12 Fragen an: Andreas Tutschner

Im aktuellen Printzipia-Gespräch: Andreas Tutschner CFO von Natune GmbH – ein Unternehmen, das nachhaltiges und sicheres Laden von Akkugeräten möglich macht.

(1) Herr Tutschner, für welches vorbildhaft ökologische, sinnvolle und/oder nachhaltige Projekt stehen Sie?

Ich stehe für das Projekt Akku Life Guard, das die Lebensdauer von Akkus verlängert und so aktiv zur Reduktion von Elektroschrott und CO₂-Emissionen beiträgt. Unser Produkt hilft dabei, Akkugeräte sicherer und effizienter zu nutzen – sowohl im privaten als auch im betrieblichen Umfeld. Nachhaltigkeit beginnt für uns bei der intelligenten Nutzung vorhandener Ressourcen.

(2) Was ist dabei Ihre Rolle?

Ich bin Initiator und verantwortlicher Controller des Projekts Akku Life Guard. Ich habe die Idee mit zur Marktreife geführt, die Finanzierung durch externe Mittel sichergestellt und steuere die wirtschaftliche Entwicklung – mit dem Ziel, ökologische Wirkung und unternehmerischen Erfolg zu verbinden.

(3) Wie kamen Sie zu dieser Initiative?

Die Idee zum Akku Life Guard entstand aus einem alltäglichen, aber weit verbreiteten Problem: Akkus in Geräten wie Werkzeugen oder Gartengeräten verlieren oft frühzeitig an Leistung oder fallen ganz aus – obwohl sie technisch noch intakt wären. Das führt nicht nur zu unnötigen Kosten, sondern auch zu einer wachsenden Menge an Elektroschrott und vermeidbaren CO₂-Emissionen.

(4) Welche Art von Unterstützung würden Sie sich wünschen?

Ich wünsche mir Unterstützung von Partnern, die unsere Vision teilen: die nachhaltige Nutzung von Akkus als Beitrag zur Ressourcenschonung und CO₂-Reduktion. Konkret suchen wir nach Unternehmen, Institutionen oder Förderprogrammen, die unsere Mission finanziell, technologisch oder kommunikativ begleiten – sei es durch strategische Kooperationen, Vertriebspartnerschaften oder gemeinsame Pilotprojekte.
Darüber hinaus freuen wir uns über mediale Aufmerksamkeit, um das Bewusstsein für das Thema Akku-Nachhaltigkeit zu stärken und möglichst viele Menschen zu erreichen, die ihre Geräte verantwortungsvoller nutzen möchten.

(5) Was kann der einzelne pro-aktiv tun, um Sie zu unterstützen?

Jeder kann einen Beitrag leisten, indem er seine Akkugeräte bewusst und nachhaltig nutzt – zum Beispiel durch den Einsatz des Akku Life Guard. Damit verlängert sich die Lebensdauer der Akkus, und es entsteht weniger Elektroschrott.

(6) Was stört Sie – national wie global – an der gegenwärtigen Politik?

Mich stört, dass ökologische Innovationen oft nicht die politische Unterstützung erhalten, die sie verdienen – weder national noch global. Es mangelt an klaren Anreizen für nachhaltige Technologien, die bereits heute einsatzbereit sind und echten Impact haben könnten. Statt gezielt ressourcenschonende Lösungen zu fördern, verlieren sich viele Programme in Bürokratie oder in der Förderung von Großprojekten, die für kleinere Initiativen kaum zugänglich sind.
Global betrachtet fehlt es an einem verbindlichen Rahmen für den verantwortungsvollen Umgang mit Elektroschrott und Akkutechnologie. Die Lebensdauer von Produkten wird kaum thematisiert, obwohl sie ein zentraler Hebel für Nachhaltigkeit ist. Ich wünsche mir eine Politik, die nicht nur auf Recycling setzt, sondern auch auf Vermeidung durch intelligente Nutzung – genau da setzt Akku Life Guard an.

(7) Und was finden Sie heute analog politisch gut?

Ich sehe positiv, dass das Thema Nachhaltigkeit mittlerweile in vielen politischen Bereichen angekommen ist – sei es durch Förderprogramme für grüne Technologien, durch gesetzliche Vorgaben zur Ressourcenschonung oder durch die wachsende Unterstützung für Start-ups mit ökologischem Fokus. Auch die zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch politische Kommunikation ist ein wichtiger Schritt.

(8) Bezeichnen Sie sich als umweltbewusst? Und wenn ja, warum?

Ja, ich bezeichne mich als umweltbewusst – weil ich überzeugt bin, dass nachhaltiges Handeln nicht nur eine persönliche Haltung, sondern auch eine unternehmerische Verantwortung ist. Mit dem Akku Life Guard habe ich mit Natune eine Lösung entwickelt, die aktiv dazu beiträgt, Ressourcen zu schonen, Elektroschrott zu vermeiden und CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Ich achte auch im Alltag darauf, bewusst zu konsumieren, Energie effizient zu nutzen und nachhaltige Entscheidungen zu treffen – beruflich wie privat. Für mich bedeutet Umweltbewusstsein, nicht perfekt zu sein, aber konsequent nach besseren Lösungen zu suchen.

(9) Was lässt Andreas Tutschner so richtig aus der Haut fahren?

Mich bringt es auf die Palme, wenn sinnvolle, nachhaltige Lösungen durch Bürokratie, Kurzsichtigkeit oder mangelnde Offenheit blockiert werden. Besonders frustrierend ist es, wenn Menschen oder Institutionen lieber am Status quo festhalten, obwohl bessere Alternativen längst verfügbar sind – wie etwa beim Umgang mit Akkus und Elektroschrott.

(10) Wo war Ihr letzter Urlaub … und wie war’s?

Mein letzter Urlaub war Ende Mai auf Mallorca mit meinem Vater, der seit kurzem in Rente ist. Wir haben einen kleinen Roadtrip über die Insel gemacht und viele schöne Orte auf Mallorca entdeckt. Die Insel hat so viele schöne Fleckchen und sollte nicht stetig nur auf den Ballermann reduziert werden.

(11) Stellen Sie sich vor eine gute Fee beträte den Raum. Sie hätten einen Wunsch frei, welcher wäre das?

Ich würde mir wünschen, dass nachhaltige Innovationen wie der Akku Life Guard weltweit zur Selbstverständlichkeit werden – unterstützt von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mein Wunsch wäre, dass wir nicht nur über Klimaschutz reden, sondern ihn durch konkrete, einfache Lösungen im Alltag leben. Wenn jeder Mensch und jedes Unternehmen einen kleinen Beitrag leistet, können wir gemeinsam Großes bewegen.

(12) Frage: Haben Sie ein Lebensmotto, das Sie mit uns teilen möchten?

„Nicht reden – machen.“
Ich glaube daran, dass echte Veränderung durch konkrete Taten entsteht. Ob im Beruf, bei nachhaltigen Projekten oder im Alltag: Wer etwas verbessern will, sollte nicht auf perfekte Bedingungen warten, sondern einfach anfangen. Genau so ist auch der Akku Life Guard entstanden – aus dem Wunsch, ein reales Problem praktisch und nachhaltig zu lösen.

Andreas Tutschner, vielen Dank, dass Sie dabei waren bei „12 Fragen an“.

Sind Sie auch ein Nachhaltigkeits-Initiator, ein/e echte/r Macher/in aus Leidenschaft? Oder kennen Sie eine oder einen? Dann mailen Sie uns für eine mögliche Mitwirkung an “12 Fragen an …”. Senden Sie dazu einfach eine eMail an info@printzipia.de.

Wir freuen uns auf Sie.

Bildurheber: akkulifeguard

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