Okt 25

Waschsoda ist schon vor Jahrzehnten ein beliebter Helfer im Haushalt gewesen. Danach geriet er eine Weile in Vergessenheit und jetzt ist der Alleskönner endlich wieder da. Mit ihm lässt sich Wäsche bleichen, Abflüsse reinigen und noch so vieles mehr. Hier die besten Anwendungsmöglichkeiten für den umweltbewussten Haushaltshelfer:

  • Tipp 1: Abflüsse reinigen

Verstopfte Abflüsse sind ein häufiges Problem im Haushalt und damit ein regelmäßiges Ärgerniss. Eines, dem sich mit Waschsoda problemlos zu Leibe rücken lässt. Dazu einfach drei bis vier große Esslöffel Waschsoda in den Abfluss geben, eine kleine Tasse Essig hinterher kippen und das Ganze eine Weile aufschäumen lassen. Danach mit kochendem Wasser spülen und schon sind alle Ablagerungen gelöst. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann es hilfreich sein, diesen Vorgang ein zweites oder drittes Mal zu wiederholen.

  • Tipp 2: Wäsche bleichen

Die perfekte Hausfrau wünscht sich die perfekte weiße Wäsche. Auch hier kann Waschsoda ein praktischer Haushaltshelfer sein, denn er löst nicht nur hartnäckige Verschmutzungen, sondern macht die Wäsche auch wieder schön weiß. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis lohnt es sich, die Wäsche vorab in einem Bottich aus 10 Litern heißem Wasser und etwa zwei Esslöffeln Waschsoda einzuweichen. Nach etwa ein bis zwei Stunden kann diese normal durchgewaschen werden. Dieses Anwendungsprinzip eignet sich allerdings nur für helle Wäsche und keine aus Seide oder Wolle, weil die Fasern zu empfindlich wären.

  • Tipp 3: Algen entfernen

Auch der Außenbereich lässt sich wunderbar mit Waschsoda reinigen, speziell wenn Algen und Moos den Boden belagern. Hierzu eine Lauge aus einem Löffel Waschsoda und fünf Litern Wasser mischen und den Boden damit großzügig abwaschen. Für Fugen eignet sich eine entsprechende Bürste oder eine kleine Zahnbürste. Wichtig ist, dieses Verfahren nur auf normalem Stein anzuwenden und empfindliche Oberflächen wie Granit besser auszusparen, um keine Verfärbungen oder unschöne Flecken zu riskieren.

 

Wir sagen 4 von 5 Stämmchen für diese günstige und natürliche Wunderwaffe!

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Okt 20

Mit Pela Case haben die Hersteller sich daran gemacht die erste umweltverträgliche Handy- beziehungsweise Smartphonehülle auf den Markt zu bringen, die komplett recycelbar ist und ganz ohne Plastik und Blei auskommt. Noch gibt es allerdings Verbesserungsbedarf.

Eine kanadische Firma hat sich daran gemacht eine Handyhülle zu entwickeln, die sich komplett kompostieren lässt. Dabei kommt sie ohne schädliche Bestandteile wie Plastik oder Blei aus, die die Ozeane vergiften. Aktuell ist die Hülle für alle iPhone-Varianten und Samsung-Smartphones erhältlich. Andere Modelle sollen folgen. Die Besonderheit in den neuen Hüllen besteht darin, dass sie aus einem ganz besonderen Stoff gefertigt sind. Diesen nennen die Hersteller Flaxstic. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Flachsstroh und bioplastischen Elastomer. Allerdings sind das bislang noch nicht die einzigen Bestandteile, die hier Verwendung finden. Auch darauf weisen die Hersteller offen hin und geben damit zu, noch nicht die optimale Lösung gefunden zu haben aber immerhin auf einem guten Weg zu sein. 55 Prozent der verwendeten Rohstoffe stammen nämlich noch aus nicht recycelbaren Materialien. Die Gründe hierfür liegen im Herstellungsprozess selbst verankert, doch daran wird weiter geforscht.

Die Herstellung ist auf einem guten Weg

Bislang macht die Firma allerdings schon einiges, um ihre Pela Cases entsprechend zu bewerben und den Verkauf zu fördern. So spendet sie einen Prozent ihres Umsatzes für Wohltätigkeits- Organisationen im Speziellen solche, die sich mit der Reinigung der Meere vom Plastikmüll beschäftigen. Wer ein solches Pela Case kauft der wird schnell merken, wie angenehm es in der Hand liegt und wie gut es sich schon jetzt entsorgen lässt. So kann die Hülle in den Biomüll wandern, um dort professionell kompostiert zo werden. Der natürliche Zersetzungsprozess dauert, laut Hersteller- Angaben, etwa zwei Jahre und ist damit noch nicht ganz ideal ausgereift. Trotzdem wird es Zeit, bei einem so beliebten Alltagsprodukt die schädliche Herstellungskette zu unterbrechen und eine umweltfreuliche Alternative zu bieten. In dieser Hinsicht haben die Hersteller von Pela Case alles richtig gemacht.

Wir vergeben 3 von 5 Stämmchen für diesen nachhaltigen Alltagsgegenstand.

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Sep 12

In kaum einer anderen Branche wird so viel Verpackungsmüll produziert, wie im Lebensmitteleinzelhandel. Gerade die Umverpackung von Obst und Gemüse ist dabei vielen Verbrauchern längst ein Dorn im Auge, denn hier steigt das Bewusstsein für ökologischen Einkauf durch  die vielen bekannten Umweltschäden, die Plastikmüll in den Weltmeeren verursacht. Kein Wunder also, dass die großen Supermarktketten über umweltfreundliche Verpackungsalternativen nachdenken.

Bio-Obst und Gemüse eingeschweißt in Plastikfolie will heute niemand mehr in seinem Einkaufswagen haben. Deswegen geht man bei Rewe und Edeka inzwischen hin und druckt den Preis und das Haltbarkeitsdatum ganz einfach auf die Früchte. Das ist umweltfreundlich und spart Verpackungsmüll. Doch nicht nur hier sind die Supermarktketten erfinderisch geworden. So bestehen viele Umverpackungen von Wurst und Käse aus einer dünneren Plastikhülle, damit ist der Müll zwar noch nicht ganz beseitigt aber zumindest stark reduziert. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Grund dafür ist aber nicht nur das Kundenverhalten und das steigende Bewusstsein für die Vermüllung des Planeten durch Plastik. Ein neues Gesetz setzt die Händler ebenfalls unter Druck, denn damit steigen nicht nur die Abgaben für die Entsorgung des Verpackungsmülls. Das Gesetz sieht ebenfalls vor, dass der Großteil des Mülls absolut recyclebar sein muss.

Viele innovative Ideen helfen dabei, neue Verpackungsmöglichkeiten zu finden

Bis 2022 möchte beispielsweise Aldi die Plastikverpackungen in den Regalen um 30 bis 50 Prozent reduzieren. Wo aus Hygienegründen die Umverpackung nicht komplett fehlen darf, sollen umweltfreundlichere Alternativen her. Ideen dazu gibt es genug. So hat ein findiger Hersteller bereits Verpackungen aus Naturmaterialien wie Gras und Hanf produziert. Auch Alternativen aus komplett recyceltbaren Materialien wie Altpapier sind schon auf dem Markt und durchlaufen erste Proben in den Supermarktregalen. Stellen sich die als erfolgreich heraus, könnten schon bald ganz neue Verpackungsmaterialien auf den Verkaufstresen landen. Die Verbraucher freuts, denn die kaufen gerne guten Gewissens ein. Die einzige Frage bleibt, ob die Supermärkte dann die Preise für ihre Produkte anheben, da die verbesserten Umverpackungen eventuell mehr Anschaffungskosten bedeuten und das wiederum auf den Verbraucher umgelegt werden könnte? Da heißt es entspannt abzuwarten.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen, ganz einfach, weil eine Plastikreduzierung an dieser Stelle enorme Auswirkungen haben kann.

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Aug 18

Etwa 200.000 Tonnen Altpapier könnten pro Jahr vermieden werden, wenn niemand mehr seinen Kassenbon ausdrucken lassen würde. Eine App soll das nun möglich machen und das schon im kommenden Jahr. Wie das System funktioniert und was es bringt, dazu jetzt mehr.

Amir Karimi waren sie schon lange ein Dorn im Auge: Die Kassenzettel. Ständig werden sie einem in die Hand gedrückt, sie brauchen Papierresourcen und Zeit und landen doch meistens im Müll. Aus diesem Grund entwickelte er die App Atmin. Dazu gründete er mit Geschäftspartner Gerd Köster direkt ein eigenes Unternehmen, welches auf den Namen A&G hört. Inzwischen arbeiten zehn Menschen daran, die Software ständig weiterzuentwickeln und neue Features möglich zu machen. Das Grundprinzip dahinter ist so einfach wie genial: Statt sich den Bon an der Kasse ausdrucken zu lassen, hält der Kunde nur sein Smartphone an ein Lesegerät. Der Bon wird dann eingelesen und in einer Cloud gespeichert. Auf diese Weise entfällt der Papierdruck und die Hände bleiben sauber, denn viele Kassenzettel enthalten eine schädliche Chemikalie, die inzwischen als bedenklich eingestuft wird und bis zum Jahr 2020  EU-weit verboten ist. Dann müssen die Geschäfte sich ohnehin umstellen und erhalten damit vielleicht eine gute Gelegenheit, dies gleich virtuell zu tun?

Viele Vorteile direkt auf dem Smartphone

Neben der Speicherung der Rechnungen kann die App aber noch viel mehr. So ist es Privatkunden zum Beispiel möglich, sich Informationen über die Verwendung des Kassenzettel einzuholen, um die bestellten Waren zum Beispiel steuerlich absetzen zu können. Die Bons lassen sich außerdem gleich  dem Steuerberater zur Verfügung stellen und das in Sekundenschnelle. Auf diese Weise wird überhaupt kein Papier mehr verbraucht, die Umwelt geschont und das Risiko minimiert, vielleicht doch einmal einen Kassenbon zu verlegen. Auch für Unternehmen ist dies besonders praktisch, denn auch bei großen Bestellmengen bleibt der Überblick erhalten. Die Nutzung von Atmin soll zudem kostenlos möglich sein. Um die Entwicklung weiter voranzutreiben und zu finanzieren versuchen die Start-Upper jetzt, große Unternehmen mit ins Boot zu holen die diese Technik anwenden.

4 von 5 Stämmchen für diese vielversprechende Neuerung!

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Jul 31

Laut Stiftung Warentest ist es in Deutschland völlig unbedenklich, Trinkwasser direkt aus der Leitung zu konsumieren und damit auf teures Mineralwasser zu verzichten. Außerdem ließe sich so die Verwendung von Plastikflaschen drastisch reduzieren. Ein Plus für die Umwelt und den Geldbeutel.

Leitungswasser ist in Deutschland das am meisten kontrollierte Lebensmittel überhaupt, darauf weist das Umweltamt hin. Hier finden täglich strenge Kontrollen statt, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Trotzdem greifen die meisten Deutschen nach wie vor zu stillem Wasser oder Mineralwasser aus der Flasche. Häufig handelt es sich dabei um Plastikflaschen und die sind alles andere als gut für die Gesundheit und die Umwelt. Dabei ließe sich der Aufwand sparen mit einem einfachen Gang zum Wasserhahn. Die Keim- und Bakterienkonzentration im Trinkwasser ist in Privathaushalten nahezu nicht gegeben, stattdessen hat die Stiftung Warentest allerdings bei vielen Mineralwassersorten eine starke Belastung festgestellt. Einzige Ausnahme der Keimfreiheit bilden Wasserhähne an öffentlichen Einrichtungen wie Bahnhöfen oder Restaurants. Hier liegt die Keimbelastung allerdings auch nicht am Wasser als solches, sondern an der mangelnden Hygiene der Wasserhähne.

Beste Qualität, ganz ohne Geschleppe

Insgesamt bekommt das Trinkwasser damit in Deutschland einen Spitzenwert hinsichtlich seiner Qualität. Der kann sich, je nach Region, natürlich geringfügig unterscheiden, ist aber insgesamt sehr gut. Diese Feststellung gilt natürlich nicht für andere Länder, den hier herrschen andere Richtwerte und weniger starke Kontrollen. Wer trotzdem unsicher ist, ob das Wasser aus dem Hahn wirklich sauber genug ist, der kann sich spezielle Wasserfilter einbauen. Einfach zu installierende Systeme bietet der Handel inzwischen zuhauf. Zur Veredelung von Trinkwasser mit unterschiedlichen Geschmackssorten gibt es ebenfalls günstig zu erwerbende Produkte. Die können sogar Sprudel produzieren und ahmen damit das Flaschen-Mineralwasser perfekt nach. All das sind viele gute Gründe, zukünftig keine Flaschen mehr aus dem Getränkecenter nach hause zu schleppen und damit nicht nur viel Geld zu sparen, sondern auch der Umwelt etwas Gutes zu tun.

5 von 5 Stämmchen für das Trinken von Leitungswasser. Könnte man noch einfacher der Umwelt helfen? Wohl nicht!

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Jul 25

Das Thema Nachhaltigkeit betrifft natürlich nicht nur Kleidung und Produkte des Alltags, sondern auch die tägliche Nahrungsaufnahme. Bislang gab es viele einzelne kleine Projekte in Restaurants, die sich mit dem Thema näher beschäftigten, jetzt ist der Blick auf die Schonung von Ressourcen auch im Catering angekommen.

Bei einer Veranstaltung vom „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ im Berliner Tempodrom kam erstmalig ein so genanntes nachhaltiges Catering zum Einsatz. Versorgt wurden gleich 1.400 Gäste auf höchstem Niveau und zwar von Spitzenköchen Sarah Wiener und ihrem Catering-Team. Die wollte zeigen, dass auch bei Veranstaltungen dieser Größe ressourcensparende Zubereitung, Regionalität und Sparsamkeit von Lebensmitteln möglich ist und das sogar hervorragend schmecken kann. Für diesen Auftrag galt es allerdings, gewisse Grundregeln einzuhalten, die der „ Rat für Nachhaltige Entwicklung“ vorab in einem Leitfaden zusammengefasst hatte. Darunter die folgenden Punkte:

1.     Statt Wasser in Flaschen, Leitungswasser in Karaffen anbieten.

2.     Regionale Produkte der Saison zum Kochen verwenden.

3.     Wiederverwendbares Geschirr benutzen, auf Einweggeschirr verzichten.

4.     Reinigungsmittel und Küchengeräte sparsam und ökologisch verwenden.

5.     Caterer aus der Region beauftragen.

6.     Vegetarische Küche bei allen Events anbieten.

7.     Fairtrade und ökozertifizierte Speisen an den Tischen servieren.

8.     Überflüssige Verpackungen aus der Küche verbannen.

9.     Kein Essen bei Zubereitung und Angebot verschwenden.

10.  Den Gästen die Mitnahme von übriggebliebenen Speisen und Getränken anbieten.

Dazu kamen noch einige weitere Kriterien, die erfüllt sein müssen um als nachhaltig zu gelten und dementsprechend ein Catering für eine Großveranstaltung dieser Art anbieten zu können. Der „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ hofft nun, an diesem Punkt mit einem guten Beispiel voran zu gehen und einen neuen Trend ins Leben zu rufen, dem bald noch viele Veranstalter folgen werden. Hier sei es leider aktuell noch so, dass ein solches Catering mit höheren Ausgaben zu Buche schlägt, als dies bei einem normalen Essensangebot der Fall wäre, gibt Sarah Wiener dabei zu bedenken. Dafür könne man aber guten Gewissens seine Gäste versorgen und würde einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Wir vergeben 3 von 5 Stämmchen für nachhaltiges Catering.

 

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Jul 22

Wer Handy, Notebook und iPod nicht mehr weglegen kann, der braucht gerade unterwegs hin und wieder mal neue Energie. Bislang kommt die aus speziellen Chargern, deren Basis sind Hochleistungs-Akkus und die wiederum sind weder besonders umweltbewusst, noch überzeugen sie durch Langlebigkeit.

Mit einer transportablen Solar Ladestation ist es nun möglich, auf einfachem Wege alle elektrischen Geräte unterwegs wieder aufzuladen und das ganz ohne Akkus oder Batterien die die Umwelt zusätzlich belasten. Das Prinzip ist denkbar einfach und entspricht dem der großen Solarstationen auf Hausdächern oder in Wüstenregionen. Die handliche Minisolarstation verfügt über ein Paneel, über dass es sich mit Sonnenenergie auflädt. Diese speichert sie und gibt die Energie dann bei Bedarf an Handy, Notebook und Co weiter. Dazu stehen unterschiedliche Verbindungsstecker bereit. Voraussetzung, dass das Ganze funktioniert ist natürlich die Gewissheit, dass die Solarstation vorher auch entsprechend aufgeladen wurde. Dazu sollte sie zumindest einige Stunden im Tageslicht sein, entweder direkt oder zum Beispiel durch eine Fenster- oder Autoscheibe.

Design und Qualität in einem

Wer unterwegs ist der kann die Solar Ladestation aber auch ganz einfach mitnehmen, denn sie kommt mit einem praktischen Trageband zum Kunden und erinnert vom Design her eher eine Handtasche als an ein Ladegerät. Sogar eine Geschenkbox ist mit dabei für den Fall, dass auch andere von der Idee überzeugt werden sollen doch künftig ganz auf Batterien oder Akkus zu verzichten und damit der Umwelt etwas Gutes zu tun. Der Preis liegt bei rund 75 Euro pro Stück und rechnet sich damit schon in den ersten Jahren. Neben dem Standardmodell gibt es inzwischen sogar echte Designerobjekte von Lichtkünstlern entworfen für all jene, die etwas ganz Besonderes haben möchten. Damit gibt es eigentlich keine Gründe mehr, warum dieses Ladegerät nicht bei jedem Technikeraffinen im Haushalt vorhanden sein sollte. So praktisch kann Umweltschutz sein.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen für Design, Qualität und Nachhaltigkeit in einem.

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Jun 04

Pro Jahr werden etwa zwei Milliarden Jeans produziert, der größte Teil davon geht direkt in den Import nach Deutschland. Jeans sind das liebste Kleidungsstück der Deutschen. Die horten gleich durchschnittlich acht Stück in ihrem Kleiderschrank. Doch die meisten der schicken Hosen haben einen langen und umweltschädigenden Produktionsweg hinter sich. Dabei geht das auch anders.

Ein großer Teil der Jeans stammt aus Billiglohnländern wie Indien und China. Dort wird wenig Wert auf Umweltschutz und die Gesundheit der Mitarbeiter gelegt. Mit katastrophalen Ergebnissen. Verschiedene Produktionsverfahren wie das Sandstrahlverfahren führen sogar zum Tod von Mitarbeitern. Allein die Herstellung der verwendeten Baumwolle und das anschließende Färben und Bleachen verbrauchen eine Unmenge an Wasser. Das wird nach der Verwendung natürlich auch nicht geklärt, sondern mit sämtlichen chemischen Rückständen in die Flüsse geleitet. Kläranlagen gibt es nicht, sie sind gesetzlich nicht festgeschrieben und so sparen die Hersteller wo sie können. Das müssen sie auch, denn sie wollen ihre Ware ja günstig verkaufen. An den Kunden der in Ländern wie unserem sitzt und sich lieber keine Gedanken darum macht, was so ein schickes Kleidungsstück wie die Lieblingsdenim alles anrichten kann.

Eine Jeans aus Plastik

Höchste Zeit also für umweltgerechte Alternativen, welche die einem kein schlechtes Gewissen beim Tragen machen. Ein solches Beispiel ist die Mud-Jeans, eine Jeans die getauscht und somit nicht einfach entsorgt, sondern wiederverwendet wird. Wem das nicht gefällt, der sollte sich zumindest an den verwendeten Stoffen orientieren. Inzwischen bieten nämlich Hersteller wie Armedangels Jeans aus Bio-Baumwolle an. Für ihre Herstellung wird deutlich weniger Wasser verwendet, außerdem kommen keine schädlichen Pestizide beim Anbau zum Einsatz. Das schont zumindest schon mal die Umwelt und ist zudem auch besser für die Haut. Mit der „Raw for the Ocean“ Kollektion hat jetzt das Öko-Jeanslabel Denim-Brand aus den Niederlanden eine Jeans entworfen, sie aus dem recycelten Plastikmüll der Weltmeere gefertigt wird. Das ist natürlich aufwendig und dementsprechend sind die Modelle auch etwas teurer als die günstigen Alternativen. Ausgaben, die sich aber lohnen sollten für echte Fashion-Victims die ihre neue Lieblingsjeans wirklich guten Gewissens tragen wollen.

Wir vergeben 3 von 5 Stämmchen für nachhaltige Jeans!

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Mai 11

Seit dem 20. April hat der Supermarktkonzern REWE ein ganz besonderes Produkt im Sortiment: Einen Burger dessen Patty aus Insekten, statt aus gängigem Schweine- oder Rindfleisch, besteht. Noch ist der Burger lediglich in Aachen erhältlich. Schon bald sollen aber andere Supermärkte folgen.

Die Idee mag für die meisten Deutschen erst einmal eklig, zumindest aber gewöhnungsbedürftig klingen: Ein Burger, dessen Fleisch aus Insekten besteht, statt aus Schweine- oder Rinderhack. Was in anderen Ländern, speziell in vielen Teilen Asiens, längst zur normalen Küche gehört, sorgt hierzulande nach wie vor für ungläubige Gesichter. Dabei sind Insekten durchaus lecker und auch noch gesund. Natürlich nur, wenn sie richtig zubereitet sind. Das scheint beim Burger durchaus der Fall zu sein. Die Frage ist nur, wer will das wirklich essen? Wenn es nach dem Osnabrücker Start-up „Bug Foundation“ geht, hoffentlich bald viele Kunden. Das Unternehmen arbeitet nämlich eng mit dem REWE-Konzern zusammen und hat den neuartigen Burger entwickelt.

Guter Inhalt, der überzeugt?

Doch was ist eigentlich drin im Burger? Auf der Zutatenliste ist Folgendes zu lesen: „Wasser, Buffalowurm-Sojaprotein (60% Buffalowürmer Alphitobius Diaperinus, 40% BIO-Sojaproteinkonzentrat aus kontrolliert ökologischem Anbau), Rapsöl, Zwiebeln, Eiklar aus Freilandhaltung (getrocknet), Tomatenmark (Tomaten, Salz), Sojasauce (Wasser, Sojabohnen, Weizen, Salz), Senf (Wasser, Senfsaat, Essig, Salz, Zucker, Gewürze), Kartoffelstärke, Gewürze, Salz, Zitronensaft und Petersilie.“ Alles was der Kunde noch tun muss ist, den Burger aus dem Tiefkühlfach zu nehmen und ihn wahlweise im Ofen oder in der Bratpfanne knusprig anzubraten. Der fertige Burger soll dann leicht nussig und knusprig wie Erdnüsse schmecken, verspricht das Unternehmen. Einige Packungen gingen bereits erfolgreich über die Ladentheke zu einem Preis von 5,99 Euro für eine Zweierpackung. Nun will REWE den Burger bald auch in weiteren Filialen, unter anderen in Baden-Württemberg anbieten. Nachhaltiger als die normale Fleischvariante ist diese Version eines Burgers in jedem Fall, gesünder auch und für all jene eine gute Alternative, die Massentierhaltung ablehnen.

Für diese nachhaltige wie leckere Idee vergeben wir 4 von 5 Stämmchen.

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Mai 04

Die so genannte Waldgartenlandwirtschaft ist ein ganz ursprüngliches Prinzip zur Bewirtschaftung von Böden und zur Erhaltung deren Fruchtbarkeit. In vielen Gebieten der Erde hat man davon allerdings noch nichts gehört. Höchste Zeit also für den aus Thurgau stammenden Landwirt Ernst Götsch in Brasilien die Ära der Monokulturen zu beenden und seinen Hof erfolgreich neu zu bewirtschaften.

Monokulturen laugen die Böden aus und rauben ihnen jegliche Nährstoffe. Das Problem dabei besteht darin, dass immer dieselben Pflanzen auch immer dieselben Nährstoffe brauchen und sind diese nicht mehr ausreichend vorhanden, gehen die Kulturen ein und die Böden verdörren. Das hat zur Folge, dass große Flächen für die Landwirtschaft in vielen Teilen der Erde einfach verloren gehen. Dabei gibt es ja eine einfache Lösung zur Besserung und die stammt aus Deutschland, genauer von Ernst Götsch. Der hat sich nämlich seinen Auswanderertraum erfüllt und in Brasilien ein großes Stück Land mit Hof erworben. Das Problem dabei war, dass dieser Boden komplett ausgezerrt war von Jahrzehnten der Fehlbewirtschaftung. Die Lösung für den Landwirt sah aber keinesfalls so aus, das Land wieder zu verkaufen und sich und seine Familie woanders anzusiedeln. Er bediente sich stattdessen der Technik der so genannten Waldgartenlandwirtschaft.

Neue Fruchtbarkeit geschenkt

Das Grundprinzip ist eine vielfältige Bewirtschaftung der Böden. Alles was dabei an Abfallprodukten anfällt, bleibt wo es ist und durchläuft den Prozess der Fermentierung. Dabei zersetzt sich alles und wird zu neuen Nährstoffen für den Boden umgewandelt. Der Boden erhält seine Fruchtbarkeit zurück, der Ertrag ist gesichert. Das dauert zwar eine Weile, aber es lohnt sich, denn heute bewirtschaftet der Landwirt sehr erfolgreich seinen Hof und baut die unterschiedlichsten Gemüse-, Getreide- und Obstsorten an. Das Grundprinzip hierbei ist so einfach wie genial: Schon seit Millionen von Jahren existieren die unterschiedlichsten Pflanzen auf der Erde. Sie wachsen zunächst. Nach deren Sterben nehmen die Böden die Abfälle wieder in sich auf, um daraus neues Leben zu schaffen. Die Menschen haben bloß vergessen, die Natur gewähren zu lassen und haben den Böden stattdessen ihrer Grundlage zur Fruchtbarkeit beraubt. Bleibt zu hoffen, dass Beispiele wie die von Ernst Götsch dabei helfen können, die Landwirtschaft in vielen Teilen der Welt neu zu überdenken und damit wieder erfolgreich zu betreiben.

Wir bleiben gespannt und vergeben 4 von 5 Stämmchen für diese tolle Idee.

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