Jul 07

Erneuerbare Energien stehen im Mittelpunkt diverser Start-ups, über nicht wenige haben wir an dieser Stelle ja schon berichtet. Die Start-ups wollen dabei helfen, den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Einem Unternehmen aus Israel bringt jetzt einen sogenannten e-Tree auf den Markt.

E-Autos kennt man ja inzwischen, aber ein e-Baum, der außerdem noch verschiedene Funktionen erfüllt, ist schon etwas ganz Besonderes. Nun steht einer dieser Bäume in Frankreich und ist in mehrfacher Hinsicht nützlich.

Projekt e-Baum – Made in Israel & France

Die Idee zu diesem multifunktionalen Baum hatten die Entwickler des französisch-israelischen Start-ups Sologic. Sie haben sich darauf spezialisiert, Solartechnik auch für den Privatnutzer herzustellen. Mit dem e-Tree hat das Unternehmen eine besonders ästhetische Solaranlage entwickelt, die Energie erzeugt und gleichzeitig noch einige Zusatzfunktionen bietet. Der e-Baum gibt den Nutzern die Möglichkeit, ihre Smartphones direkt am Baum aufzuladen. Außerdem stellt er WLAN bereit.

Der e-Baum als neuer Dorfmittelpunkt

Was auf den ersten Blick doch fast noch skurril wirkt, könnte schon bald in vielen Gemeinden einen Teil der Energieversorgung übernehmen. Gleichzeitig könnte der Solarbaum zu einem attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt aus der Umgebung werden. Die Idee dahinter ist eine Komfortzone mitten in der Gemeinde, die mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen kann. Im Sommer spendet die elektronische Pflanze angenehmen Schatten. Eine integrierte Dockingstation versorgt Smartphones und E-Bikes mit grüner Energie. Sogar an die Internetversorgung haben die Macher gedacht. Abends sorgt der Baum auch für ausreichende Beleuchtung.

Positive Resonanz auf e-Baum in Nevers

Obwohl der e-Baum erst seit kurzem in Nevers (Frankreich) steht, erfüllt er seinen Zweck schon in vollem Umfang. Es gibt Bänke, die zum Verweilen einladen und eine LCD-Anzeige mit allen wichtigen Informationen rund um den elektronischen Baum. Interessierte erfahren hier, wieviel Strom bereits erzeugt wurde und wie genau der Baum funktioniert.

In Gleisdorf (Österreich) steht ebenfalls ein Solarbaum. Dieser hat sich im Laufe der Jahre zu einem echten Besuchermagneten entwickelt. Gleiches ist in Nevers zu erwarten. Damit werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Besucher erfahren, wie Umweltschutz auch aussehen kann und profitieren gleichzeitig von den vielen praktischen Funktionen, die dieser Baum bietet.

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Mrz 30

In den Niederlanden gibt es bereits einen Radweg, der tatsächlich Energie erzeugt. Aber in diesem Projekt schlummert noch weitaus mehr Potenzial, denn Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Windräder und Solarpanels sind schon lange Jedermann ein Begriff, wenn es um erneuerbare Energien geht. Aber dass ein Radweg Strom erzeugen kann, wird von einem niederländischen Startup auf eindrucksvolle Weise demonstriert.

Testphase mit beeindruckenden Ergebnissen beendet

Vor einiger Zeit wurde in den Niederlanden ein Radweg mit einem neuen Belag versehen. Der Radweg ist mit Solarzellen bedeckt und erzeugt genug Strom, um zwei Haushalte vollständig zu versorgen. In Zeiten der Ressourcenknappheit ist dies eine geradezu revolutionäre Möglichkeit, Energie zu erzeugen.

Ganze 70 Meter ist der Radweg lang. Allerdings gibt es bereits Pläne, diesen auf 100 Meter auszudehnen. Obwohl die Anfangsphase teilweise problematisch war, weil sich aufgrund verschiedenster Witterungseinwirkungen die Solarpanels ablösten, gestaltete sich das Ergebnis überaus positiv.

Zukünftig Straßen als Solarflächen?

Es gibt bereits Pläne, die auch Straßen als Solarflächen in Betracht ziehen. Großer Vorteil wäre die Größe dieser Flächen. Außerdem lassen sich die einzelnen Module auf einfache Weise austauschen, falls es doch einmal zu einem Defekt kommen sollte. Dieser würde sich nur auf die eine Platte auswirken, während die anderen weiter arbeiten könnten. Hier setzt zum Beispiel auch das Unternehmen Solmove an, auch wenn die Idee hierzulande noch nicht auf ganz so große Begeisterung stößt wie bei unseren niederländischen Nachbarn.

Kosten – Nutzen

Experten haben errechnet, dass die Betreiber eines solchen Radwegs bereits nach 15 Jahren ihre Kosten erstattet bekämen. Danach würden Gewinne erzielt werden. Die Kosten für die Solarpanels könnten in naher Zukunft weiter sinken, wenn die Produktionsmenge steigt. Kalifornien hat schon Interesse an einem Solarradweg angemeldet. Vielleicht ist dies ja ein Durchbruch im Kampf gegen Ressourcenknappheit und Umweltverschmutzung.

 

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Jan 19

Carlo Ratti wird seinem Ruf als innovativer Designer mit unverwechselbarem Gespür für neue Trends mit diesem interessanten Projekt wieder einmal vollkommen gerecht. Sein Fitnessstudio ist ein echter Vorreiter in Sachen Erneuerbarer Energien.

Sich selbst fit halten und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun – das könnte mit dem schwimmenden Fitnessstudio auf der Seine möglich werden. Designer Carlo Ratti demonstriert mit seiner Idee, wie einfach es sein kann, erneuerbare Energien geschickt zu nutzen.

Ein Fitnessstudio mit Blick in die Zukunft

Erneuerbare Energien werden immer wichtiger. Deshalb dachte sich der italienische Designer Carlo Ratti, dass ein Fitnessstudio das ideale Objekt sei, um selbst erzeugte Energie sinnvoll zu nutzen. Mit jeder Bewegung wird Energie freigesetzt. Doch bisher verpuffte die Energie der Sportler einfach ungenutzt. Das Fitnessstudio von Carlo Ratti nutzt die freigesetzte Energie der Sportler, um das „Fitness-Boot“ anzutreiben. Dadurch erhalten die Sportbegeisterten eine tolle Motivation und werden mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Während des Trainings können die Sportler nun den Blick ans Ufer genießen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sich ihr Fitness-Boot bewegt.

Solar-Energie zur Unterstützung

Sollte einmal nicht genug Energie „erstrampelt“ werden, sorgen Solarpanels dafür, dass das schwimmende Fitnessstudio trotzdem in Bewegung bleibt und mit Strom versorgt wird. Sollte es aber vorkommen, dass mehr Energie vorhanden ist als eigentlich notwendig, wird diese zwischengespeichert und bei Bedarf genutzt. Alle Fitnessgeräte sind so umgerüstet, dass die Sportler beim Training genau sehen, wie viel Energie sie erzeugen. Außerdem sorgen die Glaswände dafür, dass sie sich jederzeit am Ausblick erfreuen können.

Das Konzept „Paris Navigation Gym“ von Carlo Ratti überzeugt durch eine geschickte Kombination aus Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein.

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Nov 18

Wissenschaftler des  französisch-japanischen Forschungslabor NextPV planen in Zukunft, Solarballons in den Himmel zu schicken und so das Energieproblem auf der Erde zu lösen.

Die Idee: Über den Wolken ist nicht nur die Freiheit laut Schlagersänger Reinhard Mey grenzenlos, sondern auch die Sonneneinstrahlung. Die ließe sich nutzen, um viel mehr Solarenergie zu erzeugen, als dies aktuell möglich ist, selbst an wolkenverhangenen Tagen. Diese Möglichkeit der fast grenzenlosen Stromerzeugung vor Augen, tüfteln französische und japanische Wissenschaftler derzeit an einer Revolution. Sie wollen gasgefüllte Ballons in den Himmel steigen und von ihnen die Solarenergie aufsaugen lassen. Die gewonnene Energie sollen die Ballons dann zum Boden leiten und damit die Energiegewinnung mächtig ankurbeln.

Dabei streben die Wissenschaftler eine Flughöhe von sechs Kilometern an, denn oberhalb der teilweise dichten Wolkendecke ist die Intensität des Sonnenlichts bis zu fünf Mal stärker als am Boden. Der Strom, der dadurch gewonnen werden kann, soll dabei nicht nur unmittelbar umgesetzt werden für die Haushalte und Unternehmen, aus ihm soll durch Elektrolyse zusätzlich Wasserstoff entstehen. Eingefasst in einer Brennstoffzelle ließe sich auf diese Weise immer nur so viel Energie freigeben, wie wirklich gebraucht wird.

Solarballons: Der Traum vom Fliegen

Ein ausreichend großer Ballon könnte das Zehnfache der eigenen Tagesproduktion speichern. Schon in zwei Jahren soll der erste Prototyp bereit sein für die Testphase. Bis dahin müssen die Wissenschaftler noch so einige Probleme lösen. Zum Beispiel die Frage klären, wie hoch die Ballons steigen dürften, um den Flugverkehr nicht gefährden und wie am besten mit den kilometerlangen Kabeln zu verfahren ist. Trotzdem ist die Idee von der enormen Anziehungskraft von Solarballons revolutionär und es bleibt abzuwarten, wann tatsächlich die ersten Ballons den Himmel bevölkern und für neue Energie sorgen. Langfristig ließe sich vielleicht so der Ausstieg von den herkömmlichen Energiequellen wie Atomenergie und Kohlekraft noch schneller schaffen. Zumindest ist die Idee aber eine weitere Möglichkeit das Spektrum der Erneuerbaren Energieformen zu erweitern.

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Jul 27

Das Thema Energiewende geht uns alle an und da macht es durchaus Sinn, schon Grundschüler an das Thema heranzuführen. Das dachten sich jüngst die Schulen im Hochtaunuskreis und organisierten gemeinsam mit der „Beratungsstelle für ökologische Bildung“ einen Wettbewerb in dem das schönste und effizienteste Solarmodellauto prämiert wurde.

Themen aus der Umweltpolitik bereits im Grundschulalter zu erfassen und sich damit bewusst auseinanderzusetzen, das war Ziel der neuerlichen Bauaktion, bei dem es um die Konstruktion von solarbetriebenen Elektroautomodellen gehen sollte. Dabei kam es hier allerdings nicht allein auf die Geschwindigkeit der kleinen Flitzer an, sondern auch auf die technische Umsetzung und die gestalterischen Ideen.

Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und konnten so eine ganze Menge lernen. Für jedes Auto spendierte die Stadt selbst einen Beitrag von 11 Euro. 280 Kinder aus unterschiedlichen Schulen des Hochtaunuskreis waren mit dabei und beteiligten sich an der Aktion. Auch die Eltern und Lehrer zeigten großes Interesse, wenngleich das Thema eine zuvor organisierte Fortbildung notwendig machte, um die kleinen Ingenieure bestmöglich beim Bau unterstützen zu können.

Ein Unterricht der speziellen Art

Aktionen wie diese sind um Hochtaunuskreis übrigens nicht neu. Bereits zum 7. Mal in Folge findet eine Umweltaktion wie diese statt, natürlich Jahr für Jahr mit neuen Themen, die gibt es schließlich genug. Neben dem eigentlichen Bau hängt damit immer auch die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema im Unterricht zusammen. So macht Lernen nicht nicht Spaß, sondern bietet Platz zum Anfassen und Umsetzen des Gelernten. Preise gab es dann natürlich auch, 30 Euro für die Klassenkasse, die die Kinder glücklich in eine Runde Eis zum Einläuten des Sommers investierten. Sonne kann schließlich nicht nur Autos zum Fahren bringen, sie macht auch hungrig auf Eis!

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Jun 20

Eine japanische Firma hat das Konzept des „Luna-Ring“ entwickelt. Ein Gürtel aus Solarpaneelen, der rund um den Mond angebracht werden und die Erde so mit Strom versorgen soll. Noch ist nicht klar, ob und wie ein solcher Bau auf dem Mond überhaupt erlaubt ist, aber das Konzept wächst weiter und verspricht ein Ende der Atomkraft und CO2-Probleme.

Eine einzige Solaranlage, die alle Länder der Welt mit Energie versorgt. Keine Atomkraft mehr nötig, der CO2-Ausstoß drastisch heruntergefahren. Das ist eine schöne, aber noch unrealistische Vision. Dachten wir zumindest. In Japan ist aber jetzt genau diese Idee entstanden. Die Location für das Wunderkraftwerk soll – jetzt kommts – der Mond sein. Warum dort? Erstens: Auf dem Mond ist genügend Platz für ein solches Projekt. Zweitens: Auf dem Mond scheint die Sonne ständig und ohne Pausen, es gibt keine Nacht. Drittens: Auf dem Mond gibt es kein Wetter wie hier, das heißt Sonnenstrahlen können dort immer ungefiltert und ohne Pausen aufgenommen werden. Das Reslutat könnten Berechnungen zufolge circa 13.000 Terawatt im Jahr sein. Die erzeugte Energie soll dann per Stromkabel auf die momentan der Erde zugewandte Mondseite geleitet werden. Laseranlagen und Mikrowellenantennen sollen sie dann an Empfangsstationen auf der Erde weiterleiten.

Die japanische Architektur- und Ingenieurfirma Shimziu will den „Luna-Ring“ auf dem Mond anbringen. Maße: Stolze 400 auf 11.000 Kilometer. Bauarbeiter gen Himmel zu schicken ist in diesem Fall natürlich unpraktikabel, also sollen Roboter den Materialtransport und den Bau des Sonnengürtels ferngesteuert durchführen. Dafür müssen vor Ort auch Fabriken von den Mondrobotern zusammengebaut werden. Astronauten sollen die Arbeit der Roboter unterstützen. Seit vier Jahren werden in Japan nun Experimente zur Verwirklichung dieser Pläne betrieben. Pilotprojekte sind für die 2020er geplant und wenn alles glatt geht – bis 2035 der Baubeginn.

Darf man einfach so auf dem Mond bauen?

Bevor das Projekt in die Tat umgesetzt werden kann muss die Planungsfirma in Japan erst einmal an Grundbesitzrechte auf dem Mond kommen. Ob und wie das geht, ist noch fraglich. Der Weltraumvertrag von 1967 verhindert nämlich, dass einzelne Mächte einen Himmelskörper einfach in Besitz nehmen. Das hält die fleißigen Forscher im Osten jedoch nicht davon ab, die Idee weiter zu verfolgen und auszuarbeiten. Wer weiß, vielleicht findet sich ja ein Weg.

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Apr 16

Olympia 2020 sorgt rund um die Welt für gemischte Gefühle. Der Grund: Das schwere Reaktorunglück von vor drei Jahren. Jetzt lohnt sich ein Blick in den Osten. Hat das Land reagiert und Maßnahmen ergriffen? Die aktuellen Entwicklungen Japans sind voll und ganz auf umweltunterstützende Alternativen ausgerichtet.

Die Olympischen Sommer-Spiele 2020 werden in Tokio ausgetragen. Zum ersten Mal seit den 60er Jahren. Aber ein großer Faktor ist heute nicht wie damals: 240 Kilometer Luftlinie vom Veranstaltungsort entfernt liegt Fukushima. Dieser Name ging im Zuge des großen Unglücks um die Welt: Im Frühjahr 2011 ging die Stadt durch ein starkes Erdbeben, einen Tsunami und durch das davon verursachte Schmelzen von drei Kernreaktoren in die Geschichte ein. Die Region ist und bleibt für Jahrzehnte unbewohnbar.

Grund zur Besorgnis?

Gesetzlich einwandfrei wäre es, wenn Japan circa 40 Zentimeter des Bodens abtragen könnte, um der Strahlengefahr Herr zu werden. Allerdings würde das 4 Prozent der gesamten Fläche des Landes ausmachen. Fazit: Unmöglich. Die Vorgaben werden übergangen und man ist besorgt.

Andererseits: Die Hauptstadt Tokio selbst ist nicht beeinflusst, es weißt sogar eine niedrigere Strahlenbelastung als viele andere Großstädte auf. Beispielweise auch niedriger als die Berlins. Der traditionelle Fackellauf des olympischen Feuers soll allerdings durch die Sperrzone um Fukushima führen. Ein Symbol für die Entschlossenheit seitens des japanischen Staates, das Problem Fukushima zu lösen.

Was passiert im Land der aufgehenden Sonne?

Diesen Titel nimmt Japan jetzt wörtlich. Das Land hat begonnen, langfristig zu denken. Solarenergie aber auch Erdwärme und Windkraft dominieren die Gedanken hinsichtlich der Zukunftsplanung.

Hohe Abwanderung lässt rund um Fukushima Geisterstädte zurück. Auf den Reisfeldern der ums Leben gekommenen Bauern stehen jetzt Solaranlagen. Seit dem Super-GAU wurde kein japanisches Atomkraftwerk wieder ans Netz genommen. Momentan nutzt Japan keine, absolut keine, Atomenergie. Aber der Ausstieg muss auch politisch endgültig durchgesetzt werden, was sich schwierig gestaltet.

Der japanische Staat plant 2018 das größte Windkraftwerk der Welt vor den Küsten Fukushimas zu errichten. Bereits jetzt hat Japan Deutschland in der Nutzung von Sonnenenergie überholt. Japan zeigt sich ehrgeizig. Bis 2020 soll das Land 60% seiner Energie über erneuerbare Alternativen beziehen, bis zehn Jahre später sogar 100%.

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Dez 07

Der EnergyTisch ist eigentlich ein ganz normaler Tisch. Nur dass er Sonnenlicht einfangen und speichern kann. Und dass er beleuchtet ist. Und dass man elektrische Geräte an ihm aufladen kann. Okay, vielleicht ist der Tisch doch nicht ganz so normal. Aber spannend allemal.

Arbeiten, Lernen, Essen. Drinnen und draußen. Der EnergyTisch ist auf den ersten Blick ein normaler Tisch, der seine üblichen Aufgaben erfüllt. Aber er kann mehr. Die schlicht anmutende Tischplatte mit vier Beinen verspricht die Erlösung von Kabelsalat und Steckdosensuche. Denn: Der elegante Tisch produziert und speichert elektrischen Strom. Er ist eine Ladestation. Das an der Kopfseite des Tisches angebrachte Display zeigt den Energiezufluss und den „Ladestand“ des Tisches. Es informiert auch über die Menge der erzeugten Energie und den aktuellen Verbrauch.

Der EnergieTisch ist elegante Kombination aus moderner Solartechnologie und minimalistischem Design und in verschiedenen Maßen erhältlich. Die schwarze Oberfläche des Tisches mit den feinen weißen Linien erinnert leicht an eine Solarzelle. Und genau das ist im Grunde das ganze Geheimnis um den Tisch: Ein Solarpanel, das in blau oder schwarz erhältlich ist. Die Tischplatte sammelt tagsüber Sonnenenergie, je nach Witterung schneller oder langsamer. Draußen besser als durchs Fenster. Aber er sammelt. Der Tisch kann diese Energie dann speichern, um seine integrierte Beleuchtung zu betreiben oder angeschlossene Geräte aufzuladen.

Zum Thema Beleuchtung: Der futuristische Tisch ist mit farbigen RGB-LEDs versehen, die über eine Fernbedienung gesteuert werden können. Der Besitzer des besonderen Möbelstücks kann zwischen warmem, farblich wechselndem, intensivem und gedimmtem Licht wählen.

Zum Thema anschließbare Geräte: Der Tisch verfügt über USB und 12 Volt KFZ-Stecker. Egal ob Tablet, Handy, oder Digicam – alles kann hier angeschlossen werden. Notebooks können außerdem selbständig mittels einer 12-Volt-Schnittstelle mit Strom versorgt werden.

Wir reden also über selbst hergestellter Strom, der Surfen, Chatten, Telefonieren mit einer komplett unabhängigen Energieversorgung möglich macht. Und wenn das gerade nicht nötig ist: Ein schicker Tisch der alles kann, was andere Tische auch können. Eine tolle Idee wie wir finden, in der Hoffnung irgendwann komplett auf Kabelstolperfallen verzichten zu können.

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Dez 01

Eine Sonnenbrille, die Akkus auflädt, die Blues Brothers würden vor Neid erblassen. Was gestern noch Science Fiction war: heute gilt die Innovation der Designer Hyun-Joong Kim und Kwang-Seok Jeong als der letzte Schrei. Mit einer solargetriebenen Sonnenbrille können ab sofort kleinere technische Geräte einfach durch Aufhalten „unter unserem Himmel“ geladen werden.

Sie wollen spazieren gehen, schalten den MP3-Player an und es passiert nichts. Ein kurzer Blick nach unten, der Akku ist leer. Dieses Szenario gehört künftig der Vergangenheit an, wenn Sie mit der Zeit gehen und eine spezielle Sonnenbrille tragen. Denn die Designer Hyun-Joong Kim haben ein entsprechendes Brillenmodell entwickelt, das Sonnenlicht in Strom für technische Geräte umwandelt und anwendbar macht.

Das Prinzip der SIG oder besser gesagt „Self-Energy Converting Sunglasses“ ist grundsätzlich nichts Neues, lediglich diese spezielle Anwendung knistert innovativ unserer Meinung nach. In die Gläser der Sonnenbrillen sind kleine gefärbte Solarzellen integriert, die über die Sonneneinstrahlung Strom für mobile Geräte erzeugen. 
Schöne Sache, denn Sonnenenergie ist – im Gegensatz zu anderen Energiequellen – überall verfügbar und vor allem unbegrenzt. Selbst wenn man das nicht auf den ersten Blick erkennt, beim aktuellen trüben Herbstwetter. Wer sich das mal näher ansehen möchte, hier unser redaktionelles Fundstück, die Quelle: lounge.fm

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Jun 19

Die Idee eines US-Amerikaners, zukünftig Straßen durch eine Bahn von Solarmodulen zu ersetzen, klingt zunächst unglaublich. Solche Solarmodule könnten künftig die Stromversorgung der USA sichern, Straßen beleuchten, Verkehrshinweise anzeigen, beheizbar sein und noch vieles mehr.

Man stelle sich folgendes vor: Straßen aus Glas, die durch Sensoren den Verkehrsfluss erkennen, Hinweise durch LEDs geben, im Winter nicht einfrieren und Strom produzieren. Diese Idee stammt nicht etwa von einem Filmregisseur, sondern von Scott Brusaw, einem Amerikaner. Mit seiner Innovation, den „Solar Roadways“ will der Erfinder alle herkömmlichen Straßen ersetzen. So soll über „befahrbare Solarmodule“ in den Straßen genügend Strom produziert werden – faktisch um die USA damit zu versorgen. Amerikaner wären somit unabhängig von fossilen Brennstoffen zur Stromproduktion und auch Elektroautos würden interessanter. Um einen ersten Prototyp zu realisieren wurde von der Federal Highway Administration bereits rund eine Million US-Dollar bereitgestellt.

Angesichts des Nutzens den die Idee „Solar Roadways“ birgt, sei der Kostenfaktor zu vernachlässigen, so der Erfinder. Binnen 20 Jahren hätten sich die besagten Roadways selbst finanziert und einen so erheblichen Nutzen für die Verkehrssicherheit beigetragen, dass dies mit Geld nicht aufzuwiegen sei. Zunächst will Brusaw seine Module als Oberflächen für Parkplätze und Raststätten vermarkten, damit könnten Elektroautos während dem Einkaufen oder Rasten aufgeladen werden. Quelle: www.handelsblatt.com

Fazit: Eine unglaubliche Idee. Und dass die Sache funktionieren kann legt ein präsentiertes Video nahe: Solar Roadway. Die Website dazu gibt’s hier: Solar Roadways

Wir lieben utopische Ideen: Kompromisslose 5 Stämmchen.

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