Mai 19

Die Waldmenschen haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Regenwald aufzuforsten. Damit agieren sie ganz im Sinne der Umwelt und versuchen, den ökologischen Fußabdruck wieder etwas kleiner zu machen.

Der Baumbestand im Regenwald verringert sich kontinuierlich. Dies zieht katastrophale Folgen nach sich, die sich nicht nur im Klimawandel bemerkbar machen. Eine Gruppe Idealisten, die sich den Namen Waldmenschen gegeben haben, wollen dem Regenwald etwas davon zurückgeben, was andere genommen haben.

Die Waldmenschen sehen sich als eine Gruppe von ambitionierten Menschen, die in Panama brachliegende Flächen aufkaufen, um diese dann mit Bäumen zu bepflanzen. Die große Vision der Mitglieder, den Regenwald zu schützen und zu regenerieren.

Was muss ich tun, um „Waldmensch“ zu werden?

Wer Lust hat, sich an diesem wichtigen Projekt für die Umwelt zu beteiligen, kann in sein Stückchen Land investieren. Dazu wird ein Genossenschaftsanteil erworben, mit dem die Waldmenschen Land in Panama aufkaufen. Das Prinzip ist ähnlich dem einer Wohnungsgenossenschaft, wo die Mitglieder ebenfalls Genossenschaftsanteile erwerben, mit denen dann gewirtschaftet wird.

Ein Anteil kostet 1.200 Euro. Allerdings kann dieser Betrag in monatlichen Teilbeträgen entrichtet werden. Der Anteil sorgt dafür, dass etwa 55 Bäume gepflanzt werden können. Durch das Wirtschaftsprinzip steigt der Wert aber kontinuierlich.

Gewinne für die Mitglieder

Mit dem System wollen die Waldmenschen gleich zwei positive Effekte erzielen. Einerseits soll der Baumbestand der Waldflächen wieder deutlich erhöht werden. Damit haben die Mitglieder wirklich etwas für den Umweltschutz bewirkt. Andererseits soll das Projekt auch Gewinne bringen.

Dies soll durch ein Aufforstungsprinzip gelingen, das die Partner vor Ort, Futuro Forestal, entwickelt haben. Es werden nach und nach mehrere Generationen von Bäumen auf den aufgekauften Flächen gepflanzt. Dadurch können immer wieder Bäume gefällt und verkauft werden. Die Gewinne werden dann an die Mitglieder ausgezahlt.

P.S.: Für diese Idee gewannen die Waldmenschen bereits den „Social Pitch“.

Investitionen die gut angelegt sind und den Regenwald aufforsten. Das ist uns 4 Stämmchen wert.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Mai 13

Ernährung von Mensch und Tier und der Klimaschutz stehen im engen systemischen Zusammenhang. Fleisch bzw. dessen Verstoffwechselung ist als Klimaschädling bereits entlarvt. Dass nun auch fleischlose Lebensmittel nachhaltig am Klimawandel beteiligt sein sollen, ist eine neuere Erkenntnis. Als Bösewicht wird das Palmöl entlarvt, das aufgrund des günstigen Preises von vielen Lebensmittel Produzenten als pflanzliches Fett verwendet wird. Palmöl war nicht zuletzt wegen der schlechten Klimabilanz von Biosprit in den Medien.

Tierische Produkte haben eine schlechte Klimabilanz, nach Fleisch kommen direkt die Milchprodukte. Nun könnte man sinnieren, dass ein Wechsel zu Margarine, einem pflanzlichen Fett nicht nur gesünder ist sondern nebenbei auch der Umwelt gut tue. Ein Blick auf die Zutatenliste allerdings verrät diverse Sünden, die Margarine-Hersteller begehen. Mit Folgen. So steckt hinter dem zunächst harmlosen Pflanzenfett häufig Palmöl. Verwenden Hersteller andere Pflanzenfette, wie Rapsöl, geben sie dies auch gerne an. Für die Palmöl-Plantagen allerdings werden große Flächen Regenwald gerodet. Nicht selten auch noch durch Brandrodung, wodurch zusätzliches CO2 freigesetzt wird.

90 Prozent des Palmöls werden in der Lebensmittelindustrie verwendet, beispielsweise in Margarine, Fertiggerichten oder Speiseeis. Die übrigen zehn Prozent werden zur Hälfte in der Kosmetik Industrie verwendet. Lediglich fünf Prozent wandern in die Herstellung von Biokraftstoffen. Wer also Biokraftstoffe wegen der Abholzung des Regenwaldes meidet, sollte auch in der Ernährung auf eventuell verstecktes Palmöl achten. Zwar gibt es nachhaltig produziertes Palmöl jedoch ist dies leider die Ausnahme. Weitere Augen öffnende und  nützliche Informationen für Verbraucher zum Thema Palmöl in einem Bericht beim Westdeutschen Rundfunk.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Okt 22

Ein neuartiger Werkstoff soll zukünftig Tropenholz ersetzen. Der Holzersatzstoff namens „Resysta“ besteht hauptsächlich aus Reisschalen und ist daher leicht recyclebar. Verarbeitet wird das Substitut faktisch wie echtes Holz. Das Material sei von der Optik nicht von Holz zu unterscheiden, zudem soll es aufgrund der Zusammensetzung sehr strapazierfähig sein und ökologisch nachhaltig. Grund genug genauer hinzuschauen …

Resysta nennt sich ein neuer Werkstoff der besonders das von Raubbau bedrohte Tropenholz ganz oder partiell ersetzen soll. Resysta besteht zu rund 60 Prozent aus Abfällen der Reisproduktion, konkret den Reisschalen. Weitere Bestandteile sind Steinsalze mit 22 Prozent und 18 Prozent macht Mineralöl aus. Das neuartige Material birgt die Möglichkeit den Regenwald nachhaltig zu schonen, dafür wurde es im Jahr 2011 mit dem AIT Innovationspreis Architektur&Bauwesen für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Das Material sei selbst von Profis nicht von klassischem Tropenholz zu unterscheiden. Neben dem Nutzen für die Ökologie hat der neue Werkstoff weitere Vorteile gegenüber Holz. Er sei unempfindlich gegen Wasser, kann nicht reißen, nicht splittern, ist extrem haltbar, trotzdem pflegeleicht und bietet zahlreiche Verarbeitungsmöglichkeiten. Resysta eignet sich als Bodenbelag, Fassadenverkleidung und auch zur Möbelherstellung. Besonders im Wellness Bereich gibt es viele sinnvolle Anwendungen. So sind beispielsweise die Bodendielen rutschfest, Feuchtigkeit schadet in keiner Weise und die Resysta-Dielen sind leicht zu reinigen und splittern nicht.

Wenn alles so gut ist, wie es aussieht, könnte „Resysta“ eine kleine Revolution lostreten, so man sich an eine weltweite Vermarktung macht. Ob das die Rodung von Regenwald komplett beseitigt, zeigt die Praxis. Ein Beispiel aus dem Handel zeigt, dass das neue Material nicht zwingend Preissunterschiede in den Endprodukten zur Folge hat. Eine Designer Gartenliege aus Resysta kostet rund 400 Euro, ein ähnliches Produkt aus Tropenholz habe analoge Preise. Wer sich das mal näher anschauen möchte der späht bitte an der Basis: resysta.com. Oder schmökert gleich im Resysta Buch.

Klasse. Schonungslose 5 Stämmchen für dieses Konzept.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Mrz 22

Die USA erlassen Indonesien über 21 Millionen Euro Schulden. Ziel ist die Erhaltung des Regenwaldes in Borneo, das Geld soll für Aktionen zu dessen Rettung eingesetzt werden.

Zwischen den USA und Indonesien wurde in diesem Jahr ein Fortschrittliches Abkommen beschlossen. Indonesien werden über 21 Mio. Euro an Schulden erlassen, damit sie mit diesem Geld den Regenwald in Borneo schützen. Dieser Teil des Regenwaldes ist sehr bedroht, zum einen von Waldbränden, illegaler Rodung, aber auch von legaler Holznutzung. Zudem weicht der Waldbestand immer mehr Öl-Plantagen. Dort beheimatete, seltene Tiere wie Leoparden und Zwergelefanten werden ihres Lebensraums beraubt. Das durch den Schuldenerlass vorhandene Geld, soll dort in Projekte investiert werden. Diese Projekte werden engagiert von WWF und TNC unterstützt. Sie sollen helfen den Regenwald zu schützen und den Menschen eine Zukunft bieten, die vom Erhalt des Waldes abhängig sind. Quelle: WWF

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather