Details und die Aufbereitung von Mineralwasser

Mineralwasser gehört zu den beliebtesten Getränken auf der Welt. Genuss ohne Reue könnte man mit Blick auf die vielen übersüßten oder auch alkoholischen Durstlöscher dieser Welt sagen. Was macht qualitativ hochwertiges Wasser aus, wo und warum kann ich ohne Reue trinken und was ist grundsätzlich zu beachten.

Wasser. Menschen trinken im Optimum täglich mehrere Liter davon. Wasser versorgt den Körper als urwüchsigste Flüssigkeit mit eben dieser und mit diversen Mineralstoffen. Wasser löscht den Durst im Sommer und gibt Energie quasi „frei Haus“. Gesellschaftlich scheint das zu einer Selbstverständlichkeit geworden zu sein. Die meisten Menschen nehmen Mineralwasser mittlerweile als schlichte Tatsache und hinterfragen weder Herstellung noch Aufbereitung, noch teils die Herkunft. Daher schauen wir uns heute einmal die Aufbereitung von Mineralwasser an, die verschiedenen Sorten und warum Wasser so gesund ist.

Die verschiedenen Wasserarten

Das klassische Mineralwasser stammt aus einem unterirdischen Vorkommen und ist ursprünglich rein. Es wird am Quellort abgefüllt und ist amtlich anerkannt. Das Heilwasser weißt nahezu identische Eigenschaften auf. Lediglich in zwei Punkten unterscheidet sich dies vom Mineralwasser. Erstens muss eine heilende oder pflegende Wirkung nachgewiesen werden. Zudem muss das Heilwasser durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen werden. Quellwasser wird ebenso direkt an der Quelle abgefüllt. Dies muss jedoch keinen reinen Ursprung haben und keine gleichbleibende Menge an Mineralien vorweisen. Zudem kann es ohne amtliche Zulassung verkauft werden. Tafelwasser ist eine Mischung aus Mineralwasser und Leitungswasser. Der Abfüllort ist nicht relevant und es benötigt ebenso keine Zulassung durch das Amt.

Die Aufbereitung von Mineralwasser

Die Aufbereitung von Mineralwasser unterliegt strengen Vorschriften. Mineralwasser wird jedoch nicht immer aufbereitet. Teilweise ist der natürliche Weg durch den Boden ausreichend, um diverse Schadstoffe zu entfernen. Wird das Wasser in einem Werk jedoch aufbereitet ist dieses am Ende des Prozesses sowohl gesundheitlich als auch chemisch einwandfrei. Im ersten Schritt werden kleine Pflanzenteile sowie Sand und Schlamm entfernt. Im Anschluss wird das Wasser mit Hilfe von Eisen und Salzen geflockt zur Lösung von Mikroorganismen. Mit Hilfe eines speziellen Filters können diese Flocken vollständig beseitigt werden. Die Entsäuerung des Wassers sorgt dafür, dass Rohrleitungen nicht von einer Korrosion betroffen werden. Weist das Wasser einen zu hohen Calciumgehalt auf, darf dieses enthärtet werden, um den Gehalt zu reduzieren. Am Ende wird das Wasser desinfiziert durch Chlor, damit es chemisch rein ist und problemlos getrunken werden darf. Insgesamt hat Deutschland mit die besten und professionellsten Prozesse und Systeme, wenn es um die Aufbereitung von Wasser respektive Mineralwasser geht. Die Auflagen sind hoch und die regelmäßigen Kontrollen streng. Ergo: Vertrauen ist angebracht im Land der Dichter und Denker.

Bildurheber: lovelyday12 / 123RF Standard-Bild

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