Apr 13

Regierungsakten in Sachen Standort Gorleben als atomares Endlager wurden jetzt von Greenpeace ins Netz gestellt. Bei den Papieren handelt es sich der Umwelt-Organisation zufolge ausschließlich um solche Daten, die den Zitat „Verdacht auf frisierte Akten, geschönte Gutachten und handfesten politischen Druck“ erhärteten.

Die Regierungsakten zu Gorleben aus den Jahren 1974 bis ’76 sehen ziemlich brisant aus. Die Originalpapiere der Niedersächsischen Staatskanzlei bzw. des dortigen Umweltministeriums belegten laut Greenpeace, dass es gar kein belegbares, echtes Auswahlverfahren mit dem Salzstock Gorleben als passendstem Ergebnis gegeben habe. Sogar „im Gegenteil“ wie Greenpeace kolportiert: Gorleben werde bei der Untersuchung der Standorte gar nicht erwähnt.

Aufgrund der von der Organisation KEWA überprüften Prämissen in Sachen Standorteignung habe sich seiner Zeit vielmehr folgende Rangfolge ergeben: Börger, Weesen, Lutterloh, Ahlden. Dennoch werde Gorleben am 22. Februar 1977 offiziell zum passenden Ort für nukleare Abfälle erklärt. Weitere Informationen bei Greenpeace.

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