Jun 27

Bienen sind vom Aussterben bedroht. Gerade die wild lebenden Bienen haben es schwer. Hobby-Zuchten helfen dabei, das Sterben einzudämmen und als Dankeschön gibt es dann sogar leckeren Honig für das Frühstücksbrot. Kein Wunder, dass Imker sich über zunehmenden Nachwuchs freuen.

Mit einem Bienenvolk allein kann der Imker pro Jahr bis zu 30 Kilogramm Honig „ernten“. Dabei behalten die Bienen selbst noch einmal etwa 70 Kilogramm ihres Honigs für die Nachzucht der Babybienen. Doch der Honig allein ist nicht der Hauptgrund, warum es mehr und mehr Menschen zur Hobby-Bienenzucht treibt. Bienen sind vom Aussterben bedroht. Jahr für Jahr schrumpft ihre Population und das mit dramatischen Folgen. Bestäuben die Bienen nicht mehr genug Blumen, schrumpft der Ertrag auf den Feldern. Die Pflanzenwelt wird immer kleiner und damit reduziert sich auch das Nahrungsangebot für den Menschen. Eine Katastrophe sondergleichen. Deshalb laufen seit einigen Jahren in vielen Städten und Gemeinden spezielle Umweltschutzaktionen zum Erhalt der Bienen. Hier können Teilnehmer Insektenhotels bauen, um den Bienen einen Rückzugort zu bieten. Aber auch Pflanztüten mit Blumensamen gehören zum Programm, damit die Bienen ausreichend Blüten mit saftigem Nektar finden, aus dem sie dann den leckeren Honig herstellen können.

Zum Wohl der Biene

Wer Imker werden möchte, der leistet damit natürlich noch einen größeren Beitrag zum Bienenschutz. Das Wissen dazu eignen sich Nachwuchs-Imker am besten im Bienenzuchtverein an. Die gibt es inzwischen in jeder größeren Stadt und Gemeinde. Hier freuen sich die Verantwortlichen Interessierten das Leben der Bienen näher zu bringen und sie darin auszubilden wie das geht, sich ein eigenes Bienenvolk zu halten und damit sicher und sorgsam umzugehen. Ein Angebot, was offensichtlich gerne angenommen wird, denn aktuell können sich die Imker über Nachwuchs nicht beschweren und damit scheinen zumindest die festen Bienenvölker auf dem Vormarsch zu sein. Einzig die Wildbiene ist komplizierter zu fördern, denn sie lebt nicht in festen Völkern zusammen, sondern ist ein Einzelgänger. Da bleibt zu hoffen, dass sie weiter genügend saftige Wildblumen findet.

Wir sind beeindruckt und vergeben 4 von 5 Stämmchen an alle Nachwuchs-Imker.

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