Apr 26

Seit März gibt es in den Regalen deutscher großer Supermärkte die neue Marke „Share“. Hierbei handelt es sich um ein Angebot mit sozialem Hintergrund, denn für jedes verkaufte Produkt spendet der Gründer Geld für Entwicklungsprojekte. Dabei will er allerdings auch verdienen. Doch wie passt das zusammen?

Einer der Mitbegründer von „Share“ ist Sebastian Stricker. Der ist bekannt für die Entwicklung einer App mit dem Namen „Share the Meal“. Durch die App können Nutzer Essensrationen für hungernde Kinder spenden. 20 Millionen Rationen wurden bislang durch die App gesammelt. Ein riesiger Erfolg! Und einer, auf dem man sich nicht ausruhen will. Stattdessen bringt „Share“ nun Produkte in den Supermarkt. Kunden können Seife, Nussriegel und vieles mehr künftig kaufen und unterstützen damit soziale Hilfsprojekte auf der ganzen Welt. Dafür hat das Unternehmen einen fixen Betrag festgelegt, der dann in das Projekt fließt. Der Rest des Geldes behält „Share“ für sich, will damit gezielt Umsatz erwirtschaften. Doch ist das Ganze dann überhaupt noch sozial oder doch reine Profitgier?

Gutes tun und Geld verdienen

Bei „Share“ ist man sich sicher, mit dieser Idee einen guten Weg einzuschlagen. Würde das ganze Geld nämlich gespendet, könnte man sich keine richtigen Unternehmensstrukturen leisten, keine neuen Entwicklungen auf den Weg bringen und mit den Kooperationspartnern auf Augenhöhe stehen. Dann wäre man allein auf Spenden angewiesen, um das komplette Projekt und die Produktion der einzelnen Angebote zu realisieren. Und das sei ein großes Problem, denn die Spendenbereitschaft in Deutschland nähme immer weiter ab, erklärt Stricker. Deshalb ist man sich sicher, mit der Kombination aus Gewinnkalkulation und Spenden einen guten und effizienten Weg gefunden zu haben. Ob das Konzept langfristig aufgeht, das zeigt erst die Zeit. Bis dahin gibt es eine ganze Reihe sozialer Projekte und Menschen, die auf ihre Weise von „Share“ profitieren.

Für diese clevere Unterstützung von Hilfsprojekten vergeben wir 4 von 5 Stämmchen.

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