Apr 14

In Gersthofen nahe Augsburg entstehen individuelle und einzigartige Bad- und Interieur-Objekte aus Sand und Plastik. Die kommen direkt aus dem Drucker und sind ganz nach Kundenwunsch gefertigt. Inzwischen fragen sogar Architekten an und die ersten Objekte finden ihren Weg zum Endkunden. Bis dahin war es ein langer Weg.

Das bayerische Start-up Sandhelden fertigt im 3-D Druckverfahren Objekte für den Bad- und Interieur-Bereich und zwar aus Plastikmüll und Sand. Den Müll finden die  beiden Gründer Peter Schiffner und Laurens Faure in den Weltmeeren, denn da gibt es schließlich genug davon. Die mikrofeinen Plastikteile vergiften die Meeresbewohner und führen zum Artensterben. Viele Organisationen beschäftigen sich inzwischen mit der Reinigung des Wassers. Und was dort abgefischt wird, landet vielleicht schon bald im Drucker und wird zu einem neuen schicken Designobjekt. Die Idee dazu kam den Gründern bereits 2014, seit 2017 schließlich fertigen Sie direkt in Gersthofen ihre Objekte. 40 bis 50 sind es bereits pro Monat, die Zahlen sollen sich natürlich in den nächsten Jahren noch deutlich nach oben steigern.

Einen komplett nachhaltigen Kreislauf schaffen

Das Verfahren ist eigentlich denkbar einfach. Systematisch werden Plastikpartikel und Klebstoff aufeinander geschichtet, bis daraus ganze Objekte entstehen. Eines der ersten dieser Art war ein Waschbecken. Die Druckobjekte sind stabil, individuell weil sie nach eigenen Wünschen angefertigt werden, und natürlich zu 100 Prozenz ökologisch. Statt mit Plastik funktioniert das komplette Drucksystem auch  mit Sand. Deshalb kann der Name der Firma „Sandhelden“ überhaupt zu Stande. Um das Verfahren weiter zu verbessern haben sich die Gründer mit dem Fraunhofer-Institut zusammengetan und forschen nach neuen Möglichkeiten, die recycelten Materialien noch besser zu verwerten. Ganz nach dem Motto: Solange es einen Mehrwert hat und etwas Sinnvolles bei herauskommt, probieren wir es aus. Allein schon die Technik so weiterzuentwickeln, dass das Plastik wirklich zu 100 Prozent vom Drucker wiederverwendet werden kann war ein langer und schwieriger Prozess. Damit der Kunststoff nämlich nicht einfach schmilzt beim Druckprozess, muss es zuvor schockgefroren werden. Nun ist es den Firmengründern gelungen, auch dieses Problem in den Griff zu bekommen und damit einen wirklich nachhaltigen Kreislauf als Unternehmen zu schaffen.

Für diese außergewöhnliche wie nachhaltige Idee vergeben wir ganze 4 von 5 Stämmchen.

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Apr 03

Pachtverträge sind inzwischen auch in der Landwirtschaft Gang und Gebe, doch weisen diese viele Lücken auf die es jetzt zu schließen gilt und zwar mit dem aktuellen Naturschutzprojekt des NABU. Ziel ist es, für mehr Biodiversität zu sorgen und so die Natur in ihrer ganzen Artenvielfalt zu unterstützen.

Das Projekt mit dem Titel „Fairpachten“ bietet künftig ein umfassendes und kostenloses Beratungsangebot für Pächter und Verpächter von landwirtschaftlich genutzten Grundstücken an. Im Vordergrund steht die Frage nach einer bedarfsgerechten Maßnahme zur weiteren Nutzung. Schwerpunktmäßig geht es darum, ökologische und umweltschonende Bewirtschaftungsmethoden ohne schädliche Pestizide zu besprechen, Ackerstreifen richtig anzulegen und die Grünlandnutzung  möglichst effizient zu gestalten. So soll es künftig besser möglich sein, für eine vielfältige Landwirtschaft zu sorgen und die Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten und nach Möglichkeit sogar zu bereichern.

„Fairpachten“ voraussichtlich bis 2023

Dafür hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Januar 2018 dieses einmalige Projekt gestartet. Enden soll es voraussichtlich im Jahr 2023. Dafür stehen Fördergelder in Höhe von 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Dafür sollen unter anderem bundesweit und dezentral Berater eingesetzt werden, die Interessierte entsprechend beraten. Die Beratung selbst soll ehrenamtlich ablaufen in speziell dafür eingerichteten Regionalstellen.

Teilnahme am Projekt soll allen zugute kommen

Der NABU erhofft sich eine rege Teilnahme am „Fairpachten“-Modell, denn das kommt schließlich auch den Partnern zugute. Die lernen nicht nur etwas über den Umweltschutz, sie bilden sich auch im Ackerbau und vielen weiteren Bereichen der Landwirtschaft weiter und können so die gepachteten Flächen effizienter bewirtschaften. Das treibt die Ernte voran, sorgt für gute Erträge und hält die Erde gesund für künftige Jahre erfolgreicher Landwirtschaft.

Das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang ist Biodiversität, was die UN-Biodiversitätskonvention beschreibt als: „Die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter unter anderem Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören“. Zusammengefasst ergibt sich daraus eine Win-Win-Situation. Es gibt fachliches Know-how was zu einem besseren Ertrag führt für die Pächter und geschützte Bedingungen für die Umwelt.

Bioversität geht uns alle an, deshalb 4 von 5 Stämmchen aus unserer Redaktion.

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Mrz 27

Mit Plogging startet ein ganz neuer Fitnesstrend und er kommt aus dem Land der kleinen runden Hackbällchen und des großen Möbelgiganten: Schweden. Dahinter verbirgt sich eine Verbindung von Umweltschutz und Jogging. Wie es funktioniert und warum es so glücklich macht, dazu jetzt mehr.

Kaum startet der Frühling und die Tage werden wieder wärmer, zieht es viele Menschen ins Freie, auch die Sportbewussten. Joggen ist seit Jahrzehnten sehr beliebt, denn es lässt sich ohne große Ausrüstung ausüben und ist überall durchführbar. Nun erlebt der Sport ein echtes Revival und zwar in Form von Plogging. Der Begriff setzt sich zusammen aus „Jogging“ und der schwedischen Bezeichnung „plocka“, was übersetzt „aufräumen“ bedeutet.

In der Natur laufen & ihr helfen

Damit wären die Grundzüge auch schon erklärt. Wer durch die Natur oder an der Straße entlang joggt und dort Müll vorfindet, der hebt ihn auf und wirft ihn in den nächstgelegenen Mülleimer. Quasi die einfachste Form des Umweltschutzes. Steht kein Mülleimer bereit ist das auch nicht schlimm, denn erfahrene Plogger nehmen ganz einfach selbst einen kleinen Müllbeutel mit auf ihre Touren.

Die Verbindung aus Rennen und Bücken soll übrigens sehr gut für das Fitnesslevel sein und einen zusätzlichen Trainingseffekt haben. In dieser Hinsicht ist das kurze Intervall zwischen schnellen Schritten und Kniebeugen zum Müll aufsammeln eine ideale Kombination. Wer möchte, der kann seine Ploggingtouren auch direkt via App tracken.

Auch für Plogger gibt es eine App

Die zugehörige App nennt sich „Lifesum“ und die postet die Erfolge dann auch gleich in allen Social-Media-Kanälen. Aus dieser ersten Idee ist inzwischen ein weltweiter Trend geworden. Es gibt sogar eigene Events auf denen sich überzeugte Plogger treffen und gemeinsam auf Tour gehen, um die eigene Fitness zu verbessern und dabei die Umwelt zu schützen.

Dafür gibt es von uns mit 5 Stämmchen die volle Punktzahl, wie kann man sonst Spaß haben, etwas für den eigenen Körper tun und noch der Umwelt helfen?

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Mrz 27

Immer wieder geht es darum, dass Menschen ihr Handeln mehr hinterfragen sollten. Lieber die nachhaltige Alternative wählen, als das Handelsübliche, was meist sowohl den Menschen, als auch der Natur nicht unbedingt Gutes tut. Dazu braucht es aber eine Welt voller Wahlmöglichkeiten, voller junger Menschen, die Wirtschaft anders denken und kreieren wollen: gemeinwohlorientierter und solidarischer. Es ist so wichtig, sich darin gegenseitig zu ermutigen, zu träumen und auch verrückte oder auf den ersten Blick unrealistische Ideen möglich werden zu lassen. Durch Unterstützung in vielerlei Hinsicht, ob Ermutigung, Wertschätzung, Geld oder dem Weitererzählen ihrer Projekte.

Lesen Sie dazu einen Gastbeitrag von Cynthia und Hannah, die seit letztem Sommer an ihrer Vision von umweltfreundliche Menstruationsschwämme verfügbar  zu machen.

Was das ist? Ein Naturprodukt aus dem Meer als Hygieneprodukt für die Menstruation.

Klingt erstmal gewöhnungsbedürftig? Dann lass dich inspirieren! Schwämme kann man nachhaltig ernten, sie sind leicht zu handhaben und simpel zu reinigen. Sie können nicht nur Menstruationsbeschwerden lindern, sondern sind auch noch gut verträglich für den weiblichen Körper. Sie trocknen weder die Schleimhäute aus noch sind sie mit irgendwelchen Schadstoffen behandelt. Man kann sie bis zu vier Perioden wiederverwenden und danach einfach kompostieren.

Jetzt klingt es vielleicht doch ziemlich cool, oder? Warum es das noch nicht gibt? Das haben sich die beiden auch gefragt und wollen das nun ändern!

Warum Schwämme nachhaltig sind

Jährlich entstehen Berge von Müll durch die Nutzung von Tampons und Binden.  Abgesehen davon ist ihre Produktionsweise umweltschädlich. Der Schwamm dagegen kann nachhaltig geerntet werden. Zwar gibt es für das Meer keine Biosiegel, doch man kann kontrollieren, dass nur jeweils zwei Mal im Jahr an einem Ort geerntet werden darf. Außerdem kann man die Schwämme entweder vor der Ernte einmal ausdrücken, sodass sich die Poren verteilen können oder aber man erntet den Schwamm nicht komplett ab. In beiden Fälle ist genug Zeit zum Nachwachsen!

Manche Frauen haben viele Beschwerden vor und während der Menstruation. Es entstehen Spannungen und Krämpfe. Weil der Schwamm so flexibel und leicht anpassbar ist, sowie der Vagina keine Feuchtigkeit entzieht, kann er diese Beschwerden aufheben.

 Relevant für die Welt?

Ohja! Leider sind Frauen noch immer in manchen Lebensbereichen sehr benachteiligt. Der weibliche Körper, Menstruation, der Zyklus, das sind alles Themen, die noch nicht leicht über die Lippen gehen. Das kann aber geändert werden. Wenn wir drüber sprechen, uns gegenseitig erzählen, wie das bei uns ist und fragen, wie Frauen sich und ihre Körper während, vor oder nach der Menstruation und des Eisprungs wahrnehmen. Wenn die Gesellschaft Frauen erlaubt, nicht mehr jeden Tag gleich funktionieren zu müssen, sondern sie ihre zyklische Natur selbstbewusst und liebevoll leben können. Wenn Männer die Frauen verstehen lernen und achten in ihrer Andersartigkeit. Es braucht keine Gleichheit oder Anpassung, sondern schlichtweg eine Gleichwertigkeit der wundervollen Vielfalt auf der Erde. Und dazu möchte dieses Projekt beitragen!

Hier ist der Link zu ihrer Crowdfunding Kampagne. Ende April werden die jungen Frauen an das levantische Meer reisen, um dort vor Ort mit Schwammtaucher/innen in Kontakt kommen zu können. Ihnen ist wichtig, dass sie persönlich sichergehen können, dass die Schwämme nachhaltig geerntet werden. Über umweltfreundliche Wege gelangen sie nach Deutschland und werden dort in Baumwollsäckchen verpackt in Drogeriemärkten und Bioläden verfügbar sein werden.

Für die Unternehmensgründung und Verwirklichung dieses Traums brauchen sie eure Hilfe!

Erzählt es in die Welt, spendet selber oder schickt gute Energien.

Für eine Welt, in der Frauen sich, ihre Körper liebend, dem zyklischen Fluss des Lebens hingeben möchten.

Web: www.startnext.com/lunaspongia

Wir von der Printzipia-Redaktion geben dafür 4 von 5 Stämmchen

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Mrz 23

Speisen kurz vor dem Verfallsdatum, Obst und Gemüse mit kleinen Ecken und Kanten und Verpackungen die schon einmal bessere Zeiten gesehen haben. In den Reste-Supermarkt kommt alles, was im normalen Supermarkt längst aussortiert worden wäre und die Kunden freuen sich.

Seit kurzem gibt es in Berlin-Charlottenburg ein ganz besonderes Geschäft das auf den Namen SirPlus hört. Allgemein ist er schlicht als Reste-Supermarkt bekannt. Und der ist etwas ganz besonderes, da er als solches einmalig in Deutschland ist. Hier kommen nämlich ausschließlich Waren in die Regale, die aus Restaufkäufen stammen, kurz vor dem Verfallsdatum stehen oder einfach nicht mehr ganz so frisch aussehen.

Um diese Speisen und Getränke trotzdem an den Mann zu bringen haben sich die Betreiber dieses ganz besondere Ladenkonzept ausgedacht. Hier bekommen Kunden die waren bis zu 70 Prozent günstiger als im normalen Supermarkt und die freut das natürlich, denn so lässt sich ordentlich sparen. Da ist es auch zu verschmerzen, dass die Auswahl an Artikeln natürlich begrenzt ist und sich ständig ändert. Ein festes Warensortiment wäre mit dem Geschäftskonzept auch schwierig umzusetzen.

Doch woher kommen die Lebensmittel und wie funktioniert die Zuliefererkette? Große Supermarktketten wie zum Beispiel die Metro verkaufen dem Reste-Supermarkt gegen kleines Geld ihre abgelaufenen Waren und beschädigten Produkte. Das spart ihnen die Entsorgungskosten und ist natürlich auch umweltbewusst. Der Reste-Supermarkt transportiert die Waren direkt ins Geschäft und stellt sie dort seinen Kunden zur Verfügung. Gerade jene mit einem geringen Monatsbudget für Lebensmittel freuen sich darüber und übersehen großzügig die Ablaufdaten.

Schließlich sind nachweislich Lebensmittel auch danach noch einige Tage genießbar. Eine Konkurrenz zu den Tafeln im Berliner Umland stellt der Reste-Supermarkt übrigens nicht dar. Er bekommt nur Speisen und Getränke, die von den Tafeln nicht mehr benötigt werden. Insgesamt also eine sehr gute Lösung im Umgang mit Lebensmitteln, die vielleicht bald Schule macht.

Spart Geld und schont die Umwelt, 4 von 5 Stämmchen!

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Mrz 16

Eine Halterung aus zwei Brettern für Pfandflaschen soll jetzt an öffentlichen Abfalleimern auf verschiedene Arten Gutes tun. So müssen zum einen Flaschen Sammelnde nicht mehr in den Müll fassen. Zudem können die Pfandflaschen so schneller und einfacher in den vorgesehenen Recycling-Kreislauf gebracht werden.

Die meisten werden wohl eine derartige Situation schon häufig beobachtet haben: Flaschensammler, die in Mülleimern wühlen, auf der Suche nach Pfandflaschen, die sie zu Geld machen können. Dem Pfand das viele aus Bequemlichkeit achtlos in den Abfall werfen, anstatt es dem vorgesehenen Wertstoffkreislauf zuzuführen. Mit um die 25 Cent pro Flasche ist das nicht wenig Geld das da zusammen kommt. Aber eben auch eine enorme Menge nicht recycelter Abfall. Und das im führenden Land der Mülltrennung

Eine Lösung, die nun gleich an mehreren Stellen angreift, wurde gerade in Gröbenzell, Landkreis FFB vorgestellt. Nachdem es bereits einen Pfandring zu kaufen gibt, dieser aber leicht zu entwenden ist und dann durch scharfe Kanten ein Sicherheitsrisiko darstellt, wurde die Gemeinde Gröbenzell über ihren ambitionierten Bürgermeister selbst aktiv. Entstanden ist eine neue Version des Pfand Rings. Dieser wird nun hinten am Mülleimer befestigt und besteht aus zwei mit etwas Abstand aufeinander befestigten Platten. In der oberen Platte sind flaschengroße Löcher eingearbeitet, die Platz für die Behältnisse schaffen. Deutlich stabiler als sein Vorgänger überzeugt der Halter auch mit seinem Preis von rund 35 Euro anstatt der 70 Euro des Vorgängermodells. Von der Gemeinde mit positivem Feedback bewertet könnte diese neue Version des Pfandrings schon bald in weiteren Städten für eine Verbesserte Situation von Flaschen-Sammlern sorgen und vor allem eine beachtliche Menge Abfall wieder dem richtigen Kreislauf zuführen.

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Mrz 15

Das Online-Magazin Printelligent veröffentlichte vor Kurzem ein Interview mit bonitasprint-Geschäftsführer Dieter Körner. Die Würzburger Umweltdruckerei bonitasprint vertreibt ihre nachhaltig entstandenen Produkte bekanntlich über die Marke Printzipia. Weshalb wir natürlich doppelt gerne auf dieses interessante und informative Interview hinweisen: bonitasprint. Eine sympathische Umweltdruckerei im Interview.

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Mrz 12

Nirgendwo ist es so schön wie zu Hause und weil das so ist, suchen sich mehr und mehr Menschen für ihren Urlaub ganz bewusst private Unterkünfte statt anonyme Hotels aus. Beliebt ist hierbei vor allem die Vermittlungsplattform AirBnB, doch die bekommt neuerdings starke Konkurrenz – und die kann sogar ökologisch punkten.

Günstig übernachten, ganz privat und dabei auch noch etwas Gutes tun? Mit Nightbank ist das möglich. Dabei umschreiben die Verantwortlichen ihr Projekt wie folgt: „Nightbank hat die Vision einer Welt, in der Menschen ihre Häuser öffnen und ihre Unterkünfte teilen, um damit soziale und ökologische Initiativen in Gemeinschaften an unterschiedlichsten Orten zu unterstützen.“

Konkret heißt das, die Einnahmen aus den Übernachtungen fließen nicht in den eigenen Geldbeutel, sondern kommen sozialen Projekten zu Gute oder unterstützen den Umweltschutz. Mitmachen kann jeder der entweder selbst eine Unterkunft zur Verfügung stellen kann, der in einer solchen Unterkunft übernachtet oder einfach, indem man selbst eine Initiative gründet und somit aktiv an dem Gedanken teilhat.

Ohne Geld auf Reisen gehen

Eine ganz andere, soziale Idee steckt hinter der zweiten Alternative zu AirBnB: TalkTalkBnb. Hier können sich Reisende ganz bewusst eine Unterkunft aussuchen und dabei ihre Sprachkenntnisse weitergeben. Sie wohnen dabei nicht allein in der privaten Unterkunft, sondern mit dem Gastgeber zusammen. Das fördert soziale Interaktion und hilft dabei, unkompliziert auch auf Reisen neue Leute kennen zu lernen. Statt einer Bezahlung in Form von Geld, wird hier in Sprache bezahlt.

Der Urlauber verpflichtet sich also dazu, dem Gastgeber seine Sprachkenntnisse weiterzugeben. Welche das sind, das muss natürlich zunächst jeder nach der Anmeldung auf dem Portal angeben. Nur so findet schließlich zusammen, was zusammen finden soll. Selbst für Firmen ist das Portal offen. Die können einen Kreis aus Mitarbeitern bzw. Kollegen bilden, die dann gemeinsam verreisen und ihre Sprachkenntnisse aufbessern, quasi eine Artstudienfahrt zu Fortbildungszwecken. TalkTalkBnb gibt es erst seit 2017. Da wird die Zukunft zeigen, wie beliebt die neue Form der Sprachreisen tatsächlich ist.

Sozial oder ökologisch, wir finden beide Alternativen haben 5 von 5 Stämmchen verdient.

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Mrz 05

Ein Elf-Familienhaus, das sich vollständig selbst mit Energie versorgen kann, ist das neueste Projekt der Umwelt Arena Schweiz. Hier wurden interessante Perspektiven geschaffen, die eine ganzjährige Versorgung mit erneuerbaren Energien gewährleisten.

Photovoltaikanlagen in Kombination mit anderen faszinierenden Anlagen könnten schon bald Grundvoraussetzung dafür sein, dass sich Mehrfamilienhäuser komplett selbst mit Energie versorgen können. Ein interessantes Projekt der Umwelt Arena Schweiz eröffnet völlig neue Möglichkeiten.

Zukunftsweisendes Projekt zur Entlastung der Umwelt

Das Mehrfamilienhaus-Magazin hat vor kurzem über ein interessantes Projekt der Umwelt Arena Schweiz berichtet. Da das Thema derartig faszinierend war, greifen wir es heute in diesem Artikel auf. Es handelt sich um ein Projekt, das ein Elf-Familienhaus umfasst, das sich ganzjährig selbst mit Energie versorgen kann. Dies gelingt durch das perfekte Zusammenspiel verschiedener Komponenten.

Als Basis dient eine Photovoltaikanlage, die auf dem Dach und an den Fassaden montiert ist. Das neuartige System dieser Anlage umfasst eine Hakenhalterung, an der die Platten auf einfache Weise angebracht werden können. Da sie einzeln montiert werden, lassen sie sich ebenso wieder entfernen, um sie gegebenenfalls zu reparieren oder auszutauschen.

Unterstützung durch Power-to-Gas-Anlage

Da in den Sommermonaten mehr Energie erzeugt als eigentlich verbraucht wird, musste nach einer Möglichkeit der Zwischenspeicherung gesucht werden. Dadurch sollten dann die Wintermonate überbrückt werden, in denen meist ein Energiedefizit entsteht, weil die Photovoltaikanlage nicht genug produzieren kann.

Die Unterstützung erfolgt in diesem Projekt durch eine Power-to-Gas-Anlage, die die überschüssige Energie in Wasserstoff umwandelt. Anschließend wird dieses mit Hilfe von Kohlendioxid in Methangas umgewandelt. Das entstandene Methangas wird dann ins Netz eingespeist und damit quasi zwischengelagert. In den Wintermonaten kann dieses dann bei Bedarf abgerufen und verwendet werden.

Dabei kommt die Hybridbox zum Einsatz. Diese reagiert entsprechend des Bedarfs.

Erneuerbare Mobilität ebenfalls integriert

Auch an die Fahrer von Elektro- und Gas-Fahrzeugen wurde bei der Umsetzung des energieautarken Mehrfamilienhauses gedacht. Diese können mit Hilfe der vorgestellten Technologien ihre Fahrzeuge zukünftig direkt am Haus aufladen bzw. betanken.

4 Stämmchen von uns, für dieses Rundumsorglospaket in Sachen Energiegewinnung

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Mrz 02

Mit ihrem Start-Up Sauberkasten bringend zwei Leipzigerinnen neuen Glanz ins Haus und das auf ganz natürliche Art und Weise. Reiniger und Waschmittel gibt es schließlich viele, doch diese basieren oft auf chemisch bedenklichen Inhaltsstoffen. Dabei gibt es doch auch natürliche Alternativen und die schaden nicht und lassen sich einfach selbst herstellen, sind die Gründerinneren von Sauberkasten überzeugt.

Henriette Grewling und Jeanette Schmidt waren es leid, immer für ihre Putzarbeiten im Haus zu teuren und umweltschädlichen Spezialreinigern zu greifen. Stattdessen suchten sie günstigere Alternativen, die noch dazu umweltfreundlich sind und fassten schließlich einen Plan.

Wenn es etwas nicht gibt, macht man es eben selbst

Grewling und Schmidt gründeten kurzerhand ihr Start-Up Sauberkasten und machten es damit möglich, zu einfachen und effizienten Reinigungsmitteln zu greifen die sich ganz einfach selbst herstellen lassen. Fast jeder hat schließlich schon von den positiven Reinigungseigenschaften von Essig und Zitronensäure gehört, sei es auch nur als Haushaltstipp aus Omas Zeiten. Doch das Start-up Sauberkasten geht noch einen Schritt weiter. Statt nur auf einzelne Reinigungsmittel aus dem Haushalt zu setzen, gibt es im Sauberkasten gleich ein Paket aus einzelnen natürlichen Reinigern, die sich auf immer neue Arten zusammenmischen lassen und somit einfach jeden Dreck im Haushalt problemlos beseitigen können. Konkret gibt es sechs Produkte die man auf zehn unterschiedliche Weisen vermischen kann im praktischen Karton.

Natürliche Reiniger direkt im Karton

Und da die Gründung eines Start-Ups der nicht ganz kostenlos vonstattengehen kann suchten die findigen Unternehmerinnen entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten. Sie erhielten schließlich ein Gründerstipendium vom Social Impact Lab Leipzig. Außerdem starteten sie eine Crowdfunding-Kampagne und konnten darüber im Sommer 2017 gleich mehr als 40.000 Euro einsammeln. Mit diesem mehr als zufriedenstellenden Ergebnis gab es bereits im Herbst die ersten Sauberkästen zu bestellen und zwar direkt über die eigene Webseite. Jetzt, 2018, wollen die Unternehmerinnen voll durchstarten und noch viel mehr Privatleute und Unternehmen von ihrem Konzept überzeugen nämlich nicht nur ordentlich zu reinigen, sondern dabei auch noch die Umwelt zu schützen.

Sauber und umweltfreundlich, dafür gibt es mindestens 3 Stämmchen.

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