Die grünen Lungen der Erde sollen mit einer viel versprechenden Aktion belebt werden. Auf der Bonner Konferenz „Challenge on forests, climate change and biodiversity“ sprachen jetzt hochrangige Politiker und Entscheidungsträger über eine massive Aufforstung in einer Größenordnung von rund 150 Millionen Hektar Wald.
Die negativen Folgen der dauernden, weltweiten Waldrodung war Anlass für Bundesminister Röttgen zu einer Konferenz zum Gegensteuern zu laden. Die jährlich rund 13 Millionen Hektar Waldverlust durch menschlichen Raubbau führen zu großen Verlusten an biologischer Vielfalt, lebenswichtigen Ökosystem-Implikationen und ständig steigenden Treibhausgas-Emissionen. Das ehrgeizige Ziel diesem Mißstand zu begegnen lautet nun auf eine gemeinsame Verpflichtung der teilnehmenden Staaten zirka 15 Prozent der zerstörten oder schwer beeinträchtigten Ökosysteme bis 2020 wieder herzustellen. Das entspräche einer Aufforstung von rund 150 Millionen Hektar Waldgebiet.
Der frühere schwedische Ministerpräsident Göran Persson, so die Pressestelle des Bundesministeriums für Umwelt, zielt auf die Initiierung eines Weltbeirats zur Erreichung solcher Aufforstungsziele. Der Funktionär, seines Zeichens auch Vorstandsmitglied des „World Resources Institute WRI“ möchte damit den Wiederaufbau von Wäldern forcieren und auf höchster politischer Ebene voran treiben. Weitere Informationen beim BMU.
Gute, weil konzertierte Aktion: 4 Stämmchen von uns.