Mrz 12

Nirgendwo ist es so schön wie zu Hause und weil das so ist, suchen sich mehr und mehr Menschen für ihren Urlaub ganz bewusst private Unterkünfte statt anonyme Hotels aus. Beliebt ist hierbei vor allem die Vermittlungsplattform AirBnB, doch die bekommt neuerdings starke Konkurrenz – und die kann sogar ökologisch punkten.

Günstig übernachten, ganz privat und dabei auch noch etwas Gutes tun? Mit Nightbank ist das möglich. Dabei umschreiben die Verantwortlichen ihr Projekt wie folgt: „Nightbank hat die Vision einer Welt, in der Menschen ihre Häuser öffnen und ihre Unterkünfte teilen, um damit soziale und ökologische Initiativen in Gemeinschaften an unterschiedlichsten Orten zu unterstützen.“

Konkret heißt das, die Einnahmen aus den Übernachtungen fließen nicht in den eigenen Geldbeutel, sondern kommen sozialen Projekten zu Gute oder unterstützen den Umweltschutz. Mitmachen kann jeder der entweder selbst eine Unterkunft zur Verfügung stellen kann, der in einer solchen Unterkunft übernachtet oder einfach, indem man selbst eine Initiative gründet und somit aktiv an dem Gedanken teilhat.

Ohne Geld auf Reisen gehen

Eine ganz andere, soziale Idee steckt hinter der zweiten Alternative zu AirBnB: TalkTalkBnb. Hier können sich Reisende ganz bewusst eine Unterkunft aussuchen und dabei ihre Sprachkenntnisse weitergeben. Sie wohnen dabei nicht allein in der privaten Unterkunft, sondern mit dem Gastgeber zusammen. Das fördert soziale Interaktion und hilft dabei, unkompliziert auch auf Reisen neue Leute kennen zu lernen. Statt einer Bezahlung in Form von Geld, wird hier in Sprache bezahlt.

Der Urlauber verpflichtet sich also dazu, dem Gastgeber seine Sprachkenntnisse weiterzugeben. Welche das sind, das muss natürlich zunächst jeder nach der Anmeldung auf dem Portal angeben. Nur so findet schließlich zusammen, was zusammen finden soll. Selbst für Firmen ist das Portal offen. Die können einen Kreis aus Mitarbeitern bzw. Kollegen bilden, die dann gemeinsam verreisen und ihre Sprachkenntnisse aufbessern, quasi eine Artstudienfahrt zu Fortbildungszwecken. TalkTalkBnb gibt es erst seit 2017. Da wird die Zukunft zeigen, wie beliebt die neue Form der Sprachreisen tatsächlich ist.

Sozial oder ökologisch, wir finden beide Alternativen haben 5 von 5 Stämmchen verdient.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

Einen Kommentar schreiben