Apr 26

Seit März gibt es in den Regalen deutscher großer Supermärkte die neue Marke „Share“. Hierbei handelt es sich um ein Angebot mit sozialem Hintergrund, denn für jedes verkaufte Produkt spendet der Gründer Geld für Entwicklungsprojekte. Dabei will er allerdings auch verdienen. Doch wie passt das zusammen?

Einer der Mitbegründer von „Share“ ist Sebastian Stricker. Der ist bekannt für die Entwicklung einer App mit dem Namen „Share the Meal“. Durch die App können Nutzer Essensrationen für hungernde Kinder spenden. 20 Millionen Rationen wurden bislang durch die App gesammelt. Ein riesiger Erfolg! Und einer, auf dem man sich nicht ausruhen will. Stattdessen bringt „Share“ nun Produkte in den Supermarkt. Kunden können Seife, Nussriegel und vieles mehr künftig kaufen und unterstützen damit soziale Hilfsprojekte auf der ganzen Welt. Dafür hat das Unternehmen einen fixen Betrag festgelegt, der dann in das Projekt fließt. Der Rest des Geldes behält „Share“ für sich, will damit gezielt Umsatz erwirtschaften. Doch ist das Ganze dann überhaupt noch sozial oder doch reine Profitgier?

Gutes tun und Geld verdienen

Bei „Share“ ist man sich sicher, mit dieser Idee einen guten Weg einzuschlagen. Würde das ganze Geld nämlich gespendet, könnte man sich keine richtigen Unternehmensstrukturen leisten, keine neuen Entwicklungen auf den Weg bringen und mit den Kooperationspartnern auf Augenhöhe stehen. Dann wäre man allein auf Spenden angewiesen, um das komplette Projekt und die Produktion der einzelnen Angebote zu realisieren. Und das sei ein großes Problem, denn die Spendenbereitschaft in Deutschland nähme immer weiter ab, erklärt Stricker. Deshalb ist man sich sicher, mit der Kombination aus Gewinnkalkulation und Spenden einen guten und effizienten Weg gefunden zu haben. Ob das Konzept langfristig aufgeht, das zeigt erst die Zeit. Bis dahin gibt es eine ganze Reihe sozialer Projekte und Menschen, die auf ihre Weise von „Share“ profitieren.

Für diese clevere Unterstützung von Hilfsprojekten vergeben wir 4 von 5 Stämmchen.

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Apr 23

Schmeckt Gemüse oder Obst schlechter, das nicht dem Schönheitsideal der Supermärkte und Verbraucher entspricht? Wohl kaum! Das dachten sich auch drei Münchner, die deshalb das Food-Startup etepetete gründeten und so Unmengen von Lebensmitteln vor dem Müll retteten.

Laut einer Studie der Verbraucherzentrale landen jedes Jahr elf Tonnen Lebensmittel im Wert von 25 Milliarden Euro im Müll – nur weil sie optische Mängel haben. Verschwendung pur also, dem die etepetete-Gründer Carsten Wille, Christopher Hallhuber und Georg Lindermair entgegenwirken wollen. Sie geben krummem und verformtem Gemüse und Obst eine zweite Chance, die nicht den Weg in die Verkaufsregale der Supermärkte finden.

Krumme Dinger ein Zeichen von Qualität

Dabei ist eine Vielfalt an Formen und Größe ein Qualitätsmerkmal und ein Zeichen für gesundes Wachstum. Das Startup unterstützt ausgewählte Gemüsebauern, die der Natur Platz und Zeit lassen und nicht durch Überzüchtung, Überdüngung oder verfrühte Ernte in den natürlichen Kreislauf eingreifen.

Das lohnt sich auch für die Bio-Höfe, die für ihre aus der Norm fallenden Produkte laut etepetete den regulären Preis bekommen und so oftmals den doppelten Betrag aus ihrer Ernte herausholen können. In verschiedenen Boxen, die lebensmittelecht und biologisch abbaubar sind, kommt das Gemüse und Obst mit CO2-neutralem Versand kostenfrei zum Verbraucher nach Hause.

Steigende Nachfrage bestätigt das Konzept

Im Online-Shop von etepetete kann der Kunde derzeit aus fünf verschiedenen Boxen auswählen. Diese werden saisonal zusammengestellt und wöchentlich oder 14-tägig geliefert. In Zukunft ist geplant, dass der Verbraucher selbst aussuchen kann, welches Gemüse oder Obst in seiner Box landet.

Ein Konzept, das bestens angenommen wird. Wie die Münchner verraten, liefern Sie monatlich Boxen im fünfstelligen Bereich an die Kunden aus. Die Mitarbeiterzahl steigt stetig an und auch die Anzahl der Logistikstandorte soll weiter ausgebaut werden, um dem Verbraucher noch kürzere Transportwege bieten zu können. Schon jetzt ist etepetete der größte Anbieter von Bio-Kisten, der deutschlandweit ausliefert.

Die etepetete-Macher beweisen, dass man mit krummen Dingern auch Gutes bewirken kann, weshalb wir 3 von 5 Stämmchen vergeben.

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Apr 22

Das Trinkwasser, das aus der Leitung zu Hause kommt, wird besonders gut kontrolliert. Dennoch machen sich viele Menschen Gedanken darüber, wie sie die Aufbereitung noch mehr verbessern können. Wasserfiltersysteme stehen hoch im Kurs. Dabei wird zwischen verschiedenen Systemen unterschieden. Welche der Systeme sinnvoll sind und ob sie überhaupt benötigt werden, hängt von der Qualität und Belastung des Wassers sowie von den Leitungen ab.

Aktivkohlefilter und Ionenaustausch als wichtige Faktoren

Die meisten Wasserhähne kommen ohne Wasserfiltersysteme aus, die noch zusätzlich verbaut werden müssen. Teilweise kann es jedoch durchaus sinnvoll sein, mit den Systemen zu arbeiten. Hier wird vor allem der Aktivkohlefilter immer wieder benannt. Wichtig zu wissen ist, dass die Filter auf die Stoffe zugeschnitten sein müssen, die das Wasser belasten. Aktivkohlefilter sind in der Lage, gerade große und organische Inhaltsstoffe beim Wasser aufzuhalten, wie beispielsweise Medikamente oder auch Pflanzenbehandlungsmittel. Ein Problem tritt jedoch auf, wenn der Filter voll beladen ist. In diesem Fall ist es möglich, dass die Stoffe dennoch wieder den Weg in das Wasser finden. Daher muss der Aktivkohlefilter immer wieder kontrolliert und gereinigt werden. Der Ionenaustauscher ist so konzipiert, dass dem Trinkwasser die anorganischen Teilchen entzogen werden. Dafür tauscht er diese aus. Das heißt, es ist mit dem Austauscher möglich, Kalk zu entziehen und Natrium beizufügen, um das Wasser weicher zu machen.

Keine Esoterik beim Wasserfilter

Immer wieder gibt es online Angebote, bei denen von einer esoterischen Wasseraufbereitung gesprochen wird. An diesem Punkt sollten Nutzer genau überlegen, was damit gemeint ist, wenn durch den Wasseraufbereiter eine Harmonisierung versprochen wird. Weder diese noch eine Energetisierung lässt sich über einen Filter erreichen. Es gibt bisher keine Belege dazu, dass sich die Qualität des Trinkwasser durch einen esoterischen Wasserfilter verbessern lässt. Daher ist dies einfach nur eine Möglichkeit, Geld zu verdienen.

Hinweis: Bevor man sich dafür entscheidet, einen Wasserfilter einzusetzen oder gleich ein ganzes System zu nutzen, ist es sinnvoll, sich erst einmal mit der Qualität des eigenen Wassers zu beschäftigen. Hier gibt es die Möglichkeit der Kontrolle, wie hoch eine Belastung ist und mit was das Wasser möglicherweise belastet wird, um den optimalen Filter zu finden.

Wir vergeben hierfür 2 von 5 Stämmchen.

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Apr 14

In Gersthofen nahe Augsburg entstehen individuelle und einzigartige Bad- und Interieur-Objekte aus Sand und Plastik. Die kommen direkt aus dem Drucker und sind ganz nach Kundenwunsch gefertigt. Inzwischen fragen sogar Architekten an und die ersten Objekte finden ihren Weg zum Endkunden. Bis dahin war es ein langer Weg.

Das bayerische Start-up Sandhelden fertigt im 3-D Druckverfahren Objekte für den Bad- und Interieur-Bereich und zwar aus Plastikmüll und Sand. Den Müll finden die  beiden Gründer Peter Schiffner und Laurens Faure in den Weltmeeren, denn da gibt es schließlich genug davon. Die mikrofeinen Plastikteile vergiften die Meeresbewohner und führen zum Artensterben. Viele Organisationen beschäftigen sich inzwischen mit der Reinigung des Wassers. Und was dort abgefischt wird, landet vielleicht schon bald im Drucker und wird zu einem neuen schicken Designobjekt. Die Idee dazu kam den Gründern bereits 2014, seit 2017 schließlich fertigen Sie direkt in Gersthofen ihre Objekte. 40 bis 50 sind es bereits pro Monat, die Zahlen sollen sich natürlich in den nächsten Jahren noch deutlich nach oben steigern.

Einen komplett nachhaltigen Kreislauf schaffen

Das Verfahren ist eigentlich denkbar einfach. Systematisch werden Plastikpartikel und Klebstoff aufeinander geschichtet, bis daraus ganze Objekte entstehen. Eines der ersten dieser Art war ein Waschbecken. Die Druckobjekte sind stabil, individuell weil sie nach eigenen Wünschen angefertigt werden, und natürlich zu 100 Prozenz ökologisch. Statt mit Plastik funktioniert das komplette Drucksystem auch  mit Sand. Deshalb kann der Name der Firma „Sandhelden“ überhaupt zu Stande. Um das Verfahren weiter zu verbessern haben sich die Gründer mit dem Fraunhofer-Institut zusammengetan und forschen nach neuen Möglichkeiten, die recycelten Materialien noch besser zu verwerten. Ganz nach dem Motto: Solange es einen Mehrwert hat und etwas Sinnvolles bei herauskommt, probieren wir es aus. Allein schon die Technik so weiterzuentwickeln, dass das Plastik wirklich zu 100 Prozent vom Drucker wiederverwendet werden kann war ein langer und schwieriger Prozess. Damit der Kunststoff nämlich nicht einfach schmilzt beim Druckprozess, muss es zuvor schockgefroren werden. Nun ist es den Firmengründern gelungen, auch dieses Problem in den Griff zu bekommen und damit einen wirklich nachhaltigen Kreislauf als Unternehmen zu schaffen.

Für diese außergewöhnliche wie nachhaltige Idee vergeben wir ganze 4 von 5 Stämmchen.

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Apr 03

Pachtverträge sind inzwischen auch in der Landwirtschaft Gang und Gebe, doch weisen diese viele Lücken auf die es jetzt zu schließen gilt und zwar mit dem aktuellen Naturschutzprojekt des NABU. Ziel ist es, für mehr Biodiversität zu sorgen und so die Natur in ihrer ganzen Artenvielfalt zu unterstützen.

Das Projekt mit dem Titel „Fairpachten“ bietet künftig ein umfassendes und kostenloses Beratungsangebot für Pächter und Verpächter von landwirtschaftlich genutzten Grundstücken an. Im Vordergrund steht die Frage nach einer bedarfsgerechten Maßnahme zur weiteren Nutzung. Schwerpunktmäßig geht es darum, ökologische und umweltschonende Bewirtschaftungsmethoden ohne schädliche Pestizide zu besprechen, Ackerstreifen richtig anzulegen und die Grünlandnutzung  möglichst effizient zu gestalten. So soll es künftig besser möglich sein, für eine vielfältige Landwirtschaft zu sorgen und die Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten und nach Möglichkeit sogar zu bereichern.

„Fairpachten“ voraussichtlich bis 2023

Dafür hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Januar 2018 dieses einmalige Projekt gestartet. Enden soll es voraussichtlich im Jahr 2023. Dafür stehen Fördergelder in Höhe von 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Dafür sollen unter anderem bundesweit und dezentral Berater eingesetzt werden, die Interessierte entsprechend beraten. Die Beratung selbst soll ehrenamtlich ablaufen in speziell dafür eingerichteten Regionalstellen.

Teilnahme am Projekt soll allen zugute kommen

Der NABU erhofft sich eine rege Teilnahme am „Fairpachten“-Modell, denn das kommt schließlich auch den Partnern zugute. Die lernen nicht nur etwas über den Umweltschutz, sie bilden sich auch im Ackerbau und vielen weiteren Bereichen der Landwirtschaft weiter und können so die gepachteten Flächen effizienter bewirtschaften. Das treibt die Ernte voran, sorgt für gute Erträge und hält die Erde gesund für künftige Jahre erfolgreicher Landwirtschaft.

Das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang ist Biodiversität, was die UN-Biodiversitätskonvention beschreibt als: „Die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter unter anderem Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören“. Zusammengefasst ergibt sich daraus eine Win-Win-Situation. Es gibt fachliches Know-how was zu einem besseren Ertrag führt für die Pächter und geschützte Bedingungen für die Umwelt.

Bioversität geht uns alle an, deshalb 4 von 5 Stämmchen aus unserer Redaktion.

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Mrz 27

Mit Plogging startet ein ganz neuer Fitnesstrend und er kommt aus dem Land der kleinen runden Hackbällchen und des großen Möbelgiganten: Schweden. Dahinter verbirgt sich eine Verbindung von Umweltschutz und Jogging. Wie es funktioniert und warum es so glücklich macht, dazu jetzt mehr.

Kaum startet der Frühling und die Tage werden wieder wärmer, zieht es viele Menschen ins Freie, auch die Sportbewussten. Joggen ist seit Jahrzehnten sehr beliebt, denn es lässt sich ohne große Ausrüstung ausüben und ist überall durchführbar. Nun erlebt der Sport ein echtes Revival und zwar in Form von Plogging. Der Begriff setzt sich zusammen aus „Jogging“ und der schwedischen Bezeichnung „plocka“, was übersetzt „aufräumen“ bedeutet.

In der Natur laufen & ihr helfen

Damit wären die Grundzüge auch schon erklärt. Wer durch die Natur oder an der Straße entlang joggt und dort Müll vorfindet, der hebt ihn auf und wirft ihn in den nächstgelegenen Mülleimer. Quasi die einfachste Form des Umweltschutzes. Steht kein Mülleimer bereit ist das auch nicht schlimm, denn erfahrene Plogger nehmen ganz einfach selbst einen kleinen Müllbeutel mit auf ihre Touren.

Die Verbindung aus Rennen und Bücken soll übrigens sehr gut für das Fitnesslevel sein und einen zusätzlichen Trainingseffekt haben. In dieser Hinsicht ist das kurze Intervall zwischen schnellen Schritten und Kniebeugen zum Müll aufsammeln eine ideale Kombination. Wer möchte, der kann seine Ploggingtouren auch direkt via App tracken.

Auch für Plogger gibt es eine App

Die zugehörige App nennt sich „Lifesum“ und die postet die Erfolge dann auch gleich in allen Social-Media-Kanälen. Aus dieser ersten Idee ist inzwischen ein weltweiter Trend geworden. Es gibt sogar eigene Events auf denen sich überzeugte Plogger treffen und gemeinsam auf Tour gehen, um die eigene Fitness zu verbessern und dabei die Umwelt zu schützen.

Dafür gibt es von uns mit 5 Stämmchen die volle Punktzahl, wie kann man sonst Spaß haben, etwas für den eigenen Körper tun und noch der Umwelt helfen?

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Mrz 27

Immer wieder geht es darum, dass Menschen ihr Handeln mehr hinterfragen sollten. Lieber die nachhaltige Alternative wählen, als das Handelsübliche, was meist sowohl den Menschen, als auch der Natur nicht unbedingt Gutes tut. Dazu braucht es aber eine Welt voller Wahlmöglichkeiten, voller junger Menschen, die Wirtschaft anders denken und kreieren wollen: gemeinwohlorientierter und solidarischer. Es ist so wichtig, sich darin gegenseitig zu ermutigen, zu träumen und auch verrückte oder auf den ersten Blick unrealistische Ideen möglich werden zu lassen. Durch Unterstützung in vielerlei Hinsicht, ob Ermutigung, Wertschätzung, Geld oder dem Weitererzählen ihrer Projekte.

Lesen Sie dazu einen Gastbeitrag von Cynthia und Hannah, die seit letztem Sommer an ihrer Vision von umweltfreundliche Menstruationsschwämme verfügbar  zu machen.

Was das ist? Ein Naturprodukt aus dem Meer als Hygieneprodukt für die Menstruation.

Klingt erstmal gewöhnungsbedürftig? Dann lass dich inspirieren! Schwämme kann man nachhaltig ernten, sie sind leicht zu handhaben und simpel zu reinigen. Sie können nicht nur Menstruationsbeschwerden lindern, sondern sind auch noch gut verträglich für den weiblichen Körper. Sie trocknen weder die Schleimhäute aus noch sind sie mit irgendwelchen Schadstoffen behandelt. Man kann sie bis zu vier Perioden wiederverwenden und danach einfach kompostieren.

Jetzt klingt es vielleicht doch ziemlich cool, oder? Warum es das noch nicht gibt? Das haben sich die beiden auch gefragt und wollen das nun ändern!

Warum Schwämme nachhaltig sind

Jährlich entstehen Berge von Müll durch die Nutzung von Tampons und Binden.  Abgesehen davon ist ihre Produktionsweise umweltschädlich. Der Schwamm dagegen kann nachhaltig geerntet werden. Zwar gibt es für das Meer keine Biosiegel, doch man kann kontrollieren, dass nur jeweils zwei Mal im Jahr an einem Ort geerntet werden darf. Außerdem kann man die Schwämme entweder vor der Ernte einmal ausdrücken, sodass sich die Poren verteilen können oder aber man erntet den Schwamm nicht komplett ab. In beiden Fälle ist genug Zeit zum Nachwachsen!

Manche Frauen haben viele Beschwerden vor und während der Menstruation. Es entstehen Spannungen und Krämpfe. Weil der Schwamm so flexibel und leicht anpassbar ist, sowie der Vagina keine Feuchtigkeit entzieht, kann er diese Beschwerden aufheben.

 Relevant für die Welt?

Ohja! Leider sind Frauen noch immer in manchen Lebensbereichen sehr benachteiligt. Der weibliche Körper, Menstruation, der Zyklus, das sind alles Themen, die noch nicht leicht über die Lippen gehen. Das kann aber geändert werden. Wenn wir drüber sprechen, uns gegenseitig erzählen, wie das bei uns ist und fragen, wie Frauen sich und ihre Körper während, vor oder nach der Menstruation und des Eisprungs wahrnehmen. Wenn die Gesellschaft Frauen erlaubt, nicht mehr jeden Tag gleich funktionieren zu müssen, sondern sie ihre zyklische Natur selbstbewusst und liebevoll leben können. Wenn Männer die Frauen verstehen lernen und achten in ihrer Andersartigkeit. Es braucht keine Gleichheit oder Anpassung, sondern schlichtweg eine Gleichwertigkeit der wundervollen Vielfalt auf der Erde. Und dazu möchte dieses Projekt beitragen!

Hier ist der Link zu ihrer Crowdfunding Kampagne. Ende April werden die jungen Frauen an das levantische Meer reisen, um dort vor Ort mit Schwammtaucher/innen in Kontakt kommen zu können. Ihnen ist wichtig, dass sie persönlich sichergehen können, dass die Schwämme nachhaltig geerntet werden. Über umweltfreundliche Wege gelangen sie nach Deutschland und werden dort in Baumwollsäckchen verpackt in Drogeriemärkten und Bioläden verfügbar sein werden.

Für die Unternehmensgründung und Verwirklichung dieses Traums brauchen sie eure Hilfe!

Erzählt es in die Welt, spendet selber oder schickt gute Energien.

Für eine Welt, in der Frauen sich, ihre Körper liebend, dem zyklischen Fluss des Lebens hingeben möchten.

Web: www.startnext.com/lunaspongia

Wir von der Printzipia-Redaktion geben dafür 4 von 5 Stämmchen

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Mrz 23

Speisen kurz vor dem Verfallsdatum, Obst und Gemüse mit kleinen Ecken und Kanten und Verpackungen die schon einmal bessere Zeiten gesehen haben. In den Reste-Supermarkt kommt alles, was im normalen Supermarkt längst aussortiert worden wäre und die Kunden freuen sich.

Seit kurzem gibt es in Berlin-Charlottenburg ein ganz besonderes Geschäft das auf den Namen SirPlus hört. Allgemein ist er schlicht als Reste-Supermarkt bekannt. Und der ist etwas ganz besonderes, da er als solches einmalig in Deutschland ist. Hier kommen nämlich ausschließlich Waren in die Regale, die aus Restaufkäufen stammen, kurz vor dem Verfallsdatum stehen oder einfach nicht mehr ganz so frisch aussehen.

Um diese Speisen und Getränke trotzdem an den Mann zu bringen haben sich die Betreiber dieses ganz besondere Ladenkonzept ausgedacht. Hier bekommen Kunden die waren bis zu 70 Prozent günstiger als im normalen Supermarkt und die freut das natürlich, denn so lässt sich ordentlich sparen. Da ist es auch zu verschmerzen, dass die Auswahl an Artikeln natürlich begrenzt ist und sich ständig ändert. Ein festes Warensortiment wäre mit dem Geschäftskonzept auch schwierig umzusetzen.

Doch woher kommen die Lebensmittel und wie funktioniert die Zuliefererkette? Große Supermarktketten wie zum Beispiel die Metro verkaufen dem Reste-Supermarkt gegen kleines Geld ihre abgelaufenen Waren und beschädigten Produkte. Das spart ihnen die Entsorgungskosten und ist natürlich auch umweltbewusst. Der Reste-Supermarkt transportiert die Waren direkt ins Geschäft und stellt sie dort seinen Kunden zur Verfügung. Gerade jene mit einem geringen Monatsbudget für Lebensmittel freuen sich darüber und übersehen großzügig die Ablaufdaten.

Schließlich sind nachweislich Lebensmittel auch danach noch einige Tage genießbar. Eine Konkurrenz zu den Tafeln im Berliner Umland stellt der Reste-Supermarkt übrigens nicht dar. Er bekommt nur Speisen und Getränke, die von den Tafeln nicht mehr benötigt werden. Insgesamt also eine sehr gute Lösung im Umgang mit Lebensmitteln, die vielleicht bald Schule macht.

Spart Geld und schont die Umwelt, 4 von 5 Stämmchen!

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Mrz 16

Eine Halterung aus zwei Brettern für Pfandflaschen soll jetzt an öffentlichen Abfalleimern auf verschiedene Arten Gutes tun. So müssen zum einen Flaschen Sammelnde nicht mehr in den Müll fassen. Zudem können die Pfandflaschen so schneller und einfacher in den vorgesehenen Recycling-Kreislauf gebracht werden.

Die meisten werden wohl eine derartige Situation schon häufig beobachtet haben: Flaschensammler, die in Mülleimern wühlen, auf der Suche nach Pfandflaschen, die sie zu Geld machen können. Dem Pfand das viele aus Bequemlichkeit achtlos in den Abfall werfen, anstatt es dem vorgesehenen Wertstoffkreislauf zuzuführen. Mit um die 25 Cent pro Flasche ist das nicht wenig Geld das da zusammen kommt. Aber eben auch eine enorme Menge nicht recycelter Abfall. Und das im führenden Land der Mülltrennung

Eine Lösung, die nun gleich an mehreren Stellen angreift, wurde gerade in Gröbenzell, Landkreis FFB vorgestellt. Nachdem es bereits einen Pfandring zu kaufen gibt, dieser aber leicht zu entwenden ist und dann durch scharfe Kanten ein Sicherheitsrisiko darstellt, wurde die Gemeinde Gröbenzell über ihren ambitionierten Bürgermeister selbst aktiv. Entstanden ist eine neue Version des Pfand Rings. Dieser wird nun hinten am Mülleimer befestigt und besteht aus zwei mit etwas Abstand aufeinander befestigten Platten. In der oberen Platte sind flaschengroße Löcher eingearbeitet, die Platz für die Behältnisse schaffen. Deutlich stabiler als sein Vorgänger überzeugt der Halter auch mit seinem Preis von rund 35 Euro anstatt der 70 Euro des Vorgängermodells. Von der Gemeinde mit positivem Feedback bewertet könnte diese neue Version des Pfandrings schon bald in weiteren Städten für eine Verbesserte Situation von Flaschen-Sammlern sorgen und vor allem eine beachtliche Menge Abfall wieder dem richtigen Kreislauf zuführen.

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Mrz 15

Das Online-Magazin Printelligent veröffentlichte vor Kurzem ein Interview mit bonitasprint-Geschäftsführer Dieter Körner. Die Würzburger Umweltdruckerei bonitasprint vertreibt ihre nachhaltig entstandenen Produkte bekanntlich über die Marke Printzipia. Weshalb wir natürlich doppelt gerne auf dieses interessante und informative Interview hinweisen: bonitasprint. Eine sympathische Umweltdruckerei im Interview.

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