Sep 04

Sie sind günstig, umweltbewusst und liegen voll im Trend. Als vor 130 Jahren der Unternehmer Robert Bosch seine Kunden mit einem Dienstfahrrad besuchte war er darauf so stolz, dass er es gleich als Visitenkarte nutzte. Jetzt ist die Idee wieder zurück und wird längst nicht nur von der Firma Bosch für die eigenen Mitarbeiter genutzt, sondern auch von vielen weiteren Unternehmen.

Bei der Deutschen Bahn werden sie ebenso benutzt, wie bei Rewe oder im Konzern IBM. Die Rede ist von Dienstfahrrädern und die laufen den Autos langsam den Rang ab. Die Gründe hierfür sind vielfältig und wohl vor allem Dingen in den günstigen Kosten zu sehen. Schließlich ist so ein Dienstrad oder E-Bike deutlich günstiger im Unterhalt und in der Leasingrate, als dies bei einem Dienstwagen der Fall ist. Das Leasing funktioniert auch denkbar einfach: Der Arbeitgeber least ein Fahrrad und stellt es seinem Arbeitnehmer zur Verfügung. Der unterschreibt darüber einen Vertrag. Die Rate wird vom Gehalt abgezogen, das bringt nebenbei sogar steuerliche Vorteile. Jetzt kann der Arbeitnehmer sein Fahrrad nutzen um damit zur Arbeit und wieder zurück zu fahren oder während der Arbeitszeit dienstliche Wege zu erledigen. Gerade für kurze Strecken ist diese Lösung ideal.

Die Verträge genau studieren!

Wichtig zu beachten ist, dass dem Arbeitnehmer kein Kaufvorteil eingeräumt wird, sondern es bei einem Leasingmodell bleibt. Darüber hinaus ist es ratsam, die Verträge genau zu studieren und für beide Seiten fair abzuschließen. So ist der Arbeitnehmer in der Verantwortung für sein Leasingrad und sollte es natürlich fürsorglich behandeln. Geht es kaputt oder wird gestohlen sollte ihm bewusst sein, dass er dafür geradezustehen hat, entsprechend den Verträgen. Desweiteren ist darauf zu achten, dass das Fahrrad tatsächlich nur dienstlich genutzt wird und nicht für den Privatgebrauch in der Freizeit zur Verfügung steht. Sollte hier etwas passieren, kann der Arbeitnehmer Schwierigkeiten mit seinem Arbeitgeber bekommen da er das Rad nicht für die vertraglich vereinbarten Zwecke genutzt hat. Sind alle Punkte allerdings geklärt steht dem Radlervergnügen nichts mehr im Wege. Speziell in der Sommerzeit ist so ein Leasingrad sicherlich eine gute Alternative zu überhitzten Autos und stockendem Verkehr.

Wir sagen nur 4 von 5 Stämmchen für derart zukunftsweisende Modelle!

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Jul 18

Kaum zu glauben, aber uns geht der Sand aus. Für Straßenbau, Hausbau und vielem mehr braucht der Mensch weltweit pro Jahr rund 40 Milliarden Tonnen Sand. Davon werden etwa 15 Milliarden Tonnen der Natur geraubt, aus Flüssen und Meeren abgefischt. Mit dramatischen Folgen für die Umwelt. Doch ein Umdenken scheint weit entfernt, dabei gäbe es doch durchaus Alternativen.

Jeder Einwohner verbraucht täglich etwa 20 Kilo Sand für Glas, Computer-Chips, zum Zähneputzen, aber auch zum Wohnen. Natürlich sind die Zahlen nicht wortwörtlich zu nehmen, sie treffen aber zu umgerechnet auf die Menge an Sand, die pro Jahr auf der Welt für Bauprojekte verbraucht wird. Das liegt vor allem daran, dass zwei Drittel aller Gebäude aus Beton besteht und der größte Anteil im Beton ist Sand. Dabei muss es ein spezieller Sand sein, einer mit einer besonderen Körnung. Wüstensand zum Beispiel, der ist ungeeignet, denn er ist zu glatt und hält nicht. Deshalb ist einer der größten Importeure für Sand ausgerechnet der Wüstenstaat Dubai. Was kurios klingt geht aber inzwischen so weit, dass sich ernsthafte Folgen für die Umwelt ergeben. So geht in einigen Teilen der Weltmeere bereits der Fischbestand so stark zurück, dass die Fischer ihre Einkommensquelle verlieren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Meeresböden vom Sand befreit werden. Dadurch verschwinden Korallen und Kleinstlebewesen. Die wiederum bilden die Ernährungsgrundlage für Fische und viele weitere Meeresbewohner. Ein unaufhaltsamer Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Artensterben, Hunger und ein Ökosystem im Ungleichgewicht sind die Folge.

Von Pilzen und Holz

Dabei gäbe es doch durchaus Alternativen. Die Erste und Wichtigste wäre das Recycling mehr zu fördern. Jedes Gebäude, das abgerissen wird ist somit wieder der Lieferant für die Rohstoffe eines neuen Gebäudes. Diese Möglichkeit ist heute schon leicht durchführbar und wird trotzdem kaum beachtet. Nachwachsende Rohstoffe wären die andere Alternative. Holz und Bambus sind zwei der wertvollsten Baustoffe derzeit, denn beides wächst nach und kann umweltschonend angebaut werden. Gerade Bambus ist sehr widerstandsfähig und leicht zu verbauen. Daneben forschen Unternehmen an anderen natürlichen Ressourcen, wie zum Beispiel Myzelium dessen Grundlage Pilzsporen bilden. Die ließen sich im Labor in einer Petrischale züchten und würden dann die Grundlage neuer Häuser bilden. Noch stecken die Forschungen dazu natürlich in der Kinderschuhen, doch es ist ein großer Vorstoß hin zu mehr Achtung vor den verbliebenen Sandressourcen der Erde, denn die sind eben nicht unendlich.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen für diesen Ansatz eines wichtigen Umdenkens

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Jun 27

Mit Lina ist es niederländischen Studenten gelungen, das erste Elektroauto aus Biomaterialien herzustellen. Das macht es besonders nachhaltig gegenüber den normalen Elektroautos. Es bleibt abzuwarten, ob Lina damit ein Einzelfall bleibt oder ob das Modell in Serie geht.

300 Kilogramm schwer, 80 Stundenkilometer schnell, 8 kW/ 11 PS stark. Lina ist die neuste Generation von Elektroautos. Oberflächlich kann das Modell zwar auch nur was die Konkurrenz zu bieten hat, und viel schneller kommen die Passagiere auch nicht mit dem Wagen voran.

Dafür steckt aber sonst ziemlich viel Gutes in dem schnittigen Fahrzeugmodell. Das gesamte Fahrgestell besteht ebenso wie die Innenausstattung und die Karosserie aus Biomaterialien. Richtig gehört, dieses Elektroauto ist im wahrsten Sinne des Wortes „bio“. Neben Bioplastik aus Zuckerrüben kommt auch Flachs zur Anwendung. Beides ist überaus stabil und wirkt auf den ersten Blick nicht anders, als der normale Kunststoff, der sonst in Autos verbaut wird. Entwickelt wurde Lina  von Studenten an der TU/ecomotive im niederländischen Eindhoven.

Lina geht auf Tour

Neben der umweltfreundlichen Hülle steckt viel Technik im Gefährt. Dazu zählt die so genannte Nahfunk NFC Technologie. Dadurch erkennt das Auto eigenständig, welcher Fahrer gerade am Steuer sitzt. Das optimiert Lina für den ökologischen Carsharing Trend. Wie gut sich das Auto aber tatsächlich im Vergleich zu seinen normalen Elektrovorgängern macht, wollten die Studenten jüngst auf dem Shell Eco-marathon herausfinden. Dieser fand Ende Mai in London statt und soll den Auftakt bilden zu einer Vorstellungsrunde im Juni, die Lina durch die ganzen Niederlande führt. Ziel ist es, auf das Projekt und seine Möglichkeiten Aufmerksam zu machen und damit vielleicht den Grundstein zu legen für eine ganze Generation neuer Bioautos.

Für dieses biologische transportmittel vergeben wir 5 Stämmchen.

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Jun 05

Ein Film, der zu einhundert Prozent klimaneutral produziert wurde, flimmert seid 23. Mai 2013 in den deutschen Kinos. „SLOW“ zeigt uns auf faszinierende Art die Welt der Schnecken und lädt jeden Einzelnen ein, aktiv zu entschleunigen. Durch Dreh und Produktion quasi vor der Haustüre beweist Regisseur Sascha Seifert, dass große Bilder auch „nachhaltig“ entstehen können.

Naturdokumentationen müssen nicht eintönig sein, das haben uns unter anderen die Macher von „Unsere Erde“, dem wohl aufwendigsten und erfolgreichsten Dokumentarfilm, gezeigt. Dass die Produktion eines Naturfilms auch einfach und gleichzeitig nachhaltig sein kann, beweist Regisseur“ Sascha Seifert, dessen Film „SLOW“ aktuell in deutschen Kinos zu sehen ist. Unter dem Motto „Langsam ist das neue Schnell“ zeigen die Macher beeindruckende Bilder und viele Nahaufnahmen, die uns die Welt der Schnecken näher bringen.
Die eher ungewöhnliche Handlung ist eine Metapher für Besinnung und Achtsamkeit und zeigt entschleunigte Welten. Ort des Geschehens war ausschließlich der Stuttgarter Stadtwald, nahe des Büros der Produzenten. Auch die weitere Produktion fand im Umkreis von 15 Kilometern statt. Um den Regisseur Sascha Seifert zu zitieren: „  … kein Reise-Aufwand und trotzdem eine tolle Story ist die beste Kombination aus CO2-Emissions-Vermeidung und Filme-Machen.“ Sehen wir genauso und vergeben 3 von 5 Stämmchen.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Film:

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Jul 13

Von einer besonderen Spendenidee konnten wir uns heute online begeistern. Auf der Internetseite von freerice.com kann man spielerisch lernen und gleichzeitig etwas gegen die Unter- und Mangelernährung auf der Welt unternehmen.

Die gemeinnützige Seite freerice.com ist ein Projekt, das vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Es geht dabei um Vokabeln-Lernen über Wortassoziationen, wahlweise können auch Mathe-, Chemie- oder Erdkunde-Aufgaben gelöst werden. „Der Online-Student“ tippt einfach auf die richtige Antwort und spendet damit pro Treffer zehn Reiskörner. Zugegeben, keine klassische Umweltidee, aber sicher nachhaltig und ökologisch im ganzheitlichen Sinn. Weitere Infos bei freerice.com.

Klasse Idee: 3 Stämmchen

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