Feb 10

Offshore-Windkraftanlagen sind ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende. Doch Wartung und Reparatur gestalten sich häufig als kostenintensiv und schwer zu realisieren. Neue Technologien bringen nun Hoffnung auf effizientere Abläufe.

Offshore-Windkraftanlagen sind extremen Belastungen ausgesetzt. Mitten im Meer sind sie gegenüber den verschiedenen Witterungseinflüssen ungeschützt und müssen dementsprechend robust und widerstandsfähig sein. Deshalb sind Kontrollen und Wartungsmaßnahmen, insbesondere an den Rotorblättern, immer wieder notwendig. Oftmals sind die Rotorblätter sogar beschädigt und müssen repariert werden. Eine geeignete Lösung, um diese Maßnahmen vor Ort durchzuführen, gab es bislang nicht.

Herkömmliche Maßnahmen ineffektiv und kostenintensiv

Bislang konnten Windkraftanlagen nur schwer vor Ort gewartet werden. Bei Schäden mussten die Rotorblätter mühselig abmontiert und mit Schiffen zur Reparatur an Land gebracht werden. Dadurch entstanden bisher hohe Kosten, die durch eine mögliche Reparatur vor Ort vermieden werden könnten. Auch der Zeitverlust war nicht unerheblich. Während der gesamten Reparaturdauer konnte keine Energie gewonnen werden. Dadurch kam es zu weiteren Verlusten.

Genau diesen Ansatz nutzten die findigen Köpfe der Gebr. Käufer GmbH und entwickelten ein System, das genau diese Reparatur vor Ort möglich macht.

Spezielle Befahrtechnik on- und offshore einsetzbar

Das Unternehmen Gebr. Käufer GmbH gilt als Spezialist in Sachen Befahrtechnik. Es hat sich bislang vorwiegend auf Befahrsysteme zur Fassaden- und Glasreinigung konzentriert. Doch die Tatsache, dass es bislang kein geeignetes System gab, um auch Offshore-Windkraftanlagen vor Ort zu warten und zu reparieren, ließ sie nicht los. Schließlich entwickelten sie ein Befahrsystem, das die Inspektion, Wartung und erforderliche kleinere Reparaturen an den Rotorblättern auch auf hoher See möglich macht.

Das Ergebnis der langen Entwicklungsarbeit spricht für sich. Die neuartige Befahranlage K-BP-O erfüllt alle Voraussetzungen, um endlich wirtschaftlich zu reparieren und zu warten. Die Rotorblätter sind um die 60 Meter lang und wiegen bis zu 25 Tonnen. Um diese abzumontieren und an Land zu bringen, musste bislang ein riesiger Aufwand betrieben werden. Die neue Befahranlage der Gebr. Käufer GmbH arbeitet mit einem elektrisch verfahrbaren Teleskoparm und einer Seilarbeitsbühne, die sich den Anforderungen vor Ort ganz individuell anpassen lässt. Auf diese Weise gelangen die Servicetechniker sicher nach oben, um die Rotorblätter genau zu inspizieren.

Diese neuartige Befahranlage für Rotorblätter von Offshore-Windkraftanlagen ist die erste ihrer Art, die TÜV-geprüft auf dem Markt ist. Die Nachfrage ist entsprechend groß.

Wirklich eine großartige und vor allem nützliche Erfindung. Dafür gibt es von uns 5 Stämmchen!

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Nov 24

Windkraft in großem Stil ist in aller Munde. Aber auch „mikrokosmotisch“ gibt es Lösungen, die sich das Prinzip Wind energetisch zunutze machen: über den menschlichen Atem, der – prinzipiell unbestritten – auch einen gewissen Luftstrom darstellt.

Es gibt viele kleine Gadgets, mit deren Hilfe man beispielsweise ein Smartphone oder Tablet aufladen kann. Die Energiequellen differieren. An ein Mini-Windkraftwerk, betrieben von Atemluft, haben wohl noch die wenigsten gedacht. Der Designer Joao Paulo Lammoglia entwickelte jetzt die Aire-Maske. Das ist kurz gesagt ein kleines Windkraftwerk, das Atemwind in Strom umwandelt.

Windenergie aus Atemluft, das klingt abenteuerlich. Das ist aber nicht das eigentlich Interessante an der Erfindung Aire-Maske. Der Clou hier ist, dass Atemwind mit Hilfe einer Maske Strom generiert. Durch ein Kabel wird diese Energie dann direkt zum Akku des angeschlossenen Geräts geleitet. Diese Maske können Nutzer zum Beispiel während des Mittagsschlafs aufsetzen. Und praktisch nebenbei sein Telefon aufladen oder auch beim Joggen. Vermutlich ist der Designer, der übrigens im Jahr 2011 den Red Dot Design Award gewann, ein großer Star Wars Fan, denn das Design der Maske erinnert stark an die von Darth Vader. Näheres über unsere Quelle: ausgefallene-ideen.com

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Mai 07

Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern der Universität von Nottingham dokumentieren jetzt laut New Scientist ein revolutionäres Verfahren Windkraft zu speichern. Mit am Meeresgrund befestigten Ballons aus besonders strapazierfähigem Kunstgewebe können so überschüssige Energien aus Offshore-Windfarmen zur zeitversetzten energetischen Nutzung gespeichert werden.

„Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“ weiß der Volksmund seit Dekaden. Alternative Energieformen sind oft abhängig von Gezeiten und Witterung, da es allenthalben an sinnvoller Speichertechnologie fehlt. Im Bereich der Windkraft macht jetzt eine neue Technologie Hoffnung, die auf der Speicherung von Druckluft basiert. In windfreien bzw. -armen Zeiten könnten künftig Druckluft-Depots bedarfsgerecht ausgleichend angezapft werden.

Die wie Heißluftballons aussehenden Ballons werden am Meeresboden befestigt und mit Gewichten am Aufsteigen gehindert. Durch den Wasserdruck, der auf die Depots wirkt ist es möglich derartige Mengen komprimierte Luft in dünnwandigen Behältnissen zu speichern. Die Druckluft-Depots fassen genügend Druckluft um eine Großturbine für 14 Stunden zu betreiben. Quelle: www.cleanthinking.de

Total klasse: 5 Stämmchen.

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