Feb 21

„Joining Bottles“ – unter diesem Motto hat die britische Designerin Micaella Pedros eines ihrer neuesten Projekte gestellt. Sie gibt damit leeren Plastikflaschen sozusagen ein neues Leben, eine neue Funktion.

Die Massen an Plastik die täglich weggeworfen werden dürften eines der größten Umweltprobleme sein. Neben Einkaufstüten & Co. dürften auch gebrauchte Plastikflaschen ihren Anteil an den stetig steigenden Müllbergen haben. Und Flaschenpfand hin oder her, nicht alle Plastikflaschen werden in den Recyclingkreislauf aufgenommen.

Die Designerin Micaella Pedros geht einen anderen Weg, sie betreibt Upcycling. Die ausgedienten Flaschen werden als Einzelteile in neue Möbel verbaut. Natürlich sind die Überreste der Plastikflaschen nicht die einzigen verwendeten recycelten Materialien der Möbelstücke – und was nicht recycelt wird, stammt zumindest aus der Region.

Hauptaufgabe der Flaschen ist es Nägel und Schrauben zu ersetzen. Dafür werden sie zugeschnitten und mithilfe eines Industrieföns einfach in Form geschmolzen, auf diese Weise werden die einzelnen Bauteile fix verbunden.

Für diese Upcycling Idee vergeben wir ganze 4 Stämmchen.

Wie das Ganze funktioniert, kann man in diesem Video sehen:

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Apr 16

Auch auf dem Möbelmarkt steigt das Angebot nachhaltiger Anbieter. Einige Hersteller achten auf die Verwendung von ökologischen Stoffen, andere verzichten auf erdölbasierte Kunststoffe. Etwas völlig Neues aber sind die FlexibleLove Möbel. Sie bestehen zu 100 Prozent aus Holz und Papier und sind daher besonders umweltfreundlich. Neben dem Material besticht aber vor allem der Aufbau. Die besondere Konstruktion ermöglicht ein Auseinanderziehen in Sekunden. So bietet ein Zweisitzer im nächsten Augenblick Platz für acht Personen.

Möbel sind nicht immer für die Ewigkeit, daher sollte man auch hier auf Nachhaltigkeit achten. Ökologisch sinnhafte Möbel zeichnen sich vor allem durch eine Entstehung aus recycelbaren Materialien aus. Die Möbel der Firma nuardis aus der FlexibleLove-Kollektion sind beispielsweise aus Naturmaterialien hergestellt und zu 100 Prozent recycelbar. Das außergewöhnliche an dieser Möbelserie ist, dass sie in ihrer Größe variabel sind. Ein und dasselbe Möbelstück kann je nach Belieben Platz für zwei oder auch 16 Personen bieten. Das Geheimnis liegt im Zusammenspiel der Waben-Struktur und des Ziehharmonika Prinzips. So lassen sich die Möbel in Sekundenschnelle ausziehen. Flexibel sind die ungewöhnlichen Möbel nicht nur in der Länge, sondern auch in der Art der Aufstellung. Egal ob ein Kreis gebildet wird und so eine Sitzinsel entsteht, oder sich s-förmig durch den Raum zieht.

Verwendung finden sollen die FelxibleLove Möbel in Museen oder in Arztpraxen, oder eben überall dort, wo Design und Flexibilität gebraucht werden. Auch im heimischen Wohnzimmer wäre ein Sofa der Serie denkbar, jedoch eher als zusätzlicher Platz für Gaste. Hier sind ein Paar Eckdaten: Das kleinste Modell der FlexibleLove-Kollektion kann auf eine minimale Größe 64 x 56 x 13,6 Zentimeter zusammengeschoben werden. Wenn es nicht gebraucht wird, lässt es sich einfach verstauen. Mit einem Gewicht von gerade einmal 17 Kilogramm schafft das auch eine Person allein. Komplett ausgezogen kommt es auch eine Länge von 3,5m und bietet laut Hersteller Platz für acht Personen. Für ab rund 300 Euro ist das kleinste Modell direkt beim Hersteller zu erstehen. Videos und viele Infos rund um diese außergewöhnliche Möbelserie finden Sie auf der Internetseite des Herstellers nuardis.

Nett. Wir vergeben 1 Stämmchen für die Idee.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Dez 31

Was haben ein Schaukelstuhl und ein iPad gemeinsam? Ganz einfach: den iRock. Diese neue Erfindung aus der Schweiz ist ein unkonventioneller Schaukelstuhl, der die optimale Lösung für alle bietet, die gerne entspannt mit dem iPad Filme ansehen.

Unsere Aufmerksamkeit wurde ein weiteres Mal von einer Apparatur, auf sich gezogen, welches quasi nebenbei, aus Bewegungsenergie elektrischen Strom generiert. Dieses Thema scheint nie enden zu wollen und überrascht uns immer wieder mit neuen und teilweisen Kuriosen Ideen. Doch das Besondere dieses Mal ist, dass es sich vielmehr um ein Möbelstück handelt, als um einen Energiewandler. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen gewöhnlichen Schaukelstuhl, der vom Design her auch in Omas Stube stehen könnte. Erst bei näherem Hinsehen, fallen zwei Details auf:

  1. an der rechten Armlehne befindet sich eine Halterung. Von der Größe her, könnte man vermuten dass ein Buch dort Platz findet.
  2. an einer Kufe des Stuhls sind zwei Rollen befestigt, über die ein Keilriemen gespannt ist

Diese Details machen den Schaukelstuhl zu etwas Außergewöhnlichem. Während des Schaukelns versorgt der iRock das angeschlossene Gerät mit Strom. Nach unseren Informationen ist die Halterung für speziell für das Ipad gedacht, und besitzt einen Anschluss für Apple-Geräte. Ein weiteres tolles Detail am iRock sind die, in der Lehne eingebauten, Lautsprecher. So lässt es sich entspannt Videos über das iPad ansehen, der iRock lädt das Gerät und sorgt gleichzeitig für einen schönen Klang.

Bald schon soll er auf dem Markt kommen, jedoch ist er mit rund 1000 Euro Investition nicht gerade günstig. Für extravagante Design-Fans mit dem nötigen Kleingeld allerdings könnte der iRock wirklich interessant sein. Weitere Details und Farbbeispiele unter irocknow.ch.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather