Jul 09

Mit Infrarotheizungen ergibt sich nun eine neue Möglichkeit, ohne großen Aufwand mit dem heimischen Ökostrom heizen zu können. Diese Heizungsalternative soll sowohl effizienter als auch angenehmer als herkömmliche Heizungen sein. Und laut Hersteller sogar ästhetischer.

„Die Zukunft der Heiztechnik“ nennt der Hersteller seine Sunnyheat-Heizungen mit Infrarot Technik. Auch optisch ein netter Gedanke, auf unästhetische und sperrige Heizkörper zu verzichten. Die Infrarotheizungen versprechen, dass eine warme Wohnung zukünftig auch mit dem Spiegel im Bad oder einem Bild an der Wand möglich sein soll.

Diese Technologie funktioniert mit Wärmestrahlung statt heißer Luft und bewirkt dabei eine geringe Lufterwärmung. Stattdessen wird die Wärme direkt auf feste Körper im Raum gestrahlt, so wie es auch die Sonne tut. Es wird also nicht unnötiger Weise die Luft erwärmt, sondern direkt Personen und Objekte – folglich geht kaum Energie verloren. Außerdem entsteht ein gemütlicher Kachelofen-Effekt, was mit normalen Heizkörpern nicht möglich ist. Im Gegensatz zu anderen Heizungen wird die Infrarot-Variante über den Sommer auch nicht grundsätzlich abgeschaltet.

Bis zu 50 Prozent niedrigere Heizkosten versprechen Hersteller, dazu niedrigere Anschaffungskosten uns geringeren Stromverbrauch. Platzsparend und elegant werden die Heizungen ganz einfach Installiert: Stecker in die Steckdose – fertig. Da die Infrarotversionen von Heizkörpern nicht mit heißer Luft arbeiten, wird kein Staub aufgewirbelt. Ein gesundes Raumklima bleibt bestehen, was vor allem für Allergiker und Asthmatiker ein großer Vorteil ist. Zudem wird Geruchsentwicklung vermieden und die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt. Für uns besonders wichtig: Es werden keine fossilen Brennstoffe mehr gebraucht, Öl- und Gas-Konzerne und Pipelines bleiben ungenutzt. In Verbindung mit Öko-Strom ist also das nachhaltige Heizen ganz leicht im Eigenheim umgesetzt.

Auch gegen Verspannungen, Muskelschmerzen, Rheuma, Arthritis, und Ähnliches soll diese Heizung helfen, man kann gezielt die betroffenen Stellen mit der Infrarotwärme bestrahlen, ähnlich wie es auch ein Physiotherapeuten tun.

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Nov 05

Energiewende ist gefühlt eines der Worte des Jahres 2012. Sie korreliert stark mit der Abschaltung von Atomkraftwerken und der vermehrten Nutzung alternativer, vor allem regenerativer Energien. Doch entsprechende Kraftwerke müssen entweder gebaut oder der Ökostrom muss entsprechend aus Ländern, die Überschüsse produzieren importiert werden. Ökostrom aus Norwegen steht hier schon länger im Raum, nun nimmt das Vorhaben Form an.

Langfristig werden alle Nationen Strom aus regenerativen Quellen nutzen und somit den Kreislaufgedanken auch in der Energiewirtschaft konsequent verankern. Diesem allgemeinen Tenor stehen oft ganz individuelle Engpässe entgegen – niemand freut sich über Windkraftanlagen in der Nähe seines Wohnortes. Auch Solarparks sind keine reine Augenweide. Um den Bedarf an Strom aus regenerativen und alternativen Quellen auch noch im post-atomaren Zeitalter zuverlässig zu decken, ist der Bau weiterer Öko-Kraftwerke notwendig. Solange hierzulande aber noch keine hinreichende effizienten Lösungen gefunden sind, wäre es durchaus eine interessante Alterntive, Ökostrom aus Ländern zu importieren. Etwa von Nationen, deren alternative Kraftwerke so effizient sind, dass Ökostrom sogar im Überschuss produziert wird. Entsprechendes findet sich beispielhaft in Norwegen.

Norwegen gilt schon heute als Musterland des Ökostroms.Durch die vielen Vulkane kann dort vor allem Erdwärme besonders gut genutzt werden. Bereits seit einigen Jahren plant das Land seinen Strom nach Europa zu exportieren. Das Problem dabei war bisher die Leitung, welche die Energie 600 Kilometer weit durch die Nordsee nach zum Beispiel Deutschland transportieren soll. Mit voraussichtlichen Kosten von rund 1,4 Milliarden Euro ist diese relativ teuer und zudem abhängig vom aktuellen Kupferpreis. Grundsätzlich sollte es hier jedoch keine Probleme geben, da Norwegen bereits andere Staaten mitversorgt. Fakt sind schon heute die Plandaten. Bis 2018 soll der Ökostrom zwischen Norwegen und Deutschland fließen. Weitere Fakten unter stromauskunft.de

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Jun 04

Nach einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, kurz ISE, ist das Vorurteil widerlegt, erneuerbare Energien seien unwirtschaftlich. In dieser Studie wurden Erzeugungskosten von Solarstrom und Strom fossilen Ursprungs verglichen. Schussendlich liefert die Studie Fakten, die die zukünftige Rentabilität von erneuerbaren Energien beweist.

Seit geraumer Zeit wird an der Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen und Windrädern gezweifelt. Die Gestehungskosten von Ökostrom seien gegenüber den herkömmlichen Strom-Mixes aus Atomstrom und fossilen Kraftwerken nicht vergleichbar. Eine Studie des Fraunhofer Instituts setzt an diesem Kritikpunkt an und liefert Informationen über die gegenwärtigen Lage und die Vision von Solaranlagen und Windkraftwerken.

Um die Erzeugungskosten von Ökostrom exakt zu ermitteln wurden neben dem Standort des Kraftwerks auch Faktoren wie Lebensdauer und die Finanzierungskosten mit einbezogen. Die Kosten für die Erzeugung des Stroms aus nuklearen und fossilen Quellen wurden vom Bundesumweltministerium geliefert. Trotz des schlechten Rufs aufgrund hoher Entstehungskosten erzeugen Windräder auch im Landesinneren sehr günstig und nachhaltig Energie. Die Gestehungskosten einer Kilowattstunde aus Windkraft liegt demnach ungefähr bei mittleren 6,8 Cent. Sie ist damit genauso günstig oder teuer wie der Strom aus Kohlekraftwerken.

Im Vergleich von solarthermischen Kraftwerken und Photovoltaik-Anlagen schnitt Photovoltaik besser ab, da diese mit bereits geringerer Sonneneinstrahlung effizienter arbeiten können, so die Studie. Trotz der recht hohen Gestehungskosten von Strom aus solarthermischen Anlagen ist diese Technik zukünftig relevant, da sie in Verbindung mit Salzspeichern, deren Technologie sich momentan gut weiterentwickelt, wieder rentabler werde. Das ISE sieht in der Photovoltaik-Technologie eine Möglichkeit, wie sich auch Industrieunternehmen künftig autark mit Strom versorgen könnten, und zwar auf Dauer günstiger als mit dem Strom vom Netz.

Fazit der Studie: Rohstoffe werden knapper und teurer, daher gehört die Zukunft den Erneuerbaren Energien, deren Technologie schnell aufholen wird. Quelle: heise.de

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Mrz 07

„Augen auf beim Eierkauf“. Was der Volksmund über die Versorgung mit Lebensmitteln meint gilt nicht minder für ökologisch motiviertes Einkaufsverhalten. So berichtet das Handelsblatt über eine Untersuchung der Stiftung warentest, dass Ökostromtarife oft nicht halten, was sie versprechen.

Wer Ökostrom bezieht, will nicht lediglich Wechselstrom aus der heimischen Steckdose zapfen. Vor allem interessiert die Bezieher von Ökostrom der umweltfreundliche Nutzen des eigenen Verhaltens. Einer Untersuchung der Stiftung Warentest zufolge sorgen aber nicht alle Ökostromtarife für faktisch mehr grüne Energie.  Nicht überall, wo „öko“ draufstehe, so das Handelsblatt, sei demnach auch öko drin. Bei der Überprüfung von 19 Ökostromtarifen wurde jetzt ermittelt, dass nur 13 Anbieter einen Nutzen für die Umwelt realiseren. Nur bei zwei von drei Anbietern sei demnach gewährleistet, dass beispielsweise in neue Wind- oder Wasserkraftanlagen investiert werde. So zitiert das Handelsblatt die Februar-Ausgabe des Magazins „Test“ laut eines Vorabberichts. Quelle: Handelsblatt.

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