Direct Air Capture Technology

Gäbe es eine Möglichkeit, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen, wäre ein wichtiger Beitrag zum Schutze der Umwelt getan. Mit ebendieser Problematik beschäftigen sich die Direct Air Capture, hoch entwickelte Technologien, die sich die Säuberung der Atmosphäre zur Aufgabe gemacht haben.

Die Umweltbelastung steigt nahezu kontinuierlich an. CO2-Emissionen vergiften die Atmosphäre so stark, dass dringender Handlungsbedarf notwendig wird. Mit Hilfe von Direct Air Capture Technology soll es zukünftig möglich werden, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen.

Klimaneutral produzieren dank neuester Technologien

Immer mehr Unternehmen haben es sich auf ihre Fahnen geschrieben, schon in naher Zukunft klimaneutral zu produzieren. Einige von ihnen streben sogar eine negative CO2-Bilanz an. Dies könnte mit Hilfe von Direct Air Capture Technology schon bald realisierbar werden. Diese wurde entwickelt, um Kohlendioxid aus der Atmosphäre abzuspalten und damit die Belastung zu senken.

Aber mit DAC kann noch viel mehr erreicht werden. Diese Technologie ist in der Lage, klimaneutrales CO2 herzustellen, was die Umsetzung der deklarierten EU-Klimaziele beschleunigen könnte. Dieses ist für die Gewinnung von synthetischen Kraftstoffen, Gasen und verschiedenen Chemikalien notwendig. Außerdem könnten mit DAC auch negative Emissionen möglich werden. Das heißt, es könnte mehr CO2 aus der Atmosphäre entzogen und auf ökologische Weise eingelagert oder weiterverwendet werden, als an die Atmosphäre abgegeben wird.

Diese Technologie bietet ein enormes Potenzial zum Erreichen der Klimaziele, ist aber nicht ganz unumstritten. Der Weltklimarat ist davon überzeugt, dass es nicht möglich sein wird, die deklarierten Ziele zum Schutze der Umwelt zu erreichen, ohne dabei auf die NET-Verfahren zu setzen (NET – Negative Emissions Technologien). Wissenschaftler hingegen sind der Meinung, dass auch ein kurzfristiges entschlossenes Handeln und ein generelles Umdenken den angestrebten Effekt erzielen könnte.

Bildurheber: Gerd Altmann

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