Jul 02

Volt Storage bietet als Start-up den ersten Solar-Heimspeicher auf Basis von Vanadium-Redow-Flow an. Diese neue, umweltfreundlichere Batterievariante soll künftig die gängigen Lithium-Ionen-Akkus ablösen und damit für ein besseres Klima sorgen.

Drei Technikstudenten aus München haben mit ihrem Start-up Volt Storage eine spezielle Batterie herausgebracht, die den Markt revolutionieren soll und dabei auch noch besonders umweltbewusst ist. Sie funktioniert auf einer so genannten Vanadium-Redow-Flow-Basis. Dazu wird ein Vanadium-Elektrolyt verwendet, das zum größten Teil ausschließlich aus Wasser besteht. Vanadium selbst ist ein Metall, was als Nebenprodukt von Eisen anfällt und sich als solches deutlich einfacher recyceln lässt, als dies beim bisher verwendeten Lithium der Fall ist. Außerdem soll die neue Technologie deutlich sicherer sein, denn der neue Solar-Heimspeicher ist nicht entflammbar. Ein zusätzliches Argument, um sich für die neue Variante zu entscheiden und damit die bislang verwendeten Lithium-Ionen-Akkus zu entsorgen.

Deutlich günstiger in der Produktion als die Konkurrenz

Dabei ist die Technologie hinter dem Ganzen gar nicht einmal so neu wie vielleicht zunächst gedacht. Es gibt bereits Unternehmen die ähnliche Batterien anbieten, zum Beispiel in Österreich. Allerdings liegt der Vorteil von Volt Storage Batterien darin, dass sie erstmals kostengünstig produziert werden können und zwar durch ganz automatisierte Prozesse. Das macht sie für den Handel natürlich äußerst attraktiv und für den Endverbraucher deutlich günstiger als die bisher auf den Markt gebrachten Modelle. Eine gute Basis also, um darauf aufzubauen und sich einen Kundenstamm zu errichten. Erste Unternehmen haben ihr Interesse bereits bekundet. Kapital für die Weiterentwicklung und ein marktreifes Produkt ist ebenfalls vorhanden und konnte im Zuge der ersten Forschungsentwicklungen von den drei Unternehmensgründern gesammelt werden. In den kommenden Jahren wird sich dann zeigen, ob sich die umweltfreundlichen Batteriealternativen wirklich durchsetzen können und es zum Aus der stark umweltschädigenden Lithium-Ionen-Akkus kommt.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen für diese zukunftsweisende Entwicklung.

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Mrz 02

Mit ihrem Start-Up Sauberkasten bringend zwei Leipzigerinnen neuen Glanz ins Haus und das auf ganz natürliche Art und Weise. Reiniger und Waschmittel gibt es schließlich viele, doch diese basieren oft auf chemisch bedenklichen Inhaltsstoffen. Dabei gibt es doch auch natürliche Alternativen und die schaden nicht und lassen sich einfach selbst herstellen, sind die Gründerinneren von Sauberkasten überzeugt.

Henriette Grewling und Jeanette Schmidt waren es leid, immer für ihre Putzarbeiten im Haus zu teuren und umweltschädlichen Spezialreinigern zu greifen. Stattdessen suchten sie günstigere Alternativen, die noch dazu umweltfreundlich sind und fassten schließlich einen Plan.

Wenn es etwas nicht gibt, macht man es eben selbst

Grewling und Schmidt gründeten kurzerhand ihr Start-Up Sauberkasten und machten es damit möglich, zu einfachen und effizienten Reinigungsmitteln zu greifen die sich ganz einfach selbst herstellen lassen. Fast jeder hat schließlich schon von den positiven Reinigungseigenschaften von Essig und Zitronensäure gehört, sei es auch nur als Haushaltstipp aus Omas Zeiten. Doch das Start-up Sauberkasten geht noch einen Schritt weiter. Statt nur auf einzelne Reinigungsmittel aus dem Haushalt zu setzen, gibt es im Sauberkasten gleich ein Paket aus einzelnen natürlichen Reinigern, die sich auf immer neue Arten zusammenmischen lassen und somit einfach jeden Dreck im Haushalt problemlos beseitigen können. Konkret gibt es sechs Produkte die man auf zehn unterschiedliche Weisen vermischen kann im praktischen Karton.

Natürliche Reiniger direkt im Karton

Und da die Gründung eines Start-Ups der nicht ganz kostenlos vonstattengehen kann suchten die findigen Unternehmerinnen entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten. Sie erhielten schließlich ein Gründerstipendium vom Social Impact Lab Leipzig. Außerdem starteten sie eine Crowdfunding-Kampagne und konnten darüber im Sommer 2017 gleich mehr als 40.000 Euro einsammeln. Mit diesem mehr als zufriedenstellenden Ergebnis gab es bereits im Herbst die ersten Sauberkästen zu bestellen und zwar direkt über die eigene Webseite. Jetzt, 2018, wollen die Unternehmerinnen voll durchstarten und noch viel mehr Privatleute und Unternehmen von ihrem Konzept überzeugen nämlich nicht nur ordentlich zu reinigen, sondern dabei auch noch die Umwelt zu schützen.

Sauber und umweltfreundlich, dafür gibt es mindestens 3 Stämmchen.

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Jan 23

Geldscheine nutzen sich schnell ab. Bisher wurden die alten Geldscheine einfach entsorgt. Die Folgen: Tonnenweise Papiermüll und teure Neudrucke. US-Forscher haben nun eine Lösung für dieses Problem gefunden: Eine Waschmaschine für Euros, Dollar und Co …

Erst der Fünfer, jetzt der Zehner: Es wird ständig neues Geld herausgegeben. Mit immer besser Sicherheitstechnik. Von Wasserzeichen und Relief über bestimmte Papiersorten, Schriftzeichen, Hologramme und spezielle Tinte ist ein Geldschein in der Produktion sehr aufwendig. Und teuer. Das ersetzen der alten Zehner durch ihren Neuen Ablöser wird rund 600 Millionen Euro kosten.

Abnutzung ist normal – aber warum muss das das Ende vom Lied sein?

Geldscheine gehen durch viele Hände, sie reißen ein, werden gefaltet, zerfleddert, zerknüllt. Sie werden schmutzig und nass. Geldscheine verschleißen schnell. Eine Banknote hat nach ihrem Druck eine Nutzungsdauer von ein bis fünfzehn Jahren vor sich, dann ist sie in der Regel nicht mehr zu gebrauchen. Weltweit wandern jedes Jahr über 150.000 Tonnen solcher Scheine schmutzig und unbrauchbar in den Müll. Allein in Deutschland werden eine Milliarde Scheine im Jahr zerhäckselt.

Mehr als 150 Milliarden Scheine aus allen Währungen strömen jedes Jahr in den Abfall und werden langsam aber sicher umwelttechnisch unverantwortlich. US-Forscher stellen deshalb nun eine ungewöhnliche Forderung: Sie wollen Geldwäsche. Was sich skurril anhört, ist in der Praxis eigentlich logisch: Schmutziges Geld nicht entsorgen, sondern sauber machen. Man hat passend zum Vorschlag direkt eine geeignete Geldwäsche-Maschine gebaut. Zwei große Banken testen die Erfindung bereits aus.

Nicht jeder schmierige Fünfer muss zwangsläufig ersetzt werden

Ein so genanntes „überkritisches Kohlenstoffdioxid“ fungiert bei diesem Prozess des Geldwäsche als Waschmittel. Er ist Gesundheitlich unbedenklich, denn der Stoff wird schon seit langem sogar in der Lebensmittelbranche verwendet. In diesem Fall saugt das „Waschmittel“ den vor allem menschlichen Schmutz, wie beipsielsweise Schweiß, aus den Geldscheinen.

Statt neue Geldscheine zu produzieren ist es jetzt also möglich, einfach die alten Banknoten zu reinigen und weiter zu benutzen. Physiker Nabil Lawandy steckt hinter der Idee und Umsetzung der etwas anderen Waschmaschine, und hat sie auch schon gründlich getestet. Ob Dollar, Pfund, Euro oder Yuan – ein einmal gewaschener Schein kann selbst unter fortschrittlichster Analyse nicht mehr von einer nagelneuen Note unterschieden werden. Und dabei bleiben alle Sicherheitstechnik der Banknoten erhalten.

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Mrz 07

„Augen auf beim Eierkauf“. Was der Volksmund über die Versorgung mit Lebensmitteln meint gilt nicht minder für ökologisch motiviertes Einkaufsverhalten. So berichtet das Handelsblatt über eine Untersuchung der Stiftung warentest, dass Ökostromtarife oft nicht halten, was sie versprechen.

Wer Ökostrom bezieht, will nicht lediglich Wechselstrom aus der heimischen Steckdose zapfen. Vor allem interessiert die Bezieher von Ökostrom der umweltfreundliche Nutzen des eigenen Verhaltens. Einer Untersuchung der Stiftung Warentest zufolge sorgen aber nicht alle Ökostromtarife für faktisch mehr grüne Energie.  Nicht überall, wo „öko“ draufstehe, so das Handelsblatt, sei demnach auch öko drin. Bei der Überprüfung von 19 Ökostromtarifen wurde jetzt ermittelt, dass nur 13 Anbieter einen Nutzen für die Umwelt realiseren. Nur bei zwei von drei Anbietern sei demnach gewährleistet, dass beispielsweise in neue Wind- oder Wasserkraftanlagen investiert werde. So zitiert das Handelsblatt die Februar-Ausgabe des Magazins „Test“ laut eines Vorabberichts. Quelle: Handelsblatt.

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