Sep 24

Die Niederlande gelten als echtes Radfahrerparadies und neuerdings machen sie ihrem Ruf wieder alle Ehre, denn dort gibt es jetzt den ersten Radweg aus Plastik. Und der ist nicht nur umweltbewusst, sondern auch ausgesprochen komfortabel. Deshalb soll es nicht bei dem einen Pilotprojekt bleiben.

Simon Jorritsma und Anne Koudstaal haben den ersten Radweg erfunden, deren Boden komplett aus recyceltem Plastik besteht. Zu finden ist der neue Weg zwischen der Gemeinde Zwolle und dem Bezirk Overijssel. Vor drei Jahren fiel der Startschuss für dieses einzigartige Umweltprojekt beim Straßenunternehmen KWS. Jetzt, Anfang September ist der neue Radweg endlich fertig. Er ist 30 Meter lang und besteht aus einer Menge Kunststoff. Umgerechnet ließen sich so 500.000 Kunststoff-Flaschenverschlüsse verbauen. Um zu testen, wie leistungsstark der neue Radweg tatsächlich ist, sind überall Sensoren angebracht. Sie messen die Wärmeentwicklung auf der Wegoberfläche und geben darüber Auskunft, wie es um dessen Zustand bestellt ist. Das macht die so genannte PlasticRoad zum ersten intelligenten Radweg überhaupt.

Schnell verlegt und absolut robust

Dabei soll es allerdings nicht bleiben, denn längst sind Folgeprojekte geplant. So eröffnet bereits im November der zweite Radweg aus Kunststoff. Dieses Mal im nahe gelegenen Giethoorn. Langfristig planen die Niederländer, auf diese Weise das Kunststoffproblem anzugehen und diesen als neuen Rohstoff für den Straßenbau für sich zu nutzen. Das macht die Entsorgung von Plastikflaschen und sonstigem Verpackungsmaterial sinnvoll und führt sie wieder einer neuen Nutzung zu. Rein qualitativ betrachtet steht der Radweg einem geteerten Weg in nichts nach. Ganz im Gegenteil, denn dank vorgefertigten Elementen sind die PlasticRoads viel schneller verlegt und bereit für den Radverkehr. Viele Vorteile, die für begeisterte Anhänger sorgen. Vielleicht gibt es solche Wege ja auch bald schon in Deutschland?

Wir vergeben 5 von 5 Stämmchen für dieses pfiffige Projekt.

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Jul 31

Laut Stiftung Warentest ist es in Deutschland völlig unbedenklich, Trinkwasser direkt aus der Leitung zu konsumieren und damit auf teures Mineralwasser zu verzichten. Außerdem ließe sich so die Verwendung von Plastikflaschen drastisch reduzieren. Ein Plus für die Umwelt und den Geldbeutel.

Leitungswasser ist in Deutschland das am meisten kontrollierte Lebensmittel überhaupt, darauf weist das Umweltamt hin. Hier finden täglich strenge Kontrollen statt, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Trotzdem greifen die meisten Deutschen nach wie vor zu stillem Wasser oder Mineralwasser aus der Flasche. Häufig handelt es sich dabei um Plastikflaschen und die sind alles andere als gut für die Gesundheit und die Umwelt. Dabei ließe sich der Aufwand sparen mit einem einfachen Gang zum Wasserhahn. Die Keim- und Bakterienkonzentration im Trinkwasser ist in Privathaushalten nahezu nicht gegeben, stattdessen hat die Stiftung Warentest allerdings bei vielen Mineralwassersorten eine starke Belastung festgestellt. Einzige Ausnahme der Keimfreiheit bilden Wasserhähne an öffentlichen Einrichtungen wie Bahnhöfen oder Restaurants. Hier liegt die Keimbelastung allerdings auch nicht am Wasser als solches, sondern an der mangelnden Hygiene der Wasserhähne.

Beste Qualität, ganz ohne Geschleppe

Insgesamt bekommt das Trinkwasser damit in Deutschland einen Spitzenwert hinsichtlich seiner Qualität. Der kann sich, je nach Region, natürlich geringfügig unterscheiden, ist aber insgesamt sehr gut. Diese Feststellung gilt natürlich nicht für andere Länder, den hier herrschen andere Richtwerte und weniger starke Kontrollen. Wer trotzdem unsicher ist, ob das Wasser aus dem Hahn wirklich sauber genug ist, der kann sich spezielle Wasserfilter einbauen. Einfach zu installierende Systeme bietet der Handel inzwischen zuhauf. Zur Veredelung von Trinkwasser mit unterschiedlichen Geschmackssorten gibt es ebenfalls günstig zu erwerbende Produkte. Die können sogar Sprudel produzieren und ahmen damit das Flaschen-Mineralwasser perfekt nach. All das sind viele gute Gründe, zukünftig keine Flaschen mehr aus dem Getränkecenter nach hause zu schleppen und damit nicht nur viel Geld zu sparen, sondern auch der Umwelt etwas Gutes zu tun.

5 von 5 Stämmchen für das Trinken von Leitungswasser. Könnte man noch einfacher der Umwelt helfen? Wohl nicht!

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Jun 13

Für mehr als zwei Milliarden Menschen auf der Welt ist Wasserknappheit ein täglicher Kampf und dabei geht es nicht nur ums Trinken, auch die Körperhygiene leidet. Damit soll jetzt Schluss sein, mit der so genannten Kreislauflaufdusche von Industriedesigner Mehrdad Mahdjoubi.

Sie benötigt 90 % weniger Wasser und 80 % weniger Energie, die neu entwickelte Kreislaufdusche. Das Grundprinzip ist aus der Raumfahrt abgeguckt, denn auch hier haben die Astronauten wenig Wasser und Energie auf der Raumstation zur Verfügung und wollen natürlich trotzdem regelmäßig Körperhygiene betreiben. Das Raumfahrtduschprinzip hat sich der schwedische Industriedesigner Mehrdad Mahdjoubi zum Vorbild genommen und daraus sein Projekt unter dem Namen OAS entwickelt. Zunächst mag es komisch erscheinen, warum Menschen in Krisenregion nicht nur Trinkwasser benötigen, sondern auch eine Dusche. Doch ohne ausreichende Körperhygiene verbreiten sich auch Krankheiten wie ein Lauffeuer und das ist ein großes Problem. Die Dusche könnte dieses demnächst lösen und ist deswegen für den Europäischen Erfinderpreis 2018 nominiert.

Ein perfekt funktionierendes System

Die Funktionsweise der Dusche ist so einfach wie genial. Die Dusche enthält einen in sich geschlossener Wasserkreislauf. Das verbrauchte Wasser wird aufgefangen, durch ein spezielles Filtersystem gereinigt und quasi in Echtzeit sauber wieder aus dem Duschkopf freigegeben. Das System  funktioniert dabei so schnell, dass kaum Energie verloren geht. Dadurch muss das Wasser kaum wieder aufgewärmt werden, was noch einmal ordentlich Energieressourcen schont. Der Wasserverbrauch liegt für einen ganz normalen Duschvorgang bei gerade einmal fünf Litern. Das ist erschreckend wenig im Vergleich zum Wasserverbrauch einer normalen Dusche, wie sie heute in jedem Haushalt mindestens einmal zu finden ist.

Bislang scheint der Energieverbrauch von Dusche und Badewanne in einem Dornröschenschlaf zu liegen, ist sich der Erfinder sicher. Während es immer mehr energiesparende Waschmaschinen und Spülmaschinen gibt, hat sich kaum jemand Gedanken über das Duschen gemacht. Dabei lässt sich gerade hier so viel Energie sparen und die Umwelt schonen. Nun hofft Mahdjoubi natürlich darauf, den Preis auch zu gewinnen und damit viel öffentliche Aufmerksamkeit auf sein Projekt zu lenken. Die Verleihung findet im Saint-Germain-en-Laye in Paris statt und zwar am 7. Juni 2018.

Für diese Erfindung vergeben wir aufgrund des extremen Potentials 5 von 5 Stämmchen

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Mrz 27

Mit Plogging startet ein ganz neuer Fitnesstrend und er kommt aus dem Land der kleinen runden Hackbällchen und des großen Möbelgiganten: Schweden. Dahinter verbirgt sich eine Verbindung von Umweltschutz und Jogging. Wie es funktioniert und warum es so glücklich macht, dazu jetzt mehr.

Kaum startet der Frühling und die Tage werden wieder wärmer, zieht es viele Menschen ins Freie, auch die Sportbewussten. Joggen ist seit Jahrzehnten sehr beliebt, denn es lässt sich ohne große Ausrüstung ausüben und ist überall durchführbar. Nun erlebt der Sport ein echtes Revival und zwar in Form von Plogging. Der Begriff setzt sich zusammen aus „Jogging“ und der schwedischen Bezeichnung „plocka“, was übersetzt „aufräumen“ bedeutet.

In der Natur laufen & ihr helfen

Damit wären die Grundzüge auch schon erklärt. Wer durch die Natur oder an der Straße entlang joggt und dort Müll vorfindet, der hebt ihn auf und wirft ihn in den nächstgelegenen Mülleimer. Quasi die einfachste Form des Umweltschutzes. Steht kein Mülleimer bereit ist das auch nicht schlimm, denn erfahrene Plogger nehmen ganz einfach selbst einen kleinen Müllbeutel mit auf ihre Touren.

Die Verbindung aus Rennen und Bücken soll übrigens sehr gut für das Fitnesslevel sein und einen zusätzlichen Trainingseffekt haben. In dieser Hinsicht ist das kurze Intervall zwischen schnellen Schritten und Kniebeugen zum Müll aufsammeln eine ideale Kombination. Wer möchte, der kann seine Ploggingtouren auch direkt via App tracken.

Auch für Plogger gibt es eine App

Die zugehörige App nennt sich „Lifesum“ und die postet die Erfolge dann auch gleich in allen Social-Media-Kanälen. Aus dieser ersten Idee ist inzwischen ein weltweiter Trend geworden. Es gibt sogar eigene Events auf denen sich überzeugte Plogger treffen und gemeinsam auf Tour gehen, um die eigene Fitness zu verbessern und dabei die Umwelt zu schützen.

Dafür gibt es von uns mit 5 Stämmchen die volle Punktzahl, wie kann man sonst Spaß haben, etwas für den eigenen Körper tun und noch der Umwelt helfen?

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Mrz 12

Nirgendwo ist es so schön wie zu Hause und weil das so ist, suchen sich mehr und mehr Menschen für ihren Urlaub ganz bewusst private Unterkünfte statt anonyme Hotels aus. Beliebt ist hierbei vor allem die Vermittlungsplattform AirBnB, doch die bekommt neuerdings starke Konkurrenz – und die kann sogar ökologisch punkten.

Günstig übernachten, ganz privat und dabei auch noch etwas Gutes tun? Mit Nightbank ist das möglich. Dabei umschreiben die Verantwortlichen ihr Projekt wie folgt: „Nightbank hat die Vision einer Welt, in der Menschen ihre Häuser öffnen und ihre Unterkünfte teilen, um damit soziale und ökologische Initiativen in Gemeinschaften an unterschiedlichsten Orten zu unterstützen.“

Konkret heißt das, die Einnahmen aus den Übernachtungen fließen nicht in den eigenen Geldbeutel, sondern kommen sozialen Projekten zu Gute oder unterstützen den Umweltschutz. Mitmachen kann jeder der entweder selbst eine Unterkunft zur Verfügung stellen kann, der in einer solchen Unterkunft übernachtet oder einfach, indem man selbst eine Initiative gründet und somit aktiv an dem Gedanken teilhat.

Ohne Geld auf Reisen gehen

Eine ganz andere, soziale Idee steckt hinter der zweiten Alternative zu AirBnB: TalkTalkBnb. Hier können sich Reisende ganz bewusst eine Unterkunft aussuchen und dabei ihre Sprachkenntnisse weitergeben. Sie wohnen dabei nicht allein in der privaten Unterkunft, sondern mit dem Gastgeber zusammen. Das fördert soziale Interaktion und hilft dabei, unkompliziert auch auf Reisen neue Leute kennen zu lernen. Statt einer Bezahlung in Form von Geld, wird hier in Sprache bezahlt.

Der Urlauber verpflichtet sich also dazu, dem Gastgeber seine Sprachkenntnisse weiterzugeben. Welche das sind, das muss natürlich zunächst jeder nach der Anmeldung auf dem Portal angeben. Nur so findet schließlich zusammen, was zusammen finden soll. Selbst für Firmen ist das Portal offen. Die können einen Kreis aus Mitarbeitern bzw. Kollegen bilden, die dann gemeinsam verreisen und ihre Sprachkenntnisse aufbessern, quasi eine Artstudienfahrt zu Fortbildungszwecken. TalkTalkBnb gibt es erst seit 2017. Da wird die Zukunft zeigen, wie beliebt die neue Form der Sprachreisen tatsächlich ist.

Sozial oder ökologisch, wir finden beide Alternativen haben 5 von 5 Stämmchen verdient.

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Jan 14

In Middelfart inmitten Dänemarks traumhafter Landschaft steht es, das erste biologische Haus. Und das verursacht keine Treibhausgase, lässt sich einfach auf- und wieder abbauen und bietet trotzdem einen exklusiven Wohnkomfort. Doch was kann das Haus, was andere Häuser nicht können?

Vorbei scheinen die Zeiten von Niedrigenergie-Häusern, denn längst gibt es neuartige, wirklich ökologische Alternativen wie das „Biologiske Hus“ in Dänemark. Hierbei handelt es sich um ein reines Upcycling-Projekt dänischer Architekten und das hat es in sich. Statt auf einem gängigen Beton-Fundament steht das dänische Haus auf einem Schraubpfahlfundament. Die Wände bestehen aus Kebony-Holz, das hat eine lange Lebensdauer und ist sehr hart und formstabil. Dach und Innenverkleidungen wurden aus unterschiedlichen Naturmaterialien gefertigt, unter anderem Stroh und Algen. Alles was verbaut ist findet seinen Ursprung in der Natur, allerdings aus nachwachsendem Anbau ohne die Landschaft auszubeuten.

Die Besonderheit ist neben der Materialauswahl aber auch die Bauweise des Hauses im praktischen Kastensystem. Dadurch ist es möglich, den Grundriss flexibel ganz den Bedürfnissen der Bewohner anzupassen. Und wollen diese umziehen, so können sie das Haus ganz einfach mitnehmen, denn es lässt sich recht unkompliziert abbauen und wieder neu zusammensetzen.

Heute einziehen und morgen nachhaltig wohnen

Noch wohnt allerdings niemand in dem Haus. Es ist Teil der Ausstellung „BIOTOPE“, eines großen Ausstellungsparks mit angeschlossenem Wissenszentrum für nachhaltiges Bauen in Middlefart. Hier können sich zukünftige Bauherren, aber auch Architekten über nachhaltiges Bauen informieren und sich inspirieren lassen von den Ideen, die dort schon Realität geworden sind. Noch steckt diese Bauform sicher in den Kinderschuhen, doch die Zukunft soll im Baubereich noch grüner werden und mit solchen einfachen Methoden und Baumaßnahmen ist das schon heute möglich.

Wir sammeln Biomüll, die Dänen bauen ein biologisches Haus. Dafür die Höchstwertung von 5 Stämmchen.

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Jan 04

Umweltschutz ist für jeden ein wichtiges Thema, und diesem können sich nun auch Jüngsten ganz spielerisch widmen. Mit dem Brettspiel „Expedition Ernte“ lernen Kinder und Erwachsene viel über die Pflanzen, deren Wachstum und Herkunft und nähern sich so Karte um Karte dem Thema Nachhaltigkeit an. Eine schöne Idee, die im kleinen Rahmen bereits erfolgreich angelaufen ist.

Das kleine Team um Alina Leber zeigt, worauf es wirklich ankommt. Eine Idee für den Umweltschutz zu entwickeln die nicht nur im Kopf und auf Flyern gut funktioniert, sondern die sich anfassen und erfahren lässt. Quasi Umweltschutz am Küchentisch. Und daran können jetzt Kinder und Erwachsene gleichermaßen teilhaben, beim Spiel „Expedition Ernte“.

Für Kinder ab 8 Jahren

Das haben die fünf Studenten der Universität Passau anlässlich des „5-Euro-Business“-Wettbewerbs entwickelt. Bestandteil des Spiels sind 70 Legekarten, auf denen die bekanntesten Obst-und Gemüsearten verzeichnet sind. Hier dürfen die Mitspieler eifrig raten, woher die einzelnen Sorten kommen, was in ihnen steckt aber auch, welche langen Wege sie in Kauf nehmen müssen bis in die heimische Küche und welche CO2-Bilanz sie zu verzeichnen haben. Das Spielbrett ist wie eine Landkarte aufgebaut, so lernen die Kleinen auch gleich noch etwas Geographie. Das Spielalter beginnt mit acht Jahren.

Tolle Spielidee auf Unterstützung angewiesen

Und weil Umweltbewusstsein bei der Entwicklung ja noch nicht aufhört, ist auch die Verpackung natürlich nachhaltig. In einem Stoffbeutel, statt in einem Pappkarton kommt „Expedition Ernte“ ganz originell bis ins eigene Haus. Sogar die Spielekarten bestehen aus recyceltem Papier. Noch wird allerdings im kleinen Rahmen produziert, denn die Spielentwickler sammeln noch Geld über EcoCrowd. Wer sich mit einer Spende an der Produktion beteiligen möchte, der kann dies über den Instagram-Account oder via Facebook (Expedition Ernte) machen. Auch eine Druckerei wird dringend gesucht, die auch kleine Abnahmemargen regeln kann und so das Spiel bald zum Erfolg trägt.

Wir sagen: Macht Spaß und ist lehrreich, dafür ganze 5 Stämmchen

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Okt 24

Normalerweise sind Berichte und Publikationen keine leichte Kost für den Leser, in diesem Fall aber schon. Die Schweizer Franke Gruppe präsentiert ihren Nachhaltigskeitsbericht 2016 nämlich vollkommen umweltbewusst zum Aufessen. Eine geniale Idee mit echtem Mehrwert.

Als internationaler Anbieter von Großküchen, Haushaltsküchen und allen Produkten des Hygienebereichs veröffentlicht die Franke Gruppe auch Jahr für Jahr einen Bericht ihrer Arbeit. Dabei steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund, setzt sich das Unternehmen überaus bereitwillig für eine bessere Welt ein. Für die Veröffentlichung wählte man im Jahr 2016 aber nicht einfach nur das Thema „Nachhaltigkeit“, man setzte es gleich auch eindrucksvoll in die Tat um, indem man den kompletten Bericht inklusive anschaulicher Fotos auf essbares Papier mit Lebensmittelfarbe druckte. Ein Aufwand der sich lohnte, denn so groß waren die Werbewirkung und das Interesse an einem so simplen Dokument selten.

Ein Bericht erfüllt internationale Umweltstandards

Der Bericht selbst entstand in Zusammenarbeit mit Swisscontent. Letzteres Unternehmen zeigte sich nicht nur für die Auswahl des Designs verantwortlich, sondern übernahm auch redaktionelle Aufgaben, sowie den Druck. Inhaltlich sind dabei Kapitel über soziale Verantwortung, Ökologie, Businessaktivitäten, Nachhaltigkeitsbemühungen, Ökonomie und Produktverantwortung, sowie die Gesamtperformance und die Zukunftsziele der gesamten Franke Gruppe entstanden.

Ist alles ausgelesen, dann wandert das Papier nicht in den Müll, sondern in den Magen der hungrigen Leser. Das ist nicht nur witzig und sättigend, es untermauert zugleich das Umweltbemühen des Unternehmens und setzt damit ganz neue Maßstäbe. Nicht nur in den Köpfen der interessierten Leser, sondern auch auf internationaler Ebene, denn der Bericht erfüllt alle Anforderungen der so genannten Global Reporting Initiative (kurz GRI) und hält sich dabei an den GRI-Standard. Dabei handelt es sich um eine unabhängige Organisation, die Unternehmen, Regierungen und Organisationen hilft, ein Verständnis für Themen wie Klimawandel, Korruption und Menschenrechte aufzubauen. Gleichzeitig stellt der Bericht einen Fortschritt zum „United Global Compact“ dar.

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Aug 28

In Dritte Welt Ländern wie Indien leiden die Menschen oft unter der großen Hitze. Herkömmliche Klimaanlagen können sich trotzdem die Wenigsten leisten, denn die sind teuer in der Anschaffung und brauchen zudem auch viel Strom. Ein cleverer Tüftler hat deshalb eine Anlage entwickelt, die komplett aus Plastikflaschen besteht.

Mitten im kleinen indischen Ort Daulatdia hat Grey Dhaka eine außergewöhnliche und zugleich ungemein praktische Klimaanlage entwickelt die nicht nur billig in der Herstellung ist, sondern ganz ohne Strom auskommt. Die Idee entstammt der Notwendigkeit, sich in der Hitze trotzdem kühl zu halten und das quasi vollkommen kostenlos und ganz nebenbei auch noch umweltbewusst. Die Werkstoffe für die Klimaanlage bleiben nämlich überschaubar. Sie besteht in der Hauptsache aus Plastikflaschen, die an einem Karton befestigt werden. Die Konstruktion ist so einfach wie genial.

Bis zu fünf Grad kühlere Raumluft

Zunächst wird der Karton durchlöchert, damit dort später die Plastikflaschen hineinpassen. Dann halbiert Dhaka die Flaschen und steckt sie durch die Löcher. Die „Klimaanlage“ wird dann in Fensteröffnungen oder Türen gesteckt. Die Luft strömt durch die Plastikflaschen und wird dadurch abgekühlt. Das System funktioniert ähnlich der Atemluft, wenn das Ausatmen über gespitzte Lippen erfolgt. Auch dadurch ist die Luft kühler als beim normalen Ausatmen.

Der Kühlungseffekt ist unmittelbar, allerdings sind dem System Grenzen gesetzt. Es schafft es, die Raumtemperatur um etwa fünf Grad abzusenken und das dauerhaft, solange es eben installiert ist. Mehr ist allerdings nicht möglich, dann braucht es schon die elektrischen Anlangen, um eine intensive Kühle zu erreichen. Gesünder für Mensch und Umwelt ist diese Plastikvariante in jedem Fall und noch dazu ein hilfreicher Beitrag zum Recycling in einem Land, in dem das Thema noch vollkommenes Neuland ist.

Eine recycling Idee die dazu noch einfach umzusetzen ist. Wir sagen: 5 Stämmchen.

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Jun 27

Mit Lina ist es niederländischen Studenten gelungen, das erste Elektroauto aus Biomaterialien herzustellen. Das macht es besonders nachhaltig gegenüber den normalen Elektroautos. Es bleibt abzuwarten, ob Lina damit ein Einzelfall bleibt oder ob das Modell in Serie geht.

300 Kilogramm schwer, 80 Stundenkilometer schnell, 8 kW/ 11 PS stark. Lina ist die neuste Generation von Elektroautos. Oberflächlich kann das Modell zwar auch nur was die Konkurrenz zu bieten hat, und viel schneller kommen die Passagiere auch nicht mit dem Wagen voran.

Dafür steckt aber sonst ziemlich viel Gutes in dem schnittigen Fahrzeugmodell. Das gesamte Fahrgestell besteht ebenso wie die Innenausstattung und die Karosserie aus Biomaterialien. Richtig gehört, dieses Elektroauto ist im wahrsten Sinne des Wortes „bio“. Neben Bioplastik aus Zuckerrüben kommt auch Flachs zur Anwendung. Beides ist überaus stabil und wirkt auf den ersten Blick nicht anders, als der normale Kunststoff, der sonst in Autos verbaut wird. Entwickelt wurde Lina  von Studenten an der TU/ecomotive im niederländischen Eindhoven.

Lina geht auf Tour

Neben der umweltfreundlichen Hülle steckt viel Technik im Gefährt. Dazu zählt die so genannte Nahfunk NFC Technologie. Dadurch erkennt das Auto eigenständig, welcher Fahrer gerade am Steuer sitzt. Das optimiert Lina für den ökologischen Carsharing Trend. Wie gut sich das Auto aber tatsächlich im Vergleich zu seinen normalen Elektrovorgängern macht, wollten die Studenten jüngst auf dem Shell Eco-marathon herausfinden. Dieser fand Ende Mai in London statt und soll den Auftakt bilden zu einer Vorstellungsrunde im Juni, die Lina durch die ganzen Niederlande führt. Ziel ist es, auf das Projekt und seine Möglichkeiten Aufmerksam zu machen und damit vielleicht den Grundstein zu legen für eine ganze Generation neuer Bioautos.

Für dieses biologische transportmittel vergeben wir 5 Stämmchen.

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