Okt 20

Mit Pela Case haben die Hersteller sich daran gemacht die erste umweltverträgliche Handy- beziehungsweise Smartphonehülle auf den Markt zu bringen, die komplett recycelbar ist und ganz ohne Plastik und Blei auskommt. Noch gibt es allerdings Verbesserungsbedarf.

Eine kanadische Firma hat sich daran gemacht eine Handyhülle zu entwickeln, die sich komplett kompostieren lässt. Dabei kommt sie ohne schädliche Bestandteile wie Plastik oder Blei aus, die die Ozeane vergiften. Aktuell ist die Hülle für alle iPhone-Varianten und Samsung-Smartphones erhältlich. Andere Modelle sollen folgen. Die Besonderheit in den neuen Hüllen besteht darin, dass sie aus einem ganz besonderen Stoff gefertigt sind. Diesen nennen die Hersteller Flaxstic. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Flachsstroh und bioplastischen Elastomer. Allerdings sind das bislang noch nicht die einzigen Bestandteile, die hier Verwendung finden. Auch darauf weisen die Hersteller offen hin und geben damit zu, noch nicht die optimale Lösung gefunden zu haben aber immerhin auf einem guten Weg zu sein. 55 Prozent der verwendeten Rohstoffe stammen nämlich noch aus nicht recycelbaren Materialien. Die Gründe hierfür liegen im Herstellungsprozess selbst verankert, doch daran wird weiter geforscht.

Die Herstellung ist auf einem guten Weg

Bislang macht die Firma allerdings schon einiges, um ihre Pela Cases entsprechend zu bewerben und den Verkauf zu fördern. So spendet sie einen Prozent ihres Umsatzes für Wohltätigkeits- Organisationen im Speziellen solche, die sich mit der Reinigung der Meere vom Plastikmüll beschäftigen. Wer ein solches Pela Case kauft der wird schnell merken, wie angenehm es in der Hand liegt und wie gut es sich schon jetzt entsorgen lässt. So kann die Hülle in den Biomüll wandern, um dort professionell kompostiert so werden. Der natürliche Zersetzungsprozess dauert, laut Hersteller- Angaben, etwa zwei Jahre und ist damit noch nicht ganz ideal ausgereift. Trotzdem wird es Zeit, bei einem so beliebten Alltagsprodukt die schädliche Herstellungskette zu unterbrechen und eine umweltfreuliche Alternative zu bieten. In dieser Hinsicht haben die Hersteller von Pela Case alles richtig gemacht.

Wir vergeben 3 von 5 Stämmchen für diesen nachhaltigen Alltagsgegenstand.

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Okt 11

Pro Jahr werden allein für den deutschen Markt rund 360 Millionen Eislöffel aus Plastik produziert. Ein paar Mal wandert das gute Stück in den Mund, dann sofort in den Müll und von hier wird es sehr schwierig, teuer und aufwendig, den Löffel zu recyclen. Eine riesige Verschwendung, dem jetzt die so genannten Spoontainables entgegenwirken sollen. Die sind nicht nur umweltbewusst und kommen ohne Plastik aus, sie lassen sich sogar essen und schmecken köstlich.

Es gibt sie in den Geschmacksrichtungen Schokolade, Zimt, Vanille, Erdbeere und Zitrone. Sie lassen sich im wahrsten Sinne des Wortes auflöffeln und haben dazu noch einen ganz praktischen Zweck. Die neuen Eislöffel aus Naturfasern sind nämlich so hart, dass man mit ihnen Eis essen kann und im Inneren trotzdem so weich, dass sie sich danach einfach verspeisen lassen. Alle Löffel sind vegan und kommen ganz ohne Zucker aus, es wandern also keine zusätzlichen Kalorien direkt auf die Hüften. Der Name des außergewöhnlichen Löffels ist Spoontainable. Erfunden haben ihn drei Studentinnen der Ernährungswissenschaften, nämlich Anja Wildermuth, Julia Piechotta und Amelie Vermeer. Sie wollen damit nicht nur ihren Beitrag zu einer bewussten Ernährung leisten, sondern etwas für den Umweltschutz tun und der enormen Verschwendung von Plastik Einhalt gebieten.

Eiszeit in der Löffelwelt

Bislang haben es die Löffel noch nicht aus der WG-Küche der Studentinnen heraus geschafft, denn das Projekt steckt noch in der Finanzierungsphase und sucht Sponsoren. Hier sind natürlich gezielt Unternehmen angesprochen und Eisverkäufer, denn die sollen das neue Produkt schließlich nutzen. Es bleibt also noch eine Frage der Zeit, ehe die Eislöffel es wirklich bis hinter die Theke des Eismanns um die Ecke geschafft haben. Bis dahin kann natürlich jeder schon seinen eigenen Beitrag leisten und einfach ein Eis im Hörnchen nehmen. Dann braucht es nämlich weder Becher, noch Löffel, um die süße Speise nach Herzenslust zu genießen.

Für diese nachhaltige wie schmackhafte Idee vergeben wir 3 von 5 Stämmchen.

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Okt 02

Mit dem neusten Projekt namens Alphapot hat das taiwanesische Unternehmen Bionicraft einmal mehr gezeigt, was durch gezieltes Recycling alles möglich ist. Nachdem es im letzten Jahr schon durch einen speziellen Mülleimer für Essensreste auf sich aufmerksam machte, sollen es nun Blumentöpfe sein, die das Herz aller Upcycler erwärmen.

Eigentlich ist es irrsinnig. Da pflanzt man sich Blumen ins eigene Haus und steckt diese dann in die unnatürliche Umgebung einer Pflanzschale aus Plastik. Dabei gibt es doch jetzt den praktischen Alphapot. Der besteht aus einer Mischung aus Pflanzenfasern und Gemüsestärke und ist damit absolut biologisch. Die Fasern sind das Produkt des Kompostierens und sie bieten als Werkstoff gleich mehrere Vorteile. Der Alphapot ist nicht nur absolut recyclingfähig und kann zu 100 Prozent wiederverwendet werden, er dient sogar als Dünger und baut sich selbst wieder ab. Wer also keine Lust mehr hat auf seine Pflanzschale in der Wohnung, der steckt sie ins Blumenbeet. Binnen sechs bis zwölf Monaten hat sie sich dann vollkommen zersetzt und düngt ganz nebenbei auch noch den Boden.

Ein langer Weg der sich lohnen kann

In der Zwischenzeit ist der Pflanztopf auch vom Design her äußerst praktisch und bietet viele Vorteile. Die eckigen Pflanzschalen lassen sich platzsparend ineinander schieben und bilden so schicke geometrische Muster auf Tischen und Fensterbänken. Darüber hinaus verfügen sie über ein integriertes Wassereservoir. Hiermit muss keine Pflanze Durst leiden, selbst wenn ihr Besitzer im Urlaub ist. Darüber hinaus schützt das Wasserreservoir vor Überwässerung. Wer die Schalen haben möchte, der erhält diese im Zuge einer Vorfinanzierung über Kickstarter. Die Kosten für einen Doppelpack liegen bei 24 Euro, hinzu kommen noch Lieferkosten, denn das gute Stück kommt aus Taiwan direkt nach Deutschland. Das ist natürlich nicht ganz so umweltgerecht, doch immerhin zählen ja hier auch der gute Ansatz des Unternehmens und der Nutzen für Einrichtung und Umwelt gleichermaßen.

3 von 5 Stämmchen gibt es von uns für den Alphapot.

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Sep 24

Die Niederlande gelten als echtes Radfahrerparadies und neuerdings machen sie ihrem Ruf wieder alle Ehre, denn dort gibt es jetzt den ersten Radweg aus Plastik. Und der ist nicht nur umweltbewusst, sondern auch ausgesprochen komfortabel. Deshalb soll es nicht bei dem einen Pilotprojekt bleiben.

Simon Jorritsma und Anne Koudstaal haben den ersten Radweg erfunden, deren Boden komplett aus recyceltem Plastik besteht. Zu finden ist der neue Weg zwischen der Gemeinde Zwolle und dem Bezirk Overijssel. Vor drei Jahren fiel der Startschuss für dieses einzigartige Umweltprojekt beim Straßenunternehmen KWS. Jetzt, Anfang September ist der neue Radweg endlich fertig. Er ist 30 Meter lang und besteht aus einer Menge Kunststoff. Umgerechnet ließen sich so 500.000 Kunststoff-Flaschenverschlüsse verbauen. Um zu testen, wie leistungsstark der neue Radweg tatsächlich ist, sind überall Sensoren angebracht. Sie messen die Wärmeentwicklung auf der Wegoberfläche und geben darüber Auskunft, wie es um dessen Zustand bestellt ist. Das macht die so genannte PlasticRoad zum ersten intelligenten Radweg überhaupt.

Schnell verlegt und absolut robust

Dabei soll es allerdings nicht bleiben, denn längst sind Folgeprojekte geplant. So eröffnet bereits im November der zweite Radweg aus Kunststoff. Dieses Mal im nahe gelegenen Giethoorn. Langfristig planen die Niederländer, auf diese Weise das Kunststoffproblem anzugehen und diesen als neuen Rohstoff für den Straßenbau für sich zu nutzen. Das macht die Entsorgung von Plastikflaschen und sonstigem Verpackungsmaterial sinnvoll und führt sie wieder einer neuen Nutzung zu. Rein qualitativ betrachtet steht der Radweg einem geteerten Weg in nichts nach. Ganz im Gegenteil, denn dank vorgefertigten Elementen sind die PlasticRoads viel schneller verlegt und bereit für den Radverkehr. Viele Vorteile, die für begeisterte Anhänger sorgen. Vielleicht gibt es solche Wege ja auch bald schon in Deutschland?

Wir vergeben 5 von 5 Stämmchen für dieses pfiffige Projekt.

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Sep 17

Pro Jahr landen in Deutschland große Massen an Biomüll in der schwarzen Restmülltonne. Eine große Verschwendung, finden nicht nur Städte und Kommunen, sondern auch der Naturschutzbund Nabu. Deshalb hat dieser jetzt eine Initiative ins Leben gerufen, um für die Nutzung der Bio-Tonne zu werben.

In Deutschland finden aktuell zum ersten Mal Aktionswochen zur Verwendung der Bio-Tonne statt. Diese werden organisiert vom Naturschutzbund Nabu in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden. Ziel ist es, die Bürger über die Vorteile der Bio-Müllentsorgung aufzuklären. Dieser lässt sich nämlich recyceln und daraus entsteht dann wertvoller Dünger für die Beete. Alles was biologisch ist und aus der Natur kommt, geht also auch dahin wieder zurück. Trotzdem ignorieren viele Verbraucher das Angebot der Bio-Mülltonne und entsorgen Essens- und Gartenabfälle lieber in der Restmülltonne. Hier wird dieser allerdings nicht aussortiert, sondern landet gemeinsam mit all den anderen Mischabfällen in der Verbrennung. Das ist nicht gut für die Umwelt und auch eine sinnlose Verschwendung von wertvollen Rohstoffen . Ein guter Grund also, über den Nutzen der Bio-Tonnen aufzuklären mit dem Ziel, mehr Verbraucher dazu zu bringen, diese für ihre Biomüllentsorgung gezielt zu nutzen und so das Müllaufkommen weiter gemeinsam zu reduzieren.

Die Aktion läuft noch bis Ende September!

Die Aktion läuft noch bis zum 29. September. Alle Infos zur „Aktion Bio-Tonne Deutschland“ finden Interessierte auf der Webseite. Hier stehen auch  alle Fakten rund um die praktische Tonne sowie Hinweise, wo Bio-Tonnen zu bekommen sind, welche Vorteile sie bieten und was überhaupt alles hinein darf, in die grüne Tonne. Das ist bundesweit einheitlich geregelt. Allerdings kann sich, je nach Region, das Aussehen der Bio-Tonnen unterscheiden. Wichtig für Verbraucher ist es an dieser Stelle zu wissen, dass die Kosten für die Nutzung und Abholung der Bio-Tonne sehr unterschiedlich ausfallen können, je nachdem wo man wohnt und wie dort vor Ort die Entsorgung geregelt ist.

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Sep 12

In kaum einer anderen Branche wird so viel Verpackungsmüll produziert, wie im Lebensmitteleinzelhandel. Gerade die Umverpackung von Obst und Gemüse ist dabei vielen Verbrauchern längst ein Dorn im Auge, denn hier steigt das Bewusstsein für ökologischen Einkauf durch  die vielen bekannten Umweltschäden, die Plastikmüll in den Weltmeeren verursacht. Kein Wunder also, dass die großen Supermarktketten über umweltfreundliche Verpackungsalternativen nachdenken.

Bio-Obst und Gemüse eingeschweißt in Plastikfolie will heute niemand mehr in seinem Einkaufswagen haben. Deswegen geht man bei Rewe und Edeka inzwischen hin und druckt den Preis und das Haltbarkeitsdatum ganz einfach auf die Früchte. Das ist umweltfreundlich und spart Verpackungsmüll. Doch nicht nur hier sind die Supermarktketten erfinderisch geworden. So bestehen viele Umverpackungen von Wurst und Käse aus einer dünneren Plastikhülle, damit ist der Müll zwar noch nicht ganz beseitigt aber zumindest stark reduziert. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Grund dafür ist aber nicht nur das Kundenverhalten und das steigende Bewusstsein für die Vermüllung des Planeten durch Plastik. Ein neues Gesetz setzt die Händler ebenfalls unter Druck, denn damit steigen nicht nur die Abgaben für die Entsorgung des Verpackungsmülls. Das Gesetz sieht ebenfalls vor, dass der Großteil des Mülls absolut recyclebar sein muss.

Viele innovative Ideen helfen dabei, neue Verpackungsmöglichkeiten zu finden

Bis 2022 möchte beispielsweise Aldi die Plastikverpackungen in den Regalen um 30 bis 50 Prozent reduzieren. Wo aus Hygienegründen die Umverpackung nicht komplett fehlen darf, sollen umweltfreundlichere Alternativen her. Ideen dazu gibt es genug. So hat ein findiger Hersteller bereits Verpackungen aus Naturmaterialien wie Gras und Hanf produziert. Auch Alternativen aus komplett recyceltbaren Materialien wie Altpapier sind schon auf dem Markt und durchlaufen erste Proben in den Supermarktregalen. Stellen sich die als erfolgreich heraus, könnten schon bald ganz neue Verpackungsmaterialien auf den Verkaufstresen landen. Die Verbraucher freuts, denn die kaufen gerne guten Gewissens ein. Die einzige Frage bleibt, ob die Supermärkte dann die Preise für ihre Produkte anheben, da die verbesserten Umverpackungen eventuell mehr Anschaffungskosten bedeuten und das wiederum auf den Verbraucher umgelegt werden könnte? Da heißt es entspannt abzuwarten.

Wir vergeben 4 von 5 Stämmchen, ganz einfach, weil eine Plastikreduzierung an dieser Stelle enorme Auswirkungen haben kann.

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Sep 04

Sie sind günstig, umweltbewusst und liegen voll im Trend. Als vor 130 Jahren der Unternehmer Robert Bosch seine Kunden mit einem Dienstfahrrad besuchte war er darauf so stolz, dass er es gleich als Visitenkarte nutzte. Jetzt ist die Idee wieder zurück und wird längst nicht nur von der Firma Bosch für die eigenen Mitarbeiter genutzt, sondern auch von vielen weiteren Unternehmen.

Bei der Deutschen Bahn werden sie ebenso benutzt, wie bei Rewe oder im Konzern IBM. Die Rede ist von Dienstfahrrädern und die laufen den Autos langsam den Rang ab. Die Gründe hierfür sind vielfältig und wohl vor allem Dingen in den günstigen Kosten zu sehen. Schließlich ist so ein Dienstrad oder E-Bike deutlich günstiger im Unterhalt und in der Leasingrate, als dies bei einem Dienstwagen der Fall ist. Das Leasing funktioniert auch denkbar einfach: Der Arbeitgeber least ein Fahrrad und stellt es seinem Arbeitnehmer zur Verfügung. Der unterschreibt darüber einen Vertrag. Die Rate wird vom Gehalt abgezogen, das bringt nebenbei sogar steuerliche Vorteile. Jetzt kann der Arbeitnehmer sein Fahrrad nutzen um damit zur Arbeit und wieder zurück zu fahren oder während der Arbeitszeit dienstliche Wege zu erledigen. Gerade für kurze Strecken ist diese Lösung ideal.

Die Verträge genau studieren!

Wichtig zu beachten ist, dass dem Arbeitnehmer kein Kaufvorteil eingeräumt wird, sondern es bei einem Leasingmodell bleibt. Darüber hinaus ist es ratsam, die Verträge genau zu studieren und für beide Seiten fair abzuschließen. So ist der Arbeitnehmer in der Verantwortung für sein Leasingrad und sollte es natürlich fürsorglich behandeln. Geht es kaputt oder wird gestohlen sollte ihm bewusst sein, dass er dafür geradezustehen hat, entsprechend den Verträgen. Desweiteren ist darauf zu achten, dass das Fahrrad tatsächlich nur dienstlich genutzt wird und nicht für den Privatgebrauch in der Freizeit zur Verfügung steht. Sollte hier etwas passieren, kann der Arbeitnehmer Schwierigkeiten mit seinem Arbeitgeber bekommen da er das Rad nicht für die vertraglich vereinbarten Zwecke genutzt hat. Sind alle Punkte allerdings geklärt steht dem Radlervergnügen nichts mehr im Wege. Speziell in der Sommerzeit ist so ein Leasingrad sicherlich eine gute Alternative zu überhitzten Autos und stockendem Verkehr.

Wir sagen nur 4 von 5 Stämmchen für derart zukunftsweisende Modelle!

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Aug 27

Ab 1. September diesen Jahres haben Kunden von Ikea die Möglichkeit, ihre gebrauchten Einrichtungsgegenstände an das Möbelhaus zurück zu verkaufen. Das Angebot gilt für alle gut erhaltenen Möbelstücke und soll den nachhaltigen Konsum fördern.

Zunächst läuft das Pilotprojekt an insgesamt fünf Standorten, verteilt in ganz Deutschland. Die Idee dahinter ist nachhaltig und einfach: Wer gebrauchte Möbel von Ikea übrig hat der kann diese einfach zurückverkaufen. Der Preis dafür lässt sich zuvor ganz bequem online ermitteln. Zurückgekauft werden als solche Stücke die noch gut erhalten sind und keine großen Mängel aufweisen. Die Möbel können dann in Warengutscheine eingetauscht werden. Der Vorteil daran ist, dass Kunden nicht erst über Zeitungsannoncen oder Ähnliches ihre gebrauchten Möbel loswerden müssen, sie können sie einfach dort abgeben wo sie sie her haben und das zu einem fairen Preis. Die abgegebenen Möbel landen dann in der Fundgrube. Das ist ein besonderer Platz innerhalb des Möbelhauses an dem bislang Einrichtungsgegenstände gelagert wurden, die kleine Mängel oder Fehler aufweisen. Diese können die Kunden dann zu einem besonders günstigen Preis erwerben.

Eine Aktion, die für Aufsehen sorgt

Es könnte also künftig voll werden in den Fundgruben der fünf ausgesuchten Ikea-Häuser. Das Angebot zur Rücknahme von gebrauchten Möbeln ist dabei gar nicht mal so neu. Bereits im vergangenen Jahr lief eine Großaktion des Möbelhauses, bei der alle Möbel und Einrichtungsgegenstände die in den vergangenen 365 Tagen gekauft wurden ohne Angabe von Gründen problemlos zurückgegeben werden konnten und zwar gegen Erstattung des vollen Kaufpreises. Diese Aktion läuft jetzt aus und mit ihr startet eine ganz neue Idee, ebenso Aufsehen erregend und vielleicht ein gutes Beispiel für andere Möbelhäuser, es dem schwedischen Riesen gleichzutun. Wie sich genau die Preisentwicklung darstellt und wie viele Kunden solch ein Angebot tatsächlich wahrnehmen, das bleibt abzuwarten. Vielleicht ein Grund dafür, warum die Aktion zunächst in lediglich fünf Filialen umgesetzt wird und nicht gleich bundesweit.

Wir sind gespannt auf den Erfolg dieser Idee und vergeben 4 von 5 Stämmchen für gelebte Nachhaltigkeit.

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Aug 18

Etwa 200.000 Tonnen Altpapier könnten pro Jahr vermieden werden, wenn niemand mehr seinen Kassenbon ausdrucken lassen würde. Eine App soll das nun möglich machen und das schon im kommenden Jahr. Wie das System funktioniert und was es bringt, dazu jetzt mehr.

Amir Karimi waren sie schon lange ein Dorn im Auge: Die Kassenzettel. Ständig werden sie einem in die Hand gedrückt, sie brauchen Papierresourcen und Zeit und landen doch meistens im Müll. Aus diesem Grund entwickelte er die App Atmin. Dazu gründete er mit Geschäftspartner Gerd Köster direkt ein eigenes Unternehmen, welches auf den Namen A&G hört. Inzwischen arbeiten zehn Menschen daran, die Software ständig weiterzuentwickeln und neue Features möglich zu machen. Das Grundprinzip dahinter ist so einfach wie genial: Statt sich den Bon an der Kasse ausdrucken zu lassen, hält der Kunde nur sein Smartphone an ein Lesegerät. Der Bon wird dann eingelesen und in einer Cloud gespeichert. Auf diese Weise entfällt der Papierdruck und die Hände bleiben sauber, denn viele Kassenzettel enthalten eine schädliche Chemikalie, die inzwischen als bedenklich eingestuft wird und bis zum Jahr 2020  EU-weit verboten ist. Dann müssen die Geschäfte sich ohnehin umstellen und erhalten damit vielleicht eine gute Gelegenheit, dies gleich virtuell zu tun?

Viele Vorteile direkt auf dem Smartphone

Neben der Speicherung der Rechnungen kann die App aber noch viel mehr. So ist es Privatkunden zum Beispiel möglich, sich Informationen über die Verwendung des Kassenzettel einzuholen, um die bestellten Waren zum Beispiel steuerlich absetzen zu können. Die Bons lassen sich außerdem gleich  dem Steuerberater zur Verfügung stellen und das in Sekundenschnelle. Auf diese Weise wird überhaupt kein Papier mehr verbraucht, die Umwelt geschont und das Risiko minimiert, vielleicht doch einmal einen Kassenbon zu verlegen. Auch für Unternehmen ist dies besonders praktisch, denn auch bei großen Bestellmengen bleibt der Überblick erhalten. Die Nutzung von Atmin soll zudem kostenlos möglich sein. Um die Entwicklung weiter voranzutreiben und zu finanzieren versuchen die Start-Upper jetzt, große Unternehmen mit ins Boot zu holen die diese Technik anwenden.

4 von 5 Stämmchen für diese vielversprechende Neuerung!

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Aug 11

Im Zuge der Zero Waste Bewegung gibt es jetzt tolle Ideen für alte Gläser. Die kommen quasi fast automatisch in den Haushalt, sei es durch den Kauf von Marmelade, Senf oder sauren Gurken. Deren Glasverpackungen muss allerdings niemand wegwerfen, denn es lassen sich viele neue Ideen damit umsetzen.

Glas ist ein wertvoller Rohstoff und zwar nicht nur für die Verpackungsindustrie, sondern auch im eigenen Haushalt. Und für Einmachgläser & Co. die nicht mehr gebraucht werden gibt es so viele neue Ideen, dass es einfach zu schade wäre diese wegzuwerfen. Ganz nebenbei ist dann auch noch etwas für die Umwelt getan. Alte Marmeladengläser zum Beispiel lassen sich prima zur Aufbewahrung von Gewürzen, Pesto oder selbstgemachten Aufstrichen verwenden. Einfach unter heißem Wasser ausspülen und somit desinfizieren, schon sind sie wieder einsatzbereit und halten überraschend dicht. Eine andere schöne Idee ist es, aus den leeren Marmeladen- oder Einmachgläsern Windlichter zu basteln. Bestückt mit bunten Kerzen machen sie auf Fensterbänken und Balkonen einiges her. Besonders schön wirkt das Ensemble, wenn unterschiedlich große Gläser zum Einsatz kommen. Von außen lassen sich diese noch durch Servierten-Technik verschönern und so entsteht eine ganz individuelle Dekorationsidee, die dazu noch nicht einmal etwas kostet.

Der perfekte Ort für frische Lebensmittel

Wer keinen Sinn hat für Dekoration oder einfach kein Platz mehr finden kann, für den lassen sich die alten Gläser auch einfach unkompliziert in den Essensalltag integrieren. So ersetzen sie problemlos Trinkgläser und haben noch dazu den Vorteil, durch die dicke Hülle sehr stabil zu sein und viel Inhalt aufnehmen zu können. Ideal also für Smoothies an einem Sommertag oder einen heißen Tee im Winter. Neben Getränken können natürlich auch allerhand andere Lebensmittel darin ihren Platz finden. So sind Obst und Salate hier bestens verwahrt und bleiben lange frisch. Ein weiterer Vorteil daran ist, dass sich die Gläser gut im Kühlschrank stapeln lassen und so wenig Platz wegnehmen. Bei Bedarf werden die Lebensmittel dann einfach entnommen und können immer wieder nachgefüllt werden. Durch die gut verschließbaren Deckel sind schlechte Gerüche passé. Und sollten am Ende doch zu viele Lebensmittel übrig bleiben, dann kann man sich auch einfach selbst daran versuchen, Marmelade einzukochen oder Mixed Pickles herzustellen. So erhalten die Einmachgläser ihre alte Aufgabe einfach wieder zurück.

Wir vergeben 3 von 5 Stämmchen für diese tollen Recycling Ideen.

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