Dadurch gelangen sie in die Gewässer.

Fionn Ferreira begann damit zu experimentieren, fügte dem Wasser Öl und magnetisches Pulver hinzu. Die Mikro-Plastikpartikel haben sich damit verbunden und konnten dann mit einem starken Magneten aus dem Wasser entfernt werden.

Mit einem selbst gebauten Spektrometer konnte der 18-Jährige messen, wie viel Prozent der Mikro-Plastikpartikel sich damit aus dem Wasser ziehen ließen. Durchschnittlich 87 Prozent aller Plastikteilchen konnte Fionn Ferreira mit seiner Methode aus dem Wasser entfernen. Diese beachtliche Quote brachte ihm die Aufmerksamkeit großer Unternehmen ein.

Das MIT benannte sogar einen kleinen Planeten nach ihm, um ihn auf diese Weise für sein Engagement und seine wissenschaftlichen Fähigkeiten zu ehren. Beim Google Science Fair, einem Wettbewerb für Nachwuchsforscher, ging Fionn Ferreira als Sieger hervor. Er erhielt sogar ein Preisgeld in Höhe von 50.000 US-Dollar.

Fünf von fünf Stämmchen für dieses Engagment!

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