Sep 12

In kaum einer anderen Branche wird so viel Verpackungsmüll produziert, wie im Lebensmitteleinzelhandel. Gerade die Umverpackung von Obst und Gemüse ist dabei vielen Verbrauchern längst ein Dorn im Auge, denn hier steigt das Bewusstsein für ökologischen Einkauf durch  die vielen bekannten Umweltschäden, die Plastikmüll in den Weltmeeren verursacht. Kein Wunder also, dass die großen Supermarktketten über umweltfreundliche Verpackungsalternativen nachdenken.

Bio-Obst und Gemüse eingeschweißt in Plastikfolie will heute niemand mehr in seinem Einkaufswagen haben. Deswegen geht man bei Rewe und Edeka inzwischen hin und druckt den Preis und das Haltbarkeitsdatum ganz einfach auf die Früchte. Das ist umweltfreundlich und spart Verpackungsmüll. Doch nicht nur hier sind die Supermarktketten erfinderisch geworden. So bestehen viele Umverpackungen von Wurst und Käse aus einer dünneren Plastikhülle, damit ist der Müll zwar noch nicht ganz beseitigt aber zumindest stark reduziert. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Grund dafür ist aber nicht nur das Kundenverhalten und das steigende Bewusstsein für die Vermüllung des Planeten durch Plastik. Ein neues Gesetz setzt die Händler ebenfalls unter Druck, denn damit steigen nicht nur die Abgaben für die Entsorgung des Verpackungsmülls. Das Gesetz sieht ebenfalls vor, dass der Großteil des Mülls absolut recyclebar sein muss.

Viele innovative Ideen helfen dabei, neue Verpackungsmöglichkeiten zu finden

Bis 2022 möchte beispielsweise Aldi die Plastikverpackungen in den Regalen um 30 bis 50 Prozent reduzieren. Wo aus Hygienegründen die Umverpackung nicht komplett fehlen darf, sollen umweltfreundlichere Alternativen her. Ideen dazu gibt es genug. So hat ein findiger Hersteller bereits Verpackungen aus Naturmaterialien wie Gras und Hanf produziert. Auch Alternativen aus komplett recyceltbaren Materialien wie Altpapier sind schon auf dem Markt und durchlaufen erste Proben in den Supermarktregalen. Stellen sich die als erfolgreich heraus, könnten schon bald ganz neue Verpackungsmaterialien auf den Verkaufstresen landen. Die Verbraucher freuts, denn die kaufen gerne guten Gewissens ein. Die einzige Frage bleibt, ob die Supermärkte dann die Preise für ihre Produkte anheben, da die verbesserten Umverpackungen eventuell mehr Anschaffungskosten bedeuten und das wiederum auf den Verbraucher umgelegt werden könnte? Da heißt es entspannt abzuwarten.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen, ganz einfach, weil eine Plastikreduzierung an dieser Stelle enorme Auswirkungen haben kann.

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Sep 04

Sie sind günstig, umweltbewusst und liegen voll im Trend. Als vor 130 Jahren der Unternehmer Robert Bosch seine Kunden mit einem Dienstfahrrad besuchte war er darauf so stolz, dass er es gleich als Visitenkarte nutzte. Jetzt ist die Idee wieder zurück und wird längst nicht nur von der Firma Bosch für die eigenen Mitarbeiter genutzt, sondern auch von vielen weiteren Unternehmen.

Bei der Deutschen Bahn werden sie ebenso benutzt, wie bei Rewe oder im Konzern IBM. Die Rede ist von Dienstfahrrädern und die laufen den Autos langsam den Rang ab. Die Gründe hierfür sind vielfältig und wohl vor allem Dingen in den günstigen Kosten zu sehen. Schließlich ist so ein Dienstrad oder E-Bike deutlich günstiger im Unterhalt und in der Leasingrate, als dies bei einem Dienstwagen der Fall ist. Das Leasing funktioniert auch denkbar einfach: Der Arbeitgeber least ein Fahrrad und stellt es seinem Arbeitnehmer zur Verfügung. Der unterschreibt darüber einen Vertrag. Die Rate wird vom Gehalt abgezogen, das bringt nebenbei sogar steuerliche Vorteile. Jetzt kann der Arbeitnehmer sein Fahrrad nutzen um damit zur Arbeit und wieder zurück zu fahren oder während der Arbeitszeit dienstliche Wege zu erledigen. Gerade für kurze Strecken ist diese Lösung ideal.

Die Verträge genau studieren!

Wichtig zu beachten ist, dass dem Arbeitnehmer kein Kaufvorteil eingeräumt wird, sondern es bei einem Leasingmodell bleibt. Darüber hinaus ist es ratsam, die Verträge genau zu studieren und für beide Seiten fair abzuschließen. So ist der Arbeitnehmer in der Verantwortung für sein Leasingrad und sollte es natürlich fürsorglich behandeln. Geht es kaputt oder wird gestohlen sollte ihm bewusst sein, dass er dafür geradezustehen hat, entsprechend den Verträgen. Desweiteren ist darauf zu achten, dass das Fahrrad tatsächlich nur dienstlich genutzt wird und nicht für den Privatgebrauch in der Freizeit zur Verfügung steht. Sollte hier etwas passieren, kann der Arbeitnehmer Schwierigkeiten mit seinem Arbeitgeber bekommen da er das Rad nicht für die vertraglich vereinbarten Zwecke genutzt hat. Sind alle Punkte allerdings geklärt steht dem Radlervergnügen nichts mehr im Wege. Speziell in der Sommerzeit ist so ein Leasingrad sicherlich eine gute Alternative zu überhitzten Autos und stockendem Verkehr.

Wir sagen nur 4 von 5 Stämmchen für derart zukunftsweisende Modelle!

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Aug 27

Ab 1. September diesen Jahres haben Kunden von Ikea die Möglichkeit, ihre gebrauchten Einrichtungsgegenstände an das Möbelhaus zurück zu verkaufen. Das Angebot gilt für alle gut erhaltenen Möbelstücke und soll den nachhaltigen Konsum fördern.

Zunächst läuft das Pilotprojekt an insgesamt fünf Standorten, verteilt in ganz Deutschland. Die Idee dahinter ist nachhaltig und einfach: Wer gebrauchte Möbel von Ikea übrig hat der kann diese einfach zurückverkaufen. Der Preis dafür lässt sich zuvor ganz bequem online ermitteln. Zurückgekauft werden als solche Stücke die noch gut erhalten sind und keine großen Mängel aufweisen. Die Möbel können dann in Warengutscheine eingetauscht werden. Der Vorteil daran ist, dass Kunden nicht erst über Zeitungsannoncen oder Ähnliches ihre gebrauchten Möbel loswerden müssen, sie können sie einfach dort abgeben wo sie sie her haben und das zu einem fairen Preis. Die abgegebenen Möbel landen dann in der Fundgrube. Das ist ein besonderer Platz innerhalb des Möbelhauses an dem bislang Einrichtungsgegenstände gelagert wurden, die kleine Mängel oder Fehler aufweisen. Diese können die Kunden dann zu einem besonders günstigen Preis erwerben.

Eine Aktion, die für Aufsehen sorgt

Es könnte also künftig voll werden in den Fundgruben der fünf ausgesuchten Ikea-Häuser. Das Angebot zur Rücknahme von gebrauchten Möbeln ist dabei gar nicht mal so neu. Bereits im vergangenen Jahr lief eine Großaktion des Möbelhauses, bei der alle Möbel und Einrichtungsgegenstände die in den vergangenen 365 Tagen gekauft wurden ohne Angabe von Gründen problemlos zurückgegeben werden konnten und zwar gegen Erstattung des vollen Kaufpreises. Diese Aktion läuft jetzt aus und mit ihr startet eine ganz neue Idee, ebenso Aufsehen erregend und vielleicht ein gutes Beispiel für andere Möbelhäuser, es dem schwedischen Riesen gleichzutun. Wie sich genau die Preisentwicklung darstellt und wie viele Kunden solch ein Angebot tatsächlich wahrnehmen, das bleibt abzuwarten. Vielleicht ein Grund dafür, warum die Aktion zunächst in lediglich fünf Filialen umgesetzt wird und nicht gleich bundesweit.

Wir sind gespannt auf den Erfolg dieser Idee und vergeben 4 von 5 Stämmchen für gelebte Nachhaltigkeit.

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Aug 18

Etwa 200.000 Tonnen Altpapier könnten pro Jahr vermieden werden, wenn niemand mehr seinen Kassenbon ausdrucken lassen würde. Eine App soll das nun möglich machen und das schon im kommenden Jahr. Wie das System funktioniert und was es bringt, dazu jetzt mehr.

Amir Karimi waren sie schon lange ein Dorn im Auge: Die Kassenzettel. Ständig werden sie einem in die Hand gedrückt, sie brauchen Papierresourcen und Zeit und landen doch meistens im Müll. Aus diesem Grund entwickelte er die App Atmin. Dazu gründete er mit Geschäftspartner Gerd Köster direkt ein eigenes Unternehmen, welches auf den Namen A&G hört. Inzwischen arbeiten zehn Menschen daran, die Software ständig weiterzuentwickeln und neue Features möglich zu machen. Das Grundprinzip dahinter ist so einfach wie genial: Statt sich den Bon an der Kasse ausdrucken zu lassen, hält der Kunde nur sein Smartphone an ein Lesegerät. Der Bon wird dann eingelesen und in einer Cloud gespeichert. Auf diese Weise entfällt der Papierdruck und die Hände bleiben sauber, denn viele Kassenzettel enthalten eine schädliche Chemikalie, die inzwischen als bedenklich eingestuft wird und bis zum Jahr 2020  EU-weit verboten ist. Dann müssen die Geschäfte sich ohnehin umstellen und erhalten damit vielleicht eine gute Gelegenheit, dies gleich virtuell zu tun?

Viele Vorteile direkt auf dem Smartphone

Neben der Speicherung der Rechnungen kann die App aber noch viel mehr. So ist es Privatkunden zum Beispiel möglich, sich Informationen über die Verwendung des Kassenzettel einzuholen, um die bestellten Waren zum Beispiel steuerlich absetzen zu können. Die Bons lassen sich außerdem gleich  dem Steuerberater zur Verfügung stellen und das in Sekundenschnelle. Auf diese Weise wird überhaupt kein Papier mehr verbraucht, die Umwelt geschont und das Risiko minimiert, vielleicht doch einmal einen Kassenbon zu verlegen. Auch für Unternehmen ist dies besonders praktisch, denn auch bei großen Bestellmengen bleibt der Überblick erhalten. Die Nutzung von Atmin soll zudem kostenlos möglich sein. Um die Entwicklung weiter voranzutreiben und zu finanzieren versuchen die Start-Upper jetzt, große Unternehmen mit ins Boot zu holen die diese Technik anwenden.

4 von 5 Stämmchen für diese vielversprechende Neuerung!

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Aug 11

Im Zuge der Zero Waste Bewegung gibt es jetzt tolle Ideen für alte Gläser. Die kommen quasi fast automatisch in den Haushalt, sei es durch den Kauf von Marmelade, Senf oder sauren Gurken. Deren Glasverpackungen muss allerdings niemand wegwerfen, denn es lassen sich viele neue Ideen damit umsetzen.

Glas ist ein wertvoller Rohstoff und zwar nicht nur für die Verpackungsindustrie, sondern auch im eigenen Haushalt. Und für Einmachgläser & Co. die nicht mehr gebraucht werden gibt es so viele neue Ideen, dass es einfach zu schade wäre diese wegzuwerfen. Ganz nebenbei ist dann auch noch etwas für die Umwelt getan. Alte Marmeladengläser zum Beispiel lassen sich prima zur Aufbewahrung von Gewürzen, Pesto oder selbstgemachten Aufstrichen verwenden. Einfach unter heißem Wasser ausspülen und somit desinfizieren, schon sind sie wieder einsatzbereit und halten überraschend dicht. Eine andere schöne Idee ist es, aus den leeren Marmeladen- oder Einmachgläsern Windlichter zu basteln. Bestückt mit bunten Kerzen machen sie auf Fensterbänken und Balkonen einiges her. Besonders schön wirkt das Ensemble, wenn unterschiedlich große Gläser zum Einsatz kommen. Von außen lassen sich diese noch durch Servierten-Technik verschönern und so entsteht eine ganz individuelle Dekorationsidee, die dazu noch nicht einmal etwas kostet.

Der perfekte Ort für frische Lebensmittel

Wer keinen Sinn hat für Dekoration oder einfach kein Platz mehr finden kann, für den lassen sich die alten Gläser auch einfach unkompliziert in den Essensalltag integrieren. So ersetzen sie problemlos Trinkgläser und haben noch dazu den Vorteil, durch die dicke Hülle sehr stabil zu sein und viel Inhalt aufnehmen zu können. Ideal also für Smoothies an einem Sommertag oder einen heißen Tee im Winter. Neben Getränken können natürlich auch allerhand andere Lebensmittel darin ihren Platz finden. So sind Obst und Salate hier bestens verwahrt und bleiben lange frisch. Ein weiterer Vorteil daran ist, dass sich die Gläser gut im Kühlschrank stapeln lassen und so wenig Platz wegnehmen. Bei Bedarf werden die Lebensmittel dann einfach entnommen und können immer wieder nachgefüllt werden. Durch die gut verschließbaren Deckel sind schlechte Gerüche passé. Und sollten am Ende doch zu viele Lebensmittel übrig bleiben, dann kann man sich auch einfach selbst daran versuchen, Marmelade einzukochen oder Mixed Pickles herzustellen. So erhalten die Einmachgläser ihre alte Aufgabe einfach wieder zurück.

Wir vergeben 3 von 5 Stämmchen für diese tollen Recycling Ideen.

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Aug 07

Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr 15 Kilo Toilettenpapier. Diese Zahlen hat eine aktuelle WWF Studie jetzt offen gelegt. Viel zu viel, finden Umweltschützer und sind längst auf der Suche nach Alternativen für das stille Örtchen. Es kann ja schließlich nicht sein, dass wir uns über Umweltschutz und Müllvermeidung Gedanken machen und dabei ausgerechnet auf der Toilette so viel Papier verschwenden.

Forscher sind längst auf der Suche nach dem perfekten ökologischen Toilettenpapier und Hersteller haben inzwischen erste Alternativen auf den Markt gebracht. Diese sind allerdings in den meisten Haushalten noch nahezu unbekannt und auch längst nicht überall zu bekommen. Doch damit ist der erste Schritt getan, das klassische trockene oder feuchte Toilettenpapier vom stillen Örtchen zu verbannen. Wie wäre es zum Beispiel mit GrasSwipe? Das haben Schüler bei einem Wettbewerb entwickelt. Es besteht aus Gras, einem natürlich nachwachsenden Rohstoff der noch dazu sehr günstig ist und überall verfügbar. Als Alternative dazu gibt es inzwischen auch Toilettenpapier aus Bambusfasern. Im Gegensatz zum normalen Zellstoff aus Holz aus dem gängiges Toilettenpapier besteht, ist Bambus ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff und damit sehr viel besser für eine umweltschonende Verwendung geeignet. Noch gibt es hier allerdings weniger Anbieter, die dieses Toilettenpapier im Programm haben.

Recycling ist längst auch beim Toilettenpapier angekommen

Was allerdings in fast jedem Supermarkt bereits erhältlich ist ist Recyclingpapier. Das kann drei-oder vierlagig sein und besteht eben aus recyceltem Papier. Damit lässt sich guten Gewissens der Intimbereich reinigen. Die Kosten sind nur ungleich höher als die für normales Toilettenpapier. Die Optik ist allerdings etwas dunkler und das Gefühl auf der Haut etwas fester. Wer trotz all der Sortenvielfalt beim Toilettenpapier sparen möchte, der sollte auch auf eine sparsame Verwendung achten. Wenige Blätter reichen bereits, um kleine und große Geschäfte zu beseitigen. Wer zu viel Papier verwendet der riskiert außerdem, die Toilette zu verstopfen. Regelmäßige Reinigungen mit Wasser nach dem großen Geschäft sind ebenfalls längst in vielen Kulturen Gang und Gebe und außerdem sehr viel hygienischer, als nur mit Papier zu putzen.

3 von 5 Stämmchen für Nachhaltigkeit selbst auf dem stillen Örtchen!

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Jul 31

Laut Stiftung Warentest ist es in Deutschland völlig unbedenklich, Trinkwasser direkt aus der Leitung zu konsumieren und damit auf teures Mineralwasser zu verzichten. Außerdem ließe sich so die Verwendung von Plastikflaschen drastisch reduzieren. Ein Plus für die Umwelt und den Geldbeutel.

Leitungswasser ist in Deutschland das am meisten kontrollierte Lebensmittel überhaupt, darauf weist das Umweltamt hin. Hier finden täglich strenge Kontrollen statt, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Trotzdem greifen die meisten Deutschen nach wie vor zu stillem Wasser oder Mineralwasser aus der Flasche. Häufig handelt es sich dabei um Plastikflaschen und die sind alles andere als gut für die Gesundheit und die Umwelt. Dabei ließe sich der Aufwand sparen mit einem einfachen Gang zum Wasserhahn. Die Keim- und Bakterienkonzentration im Trinkwasser ist in Privathaushalten nahezu nicht gegeben, stattdessen hat die Stiftung Warentest allerdings bei vielen Mineralwassersorten eine starke Belastung festgestellt. Einzige Ausnahme der Keimfreiheit bilden Wasserhähne an öffentlichen Einrichtungen wie Bahnhöfen oder Restaurants. Hier liegt die Keimbelastung allerdings auch nicht am Wasser als solches, sondern an der mangelnden Hygiene der Wasserhähne.

Beste Qualität, ganz ohne Geschleppe

Insgesamt bekommt das Trinkwasser damit in Deutschland einen Spitzenwert hinsichtlich seiner Qualität. Der kann sich, je nach Region, natürlich geringfügig unterscheiden, ist aber insgesamt sehr gut. Diese Feststellung gilt natürlich nicht für andere Länder, den hier herrschen andere Richtwerte und weniger starke Kontrollen. Wer trotzdem unsicher ist, ob das Wasser aus dem Hahn wirklich sauber genug ist, der kann sich spezielle Wasserfilter einbauen. Einfach zu installierende Systeme bietet der Handel inzwischen zuhauf. Zur Veredelung von Trinkwasser mit unterschiedlichen Geschmackssorten gibt es ebenfalls günstig zu erwerbende Produkte. Die können sogar Sprudel produzieren und ahmen damit das Flaschen-Mineralwasser perfekt nach. All das sind viele gute Gründe, zukünftig keine Flaschen mehr aus dem Getränkecenter nach hause zu schleppen und damit nicht nur viel Geld zu sparen, sondern auch der Umwelt etwas Gutes zu tun.

5 von 5 Stämmchen für das Trinken von Leitungswasser. Könnte man noch einfacher der Umwelt helfen? Wohl nicht!

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Jul 25

Das Thema Nachhaltigkeit betrifft natürlich nicht nur Kleidung und Produkte des Alltags, sondern auch die tägliche Nahrungsaufnahme. Bislang gab es viele einzelne kleine Projekte in Restaurants, die sich mit dem Thema näher beschäftigten, jetzt ist der Blick auf die Schonung von Ressourcen auch im Catering angekommen.

Bei einer Veranstaltung vom „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ im Berliner Tempodrom kam erstmalig ein so genanntes nachhaltiges Catering zum Einsatz. Versorgt wurden gleich 1.400 Gäste auf höchstem Niveau und zwar von Spitzenköchen Sarah Wiener und ihrem Catering-Team. Die wollte zeigen, dass auch bei Veranstaltungen dieser Größe ressourcensparende Zubereitung, Regionalität und Sparsamkeit von Lebensmitteln möglich ist und das sogar hervorragend schmecken kann. Für diesen Auftrag galt es allerdings, gewisse Grundregeln einzuhalten, die der „ Rat für Nachhaltige Entwicklung“ vorab in einem Leitfaden zusammengefasst hatte. Darunter die folgenden Punkte:

1.     Statt Wasser in Flaschen, Leitungswasser in Karaffen anbieten.

2.     Regionale Produkte der Saison zum Kochen verwenden.

3.     Wiederverwendbares Geschirr benutzen, auf Einweggeschirr verzichten.

4.     Reinigungsmittel und Küchengeräte sparsam und ökologisch verwenden.

5.     Caterer aus der Region beauftragen.

6.     Vegetarische Küche bei allen Events anbieten.

7.     Fairtrade und ökozertifizierte Speisen an den Tischen servieren.

8.     Überflüssige Verpackungen aus der Küche verbannen.

9.     Kein Essen bei Zubereitung und Angebot verschwenden.

10.  Den Gästen die Mitnahme von übriggebliebenen Speisen und Getränken anbieten.

Dazu kamen noch einige weitere Kriterien, die erfüllt sein müssen um als nachhaltig zu gelten und dementsprechend ein Catering für eine Großveranstaltung dieser Art anbieten zu können. Der „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ hofft nun, an diesem Punkt mit einem guten Beispiel voran zu gehen und einen neuen Trend ins Leben zu rufen, dem bald noch viele Veranstalter folgen werden. Hier sei es leider aktuell noch so, dass ein solches Catering mit höheren Ausgaben zu Buche schlägt, als dies bei einem normalen Essensangebot der Fall wäre, gibt Sarah Wiener dabei zu bedenken. Dafür könne man aber guten Gewissens seine Gäste versorgen und würde einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Wir vergeben 3 von 5 Stämmchen für nachhaltiges Catering.

 

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Jul 22

Wer Handy, Notebook und iPod nicht mehr weglegen kann, der braucht gerade unterwegs hin und wieder mal neue Energie. Bislang kommt die aus speziellen Chargern, deren Basis sind Hochleistungs-Akkus und die wiederum sind weder besonders umweltbewusst, noch überzeugen sie durch Langlebigkeit.

Mit einer transportablen Solar Ladestation ist es nun möglich, auf einfachem Wege alle elektrischen Geräte unterwegs wieder aufzuladen und das ganz ohne Akkus oder Batterien die die Umwelt zusätzlich belasten. Das Prinzip ist denkbar einfach und entspricht dem der großen Solarstationen auf Hausdächern oder in Wüstenregionen. Die handliche Minisolarstation verfügt über ein Paneel, über dass es sich mit Sonnenenergie auflädt. Diese speichert sie und gibt die Energie dann bei Bedarf an Handy, Notebook und Co weiter. Dazu stehen unterschiedliche Verbindungsstecker bereit. Voraussetzung, dass das Ganze funktioniert ist natürlich die Gewissheit, dass die Solarstation vorher auch entsprechend aufgeladen wurde. Dazu sollte sie zumindest einige Stunden im Tageslicht sein, entweder direkt oder zum Beispiel durch eine Fenster- oder Autoscheibe.

Design und Qualität in einem

Wer unterwegs ist der kann die Solar Ladestation aber auch ganz einfach mitnehmen, denn sie kommt mit einem praktischen Trageband zum Kunden und erinnert vom Design her eher eine Handtasche als an ein Ladegerät. Sogar eine Geschenkbox ist mit dabei für den Fall, dass auch andere von der Idee überzeugt werden sollen doch künftig ganz auf Batterien oder Akkus zu verzichten und damit der Umwelt etwas Gutes zu tun. Der Preis liegt bei rund 75 Euro pro Stück und rechnet sich damit schon in den ersten Jahren. Neben dem Standardmodell gibt es inzwischen sogar echte Designerobjekte von Lichtkünstlern entworfen für all jene, die etwas ganz Besonderes haben möchten. Damit gibt es eigentlich keine Gründe mehr, warum dieses Ladegerät nicht bei jedem Technikeraffinen im Haushalt vorhanden sein sollte. So praktisch kann Umweltschutz sein.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen für Design, Qualität und Nachhaltigkeit in einem.

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Jul 18

Kaum zu glauben, aber uns geht der Sand aus. Für Straßenbau, Hausbau und vielem mehr braucht der Mensch weltweit pro Jahr rund 40 Milliarden Tonnen Sand. Davon werden etwa 15 Milliarden Tonnen der Natur geraubt, aus Flüssen und Meeren abgefischt. Mit dramatischen Folgen für die Umwelt. Doch ein Umdenken scheint weit entfernt, dabei gäbe es doch durchaus Alternativen.

Jeder Einwohner verbraucht täglich etwa 20 Kilo Sand für Glas, Computer-Chips, zum Zähneputzen, aber auch zum Wohnen. Natürlich sind die Zahlen nicht wortwörtlich zu nehmen, sie treffen aber zu umgerechnet auf die Menge an Sand, die pro Jahr auf der Welt für Bauprojekte verbraucht wird. Das liegt vor allem daran, dass zwei Drittel aller Gebäude aus Beton besteht und der größte Anteil im Beton ist Sand. Dabei muss es ein spezieller Sand sein, einer mit einer besonderen Körnung. Wüstensand zum Beispiel, der ist ungeeignet, denn er ist zu glatt und hält nicht. Deshalb ist einer der größten Importeure für Sand ausgerechnet der Wüstenstaat Dubai. Was kurios klingt geht aber inzwischen so weit, dass sich ernsthafte Folgen für die Umwelt ergeben. So geht in einigen Teilen der Weltmeere bereits der Fischbestand so stark zurück, dass die Fischer ihre Einkommensquelle verlieren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Meeresböden vom Sand befreit werden. Dadurch verschwinden Korallen und Kleinstlebewesen. Die wiederum bilden die Ernährungsgrundlage für Fische und viele weitere Meeresbewohner. Ein unaufhaltsamer Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Artensterben, Hunger und ein Ökosystem im Ungleichgewicht sind die Folge.

Von Pilzen und Holz

Dabei gäbe es doch durchaus Alternativen. Die Erste und Wichtigste wäre das Recycling mehr zu fördern. Jedes Gebäude, das abgerissen wird ist somit wieder der Lieferant für die Rohstoffe eines neuen Gebäudes. Diese Möglichkeit ist heute schon leicht durchführbar und wird trotzdem kaum beachtet. Nachwachsende Rohstoffe wären die andere Alternative. Holz und Bambus sind zwei der wertvollsten Baustoffe derzeit, denn beides wächst nach und kann umweltschonend angebaut werden. Gerade Bambus ist sehr widerstandsfähig und leicht zu verbauen. Daneben forschen Unternehmen an anderen natürlichen Ressourcen, wie zum Beispiel Myzelium dessen Grundlage Pilzsporen bilden. Die ließen sich im Labor in einer Petrischale züchten und würden dann die Grundlage neuer Häuser bilden. Noch stecken die Forschungen dazu natürlich in der Kinderschuhen, doch es ist ein großer Vorstoß hin zu mehr Achtung vor den verbliebenen Sandressourcen der Erde, denn die sind eben nicht unendlich.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen für diesen Ansatz eines wichtigen Umdenkens

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