Dez 10

Eine kleine Brauerei mit einer großen Idee. Die Verpackungsringe ihrer Bierdosen sollen durch das enthaltene Plastik nicht länger die Natur verschmutzen, stattdessen sollen sie zu deren Erhalt beitragen. Dabei hilft eine eindrucksvolle Idee die schon jetzt für enorme mediale Aufmerksamkeit sorgt.

In den USA ist es üblich, die beliebten Sixpacks Bier mit Plastikringen zusammen zu halten. Diese sorgen nicht nur für große Müllberge, sie landen auch immer wieder in den Ozeanen und verursachen dort große Probleme.

Nicht nur die Tatsache, dass sich Plastik nicht abbaut und dort noch Jahrhunderte verweilen wird, ist beängstigend für Umweltschützer. Auch die Gefahren für kleine Meeresbewohner, die sich in den runden Öffnungen verfangen und zu Tode kommen können macht die Sache mit dem ungetrübten Biergenuss nicht besser. Bis jetzt, denn eine kleine Brauerei aus dem sonnigen Florida hat eine Idee. Sie wollen die Verpackungen künftig aus einem speziellen Ökomaterial herstellen, welches sich zu 100 Prozent biologisch abbauen lässt und nicht nur das, Fischen und Schildkröten dienen die Ringe zusätzlich als Futterquelle.

Ein einfaches Motto mit Wirkung

Nach dem Motto „Wir wollen die Fische nicht töten, wir wollen sie füttern“ sorgt die Werbeaktion der Saltwater Brewery schon jetzt für Billionen von begeisterten Fans, ohne dass die Aktion vorher groß angekündigt wurde. In Zusammenarbeit mit der New Yorker Werbeagentur WeBelievers solle die neuen Öko-Ringe nun auf den Markt kommen und natürlich im besten Fall nicht nur für das eigene Bier als Halterung dienen, sondern künftig für alle Hersteller als effizienter und umweltbewusster Ersatz herhalten. Bis dahin ist es zwar noch ein weiter Weg, doch den sozialen Medien sei Dank, mit der Unterstützung so vieler Fans ist die Werbewirkung jetzt schon enorm und damit sind die Wege geebnet für künftig noch viel mehr Verpackungen dieser Art.

Für diesen mehrfach Nutzen vergeben wir 5 Stämmchen.

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Jun 22

Ein deutscher Autoreifenhersteller entwickelt ein einzigartiges Verfahren in Sachen Nachhaltigkeit. Künftig soll der Kautschuk im Reifen aus Löwenzahn gewonnen werden. Das ist nicht nur umweltbewusst, sondern auch innovativ.

Der neue Naturkautschuk verspricht viele Vorteile für den Reifenhersteller Continental. Es soll nicht nur umweltbewusst und damit nachhaltig produzierbar sein, es soll sich auch auf die Motorschwingungen positiv auswirken. Diese reduzieren sich nachweislich und sorgen für einen besseren Gripp auf der Fahrbahn. Für so viel Innovation wurden die Entwickler bereits im Jahr 2015 sogar mit dem „Joseph-von-Fraunhofer-Preis“ geehrt. Das einzigartige „Projekt Kautschuk aus Löwenzahl“ stellt damit ganz neue Weichen für die Zukunft einer ganzen Industrie.

Innovationen für die Zukunft

Angebaut wird der neue Naturstoff im Fraunhofer Institut für Molekularbiologie. Das Entwicklungsprojekt soll langfristig dafür sorgen, dass auf günstigem Wege der Kautschuk ersetzt werden kann und zwar ganz industriell und trotzdem absolut naturnah. Bislang erreicht der Naturkautschuk einen Prozentanteil zwischen 10 und 30 Prozent, je nach Reifentyp. Das Geheimnis liegt in der Löwenzahnart. Diese stammt aus Russland und hat sich als besonders effizient gezeigt, da er auf Böden wächst, die sich aufgrund von Nährstoffarmut nicht zum Anbau von Obst und Gemüse eignen. So nimmt der Löwenzahn beim Anbau keinen wertvollen Raum ein.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Automobilen und den stark begrenzten Anbaugebieten des derzeitigen Kautschuks, bietet der Löwenzahn-Kautschuk die Chance, den Markt umweltfreundlich zu erweitern und das nicht etwa in Brasilien oder Indonesien, sondern direkt vor der eigenen Tür. Das macht das Produkt nicht nur preislich interessant, es bietet zudem die qualitativ gleichen positiven Eigenschaften wie der herkömmliche Kautschuk.

Innovative Nachhaltigkeit in einem derart großen Wirtschaftssektor ist uns ganze 5 Stämmchen wert.

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Apr 12

800.000 Tonnen Chicoréewurzel landen pro Jahr im Müll. Sie sind das Überbleibsel der jährlichen Salatproduktion. Dabei haben sie für die Wissenschaft und Technik ein ungeheuren Wert, denn aus ihnen lässt sich die Grundbasis für die Kunststoffherstellung gewinnen. Wissenschaftler tüfteln jetzt an den Feinheiten.

Aus ganz normalen Chicoréewurzel kann Hydroxymethylfurfural (kurz HMF) gewonnen werden. Dieses wird durch die verbliebenen Kohlenhydrate gebildet, die nicht für die Produktion der Chicoréeblätter von der Pflanze genutzt werden. Bislang landeten die übrigen Bestandteile, die nicht in die Lebensmittelindustrie gingen, in der Abfalltonne. Dabei ist der Gewinnungsprozess eigentlich gar nicht so kompliziert und das Ergebnis lohnenswert. Wissenschaftler an der Universität in Hohenheim tüfteln deswegen an einem Verfahren, die Chicoréewurzeln gezielter zu nutzen und das in immer gleicher Qualität.

Kontrollierte Zucht-Bedingungen im Labor

Möglich machen das kontrolliert Bedingungen im Labor. Für den Chicorée kein ungewöhnlicher Ort, denn auch das verzehrfertige Gemüse landet nach einigen Monaten auf dem Feld zunächst zur weiter Züchtung im Labor, ehe es nach etwa ein bis zwei Jahren für den Markt geerntet werden kann. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Anzucht des Wurzelgemüses nicht von den sonstigen Anzuchtbedingungen. In diesem Fall wird allerdings die eigentliche Wurzel nicht weggeworfen, sie durchläuft stattdessen mehrere Verfahren von der Zerkleinerung bis zu einer Erhitzung über 200 Grad. Dadurch löst sich das HMF aus den übrigen Bestandteilen und kann für die spätere Produktion von Kunststoff gewonnen werden.

Für Kunststoffproduktion und Biogas gleichermaßen interessant

Bislang geschah das aus Erdöl, doch das ist weder gut für die Umwelt, noch rentabel. Das HMF aus dem Gemüse ist sehr viel hochwertiger, denn dadurch können zum Beispiel dünnhäutigere PET-Flaschen erzeugt werden. Außerdem lässt es sich perfekt für die Produktion von Polyester, Nylon und Perlon einsetzen. Bis zur fertigen Produktion allerdings müssen noch elf weitere Bestandteile dazu kommen. Damit das langfristig gelingt und auf Erdölbestandteile verzichtet werden kann ist es allerdings noch ein langer Weg, denn zunächst muss die Produktion von HMF stabil laufen und das ganze Jahr hindurch Rohstoffe verfügbar gemacht werden. Bislang gilt Chicorée allerdings als Saisonware. Die Arbeit an diesem Thema lohnt sich, denn im Großhandel bringt ein Kilo HMF 2.000 Euro ein. Das kann neben der Produktion von Kunststoff auch für die Erzeugung von Biogas verwendet werden. Ein natürliches Produkt mit Zukunftscharakter.

Quelle: www.uni-hohenheim.de

Für diese Idee vergeben wir volle Punktzahl: satte 5 Stämmchen!

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Mrz 18

In armen Regionen leiden viele Menschen darunter, kein sauberes Trinkwasser konsumieren zu können. Schwedische Wissenschaftler haben eine mobile Wasserfilteranlage entwickelt, die unabhängig vom örtlichen Stromnetz arbeitet. Mit Hilfe von Solarzellen wird genug Energie gewonnen, um die Filteranlagen betreiben zu können. Auf diese Weise werden Krankheiten bereits im Vorfeld verhindert.

Die Bereitstellung mobiler Wasserfilteranlagen, die mit Hilfe von Solarenergie arbeiten, ist ein gemeinschaftliches Projekt der Firma Watersprint und des Yunus Centers in Bangladesch. Die Anlagen werden aufgestellt und anschließend von Einheimischen geleitet. Sie verkaufen das saubere Trinkwasser für wenig Geld und haben damit eine kleine Einnahmequelle.

MPC – Micro Production Centers

Die solarbetriebenen Wasserfilteranlagen heißen MPC – Micro Production Centers und sind mit einer einzigen Solarzelle versehen. Die gesamte Anlage wiegt 16 Kilogramm. Da der Stromverbrauch sehr gering ist, lädt die Solarzelle außerdem eine integrierte Batterie auf. Diese kommt nachts zum Einsatz, wenn kein Sonnenlicht zur Verfügung steht. Damit arbeitet das gesamte System absolut unabhängig von der örtlichen Stromversorgung.

Die Überwachung der Geräte erfolgt mit Hilfe eines Wifi-Moduls und integrierter Software, die die Betreiber sofort per SMS informiert, sollte es zu Unregelmäßigkeiten kommen.

Notwendigkeit

Da es aktuell mehr als 750 Millionen Menschen auf der Welt gibt, die keine Möglichkeit haben, sauberes Trinkwasser zu nutzen, liegt die Notwendigkeit solcher mobiler Wasserfilteranlagen ganz klar auf der Hand. Inzwischen hat auch die UN die Wichtigkeit solcher Anlagen bestätigt, indem ein Vertrag über die Bereitstellung von 500 weiteren MPCs in Bangladesch geschlossen wurde. Anschließend sollen dann auch andere Länder mit diesen Geräten versorgt werden.

Das ist uns ganze 5 Stämme wert!

Quelle: green.wiwo.de, www.watersprint.se

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Jan 22

Bei einem einzigen Duschgang fließen im Schnitt 20 bis 40 Liter Wasser in den Abfluss. Da kommt auf lange Sicht ganz schön etwas zusammen. Für diejenigen, die ihren Wasserbrauch auch der Umwelt zu liebe etwas regulieren möchten, gibt es bald einen Duschkopf, der wirklich dabei helfen kann effizienter zu duschen. Und das sogar recht pfiffig, wie wir meinen.

In unserer Gesellschaft ist es inzwischen üblich täglich zu duschen. Was je nach Beruf und sportlicher Betätigung auch legitim ist. Unbestritten ist, dass tägliches Duschen weder der Haut noch der Umwelt gut tun. Jetzt könnte das Duschen durch eine neue Entwicklung geradezu revolutioniert werden. Jedenfalls hilft sie dabei, das wertvolle Nass nicht zu verschwenden und gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen: Ein pfiffiger Duschkopf namens Hydrao, erfunden im schönen Frankreich.

So funktioniert der innovative Duschkopf

Der Duschkopf leuchtet in verschiedenen Farben, die jederzeit genau über den Wasserverbrauch informiert. Leuchtet der Duschkopf grün, liegt der Verbrauch bei 0-10 Litern. Wird er blau, sind 10-30 Liter verbraucht. Rote Farbe zeigt einen Verbrauch von 30-50 Litern an. Kritisch wird es, wenn das Rot beginnt zu blinken. Dann ist das eigentliche Limit von 50 Litern erreicht und überschritten. Selbstverständlich kann das Limit ganz individuell angepasst werden.

Statistiken und konkrete Auswertungen

Aber der Duschkopf kann noch viel mehr. Er verbraucht keinen Strom, um in den verschiedenen Farben aufzuleuchten. Die Energie wird einfach aus dem Wasserfluss gewonnen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit den Hydrao mit dem Smartphone zu koppeln. Über die zugehörige App werden Statistiken zum Wasserverbrauch erstellt. So bekommt man eine kläre Übersicht über die Ersparnis.

Von uns gibt es dazu ganze 5 Stämmchen!
PS: Heute ist übrigens Tag der deutsch-französischen Freundschaft 🙂
Wir wünschen ein schönes Wochenende!

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Dez 16

Aus Italien kommt jetzt ein ganz neuer Biotreibstoff auf den Markt. Dieser soll den Treibstoff-Verkauf revolutionieren. Der Bio-Sprit kommt aus dem norditalienischen Modena und besteht aus grünen Algen. Für Forscher verwunderlich, da Deutschland doch als Hochburg auf diesem Gebiet gilt. Trotzdem wird Biosprit hierzulande noch immer aus Palmöl und Raps gewonnen, eigentlichen Futtermitteln. Die Grünalgen könnten diesen Bedarf jetzt überflüssig machen.

Im Meer und an den Stränden gelten Algen als lästiges Übel, hervorgerufen durch biochemische Prozesse im Wasser. Doch Algen produzieren Öl und dieses wiederum eignet sich hervorragend als Bio-Treibstoff. Die italienisch-russische Unternehmergruppe Teregroup will aus dieser Erkenntnis jetzt einen großen Profit machen. Die eigens geplante Demonstrationsanlage soll künftig Algen künstlich wachsen lassen, um aus ihnen Bio-Diesel herzustellen. Dazu kommen bestimmte Algen zum Einsatz, die 16 mal mehr Masse ergeben, als vergleichbare normale Grünalgen. Neben der schnellen Produktionsmöglichkeit ist auch die Einsparung wertvollen Ackerbodens von großem Vorteil. Die Idee ist allerdings nicht neu, denn Australien, Brasilien und die USA haben bereits erste Anlagen, um mit ihren Algen-Sprit zu erzeugen.

Kosten noch unüberschaubar

Allerdings soll die neue Anlage in Italien noch effizienter sein und doppelt soviel Sprit produzieren können wie vergleichbare Anlagen. Als erste Testanlage starten die Entwickler auf 100 m² Fläche. Dort werden die Algen angebaut, geerntet und gepresst. Durch eine Anreicherung von hochpreisigen Wertstoffen wie Omega-3-Fettsäuren erreichen die Entwickler, dass sich die biologische Bilanz insgesamt verbessert. Das gewonnene Öl wird mit gängigem Methanol versetzt. Während dieses Prozesses entsteht Glycerin, welches für die Kosmetik und Pharmaindustrie weiterverwendet wird. Allerdings nicht komplett, denn Glycerin sorgt beim Öl auch dafür, dass es selbst bei sehr niedrigen Temperaturen nicht gefriert. Alles was an Restrückständen übrig bleibt, geht als Dünger an die Landwirtschaft oder wird für die Verarbeitung von Tierfutter verwendet. Bislang ist es möglich, 20 % des benötigten Sprits in Dieselfahrzeugen durch Algen-Sprit zu ersetzen.

Effiziente Versorgung für die Zukunft

Wie viel der Kraftstoff später an der Tankstelle kosten soll, steht jetzt noch nicht fest. Die erste Industrieanlage ihrer Art soll etwa 8 Million Euro kosten und könnte dann später 3 Millionen Liter Wasser fassen, um darin Algen wachsen zu lassen. Hier schlummert ein großes Potenzial, eine Fläche von 40.000 km² könnte so ausreichen, die kompletten USA mit Algen-Treibstoff zu versorgen. Diese Fläche wäre halb so groß wie das Bundesland Hessen. Noch ist der Herstellungsprozess relativ aufwändig und kostenintensiv, doch bereits jetzt hat das europäische Parlament erste Gesetze zur Untersuchung freigegeben die festsetzen, dass normaler Dieseltreibstoff zu 6 % mit Bio-Diesel vermischt werden soll. In Deutschland erreicht man schon jetzt diese Quote. Mehr zum Algensprit im Energy-Mag.

Wir geben dafür saubere 5 Stämmchen und beide Daumen nach oben.

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Nov 25

Unter Nutzung des Verdunstungskälte-Effekts ist es einem Berliner Start-Up gelungen, einen Kühlschrank zu entwickeln, der komplett ohne Stromzufuhr auskommt. Was er dagegen braucht ist Wärme, wovon es, gerade in Wüstenregionen wo er auch zum Einsatz kommen soll, genug gibt.

Warmwasser als Kühlquelle zu nutzen, ist eine Idee, die von einem Berliner Start-up derzeit umgesetzt wird. Damit könnten in Zukunft auch arme Regionen, die nicht regelmäßig mit Strom versorgt werden, Kühlschränke nutzen. Dies könnte vor allem für die medizinische Versorgung in Afrika und Asien von großer Bedeutung sein. Sowohl Lebensmittel als auch Medikamente könnten mit dem Coolar länger haltbar gemacht werden. Inzwischen kooperiert das Start-up auch schon mit „Ärzte ohne Grenzen“, die bereits großes Interesse an der Entwicklung gezeigt haben.

Entlastung der Umwelt

Mit der neuartigen Kühlmethode könnte die Umwelt enorm entlastet werden. Damit wird der Coolar auch für Industrieländer interessant. Benötigt würden nur Wärmequellen, beispielsweise aus Solarthermie-Anlagen oder Abwärme, die sonst ungenutzt bleiben würde. Selbst die Entsorgung der Kühlschränke ist absolut unbedenklich. Denn der Coolar gehört nicht einmal auf den Sondermüll.

Verdunstungskälte-Effekt als Schlüssel

Der Coolar funktioniert mit Hilfe des Verdunstungskälte-Effekts. Destilliertes Wasser, das sich im Innenraum des Kühlschranks befindet, sorgt dafür, dass der Umgebung Wärmeenergie entzogen wird. Insgesamt lässt sich das Umwandlungsprinzip anhand des menschlichen Körpers recht gut erklären. Im Sommer, wenn es heiß ist, schwitzt er und sorgt damit für gesunde Abkühlung. Ähnlich arbeitet der Coolar.

Dafür gibt es maximale 5 von 5 Stämmchen!

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Jul 27

Recycling dient der Umweltentlastung. Aber Recycling ist nicht gleich Recycling wie die neue Entwicklung englischer und deutscher Forscher auf eindrucksvolle Weise beweist. Papier Recycling 2.0 – eine innovative Methode im Sinne der Umwelt.

Papier zu recyceln ist ja mittlerweile für viele Menschen zum Standard geworden. Dass diese Wiederverarbeitungsprozesse durch den Energieverbrauch aber auch eine Umweltbelastung darstellen, ist den Meisten nicht bewusst. Sicher ist diese nicht so stark wie die Papierherstellung selbst, könnte aber durch eine revolutionäre Entwicklung zukünftig deutlich geringer ausfallen.

Druck weg – Papier wie neu

Englische und deutsche Forscher haben eine Methode entwickelt, die eine völlig neue Art des Papier Recyclings schafft. Bedrucktes Papier wird nicht, wie sonst üblich, komplett aufbereitet, sondern per Lasertechnologie von der Druckertinte befreit. Dadurch kann es vollständig wiederverwendet werden, ohne die Umwelt so stark zu belasten, wie dies durch den üblichen Recyclingprozess der Fall wäre.

Grünes Laserlicht verdampft Druckertinte

Diese interessante Methode wurde in Zusammenarbeit der Universität of Cambridge und der Universität Nürnberg-Erlangen entwickelt. Die Wissenschaftler nutzen grünes Laserlicht, um die Druckertinte verdampfen zu lassen. Diese innovative Art des Papier Recyclings könnte die Schadstoffemissionen beim herkömmlichen Recyclingprozess um 76 Prozent reduzieren. Wer nur die Schadstoffemissionen berücksichtigt, die durch das Recycling von Kopierpapier entstehen, wird feststellen, dass diese um beeindruckende 95 Prozent herabgesetzt werden könnten.

Recycling-Kosten könnten drastisch reduziert werden

Bei neu entwickelten Methoden spielen häufig die Kosten eine wichtige Rolle. Oftmals scheitern geniale Projekte an deren Ineffizienz. Doch in diesem Falle scheint es anders zu sein. Denn das Papier Recycling per Lasertechnologie ist günstiger als die umfassenden Prozesse der herkömmlichen Papier Aufbereitung. Von uns gibt es dafür ganze 5 Stämmchen!

Methode gefunden bei trendsderzukunft.de

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Jun 05

Sollte es tatsächlich möglich sein, die regelrechte Verschwendung von Lebensmitteln mit Hilfe eines winzigen Stickers einzudämmen? Die Erfindung des Bump Mark könnte dazu beitragen. Denn dieses Label zeigt den Frischegrad von Lebensmitteln an, ohne dabei das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum zu berücksichtigen.

Jahr für Jahr werden nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW elf Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt. Diese große Menge kommt sicher auch dadurch zustande, dass sich viele Verbraucher ausschließlich am aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum orientieren und gar nicht prüfen, ob ein Lebensmittel noch frisch ist oder nicht. Mit dem innovativen Bump Mark, einem Haltbarkeitslabel zum Anfassen, könnte sich diese Zahl deutlich verringern.

Ein Label zum Anfassen

Verbraucher wollen genau wissen, wie frisch ihre Lebensmittel sind. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt dazu eigentlich nur eine etwaige Richtlinie. Keinesfalls müssen Lebensmittel verdorben sein, wenn das aufgedruckte Datum überschritten ist. Immer noch landen unzählige Lebensmittel im Müll, obwohl sie eigentlich noch absolut in Ordnung sind. Dieser Tatsache sagt nun eine junge Engländerin mit ihrer innovativen Entwicklung den Kampf an.

Solveiga Pakstaite ist erst 22 Jahre jung und hat mit ihrem Bump Mark bereits etwas geschaffen, das die Lebensmittelbranche innerhalb kürzester Zeit erobern könnte. Bump Mark ist ein Haltbarkeitslabel zum Anfassen. In dem Label sind Proteine in Form einer Gelatine enthalten, die ebenso verderblich sind, wie Fleisch und Milchprodukte.

Funktioneller Aufkleber mit großer Genauigkeit

Der Aufkleber wird auf dem Produkt platziert. Ertasten die Verbraucher, dass sich die enthaltene Gelatine verflüssig hat und kleine „Bumps“ (Erhebungen) zu spüren sind, sind sowohl das Protein im Aufkleber als auch das Lebensmittel verdorben.

Das Frische-Label der Engländerin soll bei Fleisch, Fisch, Fruchtsäften und Milchprodukten zum Einsatz kommen. Auch die Herstellung des neuartigen Aufklebers ist kostengünstig, da das benötigte Protein in der Fleischherstellung zu den Abfallprodukten gehört.

Ursprünglich ein anderes Ziel

Solveiga Pakstaite ist Industriedesignerin und hatte ursprünglich das Ziel, ein Label zu kreieren, auf dem blinde Menschen das Haltbarkeitsdatum von Lebensmitteln ertasten können. Als sie erkannte, dass ihre Idee allen Menschen nützlich sein könnte, schlug sie quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Inzwischen haben bereits große Konzerne Kontakt zu der jungen Frau aufgenommen. Unter anderem hat auch Coca Cola Interesse bekundet.

Wir wünschen viel Erfolg mit dieser grandiosen Idee. Von uns dafür satte 5 Stämmchen!

Mehr dazu unter www.design-by-sol.com und green.wiwo.de

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Apr 24

Liebe Freunde aus der Region: Am Samstag und Sonntag, also ab Morgen, stehen die Ampeln in Bad Neustadt/Saale auf Grün für Freunde der E-Mobilität. Dann nämlich heißt es im Landkreis Rhön-Grabfeld „Die Zukunft ist elektrisch!“ Alle Interessierten können dort e-Fahrzeuge kennenlernen, sich informieren und diese auch selbst ausprobieren.

Vier mal schon haben die Fans der Elektromobilität bei ihrem Branchen-Event getagt. Am Wochenende und damit dem 25. und 26. April findet nun im fünften Anlauf die „Fahrzeugschau Elektromobilität“ in Bad Neustadt statt. Dort gibt es viel neues zu erfahren rund um das Thema Elektrofahrzeuge. Alles freilich zum Beschnuppern und ausgiebigen Ausprobieren. Höhepunkt der Veranstaltung sei das Fahrzeug InnoTruck der TU München. Der Hybrid-Lkw besteche durch sein futuristisches Aussehen, das von keinem Geringeren als Altmeister Colani gestaltet worden ist. Als Publikums-Attraktion sehen die Verantwortlichen die „Formula Students“, die e-mobile Rennwagen vorstellen werden.

Die Veranstaltung ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet und lädt zu einem familienfreundlichen Bummel und der Interaktion auf dem gefüllten Festplatz ein. Der Eintritt ist gemäß einer Pressemitteilung frei. Wer es noch nicht wusste, die Stadt Bad Neustadt ist die erste bayerischen Modellstadt für Elektromobilität. Hier geht’s zur Website.

Das Event, die Idee und das Engagement der Verantwortlichen bekommen von uns ganz einfach mal satte 5 Stämmchen.

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