Okt 16

Gezeitenkraft - Energie aus Ebbe und Flut Die Idee der Gezeitenkraft bzw. deren Nutzung ist nicht neu, wie die Redaktion der Deutschen Welle zu Recht anmerkt. Die Tatsache aber, dass diese prinzipiell kostenfreie Meeres- bzw. Wellenenergie jetzt in greifbare Nähe rückt, dürfte die UmweltministerInnen dieser Welt in Verzückung bringen.

Strom aus der Dynamik Ebbe und Flut generieren klingt so logisch wie einfach. Vor der schottischen Küste leisten Ingenieure hier gerade Pionierarbeit um die Nulltarif-Energie zu nutzen. So liegt im rauen Gewässer vor Orkney ein Gebilde ähnlich einer Seeschlange. Es heißt „Pelamis“ und entspricht einem Minikraftwerk auf Wasser schwimmend. Mit vier Metern Durchmesser bei 180 Metern Länge hat das Stahlrohr eine Abmessung vergleichbar fünf Inter-City-Waggons, so Richard Yemm, der Initiator dieser Anordnung. Die Röhre ist in diverse Elemente unterteilt. Durch Gelenke miteinander verbunden werden die einzelnen Glieder durch Ebbe und Flut bewegt. Im Innenleben des Geräts erzeugen Generatoren so Elektrizität, die dann per Kabel an das Festland geleitet wird. Für Wartungsarbeiten werden die Minikraftwerke gewissermaßen „ausgestöpselt“ und an die Küste gebracht.

Die Meeresenergie an dem rauen Küstenabschnit von Orkney bietet optimal Bedingungen für den Versuchsaufbau. So können dort unterschiedliche Ansätze und Technologien getestet werden. Gemäß dw-Bericht sei es dem Europäischen Zentrum für Meeresenergie zu verdanken, dass die entsprechenden Betatests hier im großen Stil durchgeführt werden können. Diese global einzigartige Einrichtung wurde beriets 2003 mit Unterstützung der Regierungen von Schottland und Großbriatnnien und Schottland realisiert. Derzeit finden sich dort zwölf Testplätze im Meer, je mit eigener Verbindung zum Netz. Wer nochmal genauer nachlesen möchte, hier lang geht es zu unserer Quelle.

Wie klasse ist das denn? Knallharte 5 Stämmchen.

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Mai 07

Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern der Universität von Nottingham dokumentieren jetzt laut New Scientist ein revolutionäres Verfahren Windkraft zu speichern. Mit am Meeresgrund befestigten Ballons aus besonders strapazierfähigem Kunstgewebe können so überschüssige Energien aus Offshore-Windfarmen zur zeitversetzten energetischen Nutzung gespeichert werden.

„Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“ weiß der Volksmund seit Dekaden. Alternative Energieformen sind oft abhängig von Gezeiten und Witterung, da es allenthalben an sinnvoller Speichertechnologie fehlt. Im Bereich der Windkraft macht jetzt eine neue Technologie Hoffnung, die auf der Speicherung von Druckluft basiert. In windfreien bzw. -armen Zeiten könnten künftig Druckluft-Depots bedarfsgerecht ausgleichend angezapft werden.

Die wie Heißluftballons aussehenden Ballons werden am Meeresboden befestigt und mit Gewichten am Aufsteigen gehindert. Durch den Wasserdruck, der auf die Depots wirkt ist es möglich derartige Mengen komprimierte Luft in dünnwandigen Behältnissen zu speichern. Die Druckluft-Depots fassen genügend Druckluft um eine Großturbine für 14 Stunden zu betreiben. Quelle: www.cleanthinking.de

Total klasse: 5 Stämmchen.

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Feb 03

Eine neue Generation Gezeitenkraftwerke schlägt in Sachen Wirkungsgrad schon heute die Windkraft, so das Nachrichtenportal pressetext.de. Die Forscher prognostizieren bei einem aktuellen Projekt Wirkungsgrade bis 46 Prozent bei einer Jahresleistung von 60 Megawatt.

Durch internationale Patente geschützt und von einem Firmenkonsortium geplant ist nun der Prototyp eines neuartigen Gezeitenkraftwerks zugelassen worden. Das Kraftwerk, betrieben durch die Meeresströmung vor der schottischen Küste rechnet mit einer Leistung per annum von 60 Millionen Kilowattstunden. Das Modell der innovativen Kraftwerkstechnik ist schon drei Jahre alt. Die Inhaber hoffen, schon bald auf einen
Jahresumsatz von mehr als 100 Mio. Euro zu kommen. Weitere Informationen zu dem ehrgeizgen Projekt – und damit richtig gutem Ökostrom – bei unserer Quelle, pressetext.de.

Wir lieben auf Perpetuum Mobiles, daher: 5 Stämmchen.

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