Mrz 30

Die Einführung von Elektroautos hängt stark von einer entsprechenden Infrastruktur ab. So lautet zumindest eine durch Energiekonzerne gerne kolportierte Einschätzung. Die notwendige Lade-Infrastruktur sei aber gar kein Engpass für die breite Elektromobilität. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle „Studie Elektrofahrzeug-Technologie“. Studienleiter Jörg Warnstorf nimmt im Interview mit pressetext kritisch Stellung.

Derzeit wird heiß diskutiert, ob die Markteinführung von Elektroautos unbedingt eine im großen Stil verfügbare Lade-Infrastruktur benötige, so Warndorf. Hier sieht der Funktionär vornehmlich die Energie-Lobby am Werk, die durch Zitat „Panikmache“ vor allemversuche Abhängigkeiten zu schaffen. Die Forderung eines Kilowattstunden-Preises von bis zu 1,20 Euro bei derartigen Pilotprojekten sei überzogen, so Warndorf. So vorzugehen sei für den Markteintritt der Elektromobilität kontraproduktiv.

Laut der Studie stimmen 72 Prozent der Befragten zu, dass die Einführung von Elektromobilität kurzfristig auch mit Lademöglichkeiten in der heimischen Garage oder am Arbeitsplatz auskomme. Ob eine Steckdosen-Variante sich durchsetzt oder das Strom-Tankstellennetz, das bestimme letztlich der Hersteller, der zuerst seine Fahrzeuge vermarktet. Weitere Informationen bei wp-consulting, wo der Interessierte die Studie auch käuflich erwerben werden kann.

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