Aug 10

Einen Coffee-to-go gönnte sich heute fast jeder mal, aber mit jedem Wegwerfbecher wird der Müllberg ein bisschen größer. Das ist Umweltschützern ein Dorn im Auge, denn das Papier-Plastikgemisch lässt sich kaum recyceln. Die neuen Öko-Kaffeebecher sollen dieses Problem nun lösen.

Die neu entwickelten Öko-Kaffeebecher bestehen zu 100 Prozent aus kompostierbarer Maisstärke. Plastik, Papier und andere umweltschädigenden Stoffe gehören damit der Vergangenheit an. Entwickelt haben die neuen Kaffeebecher mit positiver Umweltbilanz die Baristaz Coffee Heroes. Damit haben sie sich ein enormes Marktpotenzial erschlossen, denn laut Umfrageergebnissen der Deutschen Umwelthilfe gehören inzwischen bekennende 70 Prozent aller Deutschen zu den Coffee-to-go Trinkern und nutzen dementsprechend Wergwerf-Kaffeebecher. Mit den neuen Öko-Bechern ließe sich somit ein Müllaufkommen von 320.000 Kaffeebechern pro Stunde vermeiden bzw. eingrenzen. Diese müssten nämlich dann nicht mehr in die Mülltonne, sondern auf den Kompost und würden dort zu nutzbarer Erde.

Statt in die Tonne werfen, einfach Blumen einpflanzen

Bislang können nur Kunden in Mainz und Koblenz in den Genuss ihres Kaffees aus den neuen Bechern kommen und zwar in allen Baristaz Coffee Heroes Häusern. Viele weitere Städte sollen aber bald folgen. Einziger Wermutstropfen, noch ist lediglich der Becher selbst aus Maisstärke. Der Deckel allerdings lässt sich nicht kompostieren, er besteht nach wie vor aus Plastik. Das soll sich aber noch ändern, verspricht der Geschäftsführer der Kaffeehäuser Ralf Schunk. Die Entwicklung des Bechers hatte es dabei in sich, denn er musste ja nicht nur haltbar sein, sondern auch wasserdicht, eine Eigenschaft die Maisstärke für gewöhnlich nicht hat. Deshalb verwenden die Hersteller der Öko-Becher Biopolymer, einen biologisch komplett abbaubaren Bio-Kunststoff. Fast zu schön, um den Becher weg zuwerfen, deshalb schlägt das Unternehmen Baristaz Coffee Heroes in ihrer Werbekampagne auch vor, die Öko-Becher nicht in den Müll zu werfen, sondern sie stattdessen als Pflanzschale zu nutzen und damit neues Leben zu kultivieren.

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Mrz 24

Eine interessante Kampagne erobert derzeit die Bäckereien und Cafés. Sie soll die Flut der Einmalbecher drastisch reduzieren. Mit Coffee-to-go-Again kann Jeder ein Zeichen setzen.

Umweltschutz lebt von innovativen Ideen. Coffee-to-go-Again ist eine Kampagne, die dazu animiert, vollständig auf Einmalbecher zu verzichten. Mitmachen kann Jeder – ein einfacher Schritt in die richtige Richtung.

Gründe für den Kampf gegen den Einmalbecher

Der Coffee-to-go ist fast schon schick und gehört für viele Menschen zum täglichen Morgenritual einfach dazu. Mit dem Becher in der Hand geht es zur Arbeit. Unterwegs beendet dieser in irgendeinem Mülleimer sein Dasein. Doch was bedeutet das für unsere Umwelt?

Die Gründerin der Kampagne Julia Post hat in eindrucksvollen Zahlen die Wahrheit um den Einmalbecher zusammengefasst. Schon allein die Vorstellung, dass stündlich rund 320.000 Coffee-to-go-Becher die Bäckereien und Cafés verlassen, sorgt für Entsetzen. Wer sich allerdings genauer mit den dafür verwendeten Ressourcen auseinandersetzt, wird wahrscheinlich ab sofort freiwillig auf dieses Trinkgefäß verzichten. Diese enorme Anzahl, die in jeder Stunde über die Ladentische wandert, hat einen CO2-Ausstoß von 111.111 Tonnen zur Folge.

Coffee-to-go-Again – so funktioniert’s

Wer sich an dieser Kampagne für mehr Nachhaltigkeit beteiligen möchte, nimmt über die Webseite von Julia Post Kontakt mit ihr auf. Es besteht die Möglichkeit entsprechende Materialien zur Kampagne zu ordern. Genauere Informationen gibt es ebenfalls auf der Webseite.

Mit einem Sticker an der Tür weisen Bäckereien und Cafés darauf hin, dass Kunden ab sofort auch eigene Trinkbecher mitbringen dürfen. Dadurch wird sich der Anteil der Einmalbecher deutlich senken. Eventuell können mit Hilfe kleiner Boni noch mehr Kunden animiert werden, zukünftig eigene Trinkbecher zu benutzen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Mit Coffee-to-go-Again ist ein einfacher Weg aufgezeigt, um einen großen Beitrag zum Schutze der Umwelt zu leisten.

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Dez 14

Die Müllberge, die Tag für Tag durch Coffee-to-go-Becher entstehen, sind mittlerweile ein echtes Problem für die Umwelt. Doch mit Hilfe von reCup, einem neuartigen Pfandsystem könnte das Problem schon bald verschwinden.

Coffee-to-go – Jeder trinkt ihn irgendwann. Doch an die Müllberge wird nur selten gedacht. Mit reCup könnte sich schon bald eine echte Alternative zum herkömmlichen Pappbecher etablieren. Warum sollte ein Pfandsystem in diesem Fall nicht funktionieren?

Schlimme Zahlen machen es deutlich

Wie groß die Belastung durch die Coffee-to-go-Becher tatsächlich ist, wird durch diese Zahlen erst richtig deutlich. Jedes Jahr werden allein in Deutschland 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher verbraucht. Pro Stunde kommen da etwa 320.000 Pappbecher zusammen – und das nur in Deutschland. Dadurch entstehen 40.000 Tonnen Müll pro Jahr.

Jungunternehmer schaffen Pfandsystem

Zwei Jungunternehmer aus Rosenheim haben sich überlegt, diesen Müllbergen den Kampf anzusagen. Sie haben mit reCup —- https://recup.de/  —– ein Pfandsystem ins Leben gerufen, das eigentlich überall funktionieren könnte. Wer seinen Kaffee zukünftig in einem reCup anstatt in einem Pappbecher kauft, zahlt einen Euro Pfand, bekommt aber gleichzeitig seinen Kaffee günstiger als sonst. Wird der wiederverwendbare Becher abgegeben, wird der Euro zurückgezahlt. Einfach und sehr effektiv.

Becher bis zu 500 Mal wiederverwenden und dann recyceln

Diese speziellen Becher können bis zu 500 Mal wiederverwendet werden. Sie werden vor Ort gereinigt und wieder eingesetzt. Die Becher bestehen aus Polypropylen und sind voll recycelbar. Sie werden in Deutschland produziert. Wer einen Deckel dazu haben möchte, bekommt einen kompostierbaren und somit umweltfreundlichen Deckel dazu. Das schlichte Design hat ebenfalls einen Grund. Es soll die Nutzer davon abhalten, die Becher einfach zu behalten. Schließlich soll das Prinzip funktionieren.

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