Aus Häusern kleine Kraftwerke zaubern?

Durch geschickte Planung von Neubauten visionieren Forscher des Fraunhofer-Institus heute an der nächsten Generation Plus-Energiehaus. Dabei geht es darum, wie man aus Privathäusern kleine Kraftwerke, also Energieproduzenten statt Energienutzer macht.

Bis zu 80 Prozent Energieeinsparung versprechen bereits die besten Sanierungskonzepte für Altbauten. Bei der Planung von Neubauten gehen Forscher des Fraunhofer Instituts am grünen Tisch bereits neue Wege: Man denkt über die Nutzung privater Häuser als Energie produzierende Einheiten nach. Im Winter wird gewärmt, der Sommer braucht Klimaanlagen – zirka 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland benötigen wir für Heizung und Herunterkühlung von Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden. Ein Teil entfällt darüber hinaus auf das Lüften und Beleuchten.

Künftig würden immer mehr Neubauten sogenannte „Plus-Energiehäuser“ sein, so Professor Gerd Hauser vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP in Stuttgart. Es geht darum mehr Energie zu produzieren, als die Häuser selbst verbrauchen. Diese Häuser können demnach Strom zur Verfügung stellen. Die ersten „Plus-Energiehäuser“ existieren bereits. So zum Beispiel das Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung oder eine derzeit in Planung befindliche Mustersiedlung in Köln. Dort zeigen sechs Unternehmen ihre Plus-Energiehaus-Konzepte. Im Einsatz sind Hochleistungsdämmstoffe, Vakuumdämmungen, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und Latentwärmespeicher. Darüber hinaus sind im Einsatz Brennstoffzellen oder die Photovoltaik in der Fassade. Weitere Informationen
bei unserer Quelle scinexx.de.

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