Computer-Software mit Energiesparpotential: Grüne Software

Energiesparen ist ein wichtiges Thema im Alltag geworden. Clevere Köpfe an der FH Trier entwickeln „Green IT“, Computer-Software die bis zu 20% weniger Strom verbrauchen soll.

Viele Hersteller von Hardware, wie Mobiltelefonen und Bildschirmen, achten inzwischen bei der Entwicklung neuer Produkte auf die Umwelt. Dieser positive Trend der Produktentwicklung zeichnet sich zum einen durch einen geringeren Stromverbrauch der Hardware und zum anderen durch den Verzicht von bedenklichen Chemikalien aus. Doch der Energiesparaspekt bei der Entwicklung von Software blieb bisher weitestgehend unbeachtet.

Der Energieverbrauch der Hardware ist nicht etwa konstant, er ist abhängig von der Software, die genutzt wird. Dieser Effekt wird besonders an Akkubetriebenen Geräten wie Laptops deutlich: je mehr Programme ausgeführt werden, desto mehr Energie wird verbraucht.

Ein Team an der Fachhochschule Trier arbeitet momentan an einem Modell zur Entwicklung von grüner Software. Die Idee ist es, Programme zu entwickeln, die während des Gebrauchs weniger Energie verbrauchen. Die meisten Programme besitzen viele Funktionen, die der Normal-User nicht verwendet. Diese unnötigen Funktionen belasten die Rechenkraft des Computers und steigern den Energieverbrauch. Grüne Software enthält nur die Grundfunktionen eines Programms, jedoch können Benutzer sich alle zusätzlich benötigten Funktionen downloaden, so dass jeder die Funktionen besitzt, die er auch tatsächlich benötigt. Das spart Rechenleistung und Energie.

Mehr Info unter nachhaltigkeitsrat.de

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