Sep 12

In kaum einer anderen Branche wird so viel Verpackungsmüll produziert, wie im Lebensmitteleinzelhandel. Gerade die Umverpackung von Obst und Gemüse ist dabei vielen Verbrauchern längst ein Dorn im Auge, denn hier steigt das Bewusstsein für ökologischen Einkauf durch  die vielen bekannten Umweltschäden, die Plastikmüll in den Weltmeeren verursacht. Kein Wunder also, dass die großen Supermarktketten über umweltfreundliche Verpackungsalternativen nachdenken.

Bio-Obst und Gemüse eingeschweißt in Plastikfolie will heute niemand mehr in seinem Einkaufswagen haben. Deswegen geht man bei Rewe und Edeka inzwischen hin und druckt den Preis und das Haltbarkeitsdatum ganz einfach auf die Früchte. Das ist umweltfreundlich und spart Verpackungsmüll. Doch nicht nur hier sind die Supermarktketten erfinderisch geworden. So bestehen viele Umverpackungen von Wurst und Käse aus einer dünneren Plastikhülle, damit ist der Müll zwar noch nicht ganz beseitigt aber zumindest stark reduziert. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Grund dafür ist aber nicht nur das Kundenverhalten und das steigende Bewusstsein für die Vermüllung des Planeten durch Plastik. Ein neues Gesetz setzt die Händler ebenfalls unter Druck, denn damit steigen nicht nur die Abgaben für die Entsorgung des Verpackungsmülls. Das Gesetz sieht ebenfalls vor, dass der Großteil des Mülls absolut recyclebar sein muss.

Viele innovative Ideen helfen dabei, neue Verpackungsmöglichkeiten zu finden

Bis 2022 möchte beispielsweise Aldi die Plastikverpackungen in den Regalen um 30 bis 50 Prozent reduzieren. Wo aus Hygienegründen die Umverpackung nicht komplett fehlen darf, sollen umweltfreundlichere Alternativen her. Ideen dazu gibt es genug. So hat ein findiger Hersteller bereits Verpackungen aus Naturmaterialien wie Gras und Hanf produziert. Auch Alternativen aus komplett recyceltbaren Materialien wie Altpapier sind schon auf dem Markt und durchlaufen erste Proben in den Supermarktregalen. Stellen sich die als erfolgreich heraus, könnten schon bald ganz neue Verpackungsmaterialien auf den Verkaufstresen landen. Die Verbraucher freuts, denn die kaufen gerne guten Gewissens ein. Die einzige Frage bleibt, ob die Supermärkte dann die Preise für ihre Produkte anheben, da die verbesserten Umverpackungen eventuell mehr Anschaffungskosten bedeuten und das wiederum auf den Verbraucher umgelegt werden könnte? Da heißt es entspannt abzuwarten.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen, ganz einfach, weil eine Plastikreduzierung an dieser Stelle enorme Auswirkungen haben kann.

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Sep 04

Sie sind günstig, umweltbewusst und liegen voll im Trend. Als vor 130 Jahren der Unternehmer Robert Bosch seine Kunden mit einem Dienstfahrrad besuchte war er darauf so stolz, dass er es gleich als Visitenkarte nutzte. Jetzt ist die Idee wieder zurück und wird längst nicht nur von der Firma Bosch für die eigenen Mitarbeiter genutzt, sondern auch von vielen weiteren Unternehmen.

Bei der Deutschen Bahn werden sie ebenso benutzt, wie bei Rewe oder im Konzern IBM. Die Rede ist von Dienstfahrrädern und die laufen den Autos langsam den Rang ab. Die Gründe hierfür sind vielfältig und wohl vor allem Dingen in den günstigen Kosten zu sehen. Schließlich ist so ein Dienstrad oder E-Bike deutlich günstiger im Unterhalt und in der Leasingrate, als dies bei einem Dienstwagen der Fall ist. Das Leasing funktioniert auch denkbar einfach: Der Arbeitgeber least ein Fahrrad und stellt es seinem Arbeitnehmer zur Verfügung. Der unterschreibt darüber einen Vertrag. Die Rate wird vom Gehalt abgezogen, das bringt nebenbei sogar steuerliche Vorteile. Jetzt kann der Arbeitnehmer sein Fahrrad nutzen um damit zur Arbeit und wieder zurück zu fahren oder während der Arbeitszeit dienstliche Wege zu erledigen. Gerade für kurze Strecken ist diese Lösung ideal.

Die Verträge genau studieren!

Wichtig zu beachten ist, dass dem Arbeitnehmer kein Kaufvorteil eingeräumt wird, sondern es bei einem Leasingmodell bleibt. Darüber hinaus ist es ratsam, die Verträge genau zu studieren und für beide Seiten fair abzuschließen. So ist der Arbeitnehmer in der Verantwortung für sein Leasingrad und sollte es natürlich fürsorglich behandeln. Geht es kaputt oder wird gestohlen sollte ihm bewusst sein, dass er dafür geradezustehen hat, entsprechend den Verträgen. Desweiteren ist darauf zu achten, dass das Fahrrad tatsächlich nur dienstlich genutzt wird und nicht für den Privatgebrauch in der Freizeit zur Verfügung steht. Sollte hier etwas passieren, kann der Arbeitnehmer Schwierigkeiten mit seinem Arbeitgeber bekommen da er das Rad nicht für die vertraglich vereinbarten Zwecke genutzt hat. Sind alle Punkte allerdings geklärt steht dem Radlervergnügen nichts mehr im Wege. Speziell in der Sommerzeit ist so ein Leasingrad sicherlich eine gute Alternative zu überhitzten Autos und stockendem Verkehr.

Wir sagen nur 4 von 5 Stämmchen für derart zukunftsweisende Modelle!

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Aug 27

Ab 1. September diesen Jahres haben Kunden von Ikea die Möglichkeit, ihre gebrauchten Einrichtungsgegenstände an das Möbelhaus zurück zu verkaufen. Das Angebot gilt für alle gut erhaltenen Möbelstücke und soll den nachhaltigen Konsum fördern.

Zunächst läuft das Pilotprojekt an insgesamt fünf Standorten, verteilt in ganz Deutschland. Die Idee dahinter ist nachhaltig und einfach: Wer gebrauchte Möbel von Ikea übrig hat der kann diese einfach zurückverkaufen. Der Preis dafür lässt sich zuvor ganz bequem online ermitteln. Zurückgekauft werden als solche Stücke die noch gut erhalten sind und keine großen Mängel aufweisen. Die Möbel können dann in Warengutscheine eingetauscht werden. Der Vorteil daran ist, dass Kunden nicht erst über Zeitungsannoncen oder Ähnliches ihre gebrauchten Möbel loswerden müssen, sie können sie einfach dort abgeben wo sie sie her haben und das zu einem fairen Preis. Die abgegebenen Möbel landen dann in der Fundgrube. Das ist ein besonderer Platz innerhalb des Möbelhauses an dem bislang Einrichtungsgegenstände gelagert wurden, die kleine Mängel oder Fehler aufweisen. Diese können die Kunden dann zu einem besonders günstigen Preis erwerben.

Eine Aktion, die für Aufsehen sorgt

Es könnte also künftig voll werden in den Fundgruben der fünf ausgesuchten Ikea-Häuser. Das Angebot zur Rücknahme von gebrauchten Möbeln ist dabei gar nicht mal so neu. Bereits im vergangenen Jahr lief eine Großaktion des Möbelhauses, bei der alle Möbel und Einrichtungsgegenstände die in den vergangenen 365 Tagen gekauft wurden ohne Angabe von Gründen problemlos zurückgegeben werden konnten und zwar gegen Erstattung des vollen Kaufpreises. Diese Aktion läuft jetzt aus und mit ihr startet eine ganz neue Idee, ebenso Aufsehen erregend und vielleicht ein gutes Beispiel für andere Möbelhäuser, es dem schwedischen Riesen gleichzutun. Wie sich genau die Preisentwicklung darstellt und wie viele Kunden solch ein Angebot tatsächlich wahrnehmen, das bleibt abzuwarten. Vielleicht ein Grund dafür, warum die Aktion zunächst in lediglich fünf Filialen umgesetzt wird und nicht gleich bundesweit.

Wir sind gespannt auf den Erfolg dieser Idee und vergeben 4 von 5 Stämmchen für gelebte Nachhaltigkeit.

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Aug 18

Etwa 200.000 Tonnen Altpapier könnten pro Jahr vermieden werden, wenn niemand mehr seinen Kassenbon ausdrucken lassen würde. Eine App soll das nun möglich machen und das schon im kommenden Jahr. Wie das System funktioniert und was es bringt, dazu jetzt mehr.

Amir Karimi waren sie schon lange ein Dorn im Auge: Die Kassenzettel. Ständig werden sie einem in die Hand gedrückt, sie brauchen Papierresourcen und Zeit und landen doch meistens im Müll. Aus diesem Grund entwickelte er die App Atmin. Dazu gründete er mit Geschäftspartner Gerd Köster direkt ein eigenes Unternehmen, welches auf den Namen A&G hört. Inzwischen arbeiten zehn Menschen daran, die Software ständig weiterzuentwickeln und neue Features möglich zu machen. Das Grundprinzip dahinter ist so einfach wie genial: Statt sich den Bon an der Kasse ausdrucken zu lassen, hält der Kunde nur sein Smartphone an ein Lesegerät. Der Bon wird dann eingelesen und in einer Cloud gespeichert. Auf diese Weise entfällt der Papierdruck und die Hände bleiben sauber, denn viele Kassenzettel enthalten eine schädliche Chemikalie, die inzwischen als bedenklich eingestuft wird und bis zum Jahr 2020  EU-weit verboten ist. Dann müssen die Geschäfte sich ohnehin umstellen und erhalten damit vielleicht eine gute Gelegenheit, dies gleich virtuell zu tun?

Viele Vorteile direkt auf dem Smartphone

Neben der Speicherung der Rechnungen kann die App aber noch viel mehr. So ist es Privatkunden zum Beispiel möglich, sich Informationen über die Verwendung des Kassenzettel einzuholen, um die bestellten Waren zum Beispiel steuerlich absetzen zu können. Die Bons lassen sich außerdem gleich  dem Steuerberater zur Verfügung stellen und das in Sekundenschnelle. Auf diese Weise wird überhaupt kein Papier mehr verbraucht, die Umwelt geschont und das Risiko minimiert, vielleicht doch einmal einen Kassenbon zu verlegen. Auch für Unternehmen ist dies besonders praktisch, denn auch bei großen Bestellmengen bleibt der Überblick erhalten. Die Nutzung von Atmin soll zudem kostenlos möglich sein. Um die Entwicklung weiter voranzutreiben und zu finanzieren versuchen die Start-Upper jetzt, große Unternehmen mit ins Boot zu holen die diese Technik anwenden.

4 von 5 Stämmchen für diese vielversprechende Neuerung!

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Jul 22

Wer Handy, Notebook und iPod nicht mehr weglegen kann, der braucht gerade unterwegs hin und wieder mal neue Energie. Bislang kommt die aus speziellen Chargern, deren Basis sind Hochleistungs-Akkus und die wiederum sind weder besonders umweltbewusst, noch überzeugen sie durch Langlebigkeit.

Mit einer transportablen Solar Ladestation ist es nun möglich, auf einfachem Wege alle elektrischen Geräte unterwegs wieder aufzuladen und das ganz ohne Akkus oder Batterien die die Umwelt zusätzlich belasten. Das Prinzip ist denkbar einfach und entspricht dem der großen Solarstationen auf Hausdächern oder in Wüstenregionen. Die handliche Minisolarstation verfügt über ein Paneel, über dass es sich mit Sonnenenergie auflädt. Diese speichert sie und gibt die Energie dann bei Bedarf an Handy, Notebook und Co weiter. Dazu stehen unterschiedliche Verbindungsstecker bereit. Voraussetzung, dass das Ganze funktioniert ist natürlich die Gewissheit, dass die Solarstation vorher auch entsprechend aufgeladen wurde. Dazu sollte sie zumindest einige Stunden im Tageslicht sein, entweder direkt oder zum Beispiel durch eine Fenster- oder Autoscheibe.

Design und Qualität in einem

Wer unterwegs ist der kann die Solar Ladestation aber auch ganz einfach mitnehmen, denn sie kommt mit einem praktischen Trageband zum Kunden und erinnert vom Design her eher eine Handtasche als an ein Ladegerät. Sogar eine Geschenkbox ist mit dabei für den Fall, dass auch andere von der Idee überzeugt werden sollen doch künftig ganz auf Batterien oder Akkus zu verzichten und damit der Umwelt etwas Gutes zu tun. Der Preis liegt bei rund 75 Euro pro Stück und rechnet sich damit schon in den ersten Jahren. Neben dem Standardmodell gibt es inzwischen sogar echte Designerobjekte von Lichtkünstlern entworfen für all jene, die etwas ganz Besonderes haben möchten. Damit gibt es eigentlich keine Gründe mehr, warum dieses Ladegerät nicht bei jedem Technikeraffinen im Haushalt vorhanden sein sollte. So praktisch kann Umweltschutz sein.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen für Design, Qualität und Nachhaltigkeit in einem.

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Jul 18

Kaum zu glauben, aber uns geht der Sand aus. Für Straßenbau, Hausbau und vielem mehr braucht der Mensch weltweit pro Jahr rund 40 Milliarden Tonnen Sand. Davon werden etwa 15 Milliarden Tonnen der Natur geraubt, aus Flüssen und Meeren abgefischt. Mit dramatischen Folgen für die Umwelt. Doch ein Umdenken scheint weit entfernt, dabei gäbe es doch durchaus Alternativen.

Jeder Einwohner verbraucht täglich etwa 20 Kilo Sand für Glas, Computer-Chips, zum Zähneputzen, aber auch zum Wohnen. Natürlich sind die Zahlen nicht wortwörtlich zu nehmen, sie treffen aber zu umgerechnet auf die Menge an Sand, die pro Jahr auf der Welt für Bauprojekte verbraucht wird. Das liegt vor allem daran, dass zwei Drittel aller Gebäude aus Beton besteht und der größte Anteil im Beton ist Sand. Dabei muss es ein spezieller Sand sein, einer mit einer besonderen Körnung. Wüstensand zum Beispiel, der ist ungeeignet, denn er ist zu glatt und hält nicht. Deshalb ist einer der größten Importeure für Sand ausgerechnet der Wüstenstaat Dubai. Was kurios klingt geht aber inzwischen so weit, dass sich ernsthafte Folgen für die Umwelt ergeben. So geht in einigen Teilen der Weltmeere bereits der Fischbestand so stark zurück, dass die Fischer ihre Einkommensquelle verlieren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Meeresböden vom Sand befreit werden. Dadurch verschwinden Korallen und Kleinstlebewesen. Die wiederum bilden die Ernährungsgrundlage für Fische und viele weitere Meeresbewohner. Ein unaufhaltsamer Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Artensterben, Hunger und ein Ökosystem im Ungleichgewicht sind die Folge.

Von Pilzen und Holz

Dabei gäbe es doch durchaus Alternativen. Die Erste und Wichtigste wäre das Recycling mehr zu fördern. Jedes Gebäude, das abgerissen wird ist somit wieder der Lieferant für die Rohstoffe eines neuen Gebäudes. Diese Möglichkeit ist heute schon leicht durchführbar und wird trotzdem kaum beachtet. Nachwachsende Rohstoffe wären die andere Alternative. Holz und Bambus sind zwei der wertvollsten Baustoffe derzeit, denn beides wächst nach und kann umweltschonend angebaut werden. Gerade Bambus ist sehr widerstandsfähig und leicht zu verbauen. Daneben forschen Unternehmen an anderen natürlichen Ressourcen, wie zum Beispiel Myzelium dessen Grundlage Pilzsporen bilden. Die ließen sich im Labor in einer Petrischale züchten und würden dann die Grundlage neuer Häuser bilden. Noch stecken die Forschungen dazu natürlich in der Kinderschuhen, doch es ist ein großer Vorstoß hin zu mehr Achtung vor den verbliebenen Sandressourcen der Erde, denn die sind eben nicht unendlich.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen für diesen Ansatz eines wichtigen Umdenkens

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Jul 02

Volt Storage bietet als Start-up den ersten Solar-Heimspeicher auf Basis von Vanadium-Redow-Flow an. Diese neue, umweltfreundlichere Batterievariante soll künftig die gängigen Lithium-Ionen-Akkus ablösen und damit für ein besseres Klima sorgen.

Drei Technikstudenten aus München haben mit ihrem Start-up Volt Storage eine spezielle Batterie herausgebracht, die den Markt revolutionieren soll und dabei auch noch besonders umweltbewusst ist. Sie funktioniert auf einer so genannten Vanadium-Redow-Flow-Basis. Dazu wird ein Vanadium-Elektrolyt verwendet, das zum größten Teil ausschließlich aus Wasser besteht. Vanadium selbst ist ein Metall, was als Nebenprodukt von Eisen anfällt und sich als solches deutlich einfacher recyceln lässt, als dies beim bisher verwendeten Lithium der Fall ist. Außerdem soll die neue Technologie deutlich sicherer sein, denn der neue Solar-Heimspeicher ist nicht entflammbar. Ein zusätzliches Argument, um sich für die neue Variante zu entscheiden und damit die bislang verwendeten Lithium-Ionen-Akkus zu entsorgen.

Deutlich günstiger in der Produktion als die Konkurrenz

Dabei ist die Technologie hinter dem Ganzen gar nicht einmal so neu wie vielleicht zunächst gedacht. Es gibt bereits Unternehmen die ähnliche Batterien anbieten, zum Beispiel in Österreich. Allerdings liegt der Vorteil von Volt Storage Batterien darin, dass sie erstmals kostengünstig produziert werden können und zwar durch ganz automatisierte Prozesse. Das macht sie für den Handel natürlich äußerst attraktiv und für den Endverbraucher deutlich günstiger als die bisher auf den Markt gebrachten Modelle. Eine gute Basis also, um darauf aufzubauen und sich einen Kundenstamm zu errichten. Erste Unternehmen haben ihr Interesse bereits bekundet. Kapital für die Weiterentwicklung und ein marktreifes Produkt ist ebenfalls vorhanden und konnte im Zuge der ersten Forschungsentwicklungen von den drei Unternehmensgründern gesammelt werden. In den kommenden Jahren wird sich dann zeigen, ob sich die umweltfreundlichen Batteriealternativen wirklich durchsetzen können und es zum Aus der stark umweltschädigenden Lithium-Ionen-Akkus kommt.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen für diese zukunftsweisende Entwicklung.

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Jun 27

Bienen sind vom Aussterben bedroht. Gerade die wild lebenden Bienen haben es schwer. Hobby-Zuchten helfen dabei, das Sterben einzudämmen und als Dankeschön gibt es dann sogar leckeren Honig für das Frühstücksbrot. Kein Wunder, dass Imker sich über zunehmenden Nachwuchs freuen.

Mit einem Bienenvolk allein kann der Imker pro Jahr bis zu 30 Kilogramm Honig „ernten“. Dabei behalten die Bienen selbst noch einmal etwa 70 Kilogramm ihres Honigs für die Nachzucht der Babybienen. Doch der Honig allein ist nicht der Hauptgrund, warum es mehr und mehr Menschen zur Hobby-Bienenzucht treibt. Bienen sind vom Aussterben bedroht. Jahr für Jahr schrumpft ihre Population und das mit dramatischen Folgen. Bestäuben die Bienen nicht mehr genug Blumen, schrumpft der Ertrag auf den Feldern. Die Pflanzenwelt wird immer kleiner und damit reduziert sich auch das Nahrungsangebot für den Menschen. Eine Katastrophe sondergleichen. Deshalb laufen seit einigen Jahren in vielen Städten und Gemeinden spezielle Umweltschutzaktionen zum Erhalt der Bienen. Hier können Teilnehmer Insektenhotels bauen, um den Bienen einen Rückzugort zu bieten. Aber auch Pflanztüten mit Blumensamen gehören zum Programm, damit die Bienen ausreichend Blüten mit saftigem Nektar finden, aus dem sie dann den leckeren Honig herstellen können.

Zum Wohl der Biene

Wer Imker werden möchte, der leistet damit natürlich noch einen größeren Beitrag zum Bienenschutz. Das Wissen dazu eignen sich Nachwuchs-Imker am besten im Bienenzuchtverein an. Die gibt es inzwischen in jeder größeren Stadt und Gemeinde. Hier freuen sich die Verantwortlichen Interessierten das Leben der Bienen näher zu bringen und sie darin auszubilden wie das geht, sich ein eigenes Bienenvolk zu halten und damit sicher und sorgsam umzugehen. Ein Angebot, was offensichtlich gerne angenommen wird, denn aktuell können sich die Imker über Nachwuchs nicht beschweren und damit scheinen zumindest die festen Bienenvölker auf dem Vormarsch zu sein. Einzig die Wildbiene ist komplizierter zu fördern, denn sie lebt nicht in festen Völkern zusammen, sondern ist ein Einzelgänger. Da bleibt zu hoffen, dass sie weiter genügend saftige Wildblumen findet.

Wir sind beeindruckt und vergeben 4 von 5 Stämmchen an alle Nachwuchs-Imker.

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Jun 21

Mit Noah haben niederländische Studenten ein Auto entwickelt, das quasi zu 100 % ökologisch ist. Dabei besteht die Außenhaut zum Beispiel aus Flachs und Zucker, der Antrieb funktioniert voll elektronisch und auch sonst kann dieses Auto einiges, was andere Fahrzeuge nicht können.

Chassis, Innenraum und Außenhaut sind aus einem speziellen Verbundstoff gefertigt, der in seiner Rohform aus Flachs und Zucker besteht. Das ist nicht nur interessant, weil man die beiden Produkte für gewöhnlich aus der eigenen Küche kennt. Es ist doch sehr ökologisch, weil es sich um nachwachsende Rohstoffe handelt die günstig angebaut werden können. Ist das Auto einmal schrottreif, so lässt sich dieses Material sogar biologisch vollständig recyceln. Doch die spezielle Hülle des Autos ist nicht die einzige Neuentwicklung bei diesem Projekt. Auch der Motor hat es in sich. Noah besitzt einen Elektromotor mit 20 PS Stärke. Der ist ausgerüstet mit einem speziellen Akkusystem welches es erlaubt, dass das Auto eine längere Strecke zurücklegen kann als seine Konkurrenz im Elektrobereich. Somit schafft Noah Entfernungen bis zu 240 km und kann dabei 100 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen.

Noah bald schon auf den Straßen unterwegs?

Viel schneller sollte es unterwegs auch nicht werden, denn das kleine Auto wiegt gerade einmal 350 kg und ist damit ein echtes Leichtgewicht. Die spezielle Wabenform der Außenwände macht es trotzdem äußerst stabil und robust. Die Entwicklung von Noah hat einige Jahre gekostet und viele Forschungsgelder verschlungen. Jetzt ist das neue Automobil endlich bereit, öffentlich zu zeigen was es kann und damit die zukünftigen Käufer von sich und seinen Leistungen zu überzeugen. Schon bald wird sich zeigen, ob Noah wirklich auf dem Markt bestehen kann und ob es wirklich viele von ihnen später auf die Straßen schaffen. Für die Umwelt wäre es in jedem Fall ein Plus. Für die Studenten wäre zunächst auch denkbar, das Auto für spezielle Car-Sharingprojekte anzubieten und so für ein besseres Klima zu sorgen.

Für diese außergewöhnliche Neuerung im Automobil Bereich vergeben wir 4 von 5 Stämmchen.

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Jun 01

Allein im Jahr 2015 verzeichnete Deutschland über 18 Millionen Tonnen an Verpackungsmüll. Dieser bestand zum überwiegenden Teil aus Plastik, ein Rohmaterial was seit Jahrzehnten die Weltmeere verschmutzt und nur sehr schwer zu recyceln ist. Ein finnisches Unternehmen möchte das jetzt ändern bietet ein nagelneues Verpackungsmaterial.

Mit Sulapac hat ein Unternehmen aus Finnland ein neuartiges Verpackungsmaterial auf den Markt gebracht, welches sich zu 100 Prozent biologisch abbauen lässt. Der Grundstoff ist hier nicht Plastik wie bisher, sondern Holz. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist es, den Verpackungsmarkt zu revolutionieren und die Verbreitung von Plastik möglichst weit einzudämmen. Die Weltmeere würden es in jedem Fall danken, denn sie sind aktuell der größte Leidtragende der Verpackungsindustrie. Das neuartige Material Sulapac erinnert in seiner Optik an Kork und liegt damit absolut im Designtrend. Es besteht aus kleinen Holzchips, die mit Klebstoffen zusammengehalten werden. Natürlich sind auch diese abbaubar. Und das neue Design bietet noch mehr Vorteile. So ist es öl- und wasserabweisend und luftdurchlässig. Das macht es für empfindliche Produkte als Verpackung besonders komfortabel, da diese dadurch länger haltbar bleiben. Theoretisch ließe sich Sulapac so überall anwenden.

Die Zukunft der Verpackungen

Aktuell läuft die Vermarktungsschiene allerdings ausschließlich im Kosmetikbereich. Das liegt vor allen Dingen daran, dass die Wurzeln der beiden Start-up Gründerinnen Laura Kyllönen und Suvi Haimi mehr oder minder in der Kosmetikindustrie liegen. Ist das erste Etappenziel erreicht, so soll es Sulapac natürlich bald anderswo geben. Die Herstellung verschlingt nicht viel mehr Unkosten als die von normalem Plastik, auch das ein weiterer Vorteil. Holz wird immer beliebter, sei es in der Einrichtung oder im Hausbau allgemein. Warum also nicht den nachwachsenden Rohstoff auch dazu verwenden, Produkte ordnungsgemäß und hygienisch einzupacken? Noch bleibt abzuwarten, wann Sulapac auch den deutschen Markt erobert. Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Erste Kosmetikhersteller allerdings haben ihre Verpackung schon umgestellt und zeigen, welche Möglichkeiten es diesbezüglich in der Zukunft gibt.

4 von 5 Stämmchen für die potenzielle Zukunft der Verpackungen.

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