Okt 24

Normalerweise sind Berichte und Publikationen keine leichte Kost für den Leser, in diesem Fall aber schon. Die Schweizer Franke Gruppe präsentiert ihren Nachhaltigskeitsbericht 2016 nämlich vollkommen umweltbewusst zum Aufessen. Eine geniale Idee mit echtem Mehrwert.

Als internationaler Anbieter von Großküchen, Haushaltsküchen und allen Produkten des Hygienebereichs veröffentlicht die Franke Gruppe auch Jahr für Jahr einen Bericht ihrer Arbeit. Dabei steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund, setzt sich das Unternehmen überaus bereitwillig für eine bessere Welt ein. Für die Veröffentlichung wählte man im Jahr 2016 aber nicht einfach nur das Thema „Nachhaltigkeit“, man setzte es gleich auch eindrucksvoll in die Tat um, indem man den kompletten Bericht inklusive anschaulicher Fotos auf essbares Papier mit Lebensmittelfarbe druckte. Ein Aufwand der sich lohnte, denn so groß waren die Werbewirkung und das Interesse an einem so simplen Dokument selten.

Ein Bericht erfüllt internationale Umweltstandards

Der Bericht selbst entstand in Zusammenarbeit mit Swisscontent. Letzteres Unternehmen zeigte sich nicht nur für die Auswahl des Designs verantwortlich, sondern übernahm auch redaktionelle Aufgaben, sowie den Druck. Inhaltlich sind dabei Kapitel über soziale Verantwortung, Ökologie, Businessaktivitäten, Nachhaltigkeitsbemühungen, Ökonomie und Produktverantwortung, sowie die Gesamtperformance und die Zukunftsziele der gesamten Franke Gruppe entstanden.

Ist alles ausgelesen, dann wandert das Papier nicht in den Müll, sondern in den Magen der hungrigen Leser. Das ist nicht nur witzig und sättigend, es untermauert zugleich das Umweltbemühen des Unternehmens und setzt damit ganz neue Maßstäbe. Nicht nur in den Köpfen der interessierten Leser, sondern auch auf internationaler Ebene, denn der Bericht erfüllt alle Anforderungen der so genannten Global Reporting Initiative (kurz GRI) und hält sich dabei an den GRI-Standard. Dabei handelt es sich um eine unabhängige Organisation, die Unternehmen, Regierungen und Organisationen hilft, ein Verständnis für Themen wie Klimawandel, Korruption und Menschenrechte aufzubauen. Gleichzeitig stellt der Bericht einen Fortschritt zum „United Global Compact“ dar.

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Okt 19

Gartenmöbel sollten nicht nur schön aussehen und zum gemütlichen Beisammensitzen einladen, sie sollten auch robust sein und wenn es geht, nachhaltig. Genau hier wird es für Outdoorfans schwierig, denn es gilt, die Spreu vom Weizen zu trennen, ohne Abstriche an Nutzbarkeit und Design machen zu müssen.

Doch was sind nachhaltige Gartenmöbel eigentlich? Das sind all jene Sessel, Bänke und Tische, die besonders schonend mit der Umwelt umgehen. Nur weil ein Stuhl beispielsweise aus Holz ist heißt das noch nicht automatisch, dass er auch nachhaltig ist. Auf die Sorte und die Herkunft kommt es an. Teakholz zum Beispiel ist äußerst beliebt in der Herstellung von Gartenmöbel und Terrassen, denn das Holz ist nicht nur schön anzusehen, es gilt auch als besonders robust.

Regenwälder schonen

Um an den edlen Rohstoff zu gelangen werden allerdings in den meisten Fällen wertvolle Wälder abgeholzt, hier helfen auch die Herkunftssiegel oftmals nicht weiter. Deshalb ist es ratsam, komplett auf Teak zu verzichten und sich stattdessen nach Alternativen umzusehen. Eichenholz aus speziell dafür angelegten Waldflächen bietet sich ebenso an wie Hölzer, die aus ehemaligen Fässern und Paletten recycelt wurden. Die haben noch dazu eine wundervolle Patina und bringen ihr eigenes Flair mit auf die Terrasse oder den Balkon.

Leicht wie ein Hängesessel

Daneben gibt es eine ganze Menge anderer Materialien, die inzwischen in nachhaltigen Outdoor-Möbeln Verwendung finden. Recycelter Kunststoff zum Beispiel, wie er von der Manufaktur Scheeg genutzt wird, um daraus Sonnensegel und ähnliches herzustellen oder auch Lavabasalt. Das gibt es sogar auf dem Mond. Der Basalt gilt als ausgesprochen witterungsbeständig und ist dabei sehr leicht. Ideal also, um daraus geheime Militärflugzeuge zu bauen oder eben schicke Hängesessel, denen Wind und Regen garantiert nichts anhaben können.

Fast ebenso leicht sind Möbel aus Materialien, die ebenfalls recycelt werden konnten. Dazu gehören natürlich auch Stoffe, die sich dann in gemütlichen Polstern und Kissen wiederfinden. Es gibt also eine Vielzahl von Möglichkeiten, für welche Möbel sich der Gartenfreund entscheidet liegt allein im eigenen Geschmack.

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Aug 17

Manche denken an ihn, die meisten versuchen es so gut und so lange es geht nicht zu tun. Doch am Ende des Lebens steht der Tod. Daran lässt sich nicht rütteln, aber wer nachhaltig gelebt hat, kann dank eines Startups aus Sachsen auch darüber hinaus seiner Einstellung treu bleiben.

Das Leipziger Startup VON WELT fertigt minimalistisch Särge aus regionalen Hölzern ohne Metall. Damit ermöglicht das Unternehmen einen würdevollen Abschied für Menschen, die zu Lebzeiten einen nachhaltigen Lebensstil gepflegt haben.

 

Bild: Von Welt

Mit seinem Konzept schlägt das Startup neue Wege auf einem Markt ein, der dem Klischee nach eher von Traditionalisten geprägt ist, als von Innovationen. Der Unterschied zwischen dem Standardangebot und dem Startup VON WELT fällt schon beim ersten Blick auf: Statt der klassischen Sargform sind die Särge rechteckig gestaltet. Schnörkel gibt es nicht, stattdessen klare Linien und Kanten und eine einfache Nut auf der Oberseite. Als Farbe stehen Natur und – eher ungewohnt – gelb zur Auswahl.

Neben dem Design sind es aber vor allem andere Werte, die vor allem die Särge zu einem einer echten Neuheit auf dem traditionellen Bestattungsmarkt machen. Die Produkte sind konsequent nachhaltig gestaltet. Alle Holzteile sind mit einem Leim auf Quarkbasis verbunden, der Deckel wird ohne Scharniere aufgesteckt. Damit vermeidet man die Verwendung von Metall, dass in der Erde nur sehr langsam vergeht.

Bild: Von Welt

Außerdem achtet das Unternehmen auf kurze Transportwege: Das Holz kommt aus dem Schwarzwald, die Sargwäsche aus Ostsachsen und die Fertigung erfolgt in Leipzig. Für die farbige Sargvariante wird biologisch abbaubare Farbe verwendet. So entsteht ein durchweg nachhaltiges Produkt, an dem weiter gefeilt wird. Das nächste Ziel ist es die Baumwolle der Sargwäsche durch regionale Leinen zu ersetzen. Nach einem Zulieferbetrieb wird übrigens noch gesucht.

Nachhaltig bis über den Tod hinaus – wir geben 4 Stämmchen.

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Aug 02

Das Thema Nachhaltigkeit ist längst in den Köpfen der Menschen angekommen und hat sich zum echten Trend gemausert. Und der macht auch vor dem Sommerurlaub nicht Halt, ganz im Gegenteil. Von nachhaltiger Bademode bis zur fairen Sonnencreme darf alles guten Gewissens mit in den Koffer.

Was sind eigentlich faire Bikinis und Badeanzüge? Eigentlich all solche, die zu fairen Arbeitsbedingungen mit ökologischen Materialien hergestellt wurden, am besten aus Recyclingstoffen. Überraschenderweise gibt es davon eine ganze Menge. Manche bestehen zum Beispiel aus recycelten Fischernetzen, andere Designer nutzen Ökofasern wie Baumwolle. Kunstfasern kommen nicht zum Einsatz, denn sie benötigen in der Herstellung viel Energie und Wasser, was zu einer schlechten Umweltbilanz führen würde. Die Reste, die bei der Verarbeitung entstehen kommen zudem bei der Verwendung von Ökofasern nicht in den Müll, sondern dienen zum Beispiel als Füllungsmaterial für Bettdecken und Kissen. Zur Färbung der schicken Badeteile nutzen Label wie Mymarini eigene Wasseraufbereitungsanlagen, um auch hier möglichst sparsam mit den Ressourcen umzugehen. Statt langer Lieferwege wird alles in Europa produziert, meist in Deutschland, Österreich oder Italien. Was in den USA längst zum Standard gehört, ist also endlich auch in Deutschland angekommen. Faire Bademode ist ein echter Trend.

Nachhaltig im doppelten Sinne vor dem Sonnenbrand schützen

Was die Ökomode trotzdem nicht schafft ist, die Haut vor den gefährlichen UV-Strahlen zu schützen. Hier braucht es Sonnencreme, aber bitte in Bio-Qualität. Anders als chemische UV-Blocker nutzen die Hersteller dabei einen mineralischen Filter. Der ist vollkommen unbedenklich und so können auch Schwangere und Babys ohne Probleme die Cremes nutzen. Wichtig ist allerdings, auf entsprechenden Bio-Zertifizierungen zu achten um sicherzustellen, dass es sich wirklich um ein echtes Bio-Produkt handelt. Positiver Nebeneffekt von Bio-Sonnencreme, die Haut ist nicht nur gegen die Sonnenstrahlen geschützt, sondern in aller Regel kommen auch keine Unverträglichkeiten mehr vor.. Eine gute Bewertung in diesem Sektor haben Firmen wie Eubiona, Lavera oder auch Eco Cosmetics. Ständig kommen neue Hersteller dazu. Bio-Sonnenmilch gibt es mittlerweile in Drogerien ebenso wie in Apotheken oder einfach online.

Dann kann der Urlaub ja kommen! Welche Ideen haben Sie noch, um auch im Urlaub nachhaltig leben zu können? Hinterlassen Sie uns doch einfach eine Idee in den Kommentaren. Wir vergeben jedenfalls 3 starke Stämmchen.

 

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Feb 08

Das Unternehmen Shiftphones will mit dem Shift 12 „Tablop“ ein interessantes Hybridgerät auf den Markt bringen, das vor allem die Umweltfreunde begeistern wird. Es soll das erste nachhaltige Notebook werden, das am Markt erhältlich ist.

Ein nachhaltiges Notebook könnte viele Anhänger finden. Das Unternehmen Shiftphones —-https://www.shiftphones.com/—- hat mit seiner neuesten Entwicklung, einem Hybriden aus Tablet und Laptop, ein Gerät konzipiert, das durchaus einen Blick wert sein könnte.

Hybridgerät Shift 12 „Tablop“

Bei dem Gerät handelt es sich um eine Kombination aus Tablet und Laptop, weshalb die Herstellerfirma Shiftphones es auch als „Tablop“ bezeichnet. Hochwertige Komponenten sorgen für ein hohes Arbeitstempo. Selbstverständlich wurde darauf geachtet, möglichst Energiesparende Bauteile einzusetzen. Auf die genaue Auflistung der technischen Daten möchte ich an dieser Stelle verzichten. Viel wichtiger ist das Nachhaltigkeitskonzept, mit dem Shiftphones dieses Gerät entwickelt hat.

Austauschbare Teile, Energiesparende Komponenten

Insgesamt hat Shiftphones sehr stark darauf geachtet, dass das Shift 12 einen nachhaltigen Charakter bekommt. So sind die Akkus für Tablet- und Tastaturteil gleichermaßen austauschbar. Ein erweiterbarer Festplattenspeicher gehört ebenso zu dem Nachhaltigkeitskonzept wie die Möglichkeit, das Gerät einfach zu reparieren, anstatt es sofort entsorgen zu müssen.

Ein ganz großer Pluspunkt könnte auch die Tatsache, dass Shiftphones darauf bedacht ist, alte Geräte beim Kauf eines Shift-Gerätes anzukaufen. Diese werden dann anderweitig eingesetzt, wodurch auch deren Nutzungsdauer deutlich gesteigert wird. All dies hat durchweg positive Auswirkungen auf die Umwelt.

Fairness groß geschrieben

Grundsätzlich versucht das kleine, hessische Familienunternehmen alle Abläufe fair zu gestalten. So wird zum Beispiel sehr genau darauf geachtet, woher die Bauteile bezogen werden. Die Zusammenarbeit erfolgt ausschließlich mit kleinen chinesischen Betrieben, wodurch eine faire Bezahlung, normale Arbeitszeiten und gute Arbeitsbedingungen gewährleistet sind. Außerdem verzichtet das Unternehmen Shiftphones auf die Verwendung von Coltan. Alternative Lösungen für den Gebrauch von Zinn und Gold werden gesucht.

Umweltfreundliche Fairness die wir mit 3 Stämmchen belohnen.

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Okt 19

Inzwischen gibt es eine große Anzahl an Modelabeln, die bei der Produktion ihrer Produkte auf deren Nachhaltigkeit achten, doch gute und fair produzierte Laufschuhe zu finden ist nach wie vor schwierig. Die großen Label wie Nike und Adidas führen zwar ein hochwertiges Sortiment, jedoch lassen sich wirkliche Aspekte von Nachhaltigkeit nicht finden, das stellt auch die Stiftung Warentest fest.

Die Wege zu nachhaltigen Produktionsverfahren sind lang, die zu wirklich fairen Laufschuhen scheinen noch länger zu sein. Das liegt nicht nur am mangelnden Engagement vieler Hersteller, sondern auch am Anspruch des Verbrauchers. Sportschuhe müssen nicht nur gut sitzen, sie sollten perfekt federn und atmungsaktiv sein. Ansprüche, die sich mit speziellen Materialien auf synthetischer Basis gut umsetzen lassen, leider belasten die aber auch die Umwelt, da sie erdölbasiert sind.

Und nicht nur das. Das Ursprungsland der meisten Sportschuhe ist nach wie vor China, ein Land in dem kaum faire Produktionsbedingungen zu finden sind. Ein Niedriglohnsektor eben, und das bei Schuhkosten von 100 bis 400 Euro im Handel. Zwar gibt es erste Anstöße, die Laufschuhe künftig auch nachhaltiger zu produzieren, aber diese Anstrengungen stecken noch in den Kinder-Laufschuhen.

Kleine bis mittlere Traditionsunternehmen setzen auf Nachhaltigkeit

Zu diesem Ergebnis kam jüngst auch die Stiftung Warentest. Die wollte wissen, welche Laufschuhe bestehen den Nachhaltigkeitstest? Dazu hatte sie alle großen Hersteller zum Fragebogeninterview eingeladen, um mal hinter die Kulissen zu schauen. Dabei blieben viele Fragen zu den Produktionsbedingungen weiter unbeantwortet, mancher Hersteller wollte sich erst gar nicht zu Wort melden und verweigerte eine Teilnahme am Test.

Darum bekamen Nike, Asics und New Balance auch gleich die Beurteilung „mangelhaft“. Erste Versuche, nachhaltige Laufschuhe auf hohem Niveau herzustellen, die finden sich dann aber doch noch und zwar bei Traditionsfirmen wie Lunge, Bär oder Brütting. Alle Schuhe sind „Made in Germany“ aus hochwertigem Leder und in echter Handarbeit. Dafür müssen Verbraucher allerdings tiefer in die Tasche greifen. Das liegt auch daran, dass wer in Deutschland produziert EU-Standards erfüllt. Das betrifft dann nicht nur die zu zahlenden Löhne, sondern auch anspruchsvolle Umweltstandards.

Umwelt und, nicht zu vergessen, Qualität sollten einem aber dann vielleicht doch den höheren Preis im Schuhgeschäft wert sein, oder etwa nicht?

Vorteile überwiegen die Nachteile, das ist uns 3 Stämmchen wert.

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Feb 19

Der Anspruch an Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein hört auch bei den Mobiltelefonen nicht auf. Hier geht es darum, wiederverwertbare Materialien zu nutzen, eine lokale Wirtschaftlichkeit zu erzielen und eine nachvollziehbare Lieferkette aufzubauen. Aus diesem Grund telefonieren die Mitarbeiter von Printzipia fair.

Speziellen im Außendienst sind Mobiltelefone unerlässlich, um den Kontakt zu Kunden und Arbeitskollegen aufrechtzuerhalten und effizient arbeiten zu können. Dabei geht es allerdings darum, nicht einfach irgendein Handy oder Smartphone anzuschaffen, sondern auch Umweltaspekte in die Kaufentscheidung einfließen zu lassen. Das lohnt sich schon bei einer einzelnen Anschaffung, rentiert sich aber erst recht bei einer größeren Abnahmemenge. Deshalb wird bei Printzipia „fairgephoned“. Wir nutzen hier Elektronik die dafür produziert wurde, die Wertschöpfungskette wirklich auszunutzen. Übrigens können bei den Fairphones Akkus und Display sehr einfach gewechselt werden.

Robust, praktisch, wirtschaftlich

Bei der Herstellung von Mobiltelefonen kommt eine unterschiedliche Form von Mineralien und Materialien zum Einsatz. Bei den Mineralien kommt es darauf an, dass diese konfliktfrei gewonnen werden, diese also alternativ recycelt oder umweltbewusst gefördert sind. Am besten ist es natürlich, dabei auch die lokale Wirtschaft gezielt zu unterstützen, deshalb kommt es nicht auf den günstigsten Lieferpreis an, sondern auf die besten Bedingungen. Und die hören auch bei der Fertigung nicht auf. Jeder Mitarbeiter erhält sichere Arbeitsbedingungen, einen fairen Lohn und einen ordentlichen Arbeitsvertrag.

Schwer in Ordnung!

Heraus kommt nach der fairen Fertigung ein Design, was irgendwo zwischen praktischem Nutzen, leichter Reparierbarkeit und simplen Details liegt. Auf diese Weise sind die Telefone sehr robust und bleiben einem lange erhalten. Das bestätigte auch ein Test des Magazins Utopia. Demnach sei das Fairphone „schwer in Ordnung“. Vernünftige Kameraqualität, ein 2 GByte Arbeitsspeicher sowie ein 32 GByte Speicher, dazu ein Akku der etwa zwei Tage hält. Nicht stylisch, aber praktisch und sinnvoll für ein Öko-Handy.

Sollten sich dennoch einmal nicht reparierbare Defekte einschleichen, wird das Handy selbstverständlich wieder der Recyclingkette zugeführt und so entsteht aus einem alten Mobiltelefon schnell wieder ein neues Fairphone.

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Mai 13

Ganz im Sinne der Umwelt soll zukünftig Planetcrowd die sozialen Netzwerke ergänzen. Dieses neuartige Modell führt Menschen zusammen, die das Gefühl der Gemeinsamkeit erleben möchten. Neuartige Features zeigen hier interessante Möglichkeiten auf.

Soziale Netzwerke sind ein Trend, der unzählige Menschen in seinen Bann gezogen hat. Doch wie sozial sind diese Netzwerke eigentlich wirklich? Mit Planetcrowd soll nun ein neues soziales Netzwerk geschaffen werden, das wirklich sozial ist und Menschen weltweit zusammenführt, die Gutes bewirken und die Umwelt schützen wollen.

Interaktive Weltkarte im Mittelpunkt

Was zuerst ins Auge sticht, ist die große interaktive Weltkarte, die jedem Nutzer zur Verfügung steht. Hier sind Veranstaltungen, Geschäfte mit speziellen, umweltfreundlichen Produkten und gemeinnützige Organisationen markiert. So erhält jeder Nutzer einen schnellen Überblick und findet auch in fremder Umgebung schnell Gleichgesinnte. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Menschen mit gleichen Interessen kennenzulernen und in einer Interessengruppe zusammenzuführen.

Miteinander im Vordergrund

Bei Planetcrowd geht es vor allem darum, gemeinsam etwas zu bewirken. Das soziale Netzwerk ist darauf ausgerichtet, Menschen zusammenzuführen und gemeinsam Projekte zu starten und zu unterstützen. Hier wird für notleidende Menschen gesammelt, werden Erfahrungen ausgetauscht und wertvolle Tipps weiter gegeben. Die Plattform verfügt über eine interessante Datenbank, an der jeder Nutzer mitwirken kann. Darin werden Bilder und Videos der gesamten Community zur Verfügung gestellt. Die Nutzer selbst entscheiden, ob und welches ihrer Bilder öffentlich genutzt werden darf.

Crowdfunding Kampagne kurz vor dem Start

Wie jedes Projekt braucht auch dieses eine Startfinanzierung. Und genau deshalb startet in etwa zwei Wochen die zugehörige Crowdfunding Kampagne auf Startnext.

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Nov 28

Innovative Ideen, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein standen im Mittelpunkt der Ausschreibung zum Bundespreis Ecodesign 2014. Nun stehen die Gewinner fest.

Am 14. November zeichneten Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger 13 Projekte unterschiedlicher Kategorien mit dem Bundespreis Ecodesign 2014 aus. Im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbes standen unter anderem nachhaltige Produktionsmethoden, Energieeffizienz und innovative Transportsysteme.

Preisträger aus 4 Wettbewerbskategorien

Die 13 Sieger-Projekte stammen aus den Kategorien Nachwuchs, Konzept, Produkt und Service. Mehr als 200 Projekte nahmen am Wettbewerb teil. Jedes Einzelne zeigt deutlich, wie sich das ökologische Bewusstsein im Laufe der vergangenen Jahre verändert hat. Der einstige, unattraktive Öko-Look ist längst einem anspruchsvollen ökologischen Design gewichen. Heute geht es vor allem darum, Nachhaltigkeit auch attraktiv zu verpacken. Die Juroren äußerten sich in der Pressemitteilung beeindruckt von der Qualität der eingereichten Projekte.

Sieger-Projekte mit Potenzial

Zu den Sieger-Projekten zählen innovative Transportsysteme, die für den Stadtverkehr geeignet sind, elektronische Geräte, die der Wegwerfgesellschaft dank Reparaturfähigkeit entgegen wirken und gleichzeitig energieeffizient arbeiten, sowie umweltfreundliche Produktionsverfahren, die in der Leder-, Textil- und Brillenglasherstellung zum Einsatz kommen könnten. Außerdem wurde eine nachhaltige Modekollektion ebenso prämiert wie ein Online-Spiel, das die CO2-Reduzierung im Alltag betrachtet. Alle eingereichten Arbeiten zeigten ein enormes Umweltbewusstsein und ein starkes Potenzial zur aktiven Bekämpfung schädlicher Umwelteinflüsse. Wer die Sieger-Projekte selbst sehen möchte, hat die Gelegenheit, diese in einer Wanderausstellung ab 2015 an unterschiedlichen Orten bundesweit zu betrachten.

Neue Ausschreibung 2015

Der Erfolg der Ausschreibungen der vergangenen Jahre spricht für sich. Deshalb erfolgt die bereits vierte Ausschreibung des Bundespreises Ecodesign im Februar 2015. Dahinter stehen das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und das Internationale Design Zentrum Berlin e. V.

Quelle: zugetragene Pressemitteilung „Preisverleihung Bundespreis Ecodesign 2014“

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Jun 13

Das Gesellschaftsspiel „Green Deal“ konnte über Crowdfunding finanziert werden und etabliert sich nun auf dem deutschen Spielemarkt. Inhaltlich geht es um das Leiten eines futuristischen Unternehmens, wobei sowohl Nachhaltigkeits- als auch Wirtschaftlichkeitsaspekte unter einen Hut gebracht werden müssen.

Ein Spiel, bei dem man wirtschaftlich handeln muss – klingt nach den altbekannten Monopoly. Ein Spiel, bei dem man nachhaltig handeln muss – das ist schon ungewöhnlicher. Das Brettspiel „Green Deal“ verbindet beide Komponenten. Ziel des Gesellschaftsspiels ist es, so profitabel und gleichzeitig so nachhaltig wie möglich zu wirtschaften. Es soll für umweltbewusste Entscheidungen sensibilisieren und den Brückenschlag zwischen Erfolg und Rücksichtnahme herausstellen.

Jeder der Spieler leitet einen internationalen Konzern im Jahr 2050. Es geht darum, die anderen Spieler richtig einzuschätzen und zu beeinflussen, ihre Aktionen vorherzusagen. Kurzfristige Ziele mit langfristigen zu vereinen, richtig abzuwägen. Das strategielastige Spiel dreht sich vor allem um Investitionen in die richtigen Projekte, Allianzen und Kooperationen. Die Mitspieler konkurrieren in Punkto Unternehmensführung und verklagen sich gegenseitig, bis einer als Sieger mit der besten Strategie aus dem Wettkampf hervorgeht.

Durch 30 wechselnde Spezialfähigkeiten wird jedes Spiel neu gestaltet, sodass die Zirka 90 Minuten Spielzeit immer anders verlaufen. Geeignet für drei bis fünf Spieler ab 12 Jahren ist das Spiel etwas für Groß und Klein. Der Sieger wird nach Punkten ermittelt, wobei die beste Reputation, die Nachhaltigkeitswertung für den schwächsten Bereich jedes Spielers und in der Unternehmensbewertung für das profitabelste Unternehmen wichtige Rollen spielen.

Green Deal wurde über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert und wird nun über diverse Brettspiel- und Nachhaltigkeits-Events auf den Markt gebracht. Unter anderem wird es zum Beispiel im Oktober auf der größten Brettspielmesse der Welt in Essen zum Verkauf angeboten. Seit Mitte April ist es auch online bestellbar. Wir finden: Außnahmsweise mal keine bittere Standpauke über falsches Verhalten sondern eine verspielte und lustige Art, die richtigen Entscheidungen treffen zu lernen. Schon für junge Menschen spielbar können solche Projekte doch Weichen in den Denkstrukturen der Menschen stellen. 4 Stämmchen von unserer Seite.

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