Apr 18

Mitfahren macht nach vielen Gesichtspunkten Sinn. Für uns besonders wichtig: Es schont die Umwelt. Viele Mitfahrzentralen haben sich inzwischen unbeliebt gemacht, indem sie immer weiter bürokratisieren und kostenpflichtige Module einführen. Wir finden, Mitfahren ist gut und richtig. Hier ein Tipp, wo es das ökologisch sinnvolle Angebot noch völlig kostenfrei zu finden gibt.

Ein aktueller Trend, der uns Freude bereitet, ist das zunehmende Interesse an Mitfahrzentralen. Online gibt es einige Portale in denen schnell eine passende Mitfahrgelegenheit gefunden werden kann. Autofahrer verringern ihre Benzinkosten und gewinnen nette Gesellschaft für die Fahrt. Mitfahrer kommen günstiger und schneller von A nach B, vor allem wenn sie selbst keinen Wagen haben. Eine separate Kategorie für Bahn-Mitfahrgelegenheiten machen es möglich, sich vergünstigte Gruppentickets für lange Strecken zu teilen. Auch spezielle Transportfahrten und Fahren von und für Frauen sind realisierbar.

Für uns besonders wichtig: Mitfahren ist umweltfreundlich. Warum sollten 5 Menschen in 5 Autos jeden Tag zwischen Frankfurt und Stuttgart pendeln? Nette Leute kennenlernen, ein Nickerchen machen statt nach Feierabend noch zu fahren, Geld sparen – und dabei ganz einfach CO2 einsparen. Ein Beitrag zum Klimaschutz, der ganz vielfältigen Nutzen bringt.

Die Preise für das Mitfahren sind normiert, eine Kalkulierungshilfe berechnet direkt auf der Seite eine angemessene Pro-Person-Pauschale nach Anzahl der Mitfahrer, Kraftstoffverbrauch, Spritpreis und Strecke. Einige etablierte Mitfahrzentralen haben inzwischen Vermittlungsgebühren eingeführt. Drive2day ist eine Mitfahrzentrale bei der grundsätzlich nur der Benzin- bzw. Ticketpreis anfällt. Es sind keine Zwischenhändler involviert und gibt keine versteckten Kosten durch Zusatzfunktionen, Mitglieds- oder Vermittlungsgebühren.

Auf Drive2Day oder auf der dazugehörigen Facebook-Seite im Mitfahrportal können Fahrten inseriert und gebucht werden. Seit neuestem arbeiten nun die zwei Mitfahr-Portale Drive2day und mitfahren.de zusammen, die jeweiligen Angebote werden auch beim Partner angeboten und vermittelt – der Möglichkeiten-Pool wird größer.

Von uns daher solide drei Stämmchen.

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Okt 17
Jetzt gibt es die Möglichkeit per Suchmaschine ökologische Mitfahrgelegenheiten zu buchen. Die grundsätzliche Idee solcher Reisekooperationen ist im Netz schon weit verbreitet. Die Gründer Marcus Noack und Romek Vogel haben es sich zum Ziel gemacht, diese Option sowohl umweltfreundlicher als auch günstiger zu gestalten.

Es gibt einige Suchmaschinen, die Mitfahrgelegenheiten anbieten. Gerade macht ein Startup von sich reden, das sich konsequent der Ökologie verschrieben hat. Das Portal ABC Trips hat sich auf ökologische Mitfahrgelegenheiten spezialisiert. Das Konzept: Es bleibe keine Ressource ungenutzt sagen die Macher Marcus Noack und Romek Vogel: weil alle Möglichkeiten in Betracht gezogen würden. Nachhaltigkeit wird durch das Prinzip der „Kapazitätsauslastung“ bereits durch das Vergleichen des Preises von Mitfahrgelegenheiten, Flug-, Bus- sowie Zugreisen der größten Mitfahrportalen geboten. Außerdem sind die Gründer eine Kooperation mit einem CO2-Kompensationsdienst eingegangen. Der Markt gebe den Gründern Recht so eine Pressemitteilung: Es zeige sich, dass ABC Trips bereits auf manchen Strecken mehr Ergebnisse generiere als der derzeit größte Anbieter im Markt.

Uns ist bisher noch nicht transparent genug, warum Plattformen für Mitfahrgelegenheiten grundsätzlich den Vergleich scheuen müssten mit ABC Trips. Liegt doch der ökologische Kernaspekt solcher Portale in der Bündelung von Angebot und Nachfrage und damit dem Versuch der Nivellierung von Leerfahrten. Diese recht schwache Positionierung sollte die Menschen aber nicht abhalten ABC Trips zu betrachten und zu nutzen. Vielleicht verstärken die Macher noch Ihre Kernbotschaft und laden Ihre Marke im ökologischen Sinne stärker auf. Wer sich für diese Suchmaschine interessiert findet unter www.abctrips.com genauere Informationen. Nette Sache. Wir geben diplomatische 3 Stämmchen.
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Jul 13

Von einer besonderen Spendenidee konnten wir uns heute online begeistern. Auf der Internetseite von freerice.com kann man spielerisch lernen und gleichzeitig etwas gegen die Unter- und Mangelernährung auf der Welt unternehmen.

Die gemeinnützige Seite freerice.com ist ein Projekt, das vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Es geht dabei um Vokabeln-Lernen über Wortassoziationen, wahlweise können auch Mathe-, Chemie- oder Erdkunde-Aufgaben gelöst werden. „Der Online-Student“ tippt einfach auf die richtige Antwort und spendet damit pro Treffer zehn Reiskörner. Zugegeben, keine klassische Umweltidee, aber sicher nachhaltig und ökologisch im ganzheitlichen Sinn. Weitere Infos bei freerice.com.

Klasse Idee: 3 Stämmchen

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Aug 30

Eine jährliche Reduktion der CO2-Emissionen von sechs Kohlekraftwerken und weit über 100.000 neue Arbeitsplätze errechnet die Umweltschutzorganisation Greenpeace in einem Beispielszenario. Unter Berufung auf die Studie der Ecofys Consulting prognostiziert die Umweltorganisation ein ökologisches Zukunftspaket für Wirtschaft und Umwelt.

Das neue Klima-Maßnahmenbündel, vorgeschlagen von Greenpeace, würde den Staat einerseits zirka vier Milliarden Euro per anno kosten. Andererseits würden im Gegenzug Arbeitsplätze im knapp sechsstelligen Bereich generiert und damit Sozialversicherungseinnahmen beschert. Ausgleichsoptionen sehen die Umwelt-Wächter beim Abbau umweltschädlicher Subventionen bei Kohle oder für Dienstwagen. Greenpeace schlägt unter anderem die Förderung von effizienten Haushaltsgeräten, Autos und Plusenergiehäusern vor. Zudem werden finanzielle Anreize für den Bezug von Ökostrom oder klimafreundliches Kühlen empfohlen und regionale Versuchsphasen kostenlosen Nahverkehrs.

Niklas Höhne, Mitarbeiter bei Ecofys konstatierte, dass die Berechnungen Klimaschutzmaßnahmen auch unabhängig von ökologischen Erwägungen zu einem Gebot wirtschaftlicher Vernunft machten. Höhne sieht durch das vorgeschlagene Paket jährlich rund 38 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen eingespart. Dass Klimaschutz, Arbeitsplätze und gesamtwirtschaftliche Situation sehr gut zusammenpassen wissen wir. Weitere Informationen finden bei Greenpeace hier.

Dem Zukunftspaket und seinen Initiatoren geben wir 4 Stämmchen.

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