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Jul 02

In manchen, laut dem freien Wiki Esowatch, esoterisch anmutenden Zirkeln wird derzeit eine Theorie diskutiert, die unser Weltbild verändern könnte, so denn was dran ist. Die provokativ-deftige Behauptung: Erdöl sei grundsätzlich ein regenerativer, also nachwachsender Energieträger”! Stellen wir’s einfach neutral zur Diskussion:

Das Ende des Ölzeitalters wurde in den siebziger Jahren zirka um die Jahrtausendwende prognostiziert. Dass das schwarze Gold nach wie vor sprudelt und immer neue Vorkommen aufgetan werden, ist eine dem faktisch entgegen stehende Tatsache. Aktuelle Studien gehen nun davon aus, dass die Erdölvorkommen erst in rund 30 bis 40 Jahren zur Neige gehen. Dass diese Verknappungsprognosen die Ölpreise und damit die Profite der Ölkonzerne konstant halten bzw. zu steigern in der Lage sind, erschließt sich jedem Marktwirtschaftler. Der Umkehrschluss eines “Kartells des Bösen” ist allerdings nicht minder spekulativ. Worum geht es?

Fakt ist, dass die derzeitige Lehrmeinung davon ausgeht, Erdöl entstehe durch abgestorbene Biomasse unter Druck & Hitze im Bereich des Erdmantel. Dieser biologische Ursprung des Öls impliziert die Endlichkeit des Vorkommens. Ans Tageslicht gezogen wird jetzt die Theorie eines Wissenschaftlers, der in den fünfziger Jahren Erdöl einen nicht-biologischen Ursprung attestierte. Die Annahme: Ölfelder bildeten sich durch natürliche, chemische Prozesse im Erdinneren. Entspräche dies der Wahrheit könnte man von nicht-endlichen bzw. klassisch regenerativen Vorkommen ausgehen.

Die der geltenden Lehrmeinung des biologischen Erdöl-Ursprungs widerstreitende Theorie wirkt gewagt aber nicht absurd: Laut NASA ließen sich beispielsweise Beweise für eine nicht-biologsche Ölentstehung auf dem Planeten Mars nachweisen, so die Freie Allgemeine. Die für die Entstehung von Methan auf dem Mars verantwortlichen, selbstredend nicht-biologischen Reaktionen ließen dann weiter auch darauf schließen, dass die regenerative Entstehung von Erdöl auf dem Mars grundsätzlich denkbar sei. Öl sei, so die kolportierte Meinung, auf dem Mars nur nicht entdeckt worden bislang, da es schlicht komplizierter nachzuweisen sei als Methan. Wie gesagt: Klingt weit hergeholt. Weiß jemand mehr? Wir stoßen das nur aus grundsätzlichem Interesse an.

Weitere Informationen im polarisierenden Onlinemagazin Freie Allgemeine des Verlags Public Lounge,  dessen Arbeit teils kritisch diskutiert wird. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die hier aus Drittquellen aufgearbeiteten Informationen in keiner Weise unserer Meinung entsprechen, sondern lediglich eine wertfreie journalistische Reflexion von öffentlich zugänglichen Online-Artikeln darstellt.

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