Mai 30

Von der Lebensmittel- bis zur Textilindustrie wird mit nachhaltigen Herstellungs- und Entsorgungsverfahren geworben. Politiker versprechen nachhaltige Umweltpolitik, Entwicklung, Bildung. Heute ist Nachhaltigkeit jedem ein Begriff, sie ist ein anerkanntes Ziel. Damit es aber so weit kam, war ein langer Weg nötig, zu dem schon vor 300 Jahren der Anstoß gegeben wurde. Die Ursprünge des Wortes, das wir heute so inflationär gebrauchen, liegen in Sachsen.

Nachhaltigkeit. Ein Wort das sich heute viele auf die Fahnen schreiben. Doch ist es sehr breit und facettenreich, über Jahrhunderte gewachsen. In abgewandelter Form wurde der Begriff erstmals vor 300 Jahren verwendet.

In der Vergangenheit waren Menschen extrem abhängig von Holz. Als Werkstoff, als Energiequelle wurde es intensiv genutzt. Holz wurde als abzubauender Rohstoff gesehen, im Mittelalter wurden die heutigen deutschen Wälder auf ein Viertel ihres ursprünglichen Umfangs niedergewirtschaftet. Vor allem der Berg- und der Städtebau verschlangen Unmengen an Bäumen. Kamen für die Menschen große Katastrophen, bedeutete das Erholung für die Vegetation. Während Kriegen oder Epidemien wurden die Wälder weitgehend in Ruhe gelassen. Trotzdem wurden sie aber stetig kleiner.

Erst ab dem 17. Jahrhundert wurde man auf das sich einschleichende Problem aufmerksam. Der übermäßige Abbau von Wäldern, teilweise trotz entsprechender Verbote, führte in den ersten regionen Deutschlands zu einem Holzmangel.

Hans Carl von Carlowitz, ein Adliger, geboren auf der Burg Rabenstein bei Chemnitz, veröffentlichte zur Frühjahrsmesse 1713 sein Werk „Sylvicultura oeconomica oder haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur Wilden Baum-Zucht“. Der 500 Seiten starke Wälzer war an die damaligen Grundbesitzer gerichtet und gab genaue Tipps und Anleitungen für eine nachhaltige Forstwirtschaft. Der fortschrittliche Adlige rief seine Standesgenossen zur Verantwortung für ihre Mitmenschen und die Umwelt, zu „nachhaltender Nutzung“ des Landes und speziell der Wälder auf. Dabei orientierte er sich an Konzepten aus dem Ausland, die er auf seinen Reisen kennen gelernt hatte.

Fortschrittliche Ansätze

„Die Ökonomie hat der Wohlfahrt des Gemeinwesens zu dienen. Sie ist zu einem schonenden Umgang mit der gütigen Natur verpflichtet und an die Verantwortung für künftige Generationen gebunden.“, erklärte Carlowitz in seiner Lehre vom Wald. Er forderte eine globale, umfassende Betrachtung der Situation. Dass er mit seinen neuen Konzepten und drastischen Forderungen eher auf taube Ohren stoßen würde, wusste Carlowitz aber schon damals. In einer seiner Schriften erklärt er, der Mensch werde meist nur aktiv, wenn „uns das Wasser bis zum Hals und ins Maul reichet“, also wenn er dazu gezwungen ist. Heute gilt Carlowitz‘ Werk als Gründungsschrift der Forstwissenschaft.

Erst der Hesse Wilhelm Schlich, Professor für Forstwirtschaft in England, brachte das Wort in den englischsprachigen Raum. Um 1889 veröffentlichte er ein „Handbuch der Forstwirtschaft“, durch das er den Grundstein für die „sustainability“ legte, den heute weltweit bekannten Begriff für „Nachhaltigkeit“.

Etwas kommt ins Rollen

Bis ins zwanzigste Jahrhundert blieb der Begriff der Nachhaltigkeit auf die Försterei begrenzt. Die Naturschutzbewegung breitete ihn auf das gesamte Leben aus. 1913 fand in der Schweiz die erste Weltnaturschutzkonferenz statt, an der 17 Staaten teilnahmen. Durch die zwei Weltkriege erlebte die Bewegung einen Dämpfer, erst 1946 trat die erste internationale Umweltschutzvereinbarung in Kraft.

Seinen endgültigen Durchbruch hatte die Nachhaltigkeit in den siebziger Jahren. Die erste Weltumweltkonferenz findet statt, das UN-Weltumweltprogramm wird veröffentlicht, man fängt an, sich mit der Entwicklung der Welt zu beschäftigen, Umweltschutzorganisationen entstehen.

1987 setzt die UN die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung ein. Der Begriff der „nachhaltigen Entwicklung“, Jahrhunderte vorher von Carlowitz zum ersten Mal angestoßen, ist dadurch endgültig geprägt und bewirkt weltweit Diskussionen, Aktionen und Umschwünge.

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Dez 06

Die „foodXchange“er in Berlin tauschen alle sechs Wochen untereinander selbst gemachte und selbstgeerntete Lebensmittel. Bisher ist das Konzept in Deutschland kaum verbreitet, die Gründerinnen hoffen jedoch darauf, dass andere ihre Idee aufnehmen werden und helfen sogar bei der Realisierung.

Man kennt bereits Essensflohmärkte in sozialen Netzwerken, wo Studenten ihre übrig gebliebene Paprika gegen eine Dose Mandarinen tauschen. Hauptsächlich um Geld zu sparen und nichts verkommen zu lassen. Aber die Idee des foodXchange geht noch weiter. Und so funktioniert’s: Selbst gemacht ist das Zauberwort – oder noch besser – sogar selbst geerntet. Koch- und Backbegeisterte produzieren eigenhändig etliche Köstlichkeiten und treffen sich dann. Zirca alle sechs Wochen. Das Treffen ist dann ein bunter Flohmarkt von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Tomaten und Gurken aus dem eigenen Garten gegen selbst gemachte Pralinen. Jeder verlässt das Treffen mit den Taschen voller Köstlichkeiten. Ganz ohne Geld ausgegeben zu haben wohlgemerkt. Denn das macht man hier nicht. Kein einziger Cent wechselt den Besitzer, es wird ausschließlich getauscht.

Tauschhandel wie früher

Mittelalterlich, oder noch älter, wirkt diese Art des Handels. Wer hätte gedacht, dass das heute noch so gut funktioniert? In der Zeit von Dosenfutter und Instantnudeln weiß man die hausgemachten Leckereien durchaus wieder zu schätzen. Vielen fehlt ja auch einfach die Zeit oder das Können, die herzustellen. Der Tauschclub ist momentan in Berlin vertreten und privat organisiert. Aber international nennt sich das Konzept, dass die Xchanger verfolgen, „food swapping“ und ist schon seit längerem vor allem in den USA bekannt.

Pamela Dorsch und Cathrin Brandes haben foodXchange in Berlin ins Leben gerufen. Sie suchen aber, nach eigener Aussage, ständig nach Nachahmern und freuen sich, wenn ihre Idee in andere Teile Deutschlands getragen wird. Dazu stellen sie sogar gratis ein Logo zur Verfügung. Ein Mini-Franchise sozusagen, nicht kostenpflichtig, und sehr erwünscht.

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Jun 05

Ein Film, der zu einhundert Prozent klimaneutral produziert wurde, flimmert seid 23. Mai 2013 in den deutschen Kinos. „SLOW“ zeigt uns auf faszinierende Art die Welt der Schnecken und lädt jeden Einzelnen ein, aktiv zu entschleunigen. Durch Dreh und Produktion quasi vor der Haustüre beweist Regisseur Sascha Seifert, dass große Bilder auch „nachhaltig“ entstehen können.

Naturdokumentationen müssen nicht eintönig sein, das haben uns unter anderen die Macher von „Unsere Erde“, dem wohl aufwendigsten und erfolgreichsten Dokumentarfilm, gezeigt. Dass die Produktion eines Naturfilms auch einfach und gleichzeitig nachhaltig sein kann, beweist Regisseur“ Sascha Seifert, dessen Film „SLOW“ aktuell in deutschen Kinos zu sehen ist. Unter dem Motto „Langsam ist das neue Schnell“ zeigen die Macher beeindruckende Bilder und viele Nahaufnahmen, die uns die Welt der Schnecken näher bringen.
Die eher ungewöhnliche Handlung ist eine Metapher für Besinnung und Achtsamkeit und zeigt entschleunigte Welten. Ort des Geschehens war ausschließlich der Stuttgarter Stadtwald, nahe des Büros der Produzenten. Auch die weitere Produktion fand im Umkreis von 15 Kilometern statt. Um den Regisseur Sascha Seifert zu zitieren: „  … kein Reise-Aufwand und trotzdem eine tolle Story ist die beste Kombination aus CO2-Emissions-Vermeidung und Filme-Machen.“ Sehen wir genauso und vergeben 3 von 5 Stämmchen.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Film:

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Apr 16

Auch auf dem Möbelmarkt steigt das Angebot nachhaltiger Anbieter. Einige Hersteller achten auf die Verwendung von ökologischen Stoffen, andere verzichten auf erdölbasierte Kunststoffe. Etwas völlig Neues aber sind die FlexibleLove Möbel. Sie bestehen zu 100 Prozent aus Holz und Papier und sind daher besonders umweltfreundlich. Neben dem Material besticht aber vor allem der Aufbau. Die besondere Konstruktion ermöglicht ein Auseinanderziehen in Sekunden. So bietet ein Zweisitzer im nächsten Augenblick Platz für acht Personen.

Möbel sind nicht immer für die Ewigkeit, daher sollte man auch hier auf Nachhaltigkeit achten. Ökologisch sinnhafte Möbel zeichnen sich vor allem durch eine Entstehung aus recycelbaren Materialien aus. Die Möbel der Firma nuardis aus der FlexibleLove-Kollektion sind beispielsweise aus Naturmaterialien hergestellt und zu 100 Prozent recycelbar. Das außergewöhnliche an dieser Möbelserie ist, dass sie in ihrer Größe variabel sind. Ein und dasselbe Möbelstück kann je nach Belieben Platz für zwei oder auch 16 Personen bieten. Das Geheimnis liegt im Zusammenspiel der Waben-Struktur und des Ziehharmonika Prinzips. So lassen sich die Möbel in Sekundenschnelle ausziehen. Flexibel sind die ungewöhnlichen Möbel nicht nur in der Länge, sondern auch in der Art der Aufstellung. Egal ob ein Kreis gebildet wird und so eine Sitzinsel entsteht, oder sich s-förmig durch den Raum zieht.

Verwendung finden sollen die FelxibleLove Möbel in Museen oder in Arztpraxen, oder eben überall dort, wo Design und Flexibilität gebraucht werden. Auch im heimischen Wohnzimmer wäre ein Sofa der Serie denkbar, jedoch eher als zusätzlicher Platz für Gaste. Hier sind ein Paar Eckdaten: Das kleinste Modell der FlexibleLove-Kollektion kann auf eine minimale Größe 64 x 56 x 13,6 Zentimeter zusammengeschoben werden. Wenn es nicht gebraucht wird, lässt es sich einfach verstauen. Mit einem Gewicht von gerade einmal 17 Kilogramm schafft das auch eine Person allein. Komplett ausgezogen kommt es auch eine Länge von 3,5m und bietet laut Hersteller Platz für acht Personen. Für ab rund 300 Euro ist das kleinste Modell direkt beim Hersteller zu erstehen. Videos und viele Infos rund um diese außergewöhnliche Möbelserie finden Sie auf der Internetseite des Herstellers nuardis.

Nett. Wir vergeben 1 Stämmchen für die Idee.

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Jun 26

Eine Marke, die als ökologisch / nachhaltig / „grün“ gilt, hat heute einen klaren Image- und damit Wettbewerbsvorteil am Markt – beinahe branchenübergreifend. Jedes Jahr wird eine Auflistung der weltweit „grünsten“ Marken veröffentlicht. In der jüngst publizierten Gesamtauflistung finden sich sieben deutsche Unternehmen, unter den Top 20 sind vier deutsche Labels vertreten.

Ein Unternehmen das sich aktiv für Umwelt bzw. das Prinzip Nachhaltigkeit engagiert und dies auch glaubhaft nach außen vertritt und lebt, hat heute Vorteile auf dem Markt. Ein schlechtes Image, zum Beispiel auch bezüglich seiner sozialen Praxis in Sachen unfaire Bezahlung oder schlechte Arbeitsbedingungen, kann einem Unternehmen Imageschäden bringen.

In der Liste der „Best Global Green Brands“, der „besten Grün-Marken weltweit“ werden, wie die Bezeichnung sagt die 50 „grünsten“ Marken der Welt gekürt. Zur Ermittlung der Ränge wird das tatsächliche ökologische Handeln und die entsprechenden Wirkungen des Unternehmens nach Außen bewertet. Dass „grünes“ Handeln von Unternehmen heute zum guten Ton gehört, darüber können wir uns grundsätzlich freuen. Was uns an dieser Bestenliste rein subjektiv überrascht sind die vielen Automobilhersteller, die auf Spitzenpositionen rangieren. So landet beispielsweise Toyota zum zweiten mal in Folge auf Platz eins und der deutsche Hersteller Volkswagen auf Platz 6. Die Spitzennationen mit den meisten „grünen“ Brands sind die USA, Deutschland und Japan.

Im Ranking ist zusätzlich ein Wert „Gap“ (zu deutsch Lücke) zu finden. Dieser Wert beschreibt den Abstand zwischen realem „grünen“ Handeln und der „grünen“ Außenwirkung des Unternehmens. Je kleiner dieser Wert, desto größer ist die grüne Wahrnehmung im Kontrast zum tatsächlichen „grünen“ Handeln eines Unternehmens. Alle, die es in die Ränge geschafft haben, können sich freuen. Denn entweder ist ihr „grünes“ Image überragend oder Sie haben es durch ihr Umwelt-Engagement geschafft. Wen die Untersuchung interessiert, hier lang: horizont.net

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Mai 27

Früher ging man mit seinem eigenen Eierkarton zum Bauern und holte sich dort seine Eier. Heute finden sich die ovalen Energiespender zum Beispiel im Supermarkt bereits im Karton, das Trageutensil wandert daheim schnell in den Müll. Jetzt gibt es den so genannten Eierkarton delüx; dieser soll zum Kauf von losen Eiern anregen und so Verpackungsmüll sparen.

Zugegeben, wir haben hier schon durchschlagendere Ideen prämiert, aber pfiffig finden wir die Sache mit dem adretten, wieder verwendbaren Eierkarton schon. Der innovative Karton selbst fällt nur durch seine pinke oder blaue Farbe und die praktische Trageschlaufe auf. Die Erfinden wollen gewissermaßen beim Eierkauf „back to the roots“ und das ist gar nicht so doof oder abwegig. Wie wär’s denn mal mit dem losen Eierkauf? 
Zu Großmutters Zeiten hatte noch jeder seinen eigenen Eierkarton und ging damit einkaufen, heute verwendet man gar keinen Gedanken mehr an die kurzlebige Verpackung. Fakt ist: Solange ein wieder verwendbarer und auch noch nett anzusehender Eierkarton sauber ist, spricht nichts dagegen diesen mehrfach zu benutzen, das schont Umwelt und ggf. mittelfristig sogar den Geldbeutel.

Wir loben also die hiermit wieder aufgegriffene Idee des wieder verwertbaren Eierkartons. Und auch die hübschen Entwürfe der Boxen. Darüber hinaus werfen wir flüsternd und mit einem Schmunzeln ein: man könnte auch einen herkömmlichen Eierkarton wieder verwenden. Wer die Idee mag kann sich auf jeden Fall mal bei den Ideengebern umsehen, zur Quelle: snw-deluex.de

Nicht schlecht. Aber 1 Stämmchen finden wir diplomatisch und hinreichend.

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Mai 20

In vielen armen Regionen der Welt stellt das Fahrrad das Hauptfortbewegungsmittel dar. So auch in vielen ländlichen Gegenden Afrikas. Damit sich auch die Menschen in diesen Regionen ein Fahrrad leisten können wurde das „bamboo bike project“ gestartet, das für Fahräder aus Bambus steht.

In Afrika gilt das Fahrrad auch heute noch als eines der wichtigsten Fortbewegungs- und Transportmittel. Autos oder Motorräder können sich nur die wenigsten leisten. Selbst Ärzte bewegen sich oft nur auf Fahrrädern fort um Medikamente schneller verbreiten zu können. Jedoch genügen die vorhandenen Fahrräder oft nicht den robusten Ansprüchen, da sie nicht für die dortigen Verhältnisse gebaut wurden. Importierte Fahrräder sind oft schlicht zu teuer, eine Fahrradherstellung im sub-saharischen Afrika gab es bisher nicht.

Um Fahrräder für die ansässigen Menschen erschwinglicher zu machen starteten Wissenschaftler und Ingenieure jetzt das „bamboo bike project“. Zwei Kernziele des Projekts waren zum einen gute Fortbewegungsmittel für arme Menschen in ländlichen Gegenden zu bauen. Zum anderen sollte die Fahrradherstellung in Afrika angekurbelt werden um den dortigen Bedarf zu decken. Das benötigte Startkapital wurde von The Earth Institute zur Verfügung gestellt. Wer genauer nachlesen will, hier geht’s direkt zu unserer Quelle: bamboobike.org

Alternative Fahrräder für arme Regionen. Tolle Sache, 4 Stämmchen.

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Mrz 21

Immer mehr Menschen suchen in der Natur eine Abwechslung zum Alltag. Auch der Wunsch nach nachhaltigem und umwelterträglichen Urlaub steigt. Doch Natururlaub ist nicht unbedingt nachhaltig. Etwa 130 Reiseveranstalter kommen nun diesem Ansinnen nach und bieten nachhaltige Urlaubsreisen an.

Wandern ist heute so beliebt wie nie zuvor, und immer mehr Menschen suchen in der Natur Erholung und Abwechslung vom Alltag. Dass das Bild vom Wanderer mit Stöckchen und Hut aus unserem Köpfen weicht ist modernen Outdoor Ausrüstungen zu verdanken, die durch schlichtes und funktionelles Design auch junge Leute dazu verleiten ihre Freizeit in der Natur zu verbringen. Auch die Nachfrage nach Radeisen im Ausland oder der Tourismus in abgelegene Gebiete wie den Regenwald steige.

Ein Zusammenschluss aus rund 130 Reiseveranstaltern fühlt sich nun explizit verpflichtet Reiseangebote „sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig“ zu gestalten. Dahinter steckt natürlich die wachsende Nachfrage. Das größte Problem eine Fernreise „nachhaltig“ zu gestalten bleibt auch in Zukunft der Flug und die entstehenden Emissionen. Wer auf ökologische Ausgewogenheiten Wert lege, sollte künftig bei der Auswahl der eigenen Ziele auf den Selbstanspruch des nachgefragten Reisebüros achten. Diesen Zielen hat sich das Forum Anders Reisen verschrieben, der Besuch auf der Seite ist die Zeit allemal wert. Quelle: süddeutsche.de

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