Jun 05

Das estnische Unternehmen Gelatex hat einen Weg gefunden, nachhaltiges Leder zu produzieren. Während in der herkömmlichen Lederproduktion viele, hochgiftige Chemikalien benutzt werden, kommt das nachhaltige Leder ohne diese gefährlichen Zusatzstoffe aus.

Organische Nebenprodukte der Fleischindustrie bilden die Grundlage für die Herstellung von nachhaltigem Leder. Das Startup Gelatex aus Estland hat eine Methode entwickelt, Leder aus Gelatine zu produzieren. Damit könnte die Umweltbelastung, die durch die Lederherstellung entsteht, deutlich reduziert werden.

Gelatine als Basis zur Lederherstellung

Was im ersten Moment ein wenig seltsam klingen mag, scheint dem estnischen Unternehmen Gelatex zufolge bereits hervorragend zu funktionieren. Das Startup produziert nachhaltiges Leder, das dem echten Leder in all seinen Facetten verblüffend ähnlich ist. Es sieht aus wie Leder und fühlt sich ebenso an. Allerdings verzichtet das Unternehmen auf Tierhäute bei der Herstellung.

Auch die Angestellten profitieren von dieser neuen Methode. Waren sie bei der herkömmlichen Lederherstellung aus Tierhäuten noch zahlreichen, toxischen Substanzen ausgesetzt, bleibt dies bei der gelatinebasierten Produktion nun aus.

Leder aus Abfällen der Fleischindustrie

Eigentlich sollte echtes Leder aus Schlachtabfällen hergestellt. Doch da die Nachfrage einfach zu hoch ist, werden Tiere geschlachtet, um ausreichend Leder produzieren zu können. Insgesamt 2,5 kg toxischer Substanzen sind notwendig, um einen Quadratmeter Leder herzustellen.

So sieht die Alternative aus: Da das nachhaltige Leder tatsächlich ausschließlich aus Abfällen der Schlachtbetriebe, nämlich aus Gelatine hergestellt wird, müssen nicht noch mehr Tiere geschlachtet werden. Bislang war die Herstellung von nachhaltigem Leder nur mit Hilfe teurer Prozesse möglich. Auch die Ergebnisse waren nicht wirklich zufriedenstellend. Da das Gelatex-Leder in der Zusammensetzung dem echten Leder entspricht, ist ein Unterschied nicht erkennbar.

Mit Hilfe der neuen Methode von Gelatex könnte nachhaltiges Leder kostengünstig auch in größeren Mengen produziert werden.

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Jun 01

Ganz im Sinne der Umwelt verleiht eine Expertenjury am 7. Dezember 2017 den Next Economy Award. Bewerbungen können noch bis zum 16. Juni eingereicht werden.

Speziell junge Startups und Organisationen mit einem besonders nachhaltigen Geschäftsmodell haben derzeit die Chance, ihre Bewerbungen für den Next Economy Award einzureichen. Neben den obligatorischen Preisen bietet der Award natürlich auch die Möglichkeit seine Geschäftsidee bekannter zu machen und Kontakte zu knüpfen.

Ein Preis für Nachhaltigkeit

Der Next Economy Award wird Ende dieses Jahres mittlerweile schon zum 3. Mal verliehen. Dieser besondere Preis richtet sich vor allem an Unternehmen und Organisationen, deren Konzepte auf Nachhaltigkeit basieren. Wichtige Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein Gründungsdatum innerhalb der vergangenen fünf Jahre.

Bewerbungen noch bis zum 16. Juni einreichen

Alle Unternehmen und Organisationen, die von sich behaupten können, die Umwelt nachhaltig zu schonen und deren Zustand zu verbessern, haben jetzt die Gelegenheit, sich online absolut kostenfrei zu bewerben. Alle Bewerbungen, die bis zum 16. Juni 2017 bei der Expertenjury eingehen, werden eingehend geprüft und ausgewertet. Anschließend vergeben die Spezialisten am 7. Dezember 2017 in Düsseldorf den Next Economy Award.

Den Siegern winken Preise im Wert von je 25.000 Euro. Dabei handelt es sich um Kommunikations- und Sachleistungen, die die Unternehmen oder Organisationen dabei unterstützen, zukünftig noch erfolgreicher zu agieren.

Abschließender Kongress zum Networken

Die Preise werden in vier Kategorien vergeben. Dabei handelt es sich um die Kategorien „Nature“, „Social Entrepreneur“, „People“ und „Energy“. Unter anderem gewann ein Lebensmittelladen, der vollständig auf Einwegverpackungen verzichtet.

Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, kostenfrei an einem zweitägigen Kongress teilzunehmen. Dieser ist eine hervorragende Plattform, um wertvolle Kontakte zu großen Unternehmen verschiedener Branchen zu knüpfen und miteinander in Erfahrungsaustausch zu treten.

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Mai 23

Zwei Thüringer Startups wollen zukünftig miteinander kooperieren, um gemeinsam ein intelligentes Batteriekraftwerk zu entwickeln. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz wollen sie Energie effizienter einsetzen und damit die Umwelt schonen.

Künstliche Intelligenz soll zukünftig die Energie in einem neu entwickelten Batteriespeicher steuern. Dies haben zwei Startups aus Thüringen geplant und wollen es in einer neuen Kooperation gemeinsam umsetzen.

Zwei Startups – ein Ziel

Die Excello-Batteriekraftwerke GmbH aus Schmalkalden hat in der Ifesca GmbH aus Ilmenau ihren Partner gefunden. Beide Startups wollen in Zukunft zusammenarbeiten, um künstliche Intelligenz mit neuartigen Batteriespeichersystemen zu verbinden. Ein intelligentes Batteriekraftwerk soll schon bald Industriebetriebe und Privathaushalte versorgen.

Intelligentes Energiemanagement macht Batterien ergiebiger

Während sich Excello auf die Entwicklung eines speziellen Stromspeichers konzentriert, liefert ifesca ein intelligentes Energiemanagementsystem. Beide Komponenten sollen die Basis für ein intelligentes Batteriekraftwerk bilden.

Das AIVA-System, eine künstliche Intelligenz die ifesca in die Partnerschaft miteinbringt, erkennt automatisch, welche Energiemengen wann ein- bzw. ausgespeichert werden sollen. Es analysiert alle vorliegenden Daten und entscheidet selbstständig über Energieflüsse und Energieflussmengen. Besonders interessant ist die Übermittlung aller Daten an die Verbraucher und an potenzielle Neukunden. Vor allem für Energieversorger könnte dieses künstlich-intelligente Batteriekraftwerk interessant sein.

Erneuerbare Energien einfach zwischenspeichern

Mit Hilfe dieses künstlich-intelligenten Systems könnten Energieversorger, die hauptsächlich auf erneuerbare Energien setzen, überschüssig erzeugten Strom einfach speichern und bei Bedarf abrufen.

Batteriespeichersysteme sind der Markt der Zukunft. Bislang sind bereits verschiedene Systeme, vor allem für den Privatgebrauch, am Markt erhältlich.

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Mai 19

Die Waldmenschen haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Regenwald aufzuforsten. Damit agieren sie ganz im Sinne der Umwelt und versuchen, den ökologischen Fußabdruck wieder etwas kleiner zu machen.

Der Baumbestand im Regenwald verringert sich kontinuierlich. Dies zieht katastrophale Folgen nach sich, die sich nicht nur im Klimawandel bemerkbar machen. Eine Gruppe Idealisten, die sich den Namen Waldmenschen gegeben haben, wollen dem Regenwald etwas davon zurückgeben, was andere genommen haben.

Die Waldmenschen sehen sich als eine Gruppe von ambitionierten Menschen, die in Panama brachliegende Flächen aufkaufen, um diese dann mit Bäumen zu bepflanzen. Die große Vision der Mitglieder, den Regenwald zu schützen und zu regenerieren.

Was muss ich tun, um „Waldmensch“ zu werden?

Wer Lust hat, sich an diesem wichtigen Projekt für die Umwelt zu beteiligen, kann in sein Stückchen Land investieren. Dazu wird ein Genossenschaftsanteil erworben, mit dem die Waldmenschen Land in Panama aufkaufen. Das Prinzip ist ähnlich dem einer Wohnungsgenossenschaft, wo die Mitglieder ebenfalls Genossenschaftsanteile erwerben, mit denen dann gewirtschaftet wird.

Ein Anteil kostet 1.200 Euro. Allerdings kann dieser Betrag in monatlichen Teilbeträgen entrichtet werden. Der Anteil sorgt dafür, dass etwa 55 Bäume gepflanzt werden können. Durch das Wirtschaftsprinzip steigt der Wert aber kontinuierlich.

Gewinne für die Mitglieder

Mit dem System wollen die Waldmenschen gleich zwei positive Effekte erzielen. Einerseits soll der Baumbestand der Waldflächen wieder deutlich erhöht werden. Damit haben die Mitglieder wirklich etwas für den Umweltschutz bewirkt. Andererseits soll das Projekt auch Gewinne bringen.

Dies soll durch ein Aufforstungsprinzip gelingen, das die Partner vor Ort, Futuro Forestal, entwickelt haben. Es werden nach und nach mehrere Generationen von Bäumen auf den aufgekauften Flächen gepflanzt. Dadurch können immer wieder Bäume gefällt und verkauft werden. Die Gewinne werden dann an die Mitglieder ausgezahlt.

P.S.: Für diese Idee gewannen die Waldmenschen bereits den „Social Pitch“.

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Mai 12

Ein weiterer Schritt im Kampf gegen den Plastikmüll scheint getan. Australische Forscher wollen ihn einsetzen, um Hygiene- und Sanitärversorgung in Entwicklungsländern sicherzustellen. 3D-Drucken ist ihr Schlüssel dafür.

3D-Drucken in Entwicklungsländern scheint auf den ersten Blick utopisch, könnte aber schon bald Alltag werden. Ein Forscherteam hat einen 3D-Drucker entwickelt, der mit Hilfe von Solarenergie in der Lage ist, wichtige Teile zur Wasserversorgung oder für Sanitäranlagen aus Plastik herzustellen – oder um genauer zu sein, sogar aus Plastikabfällen.

Solarenergie für 3D-Drucker nutzen

Australische Forscher haben ein 3D-Drucksystem entwickelt, das mit Hilfe von Solarenergie dazu beitragen soll, die Wasserversorgung und die Hygiene in Entwicklungsländern sicherzustellen. Besonders interessant ist die Tatsache, dass sie dafür ausschließlich Plastikmüll verwenden. Damit ist es dem Forscherteam gelungen, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Die Plastikmüllberge, die ebenfalls eine Ursache der teils katastrophalen Hygienezustände sind, werden damit reduziert und schaffen gleichzeitig die Voraussetzung für ein verbessertes Sanitär- und Hygienesystem.

Fokus auf Herstellung von Ersatzteilen

Die Wissenschaftler haben damit begonnen, Plastik einzuschmelzen und Pellets daraus herzustellen, die anschließend in 3D-Druckmaterial umgewandelt werden. Ziel war es, mit Hilfe des 3D-Druckers Ersatzteile, wie Hähne, Pumpen etc. herzustellen, um die Wasser- und die Hygieneversorgung in Entwicklungsregionen zu gewährleisten.

Als erstes Testgebiet sind die Salomonen-Inseln geplant. Mit 3D-WASH könnten kleinere Gemeinden unabhängiger werden und sich besser selbst versorgen. Unterstützer des Projektes ist Plan International Australia.

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Mai 05

Alle zwei Jahre zeichnet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie kreative Bewerber mit dem Deutschen Innovationspreis aus. Wer daran noch teilnehmen will, der muss sich beeilen.

Die Bewerbungsfrist für den IKU (Deutscher Innovationspreis für Klima und Umwelt) endet am 31. Mai. Dann entscheidet eine hochrangige Jury über die besten und zukunftsweisenden Projekte. Die Auszeichnung findet in insgesamt fünf Kategorien statt:

  • „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“
  • „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“
  • „Umweltfreundliche Technologien“
  • „Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen“
  • „Klima und Umweltschutztechnologietransfer in Entwicklungs- und Schwellenländern und in Staaten Osteuropas“

Bewerber können Organisationen und Unternehmen aus der Wirtschaft ebenso sein wie Forschungseinrichtungen. Antrieb für die Bewerbung sollte nicht nur die Preis an sich, sondern das Prestige sein, was mit ihm einhergeht. Die Verleihung findet im großen Rahmen öffentlichkeitswirksam statt. Deutschland möchte sich eine Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz und Klimaschutz sichern und diese ausfüllen. Dazu braucht es neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen. Nur so lassen sich langfristig Lösungen für drängende Fragen unserer Zeit finden. Viele Bewerbungen sind bislang eingegangen und doch ist noch etwas Luft nach oben.

Bewerbungsunterlagen im Netz

Deshalb sollten Interessierte sich unbedingt an die Fristen halten, denn die laufen schon in Kürze ab und dann hieße es, zwei weitere Jahre zu warten und nicht sofort aktiv zu werden und in die Entwicklung und den Vertrieb der eigenen Idee zu starten. Die Bewerbung erfolgt direkt über die offizielle Webseite der IKU. Dort sind auch alle weiteren Informationen zu finden, sowie eine Liste der vergangenen Preisträger.

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Apr 28

Alles was am Wegesrand wächst, darf auch geerntet werden und das ganz ohne offizielle Erlaubnis. Ein gefundenes Fressen für alle Gesundheitsbewussten und damit die ihre persönliche Erntefläche auch finden, hilft ein Portal weiter.

Der Name Mundraub darf ruhig wörtlich genommen werden, denn es geht den Erfindern des Portals darum, alle Schlemmerplätze in ganz Deutschland auf einer digitalen Karte darzustellen. Das soll Interessierten dabei helfen, die leckersten Äpfel und schmackhaftesten Erdbeeren zu finden. Und das Beste daran, den Mundräubern kann niemand etwas, denn es ist erlaubt und sogar willkommen, alles Freiwachsende zu ernten und zu verwenden. Das spart den Städten und Gemeinden viel Arbeit, hält die Flora in Schuss und schmeckt noch dazu hervorragend.

Und Ernteflächen gibt es viele. Neben Streuobstwiesen sind das Obstbäume auf brachliegenden Feldern oder Obsthecken am Straßenrand. Doch nicht nur Obst gehört zu den kostenlosen Leckereien auf dem Spaziergang durch die Natur. Auch Nussbäume und Gemüsebeete sind mitunter ganz bewusst da zu finden, wo es die Pflücker auch ernten können als Alternative zur normalen Wiese.

Frische Früchte vom Baum direkt in den Mund

Und die „Mundräuber“ sind organisiert. Sie planen Treffen pünktlich zur Erntezeit und helfen sich dann gegenseitig beim Pflücken. Dabei entstehen nette Plaudereien und echte Freundschaften. Ganz am Rande lohnt sich die Arbeit natürlich auch, denn frischer sind Obst und Gemüse nicht zu bekommen und noch dazu vollkommen kostenlos. Über 20 Personen gehören inzwischen zum Ernteteam rund um Berlin und nach und nach kommen noch viel mehr dazu. Die Karte zeigt ihnen nicht nur, wo es die besten Leckereien gibt sondern auch, welche Sorten wo wachsen. Ein Blick auf den Kalender verrät dann, wann es die ersten Treffen gibt, denn in Gemeinschaft ist das Erlebnis einfach schöner und noch viel effizienter.

Nach über sechs Jahren auf dem Markt wächst das Start-up rasant weiter, mehr als 16.000 Fundorte sind verzeichnet. Damit aber nicht jeder unkontrolliert pflückt gibt es bestimmte Regeln. So ist das Ernten in ausgewiesenen Naturschutzgebieten ebenso untersagt, wie das organisierte Abernten. Jeder darf so viel pflücken, bis er nichts mehr tragen kann. Wer nicht sicher ist, ob an den jeweiligen Stellen wirklich geerntet werden darf, der sollte besser nachfragen, rät der Betreiber der Webseite.

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Apr 20

Kuhmist ist in der Landwirtschaft ein bewährtes Düngemittel, das zwar zum Himmel stinkt aber seinen Zweck tadellos erfüllt. Doch wer bitte möchte von einem Teller aus Kuhmist essen? Wenn es nach einem Bauer aus Italien geht, bald jeder!

Recycling der besonderen Art ist das, was die kreative Tätigkeit von Gianantonio Locatelli wohl am besten umschreiben dürfte. Der 61 Jahre alte Bauer aus Italien hat eine effiziente Möglichkeit gefunden, den anfallenden Mist seiner Kühe sinnvoll zu nutzen. Er produziert Schüsseln und Teller daraus. Und die Produktion läuft, denn immerhin nennt Locatelli mehrere Höfe sein Eigen, auf deren Feldern mehr als 3.500 Kühe grasen.

Aus Gülle wird Strom für die Höfe

Schon bevor er auf seinen Einfall kam, war Locatelli ein Mann mit Erfindungsreichtum. Seine Kühe gaben nicht nur Milch, um den beliebten Grana Padano-Hartkäse herzustellen. Aus der Gülle der Kühe wird bislang Energie gewonnen in der eigenen Biogasanlage. Den Strom nutzt der findige Bauer für die Höfe. Das Kühlwasser, welches in den Anlagen anfällt, leitet der überzeugte Recycler auch nicht einfach in die Kanalisation. Er heizt damit lieber und spart sich wertvolle Ausgaben. Die Frage blieb, was lässt sich aus den Abfällen des Dung machen, die bei der Verwertung in der Biogasanlage übrig bleiben? Die Antwort: Merdacotta.

Merdacotta – Terrakotta aus Dung

Die Bezeichnung ist ein Wortspiel aus Terrakotta-Keramik und Kuhmist. Um die eigenwillige Keramik herzustellen braucht es lediglich den Dungabfall und Lehm. Dazu kommen noch einige Geheimzutaten und fertig ist der Werkstoff, aus dem sich neben Geschirr auch Pflanzgefäße, Ziegeln oder Kacheln herstellen lassen. Wer sehen möchte wie so etwas aussieht, der kann das Museum besuchen.

Im Museo della merda  im beschaulichen Castelbosco sind sie nämlich ausgestellt, die unterschiedlichen Keramiken. Und nicht nur die Werke des kreativen Bauern haben es bis in das Museum geschafft, auch andere Produkte aus Mist sind zu sehen und die sollen zeigen, wie wertvoll und nützlich selbst Dung noch sein kann. Für so viel Erfindergeist gab es da natürlich auch einen Preis, Locatelli durfte sich bereits 2016 über den Mailänder Design Preis freuen, der ihm auf der gleichnamigen Messe verliehen wurde.

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Apr 12

In vielen deutschen Städten präsentieren Aussteller auf der Fairgoods, wie nachhaltiger Lebensstil verwirklicht werden kann. Ziel der Veranstalter ist es aber auch unter den Besuchern einen stetigen Erfahrungsaustausch in Gang zu bringen.

Den Alltag nachhaltig zu gestalten, ist einfacher als viele bisher angenommen haben. Das beweist die Fairgoods, die in diesem Jahr noch in vielen deutschen Städten nachhaltige Waren des täglichen Bedarfs präsentiert.

Fairgoods als Plattform zum Thema Nachhaltigkeit

Die Fairgoods Messe ist eine Veranstaltung rund um das Thema Nachhaltigkeit. Wer sich für eine nachhaltige Lebensweise interessiert, vielleicht auch schon die eine oder andere Erfahrung gesammelt hat, wird hier viele Neuheiten für sich entdecken. Die Messe ist keine reine Verbrauchermesse. Hier treffen sich auch Hersteller und Händler, um Ideen für neue, nachhaltige Produkte zu sammeln.

Natürlich hat die Fairgoods noch viel mehr zu bieten. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rund um die Nachhaltigkeit im alltäglichen Leben ergänzt das interessante Ausstellungsspektrum. Es wird Kochshows und Kreativworkshops geben. Außerdem haben Interessierte die Möglichkeit, Podiumsdiskussionen zu verfolgen oder aktiv daran teilzunehmen. Verschiedene Vorträge runden das gesamte Programm ab.

Termine:
Am 8. und 9. April präsentieren die Aussteller der Fairgoods ihre Produkte in Hannover. Am 6. und 7. Mai sind sie dann in Essen.

PS: Jeweils zur gleichen Zeit wie die Fairgoods finden auch die Vegginale statt. Hier steht die vegan-vegetarische Lebenskultur im Mittelpunkt.

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Apr 05

Auf Hawaii gibt es angeblich kein Bier, in München steht ein Hofbräuhaus – dafür steht in Houston, Texas ein Wohnhaus das mehr oder weniger aus Bierdosen besteht.

Bereits 1968 begann John Milkovisch mit der Arbeit an seinem Beer Can House. Leichter als dem Haus einen neuen Anstrich zu verpassen, soll er damals gedacht hat. Was er inzwischen geschaffen hat wurde in Houston inzwischen zu einer kleinen Touristensensation. Und wahrscheinlich auch ein Biermuseum, schließlich hat Milkovisch so manche Dose von Biermarken verbaut, die es längst nicht mehr gibt.

Übrigens, auf dem Fotodienst Flickr hat sich inzwischen auch schon eine kleine Fangemeinde gebildet, die dort ihre Fotos an einer Stelle versammelt: Beer Can House

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