Mrz 01

Fasten mal anders – herkömmliches Fasten ist religiös bedingt oder soll einfach schlank machen. Aber wer verzichtet in der Fastenzeit freiwillig auf umweltbelastende, materielle Dinge? Mit der Aktion CO2-Fasten kann man auch etwas Gutes für die Umwelt tun.

CO2-Fasten klingt ungewöhnlich, bedeutet aber nichts anderes als zusätzlich auf Auto und Plastikverpackungen während der Fastenzeit zu verzichten. Fasten zum Wohl von Körper und Umwelt – ab Mittwoch, 1. März geht es los.

CO2-Fasten von kirchlichen Organisationen initiiert

Die Fastenzeit vor Ostern in eine umweltfreundliche Fastenzeit zu verwandeln, ist eine Idee, die von verschiedenen, kirchlichen Organisationen ins Leben gerufen wurde. Dahinter stehen die Kirchliche Jugendarbeit, der Bund Deutscher Katholischer Jugend und die katholische junge Gemeinde. Zahlreiche weitere christliche Organisationen und Jugendverbände, sowie Umweltorganisationen haben sich dem CO2-Fasten angeschlossen. Was 2008 noch in relativ kleinem Rahmen begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer großen, umweltfreundlichen Fasten-Aktion entwickelt.

In diesem Jahr beginnt das CO2-Fasten am 1. März und dauert bis zum 16. April an. Man kann aber auch noch auf andere Art und Weise Verzicht für die Umwelt üben.

Ohne Plastiktüten durch die Fastenzeit

Plastikabfälle stellen die größte Bedrohung für unsere Umwelt dar. Aus diesem Grunde haben sich seit 2008 immer mehr Menschen dazu entschlossen, die Fastenzeit nicht nur für den eigenen Körper zu nutzen, sondern auch gleichzeitig der Umwelt Gutes zu tun. Sie verzichten in den 7 Wochen der Fastenzeit auch auf Plastiktüten und lassen das Auto, so oft wie möglich stehen.

Rein statistisch verbraucht jede Person etwa 65 Plastiktüten pro Jahr. Allein während der Fastenzeit würde der Verzicht auf Plastiktüten 9 Tüten pro Kopf einsparen. Eine 4-köpfige Familie würde in diesen 7 Wochen der Fastenzeit auf 36 Tüten verzichten. Dabei ist es ganz einfach, den Verbrauch zu reduzieren. Ein Stoffbeutel in der Tasche hilft bei Spontaneinkäufen. Viele Produkte, die in Plastikverpackungen angeboten werden, gibt es auch in fester Form ohne Plastikverpackung.

Es lohnt sich, nach Alternativen Ausschau zu halten. Gleiches gilt fürs Autofahren. Es ist nicht nur gesünder, das Fahrrad zu nehmen, sondern auch eine echte Wohltat für unsere Umwelt.

Wie steht es mit Ihnen, nutzen Sie die Fastenzeit auch um der Umwelt etwas Gutes zu tun, oder glauben Sie solche Aktionen sind nur zur Gewissensberuhigung? Schreiben Sie doch einfach einen Kommentar mit Ihrer Meinung.

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Dez 27

An der Hebrew University of Jerusalem ist es einer Gruppe von Biomedizin-Technikern gelungen, Fleisch zu züchten ohne dafür das Leid von Tieren in Kauf nehmen zu müssen. Und ganz nebenbei verbessert man auf diese Weise auch die persönliche CO2-Bilanz.

In der Nutztierhaltung macht nicht nur das Problem der nicht artgerechten Massentierhaltung Probleme, durch lange Transporte und die Haltung an sich gelangt auch viel schädliches CO2 in die Luft. Wer sich fleischarm ernährt, der kann seinen persönlichen CO2-Fingerabdruck um bis zu 10 Prozent verringern.

Das Problem ist, viele Menschen wollen sich nicht fleischarm ernähren. Für all jene ist die folgende Entwicklung vielleicht eine gute Alternative, um künftig die Massentierhaltung nicht weiter zu unterstützen.

Reinen CO2 Gewissens Fleisch genießen

In Zusammenarbeit mit Professor Yaakov Nahmias ist es Biomedizin-Technikern gelungen, Fleisch in einer Nährstofflösung zu vermehren. Die Grundlage dafür bilden Zellen, die zum Beispiel aus der Haut von Hühnern gewonnen werden. Die entnommen Zellen schaden dem Tier nicht, aber sie sind ausgesprochen nützlich. Aus ihnen wachsen winzige Muskelgewebe.

In einem Bioreaktor wird daraus schließlich echtes Fleisch und zwar portionsgerecht und damit bereit für die Weiterverarbeitung zu Frikadellen, Hühnerschenkeln und vielem mehr.

Die Initiatoren dieses Projekts nennen sich SuperMeat und sie streben an, den Markt für Fleischprodukte für immer zu verändern und damit der Umwelt etwas Gutes zu tun. Das Fleisch soll billig sein, den Welthunger stoppen können und große Konzerne in die Knie zwingen. In kleinen Automaten soll sich nämlich jeder ganz zentral sein Fleisch selbst herstellen können. In einer ersten Crowdfounding-Kampagne konnte SuperMeat jedenfalls schon überzeugen und nahm über 200.000 Dollar ein. Noch gibt es allerdings keine Kostproben des neuen Superfleisches. Man darf gespannt sein.

Künstliches Fleisch das den Welthunger stoppen soll. Bleibt abzuwarten. Wir vergeben 3 Stämmchen.

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Sep 05

Dank innovativer Technologien gelingt es mittlerweile, immer mehr Plastikmüll aus den Meeren zu entfernen. Doch was passiert mit den gesammelten Müllmengen? Das Unternehmen ByFusion hat sich etwas sehr Interessantes einfallen lassen, es baut aus altem Plastikmüll neue Häuser.

Die Fertigung von Plastikmüll-Bauelementen für den Hausbau hat das Unternehmen in den Fokus der Umweltmagazine gerückt. Denn dieses Unternehmen nutzt gesammelten Plastikmüll aus den Meeren, um Baustoffe herzustellen.

Ein Haus aus Plastikmüll klingt anfangs vielleicht wenig verlockend. Doch die Idee dahinter könnte einem großen Problem effizient entgegenwirken. Der aus den Meeren gesammelte Plastikmüll wird von dem amerikanischen Unternehmen in Plastikblöcke gepresst. Diese können die unterschiedlichsten Formen und Größen haben. Auch die Dichte wird je nach geplantem Verwendungszweck individuell angepasst. Die entstandenen Blöcke werden RePlast genannt.

Fast 100 Prozent CO2 neutral

RePlast ist fast zu 100 Prozent CO2 neutral. Während der Fertigung des recycelten Plastikmaterials werden keinerlei Giftstoffe freigesetzt. Dadurch werden Gebäude, die mit RePlast hergestellt werden, besonders umweltfreundlich.

Bislang kommen die Plastikblöcke vor allem bei Straßenbegrenzungen und in Mauern zum Einsatz. Für die Zukunft sollen aber noch zahlreiche weitere Einsatzgebiete geschaffen werden, für die die Eigenschaften der Blöcke ganz individuell angepasst werden.

Ein hervorragender Wärmespeicher

RePlast-Blöcke können Betonblöcke nicht ersetzen, aber Bauprojekte auf wirkungsvolle Weise ergänzen. So sind diese Plastikblöcke beispielsweise in der Lage, Wärme hervorragend zu speichern. Damit wäre es denkbar, diese als Dämmung im Hausbau einzusetzen. Auch als Lärmschutz könnten die RePlast-Elemente gute Dienste leisten. Umweltfreundliche Bauprojekte könnten mit Hilfe dieser neuartigen Bauelemente bereichert werden.

Innovation die uns 3 Stämmchen wert ist.

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Sep 09

In Großbritannien wird momentan eine ganz neue Art der Treibstoffgewinnung entwickelt. Nur aus Wasserstoff und CO2 soll nach einem Bericht der Deutschen Wirtschafts Nachrichten Benzin synthetisiert werden. Schon im nächsten Jahr soll das erste Kraftwerk stehen.

Ein brandneuer Treibstoff – nur aus Wasser und Abgasen aus der Luft. Das klingt wie eins schöner Traum, scheint aber tatsächlich Wirklichkeit zu werden. Ein Team aus erfahrenen Forschern, Ingenieuren und Geschäftsleuten der britischen Firma Air Fuel Synthesis arbeitet seit zwei Jahren unter Hochdruck an dem neuen Konzept.

Noch zu Anfang des Projekts konnte man in einer Zeit von acht Wochen gerade mal fünf Liter Treibstoff herstellen. Inzwischen ist geplant, dass ein einziges Kraftwerk mit dem innovativen Vorgang jährlich 1,2 Millionen Liter Bio-Treibstoff herstellt. 2015 soll das erste Kraftwerk seine Arbeit aufnehmen. Die Effizienz soll auch dann immer weiter gesteigert werden.

So funktioniert die Herstellung 

Der Vorgang klingt relativ simpel: Der Luft wird Kohlenstoffdioxid entnommen, dem Wasser sein Wasserstoff. Werden die beiden Extrakte verbunden, entsteht Methan – ein Bio- Treibstoff.

Ein Manko am neuen Konzept: Leider ist der hergestellte Treibstoff noch sehr teuer: Vier Euro pro Liter sind wohl noch nicht ganz alltagstauglich, die Kosten sollen aber mit der Zeit noch rapide sinken.

Ein besonderer Bonus allerdings: Sogar die Entwicklung und der Bau des neuen Kraftwerks und seiner bahnbrechenden Technik erfolgt weitestgehend kohlenstoff-neutral mit Hilfe erneuerbarer Energien. Rund 15 Millionen Euro kostet das ganze Projekt, 3,4 Millionen Euro davon sind für den Bau des ersten Kraftwerks gedacht.

 

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Sep 01

Kohlenstoffdioxid ist als eine Bedrohung für die Umwelt berüchtigt. Jetzt kann CO2 aber Erdöl bei der Herstellung von Kunststoff ersetzen – und dessen Rolle als Rohstoff auch in anderen Bereichen übernehmen. Ganz nach dem Vorbild der Natur ist damit vielleicht eine Lösung gefunden, die überschüssigen Abgase sinnvoll zu nutzen.

„CO2“ ist ein Stichwort, das in den meisten Umweltschützern instantan die roten Alamlampen angehen lässt. Aber das könnte sich ändern. Der Klimakiller, der die Erdatmosphäre zerstört, sollte natürlich weiter reduziert werden, einmal produziertes CO2 könnte aber zukünftig produktiv genutzt werden: CO2 kann zur Herstellung von Kunststoff genutzt werden – das ist günstiger und schont Ressourcen.

Vor einiger Zeit stellten Siemens und BASF einen Staubsauger mit „green power“ vor. Dabei ging es ausnahmsweise nicht um Energieeffizienz in der Nutzung, sondern um die Herstellung des Geräts. Vielmehr: Der Kunststoff für das Gehäuse der Haushaltshilfe wurde mit Hilfe von Kohlenstoffdioxid hergestellt. Eine halbe Tonne Klimagas kann zur Produktion von einer Tonne Plastik genutzt werden.

CO2-Nutzung in vielen Bereichen

Auch die Nutzung von CO2 als Betriebsstoff für Kraftwerke, Zementfabriken und Chemieanlagen ist vorstellbar. Damit würde es das knappe Erdöl als Rohstoff für diese Zwecke ablösen. Einige fortschrittliche Unternehmen entwickeln inzwischen auch schon andere Verwendungen für das Gas: Kraftstoffe für Autos, Kunstdünger, Nagellack und vieles mehr. Das Bundesforschungsministerium begrüßt und unterstützt diese Entwicklung und fördert entsprechende Projekte aktuell mit 100 Millionen Euro.

Warum diese Vorgehensweise nicht schon lange etabliert ist? Das Problem liegt in der Chemie: CO2 ist träge, es muss zur Reaktion gezwungen werden, was viel Energie fordert. Deshalb ist ein Katalysator nötig, der den Energieaufwand senkt. Die meisten Ideen in die Richtung, CO2 so zu nutzen, scheiterten deshalb bislang an fehlenden Katalysatoren. Erst jetzt, nach jahrzehntelanger Suche, ist eine Lösung gefunden, Kunststoff so herzustellen. Natürlich darf auch nie vergessen werden: So rücksichtsvoll Kunststoff auch hergestellt wird – Plastik an sich ist und bleibt nicht umweltfreundlich.

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Jul 25

Die Umweltbelastung, die die Textilindustrie durch ihre Färbeprozesse verursacht ist riesig. Weil die meisten Fabriken in Asien stehen, verliert man das hier in Europa oft aus dem Blick. Fakt ist aber: Vor allem der Wasserverbrauch und die Chemikalienbelastung sind enorm. Einige junge Unternehmen entwickeln gerade neue Methoden, das zu ändern – die ersten Maschinen funktionieren und sind in Gebrauch.

Chemikalien und Färbemittel sind rund um den Globus problematisch. In manchen Ländern fließt die giftige Mischung oft direkt und ungefiltert in Flüsse und andere Gewässer, und damit ins Grundwasser. China beispielsweise ist da ein großes Negativbeispiel, über die Hälfte aller Seen und Flüsse sind dort verschmutzt. In anderen asiatischen Ländern sieht es kaum besser aus. Das klingt weit entfernt, aber die allermeisten Kleidungsstücke, die wir in Deutschland tragen, werden genau in diesen Ländern gefertigt und gefärbt. Es ist also auch die Produktion unserer Kleiderschrank-Inhalte, die die asiatischen Gewässer vergiftet. Nicht zu sprechen von der Wasserverschwendung. Dreißig Liter Wasser braucht es, um ein einziges T-Shirt zu färben.

Ein holländisches Startup namens „Dyecoo“ versucht, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Die Gründer haben eine Maschine entwickelt, die Textilien mit Hilfe von flüssigem Kohlenstoffdioxid statt Wasser einfärben kann. Das ganze geschieht unter großem Druck, das CO2 ist dann anschließend zu 95 Prozent wiederverwendbar. Sie soll die Branche komplett umkrempeln. In Kooperation mit der Universität von Delft haben sie das neue Konzept entwickelt. Involviert sind fast gar keine Chemikalien und gar kein verschmutztes Wasser, das später irgendwie entsorgt werden muss. Es wird der Energieverbrauch beim Färbeprozess minimiert und auch die Menge an benötigtem Färbemittel wird sehr gering.

Die Mission der Entwickler ist nach eigenen Aussagen, Wasser- und Energie-Verbrauch in der Branche einzuschränken und die CO2-Emmissionen und Müllproduktion einzuschränken. Auf das neuartige Verfahren sind unter anderem schon einige Großkonzerne aufmerksam geworden. Nike und Adidas zeigen sich interessiert, im Juni kam das erste „ColorDry“-Shirt von Nike auf den Markt.

Ähnliche Initiativen haben sich auch in anderen Teilen der Welt entwickelt. Sei es die “Less Water”-Initiative von Levi’s oder die New Yorker Unternehmen Color Zen und AirDye. Hier wird mit Wärme und mit der Molekül-Struktur der Textilien gearbeitet, damit die Farbe schneller eindringen kann.

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Mai 13

Ernährung von Mensch und Tier und der Klimaschutz stehen im engen systemischen Zusammenhang. Fleisch bzw. dessen Verstoffwechselung ist als Klimaschädling bereits entlarvt. Dass nun auch fleischlose Lebensmittel nachhaltig am Klimawandel beteiligt sein sollen, ist eine neuere Erkenntnis. Als Bösewicht wird das Palmöl entlarvt, das aufgrund des günstigen Preises von vielen Lebensmittel Produzenten als pflanzliches Fett verwendet wird. Palmöl war nicht zuletzt wegen der schlechten Klimabilanz von Biosprit in den Medien.

Tierische Produkte haben eine schlechte Klimabilanz, nach Fleisch kommen direkt die Milchprodukte. Nun könnte man sinnieren, dass ein Wechsel zu Margarine, einem pflanzlichen Fett nicht nur gesünder ist sondern nebenbei auch der Umwelt gut tue. Ein Blick auf die Zutatenliste allerdings verrät diverse Sünden, die Margarine-Hersteller begehen. Mit Folgen. So steckt hinter dem zunächst harmlosen Pflanzenfett häufig Palmöl. Verwenden Hersteller andere Pflanzenfette, wie Rapsöl, geben sie dies auch gerne an. Für die Palmöl-Plantagen allerdings werden große Flächen Regenwald gerodet. Nicht selten auch noch durch Brandrodung, wodurch zusätzliches CO2 freigesetzt wird.

90 Prozent des Palmöls werden in der Lebensmittelindustrie verwendet, beispielsweise in Margarine, Fertiggerichten oder Speiseeis. Die übrigen zehn Prozent werden zur Hälfte in der Kosmetik Industrie verwendet. Lediglich fünf Prozent wandern in die Herstellung von Biokraftstoffen. Wer also Biokraftstoffe wegen der Abholzung des Regenwaldes meidet, sollte auch in der Ernährung auf eventuell verstecktes Palmöl achten. Zwar gibt es nachhaltig produziertes Palmöl jedoch ist dies leider die Ausnahme. Weitere Augen öffnende und  nützliche Informationen für Verbraucher zum Thema Palmöl in einem Bericht beim Westdeutschen Rundfunk.

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Apr 30

Dank des Internets wird das finden von passenden Mitfahrgelegenheiten immer einfacher. Über die Plattform mitfahrgelegenheit.de geht das besonders einfach, auch eine App gibt es für die Nutzer. Fahrgemeinschaften haben einen signifikanten, ökologischen Nutzen. Zum einen sparen die Teilnehmer viel Geld, zum anderen wird die Umwelt weniger belastet. Ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, dass weniger Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind. Momentan nutzen fast 5 Millionen Menschen weltweit den Dienst von carpooling.de.

Teilen ist in. Das hat seit einigen Jahren auch den privaten Nahverkehr erreicht. Das beste Beispiel für ineffiziente Autofahrten ist der morgendliche Berufsverkehr. Es sind einfach sehr viele Personen alleine im Auto. Die Folge sind Automassen, die sich zu Stoßzeiten durch wie eine träge Wulst eine Stadt bewegen. Wäre jedes dieser Autos voll besetzt, sähe die Ökobilanz besser aus. Dabei ist das Finden von Mitfahrgelegenheiten eigentlich ein Kinderspiel. Seit geraumer Zeit ermöglicht eine Online-Plattform die Identifikation von passenden Mitfahrgelegenheiten online und über eine App für Smartphones.

Über das Buchungssystem wird neben Start und Zielort noch das Datum abgefragt, schon bekommt der Nutzer passende Angebote auf sein Endgerät. Je flexibler man ist, desto variabler können der Umkreis und die Fahrzeit ergänzt werden. Für den Nutzer selbst steht ganz klar die Kostenersparnis im Vordergrund, doch ganz nebenbei wird auf diese Weise nebenbei eine Menge CO2 eingespart werden. Seit 2008 konnten durch die Nutzung von Mitfahrgelegenheiten durch diese Plattform 860.000 Tonnen CO2 und 430 Mio. Liter Benzin eingespart werden. Für Freunde von Fahrgemeinschaften ist auch die soziale Komponente ein zusätzlicher Vorteil. Durch das Netzwerk konnten schon unzählige Freundschaften geknüpft werden, nachweislich auch sechs Ehen.

Wir finden, Sie haben die Pflicht zumindest mal zu schnuppern: Hier geht es direkt zur Webseite: mitfahrgelegenheit.de. Einfach mal unverbindlich eine Suche starten, es ist erstaunlich wie einfach man an ein beliebiges Ziel kommen kann.

Tipp für Unternehmen: Für das Berufsverkehr-Problem haben die Macher von carpooling.de – so heißt mitfahrgelegenheit auch – einen speziellen Service entwickelt. Dabei wird eine Datenbank auf das Unternehmen maßgeschneidert und Kollegen können schnell und einfach Fahrgemeinschaften bilden. Dieses Angebot nennt sich „Mitfahrbörse für Ihr Unternehmen“ – Firmen können sich direkt beraten lassen.

Die Sache ist nicht mehr neu, die Idee allerdings garnieren wir auch heute noch gerne mit 4 Stämmchen.

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Mrz 20

Zwei Jungunternehmer hatten vor drei Jahren die Idee mit einfachen Mitteln umweltfreundlichen Strom selbst zu erzeugen. Bei ihrem ehrgeizigen „Crowd“-Projekt gibt es einen besonderen Anreiz: Umso mehr „grüner“ Strom erzeugt und CO2 eingespart wird, umso mehr Punkte kann man sammeln. Jene Punkte können in der Folge sogar gegen reale Ware eingetauscht werden.

Markus Schulz und Daniela Schiffer haben vor drei Jahren Ihr Unternehmen namens Changers gegründet. Ihre Vision war und ist es mit einfachen Mitteln umweltfreundlichen Strom zu erzeugen. „Unser Produkt ist für jeden da, der seine eigene Energie selbst herstellen will. „Um anschließend ein Handy, einen Tablet PC, eine Kamera oder einfach Batterien laden möchte“, so Markus Schulz. Die Hardware ist ein besonders leistungsfähiger Akku und ein Solarpendel, das Energie produziert und den Akku auflädt. Mit dieser gespeicherten Energie lassen sich dann alle Arten von mobilen elektrischen Geräten betreiben. Faktisch war es nie einfacher, grüne Energie zu erzeugen: Man bringt die Solarzelle am Fenster an und schon fließt der Strom. Changers.com hat aber noch mehr zu bieten, denn der Akku misst genau wie viel grüne Energie der Nutzer erzeugt und wie viel CO2 er oder sie damit einspart.

Energieerzeugung ist das eine. Für jedes Gramm eingespartes CO2 können darüber hinuas auch noch Punkte gesammelt werden. Diese Sammelwut wird belohnt, denn changers.com hat Partnerunternehmen an der Hand, die auf einem virtuellen Marktplatz chanergs-Punkte gegen reale Waren und Dienstleistungen eintauschen. „Hier ist mehr als nur ein Unternehmen das nur Gewinn machen möchte, sondern wir haben wirklich den Anspruch etwas zu verändern, so Mitgründerin Daniela Schiffer. Den eigenen Ökostrom erzeugen und damit auch noch bares Geld sparen. Das ist das Konzept von changers.com.

Jungunternehmer mit Anspruch und Elan. Bravo. Wir geben hierfür 4 Stämmchen.

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