Jul 15

Woher kommt der Begriff Macht? Wie groß ist die Macht des Geldes und der Medien? Unter anderen mit diesen Fragen wird sich dieses Jahr die Diskussionsrunde der Bayreuther Dialoge beschäftigen. Eine jährliche Veranstaltung, organisiert von Studierenden des Studienganges Philosophy & Economics.

Die Bayreuther Dialoge bringen jedes Jahr Entscheider aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Ziel ist es, Ideen auszutauschen und Antworten auf die Herausforderungen von morgen zu finden. Mit einem kleinen Rätsel wurde das Thema der diesjährigen Dialoge am 25. und 26. Oktober 2014 angekündigt:

Meistens denken wir, wir hätten zu wenig davon.
Wenige möchten es teilen, aber trotzdem wächst es Vielen über den Kopf.
Es ist unfassbar.

Zugegeben, die Lösung ist nicht ganz einfach – es geht um das Thema Macht. Titel der Diskussionsrunde ist, „Wem gehört die Welt?“. Diese Fragestellung beschäftigt seit jeher die Philosophen, aber auch die Politik und die Ökonomie suchen antworten auf diese Frage. Krass ausgedrückt: Menschen beherrschen und kontrollieren andere, eignen sich Ressourcen an – Macht bestimmt unser Zusammenleben. Aus dieser Sicht soll der Begriff Macht dieses Jahr anhand der zentralen Themen „Macht & Moral”, „Macht & Markt” und „Macht als Möglichkeit” diskutiert werden. Wie jedes Jahr wird es Seminare und Vorträge zu diesen Themen geben, die Grundlage zur Diskussion bilden sollen. Veranstaltet werden die Bayreuther Dialoge jährlich von Studenten des Studienganges Philosophy & Economics der Universität Bayreuth.

Informationen zu den Seminaren und eine Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.bayreuther-dialoge.de

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Dez 14

Wer sich etwas kaufen will, muss wählen. Es gilt, Preis, Leistung und Qualität abzuschätzen. Heute sind vor allem auch ökologische Aspekte für viele Menschen wihtig. Diese Abwägungen erfordern oft Recherche. Eine Arbeit, die die Kampagne „EcoTopTen“ vom Öko-Institut e.V. dem Unentschlossenen abnehmen möchte. 

Die Kampagne untersucht zehn Produktfelder und 25 untergeordneten Produktgruppen nach den umwelt- und kostenmäßig besten Produkten und stellt diese vor. Produkte, die bestimmte ökologische Mindestkriterien oder gewisse Preisobergrenzen sprengen, werden von vorne herein aussortiert. Als Auswahlkriterien sind außerdem auch bestehende Produktsiegel, Bewertungen und Qualitätstests berücksichtigt.

Nicht nur die Anschaffungskosten sind relevant

EcoTopTen geht es nicht um entweder günstige oder umweltfreundliche Produkte. Sondern um Highlights, die ökologische und ökonomische Aspekte verbinden. Außerdem zeigt EcoTopTen die jährlichen Gesamtkosten, also inklusive Folgekosten wie Wasserverbrauch, Versicherungen, Wertverlust und Co., der Produkte an. Um den Vergleich zu ermöglichen, stellt EcoTopTen seinen Empfehlungen auch typische vergleichbare Produkte gegenüber.

Hilfestellung bis ins Detail

Wohnen, Essen und Trinken, Kleidung, Fernseher, Strom, Geldanlagen. In fast allen Bereichen hat EcoTopTen recherchiert und empfiehlt für fast alle größeren und viele kleinen Anschaffungen bewährte Produkte. Dabei wird nicht einfach nur ein Produktname mit Einkauflink „hingeknallt“. Die Seite hilft bei der Produktauswahl über Hilfestellungen wie „Welcher Nutzertyp sind Sie?“ und mit Erklärungen zu verschiedenen Produktgruppen bei der Auswahl. Außerdem stellt EcoTopTen praktische Vergleichstabellen der empfohlenen Produkte auf. Hier werden relevante Daten für das Produkt – wie Prozessorarten, Füllvolumen, Wertentwicklung – gegenübergestellt.

Unterstützung von vielen Seiten

Die Entwicklung der EcoTopTen-Kampagne kostet rund 1,3 Millionen Euro. Das zugehörige Forschungsprojekt wurde bvom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, die Kampagne selbst vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der Stiftung Zukunftserbe. Unter vielen anderen haben sich auch die deutsche Bundesstiftung Umwelt und die EU beteiligt.

Hier einige Gründe, warum sich Öko Top Ten von anderen Initiativen abzuheben scheint:

  • Kriterienkatalog bezieht bestehende Produktsiegel, Bewertungen und Qualitätstests mit ein.
  • Zentrales Ecotopten-Kriterium sind die jährlichen Gesamtkosten, auch Folgekosten!.
  • Für EcoTopTen-Produkte gibt es ökologische Mindestkriterien und durchschnittliche Preisobergrenzen
  • Qualitätsurteile werden aufgeführt, wenn existent.
  • EcoTopTen-Wertungen berücksichtigen bei direkter Vergleichbarkeit Umweltfreundlichkeit und jährliche Gesamtkosten
  • Zur optimalen Vergleichbarkeit werden den EcoTopTen-Produkten auch klassische Gegenstücke, welche die EcoTopTen-Kriterien nicht erfüllen.
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Sep 22

Im fränkischen Steigerwald, in der Nähe des Printzipia-Standortes, soll bis zum Jahr 2013 ein „Zentrum Nachhaltigkeit Wald“ errichtet werden. Ziel dieses Vorhabens ist es, Ökologie und Ökonomie bei der Waldnutzung unter einen Hut zu bekommen. Unter den verschiedenen Gemeinden im Steigerwald wird bislang noch heftig über den genauen Standort des geplanten Nachhaltigkeitszentrums diskutiert.

Vor einigen Tagen erst hat sich die bayerische Staatsregierung dazu entschieden, das „Zentrum Nachhaltigkeit Wald“ im Steigerwald mit seinen jahrhundertealten Buchen zu errichten. Mit dieser Entscheidung hat sich das Kabinett zwar gegen die Schaffung eines Nationalparks ausgesprochen, laut der Umweltstaatssekretärin Melanie Huml werde aber dennoch die Ökologie nicht zu kurz kommen. Auch der Landwirtschaftsminister Brunner erklärt, dass Ökonomie und Ökologie bei der Waldnutzung kein Widerspruch seien.

Geplant ist, dass das „Zentrum Nachhaltigkeit Wald“ im Jahr 2013 eröffnet wird. Das Zentrum kann sowohl als Tagungs- und Veranstaltungsort genutzt werden, als auch pädagogische Angebote wie Lehr- und Erlebnispfade im Wald beinhalten. Mit diesem Vorhaben soll der Tourismus im Steigerwald gefördert werden und der Fortbildung dienen.

Letztlich ist nun noch der Standort des Zentrums zu klären. Obwohl sich mehrere Steigerwald-Gemeinden für das Prestigeobjekt interessieren, werden dem oberfränkischen Ebrach die besten Chancen eingeräumt. Allerdings müsse erst ein Gesamtkonzept über alle geplanten Maßnahmen vorliegen, bevor eine endgültige Entscheidung für einen Standort getroffen werden kann, so der Vorstand des Vereins „Unser Steigerwald“ Gerhard Eck. Quelle: Main-Post

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